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Selbstbewusst und sattelfest: Reife Giro-Auftritte von Felix Gall

Felix Gall ist beim Giro d'Italia auf dem Weg zum 2. Gesamtplatz. Zwei harte Bergetappen muss der Osttiroler noch meistern.
Felix Gall präsentiert sich beim Giro bärenstark

Felix Gall hat nicht übertrieben, als er vor dem Giro d’Italia gemeint hatte, er wäre so gut drauf wie noch nie. Nach mehreren Höhentrainingslagern sind nicht nur seine körperlichen Werte top, der Osttiroler präsentiert sich auch sonst sattelfest und agiert äußerst clever und smart.

Giro d'Italia cycling tour - Stage 11

Felix Gall liegt im Gesamtklassement hinter Jonas Vingegaard an der zweiten Stelle

Perfekte Körper-Kontrolle

Das zeigt sich bislang vor allem auf den anspruchsvollen Bergetappen des Giro. Bei seiner siebenten Grand-Tour läuft Felix Gall nicht mehr Gefahr, dass er einmal übers Ziel hinausschießt und einen Einbruch erleidet und damit viel Zeit verliert. 

Vielmehr versteht es der 28-Jährige, seine Kräfte richtig einzuteilen und strategisch und effizient zu fahren. Diese reife Fahrweise wurde auf der Bergetappe am Dienstag augenscheinlich, als Gall nicht den Fehler beging, sich an die Fersen von Dominator Jonas Vingegaard zu hängen. „Das hätte nichts gebracht“, weiß der Osttiroler.

Zwei Bergetappen

Gall hielt mit den Kraftreserven Haushalt, um schließlich mit einem furiosen Sprint den zweiten Platz ins Ziel zu bringen. In dieser Verfassung ist der Österreicher der Topfavorit auf den zweiten Gesamtplatz hinter Jonas Vingegaard.

Auf der 17. Etappe von Cassano d’Adda nach Andalo (202 km), die der Däne Michael Valgren für sich entschied, musste Felix Gall am Mittwoch nicht ans Limit gehen. 

Auch das Teilstück am Donnerstag dient eher zum Verschnaufen vor den letzten beiden Bergetappen am Freitag und Samstag, auf denen mehr als 8.500 Höhenmeter warten. 

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