Sport-News

Tennis-Legende Serena Williams plant ein Comeback beim WTA-Turnier in Berlin. Informationen der Deutschen Presse-Agentur decken sich mit einem Bericht der deutschen Bild-Zeitung. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin aus den USA würde damit fast vier Jahre nach ihrem Rücktritt wieder auf der Tour aufschlagen. Das Rasenturnier im Berliner Grunewald findet vom 13. bis 21. Juni statt und gilt als wichtige Vorbereitung auf das Turnier in Wimbledon.

Zuletzt hatten sich die Hinweise auf ein Comeback verdichtet. Medien spekulierten zunächst über eine mögliche Teilnahme von Williams am Turnier im Londoner Queen's Club, das am 8. Juni beginnt. Dort soll sie im Doppel mit der Kanadierin Victoria Mboko spielen. „Ich will ihr den Moment überlassen. Wenn sie bereit für ein Comeback ist, soll sie das auch verkünden“, hatte Mboko bei den French Open auf eine entsprechende Frage geantwortet und die Gerüchte angeheizt.

Oliver Glasner, zuletzt mit dem englischen Klub Crystal Palace Gewinner der Fußball-Conference-League, bereitet sich offenbar intensiv auf Gespräche über eine mögliche neue Traineraufgabe beim AC Milan vor. Nach Medienberichten wird der Oberösterreicher am Dienstag in Mailand erwartet, wo er auf Klubbesitzer Gerry Cardinale treffen soll. Im Mittelpunkt soll dabei eine mögliche sportliche Neuausrichtung der Rossoneri stehen, die die Champions-League-Plätze verpassten.

Laut Gazzetta dello Sport soll Glasner gemeinsam mit seinem Trainerteam bereits eine detaillierte Analyse des Milan-Kaders erstellt haben. Dabei gehe es sowohl um die Bewertung bestehender Spieler als auch um mögliche Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen. Glasners Ziel sei es, der Vereinsführung ein konkretes sportliches Konzept zu präsentieren, das den Klub mittelfristig wieder zu nationaler und internationaler Konkurrenzfähigkeit führen soll. Laut den Berichten will der 51-Jährige zudem prüfen, welche Spieler seine taktischen Vorstellungen optimal umsetzen könnten und wo gezielte Neuzugänge notwendig wären.

Das Warten der Schweiz auf den ersten WM-Titel im Eishockey geht weiter. Die Eidgenossen verloren bei der Heim-Weltmeisterschaft am Sonntag in Zürich das Finale gegen Finnland mit 0:1 nach Verlängerung. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie schoss Konsta Helenius die Finnen mit dem goldenen Tor in der 71. Minute zum fünften WM-Titel. Die Schweiz verlor nach 2013, 2018, 2024 und 2025 auch das fünfte WM-Finale, das dritte in Folge.

10.000 Fans im Eistempel in Zürich-Altstetten und viele Tausend im ganzen Land standen bereit, um endlich den ersten WM-Titel der Geschichte zu feiern. Vor zwei Jahren in Prag kam der K.o.-Schlag in der 50. Minute, vor einem Jahr in Stockholm in der 63. und diesmal zerstört Helenius von den Buffalo Sabres alle Träume. Die im Turnier bis dahin so souveränen Schweizer müssen sich einzig vorwerfen lassen, dass sie nun schon im dritten Jahr in Folge im Endspiel kein Tor zustande gebracht haben.

Österreichs erster Gegner bei der WM hat in der Vorbereitung auf die Endrunde eine klare Niederlage kassiert. Jordanien musste sich der Schweiz mit 1:4 geschlagen geben. Embolo, Xhaka (jeweils per Elfmeter) und Ndoye sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse, nach Seitenwechsel konnte zunächst Fakhoury verkürzen, ehe Fassnacht den Endstand besorgte.

Österreich trifft am 17. Juni in San Francisco auf Jordanien.

Der letzte Gegner des ÖFB-Teams in Gruppe J ist am 28. Juni Algerien. Die Afrikaner haben bei der Kaderbekanntgabe für eine Überraschung gesorgt. Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb kehrt in das algerische Fußball-Nationalteam zurück und wurde von Teamchef Vladimir Petkovic am Sonntag in seinen WM-Kader berufen. Algerien kann zudem wieder auf die beiden Offensivspieler Houssem Aouar und Amine Gouiri bauen. Oussama Benbot, der zu Jahresbeginn seinen Rücktritt erklärt hatte, soll helfen, die Probleme auf der Torhüterposition zu lösen.

Von Fabio Tartarotti

Mit Roland Braunschmidt zieht sich ein langjähriger Schiedsrichter-Veteran aus der Regionalliga Ost zurück. Beim 3:0-Heimsieg gegen Leobendorf am Sport-Club-Platz pfiff er zum letzten Mal eine RLO-Partie. „Es war unbeschreiblich schön. Mein Traum, vor den geilsten Fans in der RLO und in einem wunderschönen Stadion meinen Abschied zu feiern, ist in Erfüllung gegangen“, erklärte der Haudegen nach seinem letzten Abpfiff. 

Nach einem Vierteljahrhundert in der Liga und 15 Jahren Bundesligaerfahrung als Assistent wird Braunschmidt künftig nur mehr für den Burgenländischen Landesverband pfeifen. Seine Karrierestatistiken können sich sehen lassen: 953 Spiele, 2.557 Gelbe und 85 Rote Karten

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