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Passend zum Verlauf beendete Alexander Zverev sein einseitiges Zweitrundenmatch bei den French Open mit einem Ass. Der deutsche Tennisstar hatte beim komplett ungefährdeten 6:4-6:2-6:2-Sieg gegen den am Ende körperlich angeschlagenen Tschechen Tomas Machac, immerhin die Nummer 43 der Welt und auch schon in den Top 20, insgesamt 19 Asse geschlagen - aber nicht nur das. Der Weltranglistendritte zeigte sich während der gesamten Partie hochkonzentriert und darf weiter auf den Grand-Slam-Triumph in diesem Jahr in Paris hoffen. 

„Ich bin froh, dass ich es in drei Sätzen beendet habe. Als Spieler ist es immer schwierig, wenn der Gegner verletzt ist, weil man immer noch einen Job erledigen muss und das Match gewinnen muss“, sagte Zverev.

Ja und die vielen Asse, die der 29-Jährige schlägt, kommen auch einem guten Zweck zugute. Und das mit Hilfe einer steirischen Vorzeigefirma. So spendet die Probiotikamarke OMNi-BiOTiC für jedes von Alexander Zverev in dieser Saison geschlagene Ass 10 Euro an seine Stiftung, die sich unter dem Motto „Aufschlag gegen Diabetes“ für betroffene Kinder einsetzt. Und da kam heuer schon einiges zusammen: Zverev schlug heuer bereits 343 Asse. Der Deutsche, der OMNi-BiOTiC seit dem Vorjahr als Partner hat, ist selbst an Diabetes erkrankt. 

Die Saison der Fivers ist tatsächlich außergewöhnlich. Immer wieder gab es Probleme, sogar um die Qualifikation für die Top-8 in der HLA musste gezittert werden. Das Wort „Abstiegskampf“ machte die Runde.

Nach dem überraschenden 33:31 in Hard im Viertelfinale, das den Aufstieg unter die Top-4 brachte, sagte Fabio Schuh: „Es ist irre.“

Jetzt könnte es noch viel irrer werden. Denn die Wiener präsentieren sich im Saisonfinish immer besser. Das Halbfinale gegen die BT Füchse wurde in der Best-of-three-Serie klar mit 2:0 gewonnen.

Eines der attraktivsten Doppel steht in der 2. Runde. Ein Doppel der Generationen. Lilli Tagger, im Februar 18 geworden, gewann mit der 39-jährigen Italienerin Sara Errani  das US-Gespann Ashlyn Krueger/Sofia Kenin 6:3, 6:2. 

Wie es zu dieser Arbeitsgemeinschaft kam? „Sie hat mich gefragt, da sagt man nicht nein“, erzählt die Osttirolerin. Natürlich profitiert sie in jeder Hinsicht davon: Errani ist sechsfache Grand-Slam-Siegerin im Doppel. Und sie kennt natürlich Taggers Trainerin Francesca Schiavone. Zwei Jahre nachdem die heute 45-jährige Schiavone die French Open gewann, marschierte Errani dort bis ins Finale - ihr größter Erfolg im Einzel. 

Der klare Sieg war dennoch ein bisserl überraschend: Sofia Kenin gewann 2020 die Australian Open im Einzel. 

Felix Gall hat nicht übertrieben, als er vor dem Giro d’Italia gemeint hatte, er wäre so gut drauf wie noch nie. Nach mehreren Höhentrainingslagern sind nicht nur seine körperlichen Werte top, der Osttiroler präsentiert sich auch sonst sattelfest und agiert äußerst clever und smart.

Perfekte Körper-Kontrolle

Das zeigt sich bislang vor allem auf den anspruchsvollen Bergetappen des Giro. Bei seiner siebenten Grand-Tour läuft Felix Gall nicht mehr Gefahr, dass er einmal übers Ziel hinausschießt und einen Einbruch erleidet und damit viel Zeit verliert. 

Vielmehr versteht es der 28-Jährige, seine Kräfte richtig einzuteilen und strategisch und effizient zu fahren. Diese reife Fahrweise wurde auf der Bergetappe am Dienstag augenscheinlich, als Gall nicht den Fehler beging, sich an die Fersen von Dominator Jonas Vingegaard zu hängen. „Das hätte nichts gebracht“, weiß der Osttiroler.

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