Sport-News

Die bei den am Sonntag zu Ende gegangenen Olympischen Spielen glücklose Ester Ledecka hat im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt von Soldeu aufgezeigt. Das tschechische Multitalent, das in Mailand/Cortina sowohl im Snowboard als auch Alpinski kein Rennen beendete, markierte am Mittwoch bei Sonnenschein in Andorra in 1:33,39 Minuten die schnellste Zeit vor dem Italien-Duo Nicol Delago (+0,37 Sek.) und Sofia Goggia (+0,43).

In Absenz der bei den Spielen schwer gestürzten Sparten-Weltcupführenden Lindsey Vonn folgte Österreichs Teamkombi-Olympiasiegerin Ariane Rädler knapp dahinter als Fünfte (+0,47). Nina Ortlieb wurde Achte (+0,66). Am Donnerstag steigt ein weiterer Trainingslauf, am Freitag (11.00 Uhr/live ORF 1) dann die viertletzte Abfahrt dieser Saison.

Immer mehr Österreicher greifen zum Schläger, offiziell sind es rund 400.000, aber wahrscheinlich darf die Zahl sogar noch ein bisschen höher angesetzt werden. Und ja, wir sind ein tennisbegeistertes Land.  

Und das wollen wir, besser gesagt, können Sie beweisen. Deshalb heißt es wieder: Hobbyspieler vor den Vorhang.  In der kommenden Ausgabe des KURIER-Tennismagazins, das erneut in Kooperation mit dem Österreichischen Tennisverband auf den Markt geht, können Sie sich mit ihren besten Fotos und Beiträgen wiederfinden. Denn Tennis gehört nicht nur den Profis. 

Am 25. März, rechtzeitig zum Start der Freiluft-Saison, erscheint bereits die 11. Ausgabe des einzigen periodischen Tennis-Magazins in Österreich in allen KURIER-Ausgaben. Und Sie können wie in den vergangenen Jahren Teil davon werden, wenn Sie uns Ihre Beiträge bis 10. März mailen: 

An thema@kurier.at.

Am Mittwoch soll Fußball gespielt werden – und zwar auf höchstem Niveau. Real Madrid empfängt Benfica Lissabon. Der spanische Rekordmeister trifft auf sein Pendant aus Portugal (21 Uhr, Canal+). Es ist die Champions League und es geht um ein Achtelfinal-Ticket. Doch irgendwie weiß man vor diesem Play-off-Rückspiel nicht so ganz, ob die Partie nicht eher ein Gemetzel wird, denn ein Fußballspiel.

Vor einer Woche jedenfalls rückte das Spiel weit in den Hintergrund. Da siegten die Spanier auswärts mit 1:0 – doch gesprochen wurde nur über einen Rassismus-Eklat. Benficas Gianluca Prestianni soll Reals brasilianischen Stürmerstar Vinicius Junior rassistisch beleidigt haben, stritt dies ab, wurde aber dennoch vorerst provisorisch für das heutige Rückspiel gesperrt – sehr zum Ärger der Portugiesen. Benfica legte Protest gegen das UEFA-Urteil ein, an Prestiannis Sperre für das Match in Madrid ändert das nichts.

Spielt Alaba?

Auch bei den „Königlichen“ gibt es Ausfälle, allerdings aus Verletzungsgründen: So müssen etwa Jude Bellingham, Dean Huijsen und Éder Militão passen. Daher könnte David Alaba wie schon beim 1:2 am Freitag gegen Osasuna zum Zug kommen.

Ein Vorfall während eines Play-off-Spiels einer Amateurliga in der Türkei hat international Aufmerksamkeit erregt. Allerdings nicht aufgrund sportlicher Leistungen, sondern wegen einer außergewöhnlichen Rettungsaktion auf dem Spielfeld.

Im Verlauf der Partie wurde eine Möwe bei einem Abstoß vom Ball getroffen und stürzte zu Boden, wo sie regungslos liegen blieb. Der Kapitän von Istanbul Yurdum Spor, Gani Catan, reagierte umgehend und ohne zu zögern.

"Etwas fiel herunter und ich erkannte, dass es eine Möwe war. Das Erste, was mir in den Sinn kam, war eine Herzmassage, da sie nicht atmen konnte, also versuchte ich mein Glück", berichtet Catan.

In Deutschland ist der vierte Platz im Teamspringen der Männer bei den Olympischen Winterspielen noch immer nicht verdaut.

0,3 Punkte hatten den Deutschen auf eine Medaille gefehlt. Weil das Springen wegen des starken Schneefalls und des Windes abgebrochen worden war und nur die ersten beiden Sprünge gewertet wurden, fiel der 136-Meter-Sprung von Philipp Raimund aus der Wertung. Die Deutschen verpassten somit den Sprung auf das Podest.

An der Goldmedaille für die an diesem Abend überragenden Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher hatte der Abbruch keine Auswirkung.

Deutschlands Skisprung-Legende Jens Weißflog äußerte nach dem Ende der Olympischen Winterspiele dennoch Kritik. In einem Interview mit ran sagte er: "Jeder Weltcup wird bei solchen Bedingungen eine halbe Stunde lang unterbrochen. Dass man den Wettbewerb abgebrochen hat, war eigentlich eine Farce." Tatsächlich hörte der Schneefall nach dem Abbruch bald auf.

"Nicht alles zufriedenstellend"

Der vierte Platz sei zwar nur knapp an einer Medaille vorbei, zählt aber nicht. "Insgesamt ist nicht alles zufriedenstellend", betonte der 61-Jährige. 

Weißflog kritisierte auch die Sportförderung in Deutschland scharf: "Wir werden mit noch mehr Kürzungen im Sportbereich nicht mehr Medaillen erreichen können. Wir hatten ein Leistungssportkonzept nach dem anderen gehabt in den letzten Jahren. Ich gehe aber nicht davon aus, dass die finanziellen Mittel mehr geworden sind."

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