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Krieg in Ukraine

Briten schicken ihren Kampfpanzer in die Ukraine

Tag 324 im Ukraine-Krieg. Alle Entwicklungen im und rund um den Krieg finden Sie hier.

01/14/2023, 07:55 AM

Aktuelle Entwicklungen

  • Briten schicken ihren wichtigsten Kampfpanzer in die Ukraine (mehr)
  • Auch Propagandakrieg um Soledar: Was eine Einnahme bedeuten wĂŒrde (mehr)
  • Ex-Nato-Oberbefehlshaber: "Westen sollte Ukraine Kampfjets liefern" (mehr)
  • Lagebericht: Kampf um jedes Haus und jeden Tunnel in Salzstadt Soledar im Osten (mehr)
  • Gouverneur: Keine Evakuierung der Zivilisten in Soledar möglich (mehr)
  • GesprĂ€che ĂŒber Schutzzone fĂŒr AKW Saporischschja schwierig (mehr)
  • Gerassimow soll die russischen Truppen in der Ukraine fĂŒhren (mehr)

Wie man den Menschen vor Ort helfen kann, erfahren Sie hier.

  • USA verlegen Panzer an NATO-Ostflanke (mehr)
  • Wagner-Gruppe verkĂŒndet Einnahme der Stadt Soledar, Kiew dementiert (mehr)
  • Putin-Vertrauter: Russland sieht sich im Kampf mit der NATO (mehr)
  • Russischer Ökonom: Sanktionen gegen Russland funktionieren (mehr)
  • Russischer Vorstoß in Kleinstadt Soledar (mehr)
  • Kampfpanzer fĂŒr die Ukraine? Großbritannien erwĂ€gt Vorstoß (mehr)
  • Russland wechselt Kommandeur fĂŒr Krieg in der Ukraine erneut aus (mehr
  • Ukraine hĂ€lt FrontstĂ€dte Bachmut und Soledar trotz russischem Beschuss (mehr)

Ukraine-Krieg: News zur aktuellen Lage

  • 01/28/2023, 06:09 PM

    Diplomatischer Streit zwischen Budapest und Kiew

    Die Äußerung von Ungarns Premier Viktor OrbĂĄn, die Ukraine sei ein "Niemandsland wie Afghanistan", hat zu einem diplomatischen Eklat gefĂŒhrt. WĂ€hrend der ungarische Botschafter ins ukrainische Außenamt zitiert wurde, reagierte der ungarische Außenminister PĂšter SzijjĂĄrtĂł am Samstag. Der BĂŒrgermeister der ukrainischen Stadt Dnipro bezeichnete Orban als "Schlampen-Gesicht".

    SzijjĂĄrtĂł betonte am Samstag: Infolge des Krieges sterben Tausende von Menschen, wĂŒrden ganze Landesteile veröden. Deswegen wolle Ungarn Frieden und anstelle von Waffenlieferungen eine sofortige Feuerpause. Ungarn wolle weder in Worten noch in Taten in den Krieg hineingezogen werden, zitierte das Onlineportal "Index.hu" SzijjĂĄrtĂł, der auf die Aussagen des rechtsnationalen Premiers nicht direkt einging.

    Bei seinem Treffen mit auslĂ€ndischen Journalisten hatte OrbĂ n laut dem Onlineportal erklĂ€rt, das Ziel Russlands bestĂŒnde darin, die Ukraine zu einem "unregierbaren Wrack" zu machen, was auch gelĂ€nge. Die Zeit wĂŒrde Russland in die HĂ€nde spielen, das jederzeit neue Menschen in die Armee einberufen könne, wĂ€hrend in der Ukraine die personellen Ressourcen zur Neige gingen. Selbst mit Hilfe des Westens könne die Ukraine Russland nicht besiegen.

    Kiew sprach von "komplett inakzeptablen" Bemerkungen. Die Regierung in Budapest versuche bewusst, die Beziehungen zwischen den beiden Staaten zu zerstören, hieß es weiter. 

  • 01/28/2023, 05:45 PM

    Schallenberg schließt RĂŒckkehr zum Status quo mit Russland aus

    Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat in einem Interview mit der "Presse am Sonntag" ausgeschlossen, dass es mit Russland wieder so enge Beziehungen wie vor Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine geben werde. "Russland hat mutwillig so viel zerschlagen und treibt sich selbst immer weiter in eine Ecke der völligen Isolation. Seit Russlands Angriff am 24. Februar erleben wir, dass die Welt konfrontativer geworden ist", betonte der Außenminister.

    Höchstwahrscheinlich hĂ€tte man schon nach der Annexion der Krim 2014 sehr viel schĂ€rfer reagieren mĂŒssen und so vielleicht einen Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 verhindern können, so Schallenberg. Auch Österreich habe unterschĂ€tzt dass "Wladimir Putin ein imperiales Langzeitprojekt hatte". "Vielleicht haben wir seine Äußerungen nicht ernst genommen, auch, weil sie nicht in unser Weltbild gepasst haben", analysiert der Außenminister.

    Kritik an seiner Mahnung, Augenmaß gegenĂŒber Russland zu wahren, sieht Schallenberg nicht als gerechtfertigt an. Es gebe ĂŒberhaupt keinen Zweifel, wo Österreich stĂŒnde. "Wir tragen jeden Beschluss in BrĂŒssel mit und ganz intensiv zur Geschlossenheit innerhalb der EU bei. Einzig: Wir liefern aufgrund unserer militĂ€rischen NeutralitĂ€t keine Waffen und kein letales Material in die Ukraine." Zudem sei er der erste Außenminister der Zweiten Republik, der einen russischen Diplomaten zur Persona non grata erklĂ€rt habe, betont Schallenberg.

    Dennoch gelte es an den Tag nach dem Krieg zu denken. Deshalb sollte man nicht "mutwillig Dialogplattformen", wie die OSZE, "die wir dann brauchen werden, zerstören". Momentan versuchten jedenfalls beide Seiten noch, eine Entscheidung auf dem Schlachtfeld herbeizufĂŒhren. "Aber die Geschichte zeigt: Dauerhafter Frieden oder WaffenstillstĂ€nde werden am Verhandlungstisch vereinbart. Irgendwann wird es hoffentlich wieder Raum fĂŒr Diplomatie geben", sagt der Außenminister.

  • 01/28/2023, 04:36 PM

    Russland wirft Kiew Angriff auf Krankenhaus vor: 14 Tote

    Russland wirft der ukrainischen Armee vor, durch einen Angriff auf ein Krankenhaus im Osten der Ukraine 14 Menschen getötet zu haben. 24 weitere Menschen seien bei dem Angriff mit Himars-Raketenwerfern auf ein lokales Krankenhaus in Nowoajdar in der Region Luhansk am Samstag verletzt worden, hieß es weiter. Opfer habe es "unter den Patienten und dem medizinischen Personal" gegeben. Russland bereitet indes laut Kiew fĂŒr den Jahrestag des Kriegsbeginns eine neue Offensive vor.

  • 01/28/2023, 04:33 PM

    Selenskij verurteilt AnschlÀge in Jerusalem: Ukrainerin unter Opfern

    Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij hat die Angriffe in Ost-Jerusalem als zynische TerroranschlĂ€ge verurteilt. "Unter den Opfern ist eine ukrainische Frau", schrieb Selenskij am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Am Freitagabend hatte ein Angreifer auf Besucher einer Synagoge geschossen, sieben Menschen starben, mehrere wurden verletzt. Selenskij sprach von einem "zynischen Verbrechen" am Gedenktag fĂŒr den Völkermord der Nazis an den Juden.

    Der 45-JĂ€hrige, der jĂŒdische Wurzeln hat, sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Am Samstag hatte ein 13-JĂ€hriger ebenfalls durch SchĂŒsse in Ost-Jerusalem zwei Menschen verletzt. "Terror darf keinen Platz haben in der heutigen Welt. Weder in Israel noch in der Ukraine", schrieb Selenskij weiter. 

  • 01/28/2023, 02:48 PM

    Kiew erwartet zum Jahrestag des Kriegsbeginns russische Offensive

    Russland bereitet ukrainischen Angaben zufolge fĂŒr den Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine eine neue Offensive vor. Es sei "kein Geheimnis", dass die russische Armee fĂŒr den 24. Februar eine neue Angriffswelle vorbereite, sagte der SekretĂ€r des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Oleksij Danilow, Radio Swoboda. Die russischen Truppen hatten zuletzt ihre Angriffe in der Ostukraine deutlich verstĂ€rkt.

    Besonders massive Angriffe werden auf die beiden StĂ€dte Wuhledar und Bachmut gemeldet; beide Seiten berichteten am Freitag ĂŒber erbitterte KĂ€mpfe auch um Wuhledar. Erst vor kurzem hatten russische Soldaten und KĂ€mpfer der Söldnergruppe Wagner die nördlich von Bachmut gelegene Kleinstadt Soledar eingenommen. Es war der erste nennenswerte Sieg der russischen StreitkrĂ€fte und ihrer VerbĂŒndeten nach mehreren RĂŒckschlĂ€gen in den vergangenen Monaten.

  • 01/28/2023, 11:46 AM

    Scholz: Sicherheit Deutschlands "immer im Blick"

    Nach der Zusage von deutschen Leopard-2-Panzern an die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) versichert, die Sicherheit Deutschlands "immer im Blick" zu haben. Das verspreche er, sagte Scholz in seiner in Berlin veröffentlichten Videobotschaft "KanzlerKompakt".

    "Es wird immer um Abstimmung, AbwĂ€gung und Koordinierung gehen", betonte Scholz. "Das ist das Prinzip, das diese Regierung hat." Als Ziel bekrĂ€ftigte Scholz: "Russland darf nicht damit durchkommen, Grenzen mit Gewalt zu verschieben."  Scholz sagte, dass sich viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger wĂŒnschten, "dass der Krieg nicht nĂ€herkommt, dass die Regierung und der Kanzler die Nerven behalten". Er sagte: "Genau das ist mein Versprechen an Sie."

  • 01/28/2023, 10:23 AM

    London wirft Moskau Desinformation bei Opferzahlen vor

    Russland macht nach EinschĂ€tzung britischer Geheimdienste mit Absicht falsche Angaben zur Zahl seiner Gefallenen im Krieg gegen die Ukraine. Das Verteidigungsministerium in London verwies dazu heute auf Erkenntnisse zu einem ukrainischen Angriff auf eine russische MilitĂ€runterkunft in der Region Donezk in der Neujahrsnacht. Russland hatte den Tod von 89 Soldaten gemeldet, den britischen Geheimdiensten zufolge soll es höchstwahrscheinlich ĂŒber 300 Opfer gegeben haben.

    FĂŒr London veranschaulicht dies eine "AllgegenwĂ€rtigkeit von Desinformation in allen öffentlichen russischen Verlautbarungen". Diese entstĂŒnde durch gezielte LĂŒgen, die von hochrangiger Stelle abgenickt wĂŒrden, sowie durch ungenaue Berichte untergeordneter Beamter, die eigene VersĂ€umnisse aus Angst vor Entlassung herunterspielen wollten, hieß es in dem Bericht.

    Im konkreten Fall aus der Neujahrsnacht habe sich Russland wohl zu dem ungewöhnlichen Schritt entschieden, eine konkrete Opferzahl zu nennen, weil es unter russischen Kommandeuren viel Kritik gegeben habe und ein Kommentar unausweichlich geworden sei. 

  • 01/28/2023, 09:47 AM

    Angespannte Lage im Osten

    Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij hat die Lage im schwer umkĂ€mpften Osten seines Landes als anhaltend schwierig beschrieben. "Die Situation an der Front und insbesondere im Gebiet Donezk - bei Bachmut und Wuhledar - bleibt Ă€ußerst angespannt", sagte Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache am Freitag. 

  • 01/28/2023, 07:26 AM

    Guten Morgen!

    Tag 338 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine:

    Nach Angaben des Chefs der FlĂŒchtlingshilfsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) verletzt Russland die Prinzipien des Kinderschutzes in Kriegszeiten. "Ihnen die (russische) Staatsangehörigkeit zu geben oder sie zu adoptieren, widerspricht den grundlegenden Prinzipien des Kinderschutzes in Kriegssituationen", sagt Grandi in einem Reuters-Interview bei einem Besuch im UNHCR-BĂŒro in Kiew.

    Die FlĂŒchtlingsorganisation sei nicht in der Lage die Zahl der betroffenen Kinder zu schĂ€tzen, da der Zugang zu ihnen in Russland extrem eingeschrĂ€nkt sei. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte dazu vor Journalisten, Grandi habe sich nicht zu den Kindern geĂ€ußert, die durch ukrainischen Beschuss im Donbass gestorben seien. Zudem wĂŒnsche sie sich, dass "solche Vertreter der Vereinten Nationen die kolossale humanitĂ€re Hilfe zur Kenntnis genommen hĂ€tten, die Russland den Bewohnern der Region geleistet hat".

  • 01/27/2023, 08:54 PM

    Erbitterte KĂ€mpfe in der Ostukraine

    Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj spricht von einer anhaltend akuten Situation an der Front. Dies gelte besonders fĂŒr den östlichen Donezk, wo Russland seine Offensive verstĂ€rke, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache. Die russischen Soldaten griffen nicht nur die ukrainischen Stellungen an, sondern zerstörten auch die umliegenden StĂ€dte und Dörfer, so Selenskyj. Um die Stadt Wuhledar im Osten der Ukraine wird laut beiden Seiten erbittert gekĂ€mpft.
    „Wuhledar dĂŒrfte bald ein neuer, sehr wichtiger Erfolg fĂŒr uns werden“, sagte der pro-russische SeparatistenfĂŒhrer Denis Puschilin. „Die Einkreisung und nachfolgende Befreiung der Stadt wird einige Probleme lösen“, so Puschilin. Ein Sieg dort wĂŒrde mit Blick auf eine Offensive gegen die weiter nördlich gelegenen StĂ€dte Pokrowsk und Kurachowe „das KrĂ€fteverhĂ€ltnis an der Front verĂ€ndern“.
    Einer Berater Puschilins sagte am Freitag der Nachrichtenagentur Tass, es seien „ernsthafte, brutale KĂ€mpfe“ im Gange. Die russischen StreitkrĂ€fte seien in Wuhledar einmarschiert und hĂ€tten sich „im SĂŒdosten und Osten der Stadt festgesetzt“. Die Bergbau-Stadt mit ihren einst rund 15.000 Einwohnern liegt rund 150 Kilometer sĂŒdlich von Bachmut, das seit Wochen heftig umkĂ€mpft ist.

  • 01/27/2023, 08:53 PM

    Erbitterte KĂ€mpfe in der Ostukraine

    Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj spricht von einer anhaltend akuten Situation an der Front. Dies gelte besonders fĂŒr den östlichen Donezk, wo Russland seine Offensive verstĂ€rke, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache. Die russischen Soldaten griffen nicht nur die ukrainischen Stellungen an, sondern zerstörten auch die umliegenden StĂ€dte und Dörfer, so Selenskyj. Um die Stadt Wuhledar im Osten der Ukraine wird laut beiden Seiten erbittert gekĂ€mpft.
    „Wuhledar dĂŒrfte bald ein neuer, sehr wichtiger Erfolg fĂŒr uns werden“, sagte der pro-russische SeparatistenfĂŒhrer Denis Puschilin der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. „Die Einkreisung und nachfolgende Befreiung der Stadt wird einige Probleme lösen“, so Puschilin. Ein Sieg dort wĂŒrde mit Blick auf eine Offensive gegen die weiter nördlich gelegenen StĂ€dte Pokrowsk und Kurachowe „das KrĂ€fteverhĂ€ltnis an der Front verĂ€ndern“.
    Einer Berater Puschilins sagte, es seien „ernsthafte, brutale KĂ€mpfe“ im Gange. Die russischen StreitkrĂ€fte seien in Wuhledar einmarschiert und hĂ€tten sich „im SĂŒdosten und Osten der Stadt festgesetzt“. Die Bergbau-Stadt mit ihren einst rund 15.000 Einwohnern liegt rund 150 Kilometer sĂŒdlich von Bachmut, das seit Wochen heftig umkĂ€mpft ist.

  • 01/27/2023, 07:19 PM

    Deutschlands Verteidigungsminister schließt Kampfjets aus

    Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat der Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine eine Absage erteilt. "Ich halte das fĂŒr ausgeschlossen", sagte der SPD-Politiker der "SĂŒddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). "Kampfflugzeuge sind viel komplexere Systeme als Kampfpanzer und haben eine ganz andere Reichweite und Feuerkraft. Da wĂŒrden wir uns in Dimensionen vorwagen, vor denen ich aktuell sehr warnen wĂŒrde."

    Die Ukraine fordert fĂŒr ihren Abwehrkampf gegen Russland auch Kampfflugzeuge. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte eine solche Lieferung am Mittwoch im Bundestag allerdings abgelehnt. "Dass es nicht um Kampfflugzeuge geht, habe ich ja sehr frĂŒh klargestellt und mache das auch hier", sagte er.

  • 01/27/2023, 06:26 PM

    Russland weist lettischen Botschafter aus

    Als Reaktion auf die Ausweisung des russischen Botschafters aus Lettland weist auch Russland den lettischen Botschafter aus. Das Außenministerium in Moskau forderte Botschafter Maris Riekstins am Freitag auf, Russland binnen zwei Wochen zu verlassen. Das Ministerium kritisierte die "totale Russenfeindlichkeit" Lettlands und betonte, Riga trage "die volle Verantwortung fĂŒr die aktuelle Situation".

    Russland hatte am Montag bereits die diplomatischen Beziehungen zu Estland herabgestuft und den estnischen Botschafter ausgewiesen. Als Reaktion hatte Estland auch den russischen Botschafter aufgefordert, Tallinn zu verlassen

  • 01/27/2023, 05:04 PM

    Trump: "Ich wĂŒrde Krieg in 24 Stunden beenden"

    Der Ex-US-PrĂ€sident macht wieder mit großen SprĂŒchen auf sich aufmerksam - zum Ukrainekrieg. Eine Steilvorlage fĂŒr den Kreml.

  • 01/27/2023, 05:01 PM

    Die rote Linie hat sich verschoben: Ein verhaltenes Ja zu Kampfjets

    Die Hemmschwelle ist gefallen: Einige LĂ€nder wollen der Ukraine Jets liefern. Nur: Wie bekommt man sie ohne Eskalation dorthin?

    Mehr dazu hier (plus):

  • 01/27/2023, 03:00 PM

    Polen stellt weitere 60 modernisierte Panzer zur VerfĂŒgung

    Polen stellt zusĂ€tzlich zu den bereits zugesagten 14 Leopard-2-Panzern aus deutscher Produktion weitere 60 Panzer zur VerfĂŒgung. "Wir sind bereit, 60 modernisierte Panzer zu schicken, 30 davon sind PT-91", sagt der polnische MinisterprĂ€sident Mateusz Morawiecki am Donnerstag in einem Interview im kanadischen Fernsehen. Der PT-91 ist ein polnischer Kampfpanzer, der in den 1990er Jahren in Dienst gestellt wurde. Er basiert auf dem Modell T-72 aus Sowjetzeiten.

  • 01/27/2023, 02:22 PM

    Gewinn russischer Banken bricht 2022 um rund 90 Prozent ein

    Vor allem wegen der westlichen Sanktionen gegen Russland mussten die Banken des Landes im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch von rund 90 Prozent wegstecken. Der Gewinn sackte auf 203 Milliarden Rubel (2,9 Milliarden Dollar), wie die russische Zentralbank am Freitag mitteilte. Wie auch andere Bereiche der russischen Wirtschaft habe sich die Finanzbranche durchaus robust gezeigt. Es sei den Banken gelungen, einen Verlust von 1,5 Billionen Rubel im ersten Halbjahr auszugleichen und bis zum Jahresende in einen Gewinn umzumĂŒnzen, hieß es.

    "Allerdings waren nicht alle Banken in der Lage, die Verluste vom Jahresanfang vollstĂ€ndig wettzumachen", erklĂ€rte die Zentralbank in ihrem Bericht. Einige Institute hĂ€tten im Gesamtjahr ein deutliches Minus verbucht. Demnach waren 104 Banken zum Jahresende unrentabel, wĂ€hrend es Mitte 2022 noch 130 waren. Sollte es 2023 keine neuen Schocks geben, dĂŒrften die Ergebnisse der Banken in diesem Jahr deutlich besser ausfallen und die Gewinne könnten eine Billion Rubel ĂŒbersteigen, sagte Alexander Danilow, Direktor der Zentralbank-Abteilung fĂŒr Bankenregulierung und -analyse, vor Journalisten. Vor einem Jahr hatte die Zentralbank fĂŒr 2022 Gewinne des Bankensektors von mehr als zwei Billionen Rubel prognostiziert, nach einem Rekordgewinn von 2,4 Billionen Rubel 2021.

    Der Westen hat wegen Russlands Einmarsch in der Ukraine im Zuge der Sanktionen mehrere wichtige russische Banken vom internationalen Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen. Die fĂŒhrenden Kreditinstitute Sberbank und VTB mussten daraufhin ihre GeschĂ€fte in weiten Teilen Europas einstellen. Die Anleger zogen im FrĂŒhjahr rasch Gelder ab, aber zum Jahresende verzeichnete der Sektor einen Nettozufluss an Privatkundeneinlagen.

  • 01/27/2023, 02:17 PM

    EU verlÀngert Wirtschaftssanktionen um ein halbes Jahr

    Die EU hat die bestehenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Aggression gegen die Ukraine um ein halbes Jahr verlĂ€ngert. Nach einem Beschluss der EU-Staaten laufen die Maßnahmen nun bis zum 31. Juli, wie der Rat der EU mitteilte.

    Erste EU-Strafmaßnahmen gegen Russland wurden bereits nach dem Absturz eines malaysischen Flugzeugs mit 298 Menschen ĂŒber der Ostukraine im Juli 2014 eingefĂŒhrt. Ermittlungen zufolge schossen prorussische Separatisten die Maschine ab. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 weitete die EU ihre Sanktionen massiv aus. Derzeit umfassen die Maßnahmen unter anderem BeschrĂ€nkungen in den Bereichen Handel, Finanzen, Technologie und Verkehr. Auch wurden mehrere russische Banken vom Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift ausgeschlossen, und es gibt einen weitgehenden Importstopp fĂŒr Rohöl aus Russland.

  • 01/27/2023, 12:58 PM

    "Gold der Krim" wird der Ukraine zugesprochen

    In einem jahrelangen juristischen Tauziehen um den rund 2.000 Jahre alten Goldschatz aus vier Museen der Krim steht nun eine endgĂŒltige Entscheidung zugunsten der Ukraine an. Der Generalstaatsanwalt der Niederlande empfahl dem höchsten Gericht des Landes am Freitag in Den Haag, den Kulturschatz der Skythen endgĂŒltig der Ukraine zuzusprechen. In der Regel folgen die Richter des Hohen Rates der Empfehlung.

    Die wertvollen KulturgĂŒter waren in die Frontlinie des Konflikts von Russland und der Ukraine geraten. Zuvor hatten Amsterdamer Gerichte in zwei Instanzen bereits ebenfalls die kostbaren KulturgĂŒter der Ukraine zugesprochen. Daraufhin hatten die Museen der Krim den Hohen Rat angerufen. Das Urteil wird fĂŒr September erwartet.

  • 01/27/2023, 12:29 PM

    Russischer Außenminister warb in Eritrea um UnterstĂŒtzung

    Lawrow stĂ¶ĂŸt in Eritrea auf offene Ohren fĂŒr sein Anliegen: Eritreas Außenminister Osman Saleh gibt der USA die Schuld fĂŒr den Krieg.

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