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Der Zeitpunkt kommt überraschend: Am Samstag hat Dortmund noch mit großem Kampf ein 0:2 gegen den HSV in einen 3:2-Sieg gegen die Hamburger gedreht.
Am Tag danach gab die Borussia die sofortige Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl bekannt. 

Es dürfte zwischen dem Tabellenzweiten und dem  46-Jährigen nichts Dramatisches vorgefallen sein, vielmehr gibt es die Überzeugung, dass der frühere  BVB-Kapitän nicht mehr die laufende Kaderplanung vorantreiben soll.

Deswegen ist für Kehl sofort Schluss.

„Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene“, teilt Klubchef Carsten Cramer mit.

So gehen die Verhandlungen mit Teamverteidiger Nico Schlotterbeck über eine vorzeitige Vertragsverlängerung ins Finale.

Auch war Kehl in der Vorwoche noch auf Scouting-Tour unterwegs.

Natürlich ist für ihn ein Spiel gegen die Wiener Austria besonders. Keines wie jedes andere. Aber doch nicht mehr so emotional mehr wie noch vor einiger Zeit. „Es ist ja schon auch zu einer Gewohnheit geworden.“ Weil Manfred Schmid eben nicht mehr Austria-Trainer ist und daher stets mit einer gegnerischen Mannschaft gegen die Violetten antritt.

Diesmal will er wieder mit Hartberg, dem Überraschungsteam der Meistergruppe, seinen ehemaligen Verein ärgern. „Wir wollen Spaß haben und die Großen ärgern“, so die Devise von Schmid für die restlichen Auftritte. Bisher hat seine Mannschaft das Motto sehr gut umsetzen können. „Man muss schon wertschätzen, was die Mannschaft leistet, was sie alles schon abgerufen hat“, streut der Wiener seinen Spielern Rosen. Die junge Truppe spielt immerhin erfolgreichen Fußball. Gegen die Austria wird Schmid einige Spieler vorgeben müssen, eine Chance für weitere junge Talente. „Beiden Teams fehlen Spieler. Wir werden wieder etwas ausprobieren.“

Beim Rad-Klassiker Mailand-Sanremo kam es nicht nur bei den Männern zum Sturz. Viel schlimmer erwischte es das Frauen-Feld. Rund 10 Top-Fahrerinnen waren in eine Karambolage während der Abfahrt der Cipressa verwickelt, einige stürzten sogar über die Leitplanke meterweit auf eine weiter unten liegende Straße.

Am schlimmsten erwischte es die Italienerin Debora Silvestri, die kopfüber über die Planke stürzte. Sie blieb minutenlang liegen, bis sie entdeckt wurde. Sie war ansprechbar und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Medienberichten bestand trotz des schrecklich aussehenden Sturzes keine Lebensgefahr.

Den Sieg holte sich die Belgierin Lotte Kopecky vor der Schweizerin Noemi Rüegg.

Die Bayern stürmen weiter unaufhaltsam dem Meistertitel entgegen. Gegen Union Berlin (mit Querfeld und Trimmel) feierten die Münchner einen klaren 4:0-Heimsieg. Olise (43.) und Gnabry (45.+1) brachten die Hausherren mit einem Doppelschlag vor der Pause auf Kurs. Kane nach Assist von ÖFB-Star Laimer (49.) und abermals Gnabry (67.) machten den Sack zu.

Der Abstand zu Verfolger Dortmund blieb bei neun Punkten. Denn die Borussen drehten einen 0:2-Rückstand gegen den HSV in einen 3:2-Erfolg.  Als ÖFB-Debütant Chukwuemeka sür Sabitzer eingewechselt wurde, stand es noch 0:2.

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt feierte Bremen. Goldtorschütze beim 1:0 in Wolfsburg war Njinmah (68.), die Wölfe bleiben Vorletzter.

Dahinter liegt nur noch Schlusslicht Heidenheim, das daheim gegen Leverkusen aber überraschend einen Punkt holen konnte. Nach 0:2- und 2:3-Rückstand hieß es am Ende 3:3.

Sechs Tore im Rheinderby

Mit dem gleichen Resultat endete ein turbulentes Rhein-Derby zwischen Köln und Gladbach. Gladbach ging in der ersten Minute in Führung, nach sieben Minuten führte Köln 2:1. Gladbach drehte die Partie, lag 3:2 vorne. Bis Martel nach Kainz-Assist zum 3:3 traf.

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