Real steigt mit Joker Alaba auf, Juventus scheitert spät, PSG zittert

Play-off der Champions League: Vinicius trifft gegen Benfica erneut für Real. Juventus scheitert in der Verlängerung gegen Galatasaray. PSG ist knapp weiter.
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Das Play-off-Hinspiel zwischen Benfica und Real (0:1) hatte ein langes Nachspiel. Schließlich brachte der Rassismus-Eklat um Vinicius Jr. eine Sperre für Prestianni von Benfica.   

Trainer Jose Mourinho war ohnehin schon davor gesperrt und sah auf der Tribüne des Ex-Vereins die Führung seiner Außenseiter: Rafa Silva glich nach 14 Minuten das 0:1 aus Lissabon aus. 

Doch schnell kam Real zurück, Tchouameni glich nur zwei Minuten später aus.

Auch in der zweiten Hälfte hielt Benfica mit.

Eine Sensation in Madrid schien denkbar.

Nach 77 Minuten kam David Alaba ins Spiel – weil Raul Asencio wegen einer heiklen Verletzung im Halsbereich abtransportiert werden musste.

Der Schock im Stadion wurde rasch vom Jubel über das 2:1 durch Vinicius abgelöst (79.).

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PSG mühte sich ab

Überraschend knapp war auch das zweite inner-französische Duell. Paris hatte in Monaco einen Rückstand in ein 3:2 gedreht, PSG musste aber auch im Rückspiel zu Hause das 0:1 hinnehmen, durch Akliouche (45.).

Mit Gelb-Rot für Coulibaly kippte die Partie (59.). Marquinhos glich direkt danach für den Titelverteidiger aus.

Mit dem 2:1 durch Kvaratskhelia war der Aufstieg der Pariser nahe (66.).

Monaco gelang sogar noch das 2:2, aber der Treffer durch Teze war zu wenig (91.).

In Turin mühte sich Juventus, um die 2:5-Schmach von Istanbul zu drehen. Durch einen Locatelli-Elfer gelang das 1:0 gegen Galatasaray (37.).

Eine umstrittene Rote für Kelly brachte Juve in Unterzahl (50.), dennoch wurde es durch das 2:0 von Gatti noch spannender (70.). Yildiz traf gegen seine Landsleute die Stange.

Das verdiente 3:0 schaffte McKennie nach 82 Minuten.

UEFA Champions League - Play Off - Second Leg - Juventus v Galatasaray

In der Verlängerung wurde der Kräfteverschleiß dann doch sichtbar. Beide Teams hatten Chancen, getroffen hat Gala-Star Osimhen (105.).

Endgültig weiter waren die Türken dann mit dem 3:2 durch Yilmaz nach 119 Minuten.

Juve scheidet mit dem spektakulären Score von 5:7 aus und wird sich noch länger über die Rote Karte nach 50 Minuten ärgern.

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