Auf über 1.000 Höhenmetern, in der höchstgelegenen Hauptstadt Europas, startete Rapid in die Saison. Die Absturzgefahr war in Andorra bei 32 Grad durchaus gegeben: Auf dem Kunstrasen von Santa Coloma war die Offensive nicht effizient und die Defensive nachlässig.
Am Ende bejubelten die 350 mitgereisten Fans unter den 627 Zuschauern bei 32 Grad einen 3:1-Sieg im Hinspiel der zweiten Quali-Runde zur Conference League.
Start mit Chancen, aber ohne Tor
Rapid hatte wie im Test gegen den HSV (3:2) mit einer sehr offensiven Aufstellung einen aggressiven Start hingelegt, diesmal aber nicht getroffen – obwohl es genug Chancen gab. Kara (3.) und Wurmbrand (5.) waren im Strafraum zu zögerlich.
Nahe war das 1:0 nach einem Lupfer vor das Tor, aber die Kugel wurde von uneinigen Rapidlern vertändelt (11.). Yusuf Demir kam gleich doppelt zum Schuss – geblockt (13.).
Intensität weg
Die erste Rapid-Viertelstunde der Saison war an sich gut, aber – wie so oft in der Vergangenheit – nicht effizient.
Dann verloren die Gäste am langsamen Kunstrasen an Intensität.
Prompt zeigte Santa Coloma, warum 2025 Banja Luka (4:1) und Polissya aus der Ukraine (2:1) besiegt worden waren. Der Einfluss des spanischen Stils war zu sehen, nach einer schönen Kombination verpasste Gomez den Stanglpass (29.).
Neuzugang Adamsen gab den Freigeist hinter Kara, in Minute 34 schoss der Däne knapp daneben.
Nach der Pause eroberte Amane das Spielgerät, den Heber von Kara konnte der mexikanische Goalie Alcaraz halten (47.).