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Rapid hat die große Bühne geboten, seine Anhänger gerufen – und die Fans sind auch gekommen: 4.803 Zuschauer feierten mit dem Frauen-Team im Allianz Stadion ein 6:2 (2:1) gegen Wacker und den Aufstieg in die Bundesliga. Das ist ein Rekordwert für Ligaspiele.

Der Durchmarsch gelingt, weil die steirischen Wildcats zwar Meister in der 2. Liga vor Rapid werden, aber keine Lizenz für oben haben.

Britische Verhältnisse, schöne Tore 

Bei auffallend positiver Stimmung starteten die Rapidlerinnen nervös, wurden bei britischen Verhältnissen aber immer stärker.

Die Rückkehr von José Mourinho auf die Trainerbank von Real Madrid ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge so gut wie beschlossen. Laut The Athletic will sich Real-Präsident Florentino Perez in der kommenden Woche mit dem 63 Jahre alten Portugiesen treffen und dann abschließende Gespräche führen. Pérez gilt als großer Anhänger von Mourinho, dessen Vertrag bei Benfica Lissabon noch ein Jahr läuft.

Der Trainer hat aber eine Ausstiegsklausel und wollte sich zu seinem möglichen Abschied von Portugals Rekordchampion zuletzt nicht konkret öffentlich äußern. Er habe weiterhin "keinen Kontakt" zu Real, behauptete Mourinho: "Weder zum Präsidenten noch zu irgendeiner wichtigen Person aus der Vereinsstruktur." Mit Benfica hatte Mourinho in dieser Saison die Meisterschaft verpasst. Auch bei seiner vorherigen Station in Istanbul bei Fenerbahce hatte der streitbare Trainer keinen Erfolg.

Nachfolger für glücklosen Arbeloa gesucht

Auch Pérez hatte sich nicht dezidiert geäußert. Allerdings verdichteten sich zuletzt die Gerüchte immer mehr, dass Mourinho nach einer ersten Amtszeit von 2010 bis 2013 wieder bei Real anheuern könnte. Die Madrilenen haben eine turbulente Spielzeit ohne Titel hinter sich. Xabi Alonso musste früh in der Saison als Trainer gehen, sein glückloser Nachfolger Álvaro Arbeloa konnte nicht für eine Wende sorgen. Die Mannschaft um den französischen Torjäger Kylian Mbappe sorgte immer wieder für Schlagzeilen durch Turbulenzen auch abseits der Spiele.

Eine einst hoffnungsvolle Karriere kommt zu einem frühen Ende. Austria-Linksverteidiger Ziad El Sheiwi hat sich nach fünf Kreuzbandrissen - vier im linken und einen im rechten Knie - dazu entschieden, seine Fußballerkarriere mit 22 Jahren zu beenden. "Manchmal entscheidet nicht der Wille, sondern der Körper", sagte El Sheiwi, dessen Knie achtmal operiert werden musste. Das Eigengewächs der "Veilchen" wird am Sonntag vor dem Heimspiel gegen den LASK offiziell verabschiedet.

Für die Austria kam El Sheiwi auf sieben Pflichtspiele. Sein Bundesligadebüt hatte er im Alter von 17 Jahren gefeiert, womit er als große Zukunftshoffnung in Wien-Favoriten galt.

Weil ihr Trainer nicht mit Reportern sprechen wollte und die Kabine für Medienvertreter geschlossen blieb, sind die Vegas Golden Knights aus der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL hart bestraft worden. Wie die Liga mitteilte, wurde Coach John Tortorella mit einer Buße über 100.000 Dollar belegt, weil er sich nach dem 5:1-Sieg bei den Anaheim Ducks und dem Einzug ins NHL-Halbfinale am Donnerstag nicht äußern wollte.

Zudem muss das Team bei der alljährlichen Vergabe der größten Talente beim nächsten Mal in der zweiten Runde zuschauen und verliert damit das Zugriffsrecht auf einen neuen guten Spieler. Gegen beide Sanktionen sei noch ein Einspruch möglich, hieß es weiter.

Die NHL begründete die Strafen mit eklatanten Verstößen gegen die Medienrichtlinien. Normalerweise sind in Nordamerika die Kabinen für Interviews zugänglich. Die Liga erklärte, das Team aus Las Vegas sei bereits zuvor verwarnt und aufgefordert worden, die Richtlinien einzuhalten.

Gastgeber Schweiz hat einen optimalen Start in die Eishockey-WM hingelegt. Die Eidgenossen setzten sich am Freitag in Zürich gegen Olympiasieger und Titelverteidiger USA mit 3:1 (2:0,0:0,1:1) durch. Einen Auftakterfolg gab es auch für Titelfavorit Kanada, der den Schlager gegen Schweden 5:3 (2:0,1:3,2:0) gewann. Zudem feierten Finnland mit dem 3:1 (1:0,0:0,2:1) gegen Deutschland und Tschechien mit dem 4:1 (2:0,0:0,2:1) gegen Dänemark Siege.

Die Schweizer präsentierten sich vor 10.000 Fans gegen die USA äußerst effizient und gerieten nur in einer Phase des Schlussdrittels leicht in Bedrängnis. Die Amerikaner traten mit einem jungen Team mit nur zwei Spielern aus der Weltmeistermannschaft des Vorjahres und ohne einen Akteur aus der Olympia-Gold-Auswahl an. Olympiasieger Matthew Tkachuk reist wegen der Geburt seiner Tochter erst am Dienstag an.
 

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