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3 Wettkämpfe, 3 drei Medaillen - das ist die beeindruckende Bilanz von Österreichs Nordischen Kombinierern bei diesen Olympischen Winterspielen.

Nach den zwei Silbermedaillen von Johannes Lamparter in den beiden Einzelbewerben gab es zum Abschluss im Team-Sprint noch einmal Bronze:

Johannes Lamparter und Stefan Rettenegger sprangen und liefen hinter Norwegen und Finnland auf den dritten Rang.

5.Platz nach Springen

Nach dem Springen waren die Österreicher nur an der fünften Stelle gelegen. Denn sowohl Stefan Rettenegger als auch Johannes Lamparter hatten ihre Sprünge verpatzt. 

Der Rückstand auf Halbzeit-Leader Deutschland betrug fast eine halbe Minute, auf die Medaillenränge fehlten 8 Sekunden.

Tabellenführer FC Arsenal hat am Mittwochabend im Titelrennen der Premier League auf bittere Art und Weise wichtige Punkte verspielt. Die Londoner mussten sich nach 2:0-Führung bei Schlusslicht Wolverhampton nach einem Eigentor von Riccardo Calafiori in der Nachspielzeit mit einem 2:2 begnügen. 

Der Vorsprung auf Manchester City beträgt bei einem Spiel mehr fünf Punkte. Die Truppe von Pep Guardiola hat den Titel als erster Verfolger Arsenals damit wieder in der eigenen Hand. Warum das? City hat ein Spiel weniger ausgetragen, gewinnt man dieses, schmilzt der Rückstand auf zwei Zähler. Und dann gibt es da noch ein direktes Duell der beiden Topteams im April, bei dem Manchester City Heimvorteil hat.

Am Mittwoch brachten Offensivstar Bukayo Saka (5.), der mit einem neuen Fünfjahresvertrag zum bestbezahlten Spieler des Clubs avanciert ist, und Piero Hincapie (56.) brachten Arsenal bei den Wolves auf Kurs. Nach dem Anschlusstreffer durch Hugo Bueno (61.) gaben die „Gunners“ die drei Punkte im Finish aber noch aus der Hand. Ein Schuss von Tom Edozie landete via Calafiori und der Stange im Tor (94.).

Es ist eine Premiere bei Olympia, die am Donnerstag auf dem Zielhang in Bormio zu sehen sein wird. Johanna Hiemer und Paul Verbnjak nehmen den Sprint im Skibergsteigen mit Vorläufen (9.50 Uhr) und Finale (12.55 Uhr) in Angriff und wollen sich Selbstvertrauen für die Mixed-Staffel am Samstag (13.30) holen, in der das österreichische Duo um eine Medaille laufen will. Doch was ist Skibergsteigen?

Boom und Kritik

Druck, Angst, Furcht vor dem Versagen. Keine Medaille ist leicht zu gewinnen. Und am schwersten jene, die jeder erwartet.

Davon kann Julia Scheib nach ihrem fünften Platz im Olympia-Riesentorlauf von Cortina wohl ebenso ein Lied singen wie der US-Eiskunstläufer Ilia Malinin.

Ängste vor einer Passage, vor einer Schanze, vor dem Scheitern oder vor einer Verletzung spielen in den Karrieren von Spitzensportlern immer wieder eine Rolle.

Viele Athleten und Athletinnen arbeiten mit Mentaltrainern zusammen, um diese Emotionen in die richtige Bahnen zu lenken. Mikaela Shiffrin etwa hat vor allem vor ihrem Lauf zu Slalom-Gold mit ihrer Mentaltrainerin gearbeitet.

Der große Traum vom Halbfinale platzte am späten Mittwochabend in Wien-Favoriten. Nach dem 0:0 im Viertelfinal-Hinspiel des Women’s Europacup Cup gingen die Austria und Sparta Prag nach einem 1:1 in die Verlängerung, in der dann die Tschechinnen das bessere Ende mit dem 3:1 für sich hatten.

Die Austrianerinnen verabschiedeten sich vor 1.882 Fans von der Europacup-Bühne mit einer anständigen Leistung, denn viel hatte nicht gefehlt für das Halbfinale.

Das Spiel startete, wie man erwarten hatte können. Die Pragerinnen übernahmen spielerisch das Kommando, die Austrianerinnen verteidigten wie gewohnt kompakt und stark, warteten auf gute Umschaltmomente.

Man blickte einander auf Augenhöhe an, Chancen gab es vor der Pause auf jeder Seite nur eine wirklich gute. Auf der einen zwang Bergford mit einem Schuss aufs lange Eck Austria-Torfrau Pal zu einer sehenswerten Parade. Auf der anderen Seite hätte Austrias Triendl aus einem Konter für die Führung sorgen können, ja müssen, doch sie wurde auf dem Weg zum Tor immer langsamer und zögerlicher, bis der Moment verstrichen war.

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