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Maja Chwalinska kann in Wimbledon den Erfolg von den French Open, wo sie ins Endspiel einzog, nicht wiederholen. Schuld ist eine Verletzung. Und es war ein Drama gleichsam wie ein Akt der Fairness.  

Chwalinska beherrschte die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew lange auf Siegkurs. Ausgerechnet beim eigenen Matchball im zweiten Satz rutschte die 24-Jährige weg und verletzte sich am Knöchel. Doch statt aufzugeben, versuchte sie weiterzuspielen. Und verlor unter großen Schmerzen nach fast drei Stunden doch noch 6:2, 5:7, 2:6.

Aus. Schluss. Vorbei. Die WM-Reise von Deutschland endete nach schwacher Vorstellung in Boston. Paraguay setzte sich im Elfmeterschießen durch und machte die Sensation perfekt. Die Deutschen können sich zu Hause auf jede Menge Kritik einstellen. Und Bundestrainer Nagelsmann muss sich wohl bald einen neuen Job suchen. 

Deutschland: Große Freude, noch größere Enttäuschung

Groß war die Freude in Deutschland auf das erste K.-o.-Spiel bei einer WM seit 2014. Noch größer war die Enttäuschung, dass es gleich wieder das letzte für zumindest vier Jahre war.

Die Partie begann denkbar schlecht für die Deutschen. Gerade einmal eine Minute war gespielt, da musste Keeper Neuer nach einem Eckball gegen Alonso erstmals eingreifen (1.). Bundestrainer Nagelsmann hatte nach der Niederlage gegen Ecuador reagiert und Undav in die Startelf gestellt. Musiala musste dafür auf die Bank. Auch ohne den Ballzauberer erarbeitete sich die DFB-Elf schnell ein spielerisches Übergewicht. 

"War grausam zuzuschauen"

Doch die Ideen gegen den Abwehrblock der Südamerikaner waren überschaubar. Die Deutschen kamen nicht durch, fast 80 Prozent Ballbesitz vor der Pause brachten nichts. Paraguay war nach der ersten Chance offensiv fast gar nicht mehr vorhanden. Bis zur 42. Minute. Weil die Deutschen nach einer Ecke stümperhaft verteidigten, konnte Enciso in aller Ruhe zum 1:0 einköpfen. Die Deutschen wurden am Ende einer schlechten Hälfte auch noch eiskalt erwischt. „Es war grausam, zuzuschauen“, analysierte Carsten Jancker im ORF-Studio zur Pause.

Österreich ist bei der Fußball-WM in der K.-o.-Runde angekommen. Und gleich der erste Gegner ist Europameister Spanien. Nachdem das ÖFB-Team das Herzschlagfinale der Gruppenphase gegen Algerien überstanden hat und wohl alle Emotionen durchmachen musste, widmen sich Teamchef Ralf Rangnick und sein Team der Vorbereitung auf die Truppe rund um Rodri und Lamine Yamal

Gegen Spanien werden die Tugenden des ÖFB-Teams noch einmal wichtiger werden. Aggressives Pressing und schnelles Umschaltspiel. Nur leider war im bisherigen Turnierverlauf davon noch wenig zu sehen. In der neuen Episode der Nachspielzeit wird der Frage nachgegangen, was aus dem Rangnick-Pressing geworden ist und wo man es auf der US-Reise verloren hat. 

Außerdem ist noch einmal Christoph Baumgartner im Fokus. Warum ist es so schwer, den verletzten Offensivspieler zu ersetzen?

Und: Wie stark ist Spanien wirklich? Und ab wann kann man eigentlich von einer erfolgreichen WM aus österreichischer Sicht sprechen?

Als Christian Scherer vor zwei Monaten überraschend seinen Wechsel in die Privatwirtschaft (HTI-Gruppe) verkündete, stand der Österreichische Skiverband vor einem Dilemma: 

Wie und wo sollte man auf die Schnelle einen neuen Generalsekretär finden, der mit ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher den 70-Millionen-Euro-Etat verantwortet?

Eine interne Lösung wie es sie bei der Übergabe von Langzeitgeneral Klaus Leistner (43 Jahre im Amt) an Scherer gegeben hatte, war rasch vom Tisch, weshalb in den letzten Wochen mit etlichen Kandidaten Gespräche geführt wurden. 

Fünf Kandidaten in Kitzbühel

Zum abschließenden Hearing in Kitzbühel wurden noch fünf Anwärter aus den verschiedensten Bereichen (Skiindustrie, Sportvermarktung, Sportpolitik) geladen.

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