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Österreichs Tennis-Szene beklagt den Ausfall von zwei Turnieren auf Challenger-Level: Die Veranstalter des ATP125-Challengers in Bad Waltersdorf müssen nach drei Auflagen zumindest für dieses Jahr passen. Als Gründe werden deutlich gestiegene ATP-Anforderungen sowie wirtschaftliche Herausforderungen genannt. Man hofft auf eine Fortsetzung 2027. Und auch das ITF-W75-Turnier im Wiener La Ville Club muss wegen Sponsorenabgängen ausgerechnet vor der 20. Auflage abgesagt werden.

Damit gibt es auf ATP-Ebene in Österreich nur noch zwei Challenger: jenes in Mauthausen (OÖ) in der kommenden Woche und im niederösterreichischen Tulln (6. bis 13.9.). Noch vor zwei Jahren gab es vier Turniere dieser Kategorie, Salzburg war im Vorjahr wegen fehlender Sponsoren ausgestiegen.

Die dominanten Titeljäger vom FC Bayern München sind gegen Bayer Leverkusen ins DFB-Pokalfinale eingezogen und träumen weiter vom Triple.

Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany siegte im Halbfinale bei den Rheinländern verdient mit 2:0. Die Bayern, die am Sonntag ihre 35. deutsche Meisterschaft perfekt gemacht hatten und zudem im Halbfinale der Champions League stehen, haben den Gewinn aller wichtigen Trophäen weiter fest im Blick. Leverkusen wird die erste Saison nach der Zeit von Coach Xabi Alonso dagegen ohne Pokal beenden. 

In der ausverkauften BayArena erzielte Harry Kane (22. Minute) das 1:0 für die Münchner. Luis Díaz traf in der Nachspielzeit zum 2:0 (90.+4) für die Gäste, die sich nun auf das Endspiel am 23. Mai in Berlin freuen können. Den Gegner spielen an diesem Donnerstag der VfB Stuttgart und der SC Freiburg aus.

Die Graz99ers haben sich nach der österreichischen Eishockey-Meisterschaft auch erstmals den ICE-Titel gesichert. Die Steirer schlugen am Mittwochabend den HC Pustertal auswärts in Spiel vier der „best of seven“-Finalserie 6:2 und entschieden diese damit glatt mit 4:0 für sich. 

Dem Team von Cheftrainer Dan Lacroix gelang somit das perfekte Play-off: Auch der VSV im Viertel- und Fehervar im Halbfinale waren jeweils 4:0 abgefertigt worden.

Es war doch einigermaßen viel  los an diesem Mittwochabend in Graz. Und am Ende eigentlich  gar nichts: Sturm und LASK trennten sich auch im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von vier Tagen 1:1. Damit bleibt alles beim Alten  – die Grazer rangieren weiterhin zwei Punkte vor den Linzern. Nach den 90 Minuten, die der LASK mit nur neun Mann beendete, gab es dennoch viel Gesprächsstoff.  

Heißer Start

Die Grazer begannen mit viel Engagement im Spiel nach vorne, auch mit dem Gedanken, Aktionen der offensiv starken Linzer gar nicht erst aufkommen zu lassen. Sturms Malone ging schon nach einer Minute zu Boden – aber kein Elfer. Die Linzer hielten  dagegen – und gingen dabei zumindest in Person des Brasilianers Tornich zu weit. 

So sah  der Verteidiger schon nach sechs Minuten vom Schiedsrichter Talic Gelb, zwölf  Minuten  darauf sogar die Ampelkarte. Die erste Chance hatten dennoch kurz zuvor die Gäste gehabt, Adeniran zeigte mit einem Schuss seine Gefährlichkeit. 

Das Doppel gegen die Austria kam den Salzburgern offensichtlich genau recht. Nur drei Tage nach dem 3:1 in Wien besiegte der Ligakrösus die Veilchen auch daheim mit 3:1 und ist damit endgültig wieder mittendrin im Titelkampf. Und die Austria? Die hat mit dem Meisterrennen endgültig nichts mehr zu tun, ist in der Meistergruppe nur noch Sechster und damit Letzter.

Salzburg-Trainer Beichler hatte wenig Grund für Veränderung, lediglich Trummer rutschte für den gesperrten Lainer in die Startelf. Bei der Austria wurde Eggestein nicht fit und mit Barry musste ein weiterer Schlüsselspieler verletzt passen. Vor beschaulichen 7.154 Fans brauchten beide Teams etwas Zeit, um auf Betriebstemperaturen zu kommen.

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