Silverstone (Sonntag, 16 Uhr/ORF 1) wird die aktuelle Fahrzeuggeneration der Formel 1 vor eine neue Herausforderung stellen.
Die Länge einer Runde beträgt 5,891 Kilometer. Lange Geraden wie die „Wellington Straight“ oder die „Hangar Straight“, gepaart mit den schnellen Kurvenkombinationen wie „Maggotts-Becketts-Chapel“, werden den Piloten wenige Chancen bieten, die Batterie ihrer Autos wieder aufzuladen.
Am gestrigen Donnerstag äußerte deshalb Ferrari-Star Lewis Hamilton seine Bedenken. „Ich glaube, das wird das unberechenbarste Wochenende, was die Power-Bereitstellung (durch den Elektromotor) angeht“, sagte der neunmalige Großbritannien-Gewinner.
Diese Sorgen trägt der Silverstone-Rekordsieger allerdings nicht alleine. „Wir Fahrer haben uns im Gruppenchat darüber unterhalten, wie schlecht die Leistungsentfaltung auf dieser Strecke sein wird. Uns wird die Batterieladung ausgehen“, machte Hamilton deutlich.
„Es gibt nur wenige Kurven, um den Motor aufzuladen, sodass die MGU-K für einen großen Teil der Runde abgeschaltet sein wird, und da werden wir wahrscheinlich am meisten zu kämpfen haben. Das Defizit könnte doppelt so groß sein.“