Sport-News

Schon beim Sechzehntelfinale gegen Österreich war er groß eingeblendet worden, als er seine Grimassen schnitt. „Vamos“, schrie der junge Fan im Spanien-Dress mit der Nummer 19. Vielleicht wäre der Dreijährige auch so ein Internet-Hit geworden, aber dann ist er nicht nur süß und enthusiastisch, sondern auch noch zufällig der Halbbruder von Spanien-Superstar Lamine Yamal.

Keyne ist schon seit der Europameisterschaft in Deutschland ein kleiner Star, als er mit dem spanischen Team nach dem Sieg des EM-Titels auf dem Rasen feierte. Er ist der Sohn von Yamals Mutter Sheila Ebana. Und nicht er allein ist der Social-Media-Hit, sondern die Beziehung, die die beiden Brüder miteinander teilen. „Mein kleiner Bruder bedeutet die Welt für mich“, sagte der 18-jährige Yamal nach dem Österreich-Match. „Ich bin immer berührt, wenn ich ihn so fröhlich sehe.“

Um 23 Uhr österreichischer Zeit spielt England gegen Norwegen, um 22 Uhr britischer Zeit erfolgt der Ankick in Miami.

Ein Drama für das auf der Insel emotionale Thema „Fußball im Pub“.

Nun gibt es eine Lösung: Zusätzlich zu der bereits verlängerten Sperrstunde bis 2 Uhr morgens werde eine flexible Regelung in England und Wales gelten. Normalerweise ist um 23 Uhr Zapfenstreich. So müssten die Fans der Three Lions bereits in der Halbzeit die Lokale verlassen.

Bis 30 Minuten nach Abpfiff offen 

Die Pubs dürfen demnach bis 30 Minuten nach Abpfiff aufbleiben, so der Bericht. Damit soll etwaigen wetterbedingten Verzögerungen beim Spielstart vorgebeugt werden, wie sie beim Achtelfinale gegen Mexiko auftraten.

„England-Fans verdienen es, jede Minute des Viertelfinalspiels gemeinsam anzuschauen und das ist genau das, was die Verlängerung garantiert“, sagte Polizei-Staatssekretärin Sarah Jones.

Ab Sonntag ist es so weit: In Kitzbühel geht  mit dem WTA-125-Challenger nach mehr als 30 Jahren wieder ein internationales Frauen-Tennisturnier über die Bühne. Mit Sinja Kraus  und Julia Grabher sind zwei österreichische Topspielerinnen am Start. Auch die Billie-Jean-King-Cup-Spielerinnen  Ekaterina Perelygina und Arabella Koller vertreten Österreich im Hauptbewerb des Generali Open Ladies. 

Nicht aber die 16-jährige Lokalmatadorin Anna Pircher, die zuletzt im Juniorinnen-Bewerb von Wimbledon bis ins Viertelfinale kam. Die große Zukunftshoffnung musste „schweren Herzens“ aufgrund einer Verletzung absagen. Heuer wurde die überaus talentierte Tirolerin, die von Daniel Huber trainiert wird, immer wieder zurückgeworfen.

„Sie hat Anfang des Jahres schon massiv mit dem Rücken gekämpft, dadurch pausieren müssen. Sie ist nach wie vor dabei, ihren Körper auf Vordermann zu bringen. Nachdem da nicht viel Training möglich war, muss man da massiv aufpassen. Und nun ist beim Physio rausgekommen, dass sich der Rücken wieder meldete. Es ist extrem bitter, aber unmöglich für sie zu spielen“, sagt Huber. „Wir müssen aufpassen, um ihren Körper nicht zu schädigen.“ Pircher wird nun zumindest zwei Wochen pausieren. 

Der Schweizer Skisport trauert um einen seiner Größten: Roland Collombin ist am Freitag im Alter von 75 Jahren verstorben. Der Walliser hatte zwei Jahre gegen den Krebs gekämpft, zunächst eine Kehlkopfkrebserkrankung besiegt, ehe auch ein Leberkrebs festgestellt wurde.

Collombin prägte in den 1970er-Jahren eine ganze Generation des Schweizer Skisports. Unvergessen ist die Olympia-Abfahrt von 1972 in Sapporo, als er hinter seinem Rivalen und späteren Freund Bernhard Russi Silber holte. 1973 und 1974 gewann er die Gesamtwertung im Abfahrts-Weltcup, insgesamt feierte er acht Weltcupsiege, allesamt in der Abfahrt.

Bekannt war Collombin aber auch für seine spektakulären Stürze. Einer davon beendete 1975 in Val-d'Isère seine Karriere. Die Unglücksstelle trägt seither den Namen „Bosse à Collombin“. 

Russi hatte Collombin rund drei Wochen vor dessen Tod noch getroffen. „Da machte er noch einen relativ guten Eindruck“, sagte er der Zeitung Blick. „Er hat mir aber auch gesagt, dass er nun noch einen Versuch hat, um den Krebs zu besiegen.“

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.