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Potapowa vor dem Achtelfinale: „Das ist noch nicht das Ende“

Die ÖTV-Spielerin spricht über ihren Erfolgslauf in Paris und erklärt, warum man sie doch "Anna" nennen soll.
Anastasia Potapowa freut sich über einen gewonnenen Punkt.

Anastasia Potapowa spielte am Samstag wie eine Große – und bezwang eine ganz Große. Mit dem 4:6, 7:6, 6:4 gegen Titelverteidigerin Coco Gauff bei den French Open feierte die 25-jährige ÖTV-Spielerin einen der größten Erfolge ihrer Karriere in eindrucksvoller Art und Weise. Österreichs Nummer 1 spielte druckvoll, variantenreich und vor allem mit unbändigem Siegeswillen. „Es ist eine Kombination aus Erfahrung, dass ich erwachsener und mental stärker geworden bin“, sagte Potapowa. „Auch rundherum hat sich vieles geändert, ich habe an neuen Dingen gearbeitet, das hat sich alles positiv ausgewirkt.“

Vor allem auf Sand läuft es wie geschmiert. Auf das Finale in Linz folgte das Halbfinale in Madrid und ein Achtelfinale in Rom. Nun trifft sie am Montag (11.00/live ServusTV) auf dem Court Suzanne-Lenglen im Achtelfinale von Paris auf ihre frühere russische Landsfrau Anna Kalinskaja, die im Ranking als 24. noch knapp vor ihr (30.) liegt. Die bisherigen zwei Duelle hat die 27-jährige Kalinskaja jeweils für sich entschieden.

„Seit unserem letzten Duell ist alles anders, beide haben sich weiterentwickelt, es wird wieder ein großer Kampf und ich werde schauen, dass ich physisch und mental meine beste Leistung abrufe“, kündigte Potapowa an. Dabei wird es aus dem Publikum viele „Anna“-Rufe geben. Diese werden weniger der Gegnerin, als ihr gelten. „Es ist einfacher, mich Anna zu nennen, Anastasia ist zu lange. Ich bin es gewohnt, dass ich Anna gerufen werde, das ist die Kurzversion meines Namens, es ist kein Problem für mich.“

1999 standen mit Barbara Schwartz und Sylvia Plischke sogar zwei ÖTV-Spielerinnen im Viertelfinale der French Open. Zieht mit Anastasia Potapowa wieder eine Österreicherin in die Runde der besten acht Spielerinnen auf der Anlage von Roland Garros ein? Ja, wenn es nach Potapowa geht: „Das ist noch nicht das Ende, es geht noch weiter.“

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