Sport-News

Wann immer rund um die Sprungschanzen von Richard Dieß die Rede war, dann wurde stets nur in höchsten Tönen geschwärmt. Ohne den Skisprung-Pionier aus dem Innviertel wären viele spätere Überflieger am Boden geblieben.

Richard Dieß war es zu verdanken, dass plötzlich auch Oberösterreicher im Skispringen Karriere machten. Allen voran Andreas Goldberger, der seinerzeit von Dieß entdeckt und gefördert wurde.

Wegbereiter & Wegbegleiter

Im Alter von 93 Jahren starb Richard Dieß Anfang dieser Woche. Mit ihm verliert das österreichische Skispringen einen exzellenten Trainer, der im Hintergrund als Wegbereiter und Wegbegleiter fungierte.

Ohne ihn hätte es oberösterreichische Skispringer wie Franz Neuländtner (2 Weltcupsiege, 2 WM-Medaillen), Werner Rathmayr (4 Weltcupsiege) oder eben den legendären Andreas Goldberger nicht gegeben.

Richard Dieß selbst wagte sich auch noch im hohen Alter über die Sprungschanze und startete in der Masters-Klasse. Seinen letzten Sprung absolvierte er mit 80 Jahren.

In Bosnien und Herzegowina ertönt derzeit der Song "U.S.A." der Band Dubioza Kolektiv euphorisch aus nahezu allen Lokalen und Radiostationen. Auch über Landesgrenzen hinaus ist das Lied längst bekannt, durch TikTok und Instagram wurde es im Rahmen der Fußball-WM zum viralen Hit

Der Song zählt auf YouTube mittlerweile über 27 Millionen Aufrufe.

Bosnien-Song von Dubioza Kolektiv

Dabei geht es in dem Lied gar nicht um Fußball, sondern um die unerfüllten Träume bosnischer Migranten, die ihre Heimat verlassen mussten. In der ersten Strophe sind die Auswanderer bereit, sich in den USA zu assimilieren, nur um der Kriegsgeschichte ihres Landes zu entfliehen. Während der Aggression gegen Bosnien und Herzegowina von 1992 bis 1995 kam es nämlich zu ethnischen Säuberungen, Vergewaltigungen und Vertreibungen, die viele Menschen zur Flucht zwangen. Im Verlauf des Songs erkennen die Protagonisten jedoch, dass der "American Dream" eher Schall und Rauch ist und dass es letztlich "No place like a motherland" gibt. 

Die Band ist eigentlich für ihre gesellschaftskritischen Songs wie "Volio BiH" bekannt, in dem es um den EU-Beitritt Bosniens geht, oder "No Escape", das ebenfalls das Thema Auswanderung behandelt.

Die New York Knicks kürten sich am Samstag gegen die San Antonio Spurs erstmals seit 53 Jahren zum Meister der NBA. Die Mannschaft rund um Superstar Jalen Brunson wird nach dem historischen Erfolg erstmals in den Genuss einer Parade kommen, die am morgigen Donnerstag stattfinden wird.

Bürgermeister Zohran Mamdani sowie Drehbuchautor Spike Lee äußerten sich als Knicks-Edelfans, zelebrierten den Erfolg der 1946 gegründeten Franchise. Feierlichkeiten soll es nun auch im Weißen Haus geben. US-Präsident Donald Trump hat das Team rund um Head Coach Mike Brown trotz der "Buh"-Rufe beim Heimspiel im Madison Square Garden eingeladen.

Die Knicks sind im Besitz von Madison Square Garden Sports, dessen Geschäftsführer James Dolan ist. Der Unternehmer ist seit drei Jahrzehnten Trump-Unterstützer und -Freund, spendete 300.000 US-Dollar bei dessen Wahlkampagne 2016. Obendrein ist der 71-Jährige Mitglied eines exklusiven Kreises in Mar-a-Lago. Beim besagten "Buh"-Ruf-Heimspiel (Spiel 3) saßen Trump und Dolan in einer Loge beisammen.

Neuheit in der Trump-Ära, aber ...

Dass er demnach der Bitte des mächtigsten Mannes der USA ins Weiße Haus zu kommen nicht ablehnt, kommt nicht überraschend. Gegenüber WFAN New York sagte er: "Wir haben eine Einladung erhalten, die wir angenommen haben. Wir müssen aber noch Details klären." Mit der Positionierung erstickt Dolan zuletzt aufgekommene Social-Media-Gerüchte im Keim, wonach die Knicks offenbar einen Besuch ausgeschlagen hatten.

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