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FIFA-Präsident Gianni Infantino steckt seit dem Scheitern seines Plans, den Fußball-Weltverband für private Investoren zu öffnen, in einer schweren Krise. Doch die Kräfteverhältnisse scheinen zugunsten des Schweizers zu stehen. Am späten Donnerstagabend bekräftigte der afrikanische Kontinentalverband (CAF) nach einer Sitzung seines Exekutivkomitees einstimmig seine Unterstützung für Infantino und teilte das Resultat auf X mit.

Die Entschuldigung Infantinos wurde positiv aufgenommen, nachdem die FIFA-Führung am Mittwoch in Rabat eine Krisensitzung abgehalten und Fehler im Zusammenhang mit den Investorenplänen eingestanden hatte. Die CAF ist mit 54 Mitgliedsländern die zweitgrößte Kontinentalkraft innerhalb der FIFA.

Asiens Konföderation (AFC) mit ihren 46 Mitgliedsverbänden stellte sich wiederum nicht klar gegen Infantino. Sie erklärte jedoch, das Projekt habe „grundlegende Schwächen in den Konsultations- und Entscheidungsprozessen der FIFA“ offengelegt und forderte eine rasche Überprüfung der Governance-Strukturen. Gleichzeitig erhielt Infantino Unterstützung von mehreren asiatischen Verbänden.

Auch CONMEBOL und OFC aufseiten Infantinos

Die südamerikanische Konföderation (CONMEBOL) mit ihren 10 Mitgliedsverbänden, darunter Argentinien und Brasilien, hatte sich zunächst zurückhaltend gezeigt. Gleichzeitig sprachen sich die Südamerikaner für die Wahrung der Institutionen aus und lehnten jede Initiative zur Absetzung Infantinos ab.

Der südkoreanische Fußballverband (KFA) soll ausländischen Schiedsrichtern vor mindestens sieben Länderspielen fragwürdige Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben. Wie der südkoreanische TV-Sender JTBC und die Nachrichtenagentur Yonhap berichteten, betreffen die Bestechungsvorwürfe den Zeitraum zwischen 2011 und 2012. Ob die Schiedsrichter damit zu einseitigen Entscheidungen in Spielen des südkoreanischen Teams bewegt wurden, ist nicht bewiesen.

Die Recherche stützt sich laut JTBC unter anderem auf Kreditkartenabrechnungen und Unterlagen einer staatlichen Prüfung. Die Besuche in den Massagesalons, die koreanischen Medien zufolge sexuelle Dienstleistungen anbieten, kosteten demnach umgerechnet mehrere hundert Euro. Laut dem Fernsehsender erklärte ein damaliger Verbandsfunktionär, Gefälligkeiten dieser Art seien üblich gewesen und teils auch von den Schiedsrichtern erwartet worden.

Besonders brisant: Auch vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Kuwait im Februar 2012 soll der Verband zwei japanischen Schiedsrichterassistenten den Besuch im Massagesalon bezahlt haben. Südkorea gewann die Partie mit 2:0 und zog in die nächste Qualifikationsrunde ein. Laut dem Yonhap-Bericht waren die Vorgänge bereits 2016 nach einer Überprüfung des KFA durch das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus festgestellt, aber damals nicht öffentlich gemacht worden.

Statuten verbieten finanzielle Zuwendungen

In Südkorea sind Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen zwar weit verbreitet, Prostitution ist jedoch verboten. Zudem untersagen die Statuten internationaler Fußballverbände jede Form von finanziellen Zuwendungen an Schiedsrichter. Der südkoreanische Fußballverband steht derzeit politisch stark unter Druck. Am Donnerstag gab es eine Razzia in den Räumlichkeiten des KFA. Dem Verband wird vorgeworfen, bei der Berufung des früheren Nationaltrainers Hong Myung-bo die üblichen Regeln umgangen und ihm den Job ohne richtigen Bewerbungsprozess verschafft zu haben.

Das war so nicht unbedingt zu erwarten. Die Austria ist nach dem Fehlstart in die Liga (0:3 gegen den WAC) doch etwas angeschlagen nach Rumänien zum Hinspiel in der Conference League gegen Beitar Jerusalem gereist. Dort ging es ebenfalls nicht gut los. Doch die jungen Veilchen drehten die Partie, siegten 2:1 und dürfen vom Aufstieg ins Play-off träumen. Getroffen haben zwei Youngsters, beide sehenswert. Vasilije Markovic (18) besorgte den Ausgleich, Sanel Saljic (20) fixierte den Sieg.

„Wir wollten unbedingt eine Reaktion zeigen nach dem 0:3 gegen den WAC“, sagte Manfred Fischer. Der Kapitän bestritt gegen Beitar sein 200. Spiel für die Austria - und das an seinem 31. Geburtstag. „Erste Halbzeit war nicht so gut, aber 2. Halbzeit haben wir gesehen, dass es geht.“ Aber warum kam die Austria wie ausgewechselt aus der Kabine, zeigte nach der Pause ein ganz anderes Gesicht? Ein Grund war sicher die Umstellung auf eine Viererkette.

Mit zwei Pflichtspielsiegen im Gepäck startete Salzburg in das erste internationale Kräftemessen der Saison. Am Donnerstagabend empfingen die Bullen in der dritten Quali-Runde zur Europa League Pafos und wollten sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffen. Die Zyprioten gelten traditionell als besonders stark auf heimischen Boden. Am Ende setzte sich Salzburg spät mit 1:0 durch.

Lange Regenpause

Der Start fiel dabei im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Bei sintflutartigem Regen betraten beide Mannschaften den Rasen, schnell wurde deutlich, dass an ein reguläres Fußballspiel unter diesen Bedingungen kaum zu denken war.

15 Minuten wurden gespielt, bis der polnische Schiedsrichter Sylwestrzak die Partie schlussendlich unterbrach. Drei Platzbegehungen der Unparteiischen später fiel die Entscheidung, das Spiel doch noch fortzusetzen. Um 21.15 Uhr – fast auf die Minute genau zwei Stunden nach Beginn der Unterbrechung – rollte der Ball schließlich wieder.

Präzision fehlte bei Salzburg

Die Salzburger knüpften nahtlos an ihre Leistung vor der Regenpause an. Bereits nach zehn Minuten segelte ein Weitschuss von Diakite nur knapp am Kreuzeck vorbei. Nach Wiederbeginn prüfte Baidoo, der nach seinem Wechsel-Theater in die Startelf zurückkehrte, den Torhüter der Zyprioten (16.).

Die Austria steigerte sich nach der Pause und feierte gegen Beitar Jerusalem einen 2:1-Auswärtssieg.

Damit verschafften sich die Veilchen in Rumänien eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel nächsten Donnerstag in Wien. Das Play-off ist in Reichweite.

Austria-Trainer Helm rotierte nach dem 0:3-Liga-Fehlstart gegen den WAC. Jugend war Trumpf in seiner Startelf – teilweise auch notgedrungen. Eggestein war mit Adduktoren-Problemen zu Hause geblieben, Dragovic begann auf der Bank. Im zentralen Mittelfeld sollten zwei 18-Jährige für mehr Stabilität sorgen – Maybach und Markovic wirkten ob der großen Aufgabe zunächst jedoch teilweise etwas überfordert.

Die erste Großchance des Spiels hatte ein alter Bekannter. Shon Weissman, das weiß man schon, kickte einst erfolgreich beim WAC, zuletzt auch bei BW Linz. Hier scheiterte er jedoch an Keeper Sahin-Radlinger (9.).

Auf der anderen Seite umkurvte Hettwer den Keeper, traf aber das Tor nicht (10.). Es sollte für längere Zeit die letzte Offensiv-Aktion der Gäste gewesen sein.

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