Sport-News

Vor knapp über einem Jahr übernahm Star-Trainer Carlo Ancelotti die brasilianische Fußballnationalmannschaft. Der Auftrag war klar: Brasilien wieder an die Weltspitze führen. Denn die vergangenen beiden Weltmeisterschaften endeten für die Ansprüche des Rekordweltmeisters jeweils zu früh. Sowohl 2018 gegen Belgien als auch 2022 gegen Kroatien war bereits im Viertelfinale Endstation.

Vor WM-Duell gegen Japan: Brasilien „nicht perfekt“

Auch bei der WM 2026 ist Brasilien (noch) auf der Suche nach seiner Topform. Auf ein mühevolles 1:1 gegen Marokko folgten zwei souveräne 3:0-Erfolge gegen die Underdogs Schottland und Haiti. Im Sechzehntelfinale wartet nun mit Japan ein echter Härtetest (19 Uhr/live ORF1).

Dass noch nicht alles wie geschmiert läuft, weiß auch Ancelotti: „Wir sind nicht perfekt. Wir können uns noch verbessern. Zum Beispiel unser Tempo am Ball. Da können wir schneller sein.“ Dennoch sah der Italiener im Verlauf der Gruppenphase eine positive Entwicklung der „Selecao“: „Ich bin zufrieden, denn die Mannschaft hat sich seit dem ersten Spiel stark verbessert.“

2022 hatte Serena Williams ihre große Karriere beendet. Gescheitert am großen Wurf, am 24. Grand-Slam-Titel, mit dem sie mit der Australierin Margaret Court gleichziehen hätte können. Nun feiert sie mit 44 in Wimbledon ein Comeback im Einzel und trifft dort auf die 19-jährige Australierin Maya Joint.

Das erste Sechzehntelfinale in der Geschichte einer Fußball-Weltmeisterschaft brachte gleich eine Premiere mit sich. Sowohl Südafrika als auch Kanada hatten erstmals die Gruppenphase einer WM-Endrunde überstanden. Im Sofi-Stadium in Los Angeles, wo auch Österreich am Donnerstag auf Spanien trifft, gingen die Kanadier als Favorit in die Partie.

Südafrika gegen Kanada: Chancenarme Halbzeit

Die Nordamerikaner versuchten von Beginn an Druck aufzubauen und die „Bafana Bafana“ früh unter Druck zu setzen. Wirklich aufgehen wollte dieser Plan allerdings nicht. Stattdessen entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung, geprägt von technischen Unsauberkeiten und zahlreichen Ballverlusten auf beiden Seiten.

Auf Torchancen warteten die Zuschauer in der Anfangsphase vergeblich. Auf den Rängen quittierte man das Dargebotene immer wieder mit Pfiffen.

Davies brachte Schwung

Gefährlich wurde es in der ersten Hälfte dann doch noch: Kurz vor der Pause bot sich Kanada dann die große Möglichkeit zur Führung. Nach einem Eckball köpfelte Bombito aufs Tor, doch der Ball wurde gerade noch auf der Linie geklärt. Im anschließenden Gestochere kam schließlich auch Buchanan zum Abschluss, doch Torwart Williams verhinderte den Rückstand (44.).

Aprilia-Pilot Jorge Martin hat mit seinem dritten Platz beim Großen Preis der Niederlande in Assen die WM-Führung in der MotoGP übernommen. Der Tagessieg ging aber an jemand anderen. Der Japaner Ai Ogura gewann seinen Grand Prix in der Königsklasse und ist überhaupt der erste Japaner, der seit 2004 einen MotoGP-WM-Sieg verzeichnen konnte. 

Marco Bezzecchi, bis Assen der WM-Leader, kam schwer zu Sturz und konnte Stallrivalen Martin nichts entgegensetzen. Martin behauptete von der Pole Position zunächst die Führung und kämpfte später mit Sprint-Sieger Raul Fernandez und Ogura. Die beiden Aprilias vom Team Trackhouse zogen bei noch neun ausstehenden Runden an dem Spanier vorbei. Ogura ließ im Finish schließlich noch seinen Teamkollegen stehen.

Schwerer Bezzecchi-Sturz

Weiter hinten im Feld spielten sich bei brütender Hitze teilweise wilde Szenen und harte Zweikämpfe ab. In der 2. Runde entglitt Bezzecchi in Schräglage in Kurve 16 sein Motorrad und flog bei hoher Geschwindigkeit ins Kiesbett ab. Den Italiener schleuderte es vom Sitz, er überschlug sich mehrmals. Wie es ihm gesundheitlich geht, war vorerst unklar. KTM-Ass Pedro Acosta schied mit körperlichen Problemen aus.

Im MotoGP-Zirkus geht es in 2 Wochen am deutschen Sachsenring weiter. 

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.