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Nach den beiden Enttäuschungen gegen Saudi-Arabien (1:1) und Kap Verde (2:2) steht Uruguay mit dem Rücken zur Wand: Nur ein Sieg gegen den Titelfavoriten Spanien (2 Uhr/ live ORF) würde ein Weiterkommen bei der Fußball-WM 2026 garantieren. Nur wie soll das nach den bisherigen Leistungen gelingen?

Nach dem klaren Sieg gegen Saudi-Arabien ist Spanien im Flow - und will da auch bleiben. Trainer Luis de la Fuente hatte bereits angekündigt, dass Jungstar Lamine Yamal nun fit für 90 Minuten sei. Spanien möchte Gruppensieger werden, um ein Duell mit Weltmeister Argentinien in der Zwischenrunde zu vermeiden.

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Es wäre die größte Überraschung dieses Turniers: Gleich bei seiner ersten WM-Teilnahme hat der Außenseiter Kap Verde eine realistische Chance, sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Möglich ist sogar Platz zwei in der Gruppe und damit ein Spiel gegen Titelverteidiger Argentinien. „Wir wollen Geschichte schreiben“, sagt Trainer Bubista. Sein Team überzeugte in beiden Spielen gegen die Ex-Weltmeister Spanien (0:0) und Uruguay (2:2). Saudi-Arabien ist auf dem Papier der bisher machbarste Gegner.

Beim 0:4 gegen Spanien war Saudi-Arabien deutlich unterlegen, hat aber gar nicht so viel falsch gemacht. Im abschließenden Gruppenspiel (2 Uhr/ live ServusTV) der Fußball-WM 2026 muss aber unbedingt ein Sieg her, um die Chance auf die K.o.-Runde zu wahren. Abhängig vom Parallelspiel könnte ein Sieg sogar zu Platz zwei reichen und damit sicher für den ersten Einzug in die zweite Turnierphase seit 1994.

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Der Senegal hat sich am Freitag bei der Fußball-WM 2026 in der Gruppe I mit einem 5:0 gegen den Irak in Toronto den dritten Rang gesichert. Der Kantersieg sollte die Westafrikaner auch mit drei Punkten und einem Torverhältnis von +2 ins Sechzehntelfinale befördern, das klärt sich aber erst nach den restlichen Vorrundenspielen. 

Irak gegen Senegal: Frühe Rote Karte half Afrikanern

Der als Außenseiter angetretene Irak muss hingegen als Gruppenletzter wie auch schon bei seiner WM-Premiere 1986 punktelos die Heimreise antreten.

Die Partie begann für den Senegal mit einem frühen Treffer und einem Ausschluss auf der Gegenseite ideal. Habib Diarra fälschte den Ball bereits in der vierten Minute nach einem Eckball ins Tor ab. Wenig später sah Rebin Sulaka wegen einer Notbremse an Sadio Mane nach VAR-Intervention die Rote Karte. 

Tor-Feuerwerk nach der Pause

Trotz Überzahl lief es für den Viertelfinalisten von 2002 bis zur Pause ziemlich holprig weiter, Torgefahr entstand gegen die wacker verteidigenden Iraker nur selten.

„Unsere Mission ist es, Frankreich und Didier Deschamps stolz zu machen“, kündigte Frankreichs Aurélien Tchouaméni vor dem dritten Gruppenspiel gegen Norwegen an. Frankreichs Teamchef Deschamps war nach dem Tod seiner Mutter in dieser Woche nach Frankreich gereist, weshalb Assistenztrainer Guy Stéphan gegen Norwegen an der Seitenlinie der „Équipe Tricolore“ stand.

Norwegen ohne Haaland und Ødegaard 

Und dieser blickte, wie viele andere auch, mit Überraschung auf die Startaufstellung der Skandinavier. Norwegen-Teamchef Ståle Solbakken nahm im Vergleich zum Sieg gegen den Senegal gleich zehn Änderungen in der Startaufstellung vor. Auch die Stars Erling Haaland und Martin Ødegaard nahmen auf der Bank Platz und wurden nicht eingewechselt.

Die massive Rotation machte sich bei Norwegen bemerkbar. Frankreich begann schwungvoll und traf bereits nach 20 Sekunden durch Mbappé nach einem Fehler im Spielaufbau die Latte.

Frankreich stellt Weichen auf Sieg

Und in der Tonart ging es auch weiter: Nach vier Minuten musste sich Norwegens Schlussmann Selvik erstmals bei einem Schuss von Koné auszeichnen. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball dann im Netz: Dembélé traf zum 1:0 (7.). Von Norwegen kam offensiv zunächst wenig. Die beste Chance hatte Larsen, der den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor setzte (14.).

Obwohl die Niederlage gegen Argentinien die österreichische WM-Euphorie etwas gebremst hat, besteht wenig Grund zur Sorge. Das Nationalteam rund um Trainer Ralf Rangnick hat zumindest den dritten Gruppenplatz fixiert und den Aufstieg in die Finalrunde selbst in der Hand. Das sind die Wege, wie unser Nationalteam das Sechzehntelfinale erreicht.

Ein Unentschieden reicht

Wenn die Nationalelf am letzten Spieltag gegen Algerien Unentschieden spielt, sichert sie sich den zweiten Platz. Beide Teams würden die Gruppenphase mit 4 Punkten beenden, entscheidend dabei wäre aber das bessere Torverhältnis im Vergleich mit den Nordafrikanern. Bei einem Sieg wäre die Sache ganz klar.

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