Es war doch einigermaßen viel los an diesem Mittwochabend in Graz. Und am Ende eigentlich gar nichts: Sturm und LASK trennten sich auch im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von vier Tagen 1:1. Damit bleibt alles beim Alten – die Grazer rangieren weiterhin zwei Punkte vor den Linzern. Nach den 90 Minuten, die der LASK mit nur neun Mann beendete, gab es dennoch viel Gesprächsstoff.
Heißer Start
Die Grazer begannen mit viel Engagement im Spiel nach vorne, auch mit dem Gedanken, Aktionen der offensiv starken Linzer gar nicht erst aufkommen zu lassen. Sturms Malone ging schon nach einer Minute zu Boden – aber kein Elfer. Die Linzer hielten dagegen – und gingen dabei zumindest in Person des Brasilianers Tornich zu weit.
So sah der Verteidiger schon nach sechs Minuten vom Schiedsrichter Talic Gelb, zwölf Minuten darauf sogar die Ampelkarte. Die erste Chance hatten dennoch kurz zuvor die Gäste gehabt, Adeniran zeigte mit einem Schuss seine Gefährlichkeit.