Sport-News

Nach drei Heimspielen der Herren-Kampfmannschaft in Serie dürfen am kommenden Wochenende auch endlich die Wiener Sport-Club-Frauen den neuen Sport-Club-Platz einweihen. Im Hit der 19. Spielrunde der 2. Frauen-Bundesliga empfängt der WSC die SK Rapid Frauen an der Alszeile. 

In der Hinrunde hatten die Dornbacherinnen das Nachsehen, als sie in Hütteldorf 0:4 unterlagen. Auch aktuell spricht alles für die Grün-Weißen: während der WSC zuletzt fünf Partien in Folge verloren hat, sind die Rapidlerinnen seit November ungeschlagen und im Rennen um den Titel. Dennoch bringt das Duell der beiden Wiener Traditionsvereine jede Menge Brisanz mit sich und beflügelt vom neuen Stadion, könnten die Sport-Club-Frauen die Kehrtwende schaffen um wichtiges Momentum kurz vor Saisonende zu sammeln.

Elisabeth Max-Theurer ist am Dienstag überraschend als Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes (OEPS) abgewählt worden. Die Dressur-Olympiasiegerin von 1980 hatte das Amt 24 Jahre inne. Zum neuen Präsidenten wurde in einer Kampfabstimmung der 64-jährige Steirer Herbert Gugganig erkoren, der die Wahl mit 66:60-Stimmen knapp für sich entschied.

Im Verband hatte es schon länger Differenzen gegeben, unter anderem wegen dem Nationenwechsel von Athletinnen wie Dressurreiterin Diana Porsche, dennoch hatte man Gugganig keine großen Chancen eingeräumt.

"Herbert, ich gratuliere dir und wünsche dir und dem Österreichischen Pferdesportverband alles Gute. Ich danke allen, die in den letzten 24 Jahren den Verband zu dem gemacht haben, was er heute ist", sagte Max-Theurer. 

Gugganig und sein Team nahmen die Wahl mit großer Freude an. Er bedankte sich für das Vertrauen und bei seiner Vorgängerin. "Wir werden mit aller Kraft, vor allem, was den Pferdesport und die Pferdewirtschaft betrifft, daran arbeiten, den Verband in seiner Gesamtheit noch stärker zu machen."

Der Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner ist am Dienstag nach einem 6:2,7:5 über den Briten Cameron Norrie ins Viertelfinale des ATP-1000-Turniers in Madrid eingezogen. Der Italiener trifft nun auf Spaniens Jungstar Rafael Jodar, der seinen aktuellen Lauf fortsetzte. 

Alexander Zverev setzte sich in einer Nachtschicht gegen Jakub Mensik mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch. 

Sabalenka vergab sechs Matchbälle

Völlig überraschend kam bei den Frauen das Aus der topgesetzten Aryna Sabalenka.

Die Weltranglisten-Führende aus Belarus unterlag beim WTA-1000-Turnier am gleichen Schauplatz der als Nummer 30 gesetzten US-Amerikanerin Hailey Baptiste mit 6:2,2:6,6:7(6). Sabalenka vergab nicht weniger als sechs Matchbälle, ehe Baptiste im Tiebreak nach 2:30 Stunden ihren zweiten nutzte. Linz-Siegerin Mirra Andrejewa erreichte mit einem Zwei-Satz-Sieg über Leyla Fernandez (CAN) hingegen das Semifinale.

Wird es so spektakulär werden wie der Viertelfinal-Klassiker Bayern – Real? Und könnte das vorweggenommene Finale der Champions League zu sehen sein? Beide Fragen sind nach dem Semifinal-Hinspiel in Paris kurz zu beantworten: Ja!

Der gesperrte Bayern-Coach Vincent Kompany sah auf der Tribüne eines der spektakulärsten Spiele der Fußballgeschichte. Titelverteidiger PSG besiegt den FC Bayern mit 5:4 (3:2), das Rückspiel in München darf bereits mit großer Vorfreude erwartet werden.

Während PSG in Bestbesetzung loslegen konnte, mussten die Gäste Gnabry, Karl und Guerreiro verletzt vorgeben. Überraschend kam die Nominierung des wieder fitten Davies. Der offensive Linksverteidiger verdrängte Dauerläufer Konrad Laimer. In der 15. Minute folgte auf die erste PSG-Chance ein direkter Konter, der mit einem Elfmeter für die Bayern endete. Harry Kane behielt wie üblich die Nerven und traf zum 0:1.

PSG dreht Spiel nach Rückstand

Fünf Minuten später hatte Olise das 0:2 auf dem Fuß. Sollte in diesem Hochgeschwindigkeits-Spektakel jemand den Eindruck gehabt haben, dass Paris an seine Grenzen stößt, war das wieder schnell vorbei: Dembele vergab einen Hunderter, Khvicha Kvaratskhelia machte es beim nächsten Angriff besser, tanzte Stanisic aus und traf ins lange Eck (24.).

Der FC Wacker Innsbruck hat eine lange und vor allem ereignisreiche Geschichte hinter sich. Der Traditionsverein (Gründungsjahr 1913) musste aber 103 Jahre alt werden, um endlich ein Stadtderby gegen die SPG Innsbruck-West bestreiten zu dürfen.

Ungleiches Duell

Im Viertelfinale des TFV-Kerschdorfer Tirol Cups kam es am Dienstag zu diesem ungleichen Kräftemessen zwischen dem zehnfachen Bundesliga-Meister Wacker und dem Sechstligisten SPG Innsbruck-West.

Rückkehr in die Bundesliga

Die Schwarz-Grünen, die aktuell souverän die Regionalliga West anführen und in der nächsten Saison in die Bundesliga zurückkehren, behielten dann auch erwartungsgemäß mit 4:0 die Oberhand.

Die Innenverteidiger Kunze und Marichal sowie Lorenz und Scholl erzielten die Treffer beim Pflichtsieg gegen den Sechstligisten.

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