Trump will Straße von Hormus „übernehmen“ und Geld für deren Schutz
Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Eine endgültige Vereinbarung wird aktuell ausverhandelt, 60 Tage hat man dafür anberaumt.
Ein zentrales Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
Nachdem der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus beanspruchte, wolle Trump nun selbst die Kontrolle übernehmen und als „Schutzengel“ fungieren. Heißt: Die USA sollen – so Trump – von der Meerenge kontrollieren und Geld für den Schutz verlangen.
Eine iranische Tageszeitung hatte am Wochenende eine Liste mit westlichen Politikern veröffentlicht, die für den Tod des früheren geistlichen Führers Ali Khamenei „bezahlen“ sollen. Für Österreich ist dadurch aber keine konkrete Gefahr für Anschläge durch iranische Gruppen gegeben, so das Innenministerium.
Der einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen mit den USA.
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Iran-Krieg
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Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein
Kurz nach neuen US-Angriffen auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern soll ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Zudem würden die USA für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen.
Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter. Weitere Details blieben offen, etwa wer genau für den Beitrag aufkommen soll.
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USA will Kontrolle über Hormus übernehmen
US-Präsident Donald Trump schließt eine Übernahme der Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus durch die USA nicht aus. „Wir werden die Meerenge behalten und sie wahrscheinlich kontrollieren“, sagt Trump in einem Telefoninterview des US-Fernsehsenders Fox News. Die USA würden zum „Schutzengel der Meerenge“ werden. Für diesen Einsatz müsse das Land jedoch finanziell entschädigt werden, fordert er.
"Wir werden dafür bezahlt werden, sie zu bewachen", sagte Trump. Der Präsident hatte bereits im Juni mit einer Art Maut für die Straße von Hormuz gedroht, sollten die Verhandlungen mit dem Iran scheitern.
Ein Sprecher des iranischen Militärkommandos entgegnete in einer Videobotschaft, Teheran werde ein Eingreifen der USA in der strategisch wichtigen Meerenge "unter keinen Umständen zulassen". Jede Zusammenarbeit der Golf-Staaten mit Washington werde zudem als "Kriegshandlung" betrachtet.
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Offenbar saudischer Luftangriff auf Houthi-Flughafen im Jemen
Im Jemen ist es am Montag zu einem Luftangriff auf den Flughafen der Hauptstadt Sanaa gekommen. Die Houthi-Miliz machte dafür Saudi-Arabien verantwortlich. Bei saudischen Angriffen sei die Start- und Landebahn getroffen worden, meldete der Houthi-nahe TV-Sender Al-Masirah. Riad äußerte sich zunächst nicht dazu. Wenig später reklamierte das jemenitische Verteidigungsministerium die Angriffe für sich.
Im Jemen läuft seit mehr als zehn Jahren ein Bürgerkrieg, das Land ist faktisch gespalten. Die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz kontrolliert große Gebiete im Norden samt der Hauptstadt Sanaa, die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung den Süden.
Nach Angaben des jemenitischen Verteidigungsministeriums sollte mit den Luftangriffen die Landung eines iranischen Flugzeugs auf jemenitischem Boden verhindert werden. Die Houthi hätten ihrerseits einem Flugzeug der nationalen jemenitischen Fluggesellschaft die Landung auf dem Flughafen Sanaa untersagt und stattdessen auf der Landung eines iranischen Flugzeugs bestanden. Als Reaktion darauf sei die Start- und Landebahn des Flughafens angegriffen worden.
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884 Millionen Euro für Gaza-Wiederaufbau in Aussicht
Internationale Geber haben rund 884 Millionen Euro für die "frühe Wiederaufbauphase" im Gazastreifen in Aussicht gestellt. Damit die Mittel aus diesem "ersten Paket" bei den Menschen ankommen könnten, "brauchen wir jetzt die Voraussetzungen vor Ort", sagte die EU-Kommissarin für das Mittelmeer, Dubravka Suica, am Montag am Rande einer Geberkonferenz in Brüssel. Zwei wichtige frühe Wiederaufbauprojekte seien die Wasserversorgung und die Abfallwirtschaft.
Die Finanzhilfe wird in der von Suica angekündigten Initiative "Team Gaza" gesammelt. Die Initiative solle dabei helfen, die Hilfe der EU-Länder und ihrer internationalen Partner im Gazastreifen zu koordinieren, sagte die Kommissarin. Teil der Initiative sind neben EU-Ländern wie Österreich etwa Großbritannien, Norwegen, Japan und die Schweiz. Der Kommission zufolge haben auch Australien und Kanada Interesse an einer Beteiligung bekundet.
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Iran-Krieg: "Keine konkrete Gefährdung" für Anschläge in Österreich
Nach der Veröffentlichung einer iranischen "Vergeltungsliste" sieht man in Österreich bisher keine konkrete Gefahr für Anschläge durch iranische Gruppen, teilte das Innenministerium am Montag auf APA-Anfrage mit. "In Bezug auf iranische und proiranische Akteure liegen zum aktuellen Zeitpunkt keine konkreten Gefährdungen vor."
Damit würde "auch keine konkrete Gefahr für Anschläge entsprechender Gruppen" einhergehen. Die allgemeine Gefährdungslage sei allerdings hoch, im gesamten Bundesgebiet gelte seit Oktober 2023 die zweithöchste Terrorwarnstufe. Dem Innenministerium zufolge beobachten iranische Nachrichtendienste gezielt iranische Oppositionelle, Medien, Menschenrechtsorganisationen und Minderheiten, um diese gegebenenfalls zu unterdrücken oder für eigene Zwecke zu nutzen. Derartige Repressionsmaßnahmen gegen Oppositionelle im Ausland sowie gegen Teile der Diaspora seitens des Irans würden jedoch kein neues Phänomen darstellen. "Internationale, geopolitische Entwicklungen werden von den Sicherheitsbehörden in Österreich intensiv beobachtet und haben regelmäßig Einfluss in allen Bereichen des Extremismus."
Die iranische Tageszeitung "Hamshahri" hatte am Samstagabend eine Liste mit 13 westlichen Politikern veröffentlicht, die für den Tod des früheren geistlichen Führers Ali Khamenei "bezahlen" sollen. Auf einem Schaubild auf der Website der Zeitung waren neben dem Merz auch US-Präsident Donald Trump, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und der scheidende britische Premierminister Keir Starmer zu sehen.
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Bitcoin fällt: Nahost-Konflikt verunsichert Anleger
Der Bitcoin rutscht deutlich ab, weil Anleger geopolitische Risiken, steigende Ölpreise und Zinssorgen stärker fürchten.
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Neuerlicher Konflikt um Hormus treibt Ölpreise nach oben
Die erneuten militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten treiben die Preise am Ölmarkt nach oben. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI verteuern sich um jeweils rund drei Prozent auf 78,25 und 74,42 Dollar je Fass (159 Liter). Die USA und der Iran griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schließung der für Energietransporte wichtigen Straße von Hormus angekündigt. US-Präsident Donald Trump betonte am Sonntag in einem NBC-Interview, dass die Straße von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet sei. Der Verkehr durch die Meerenge fiel dennoch am Sonntag auf den tiefsten Stand seit fünf Wochen.
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EU-Außenminister beraten über Israel-Sanktionen
Die EU-Außenministerinnen und Außenminister wollen heute in Brüssel über die Lage im Nahen und Mittleren Osten sowie in der Ukraine beraten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob in Reaktion auf die Ausweitung illegaler israelischer Siedlungen im Westjordanland weitere Sanktionen verhängt werden sollten. Die EU-Kommission hat für die Beratungen Handlungsoptionen erarbeitet. Sie umfassen Beschränkungen und Verbote für die Einfuhr von Waren aus israelischen Siedlungen.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) sagte, die zunehmende Radikalität israelischer Sieder sowie die illegalen Siedlungen seien „absolut inakzeptabel“, weil es de facto eine Zweistaatenlösung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern immer mehr unmöglich mache. Die EU habe bereits Sanktionen beschlossen. Österreich spreche sich dafür aus, „da weiter zu gehen“.
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Iran greift in Jordanien, Kuwait und Bahrain an
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben von Staatsmedien US-Militärziele und -stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna zitierte am Montag mehrere Erklärungen der Revolutionsgarden, wonach die Revolutionsgarden einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien, ein US-Drohnenkommandozentrum in Bahrain und Stützpunkte in Kuwait angegriffen hätten.
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Kuwait meldet Angriffe
Das Verteidigungsministerium in Kuwait teilte unterdessen mit, dass drei Grenzposten und eine Offshore-Ölplattform angegriffen worden seien. "Drei Grenzposten an Land im Norden des Landes wurden Ziel eines feigen Angriffs, der zu Sachschäden führte", hieß es in der Erklärung. Zudem sei eine kuwaitische "Offshore-Bohrplattform" von einer "feindlichen Drohne" angegriffen worden. Ein Arbeiter sei verletzt worden, zudem habe es Sachschäden gegeben.
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Israel wählt Parlament am 27. Oktober
In Israel findet die nächste Parlamentswahl nach Angaben der Regierungskoalition am 27. Oktober statt. Der Koalitionschef in der Knesset, Ofir Katz, bestätigte den Termin am Sonntag vor einem Parlamentsausschuss. Es ist die erste Parlamentswahl seit dem Angriff der Hamas auf Israel im Jahr 2023 und den darauffolgenden Kriegen im Gazastreifen, im Libanon und im Iran. Zuvor war auch ein früherer Termin für die Wahl im Gespräch.
Die Knesset hatte im Mai ihre eigene Auflösung beschlossen. Das Gesetz schreibt eine Durchführung der Wahl bis zum 27. Oktober vor. Umfragen zufolge muss die aus nationalistischen und religiösen Parteien bestehende Koalition von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu damit rechnen, die Wahl zu verlieren. Viele Menschen in Israel sind mit dem Regierungschef wegen des Kriegsverlaufs mit dem Iran unzufrieden. Zudem hatte der Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 Netanyahus Ruf als Garant für die Sicherheit des Landes schwer beschädigt. Seine politischen Rivalen haben jedoch ebenfalls keine klaren Mehrheitsperspektiven. Netanyahu ist der am längsten amtierende Ministerpräsident in der Geschichte Israels. Es kommt selten vor, dass Regierungen in Israel eine volle vierjährige Amtszeit absolvieren.
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Neue Eskalation: Eine Zusammenfassung
Der Waffenstillstand ist Geschichte, die USA und der Iran führen ihre Luftangriffe weiter fort. Im Visier: die Handelsschiffe, die seit Monaten im Persischen Golf festsitzen.
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Trump: Straße von Hormus ist geöffnet
Die Straße von Hormus ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für die Handelsschifffahrt geöffnet. Dies erklärt Trump in einem Interview der NBC-Sendung "Meet the Press" am Sonntag und widersprach damit iranischen Aussagen einer Schließung der Meerenge. Die USA und der Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte aufwirft.
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Oman bestellt iranischen Botschafter ein
Der Oman meldete Drohnenangriffe nahe der Straße von Hormuz. In der nördlichen Provinz Musandam seien mehrere Ziele mit Drohnen angegriffen worden, berichtete die Staatsagentur ONA unter Berufung auf Militärkreise. Die omanische Regierung, die derzeit Gespräche mit dem Iran über die künftige Verwaltung der Straße von Hormus führt, bestellte den iranischen Botschafter ein und legte offiziell Beschwerde gegen "diese unverantwortlichen Handlungen" ein.
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Eskalation in Straße von Hormus: US-Angriffe und brennendes Schiff
Die Lage in der umkämpften Straße von Hormus ist in der Nacht auf Sonntag eskaliert. Nach dem Beschuss des Containerschiffes „GFS Galaxy“ hat das US-Militär den Iran angegriffen. Wie das US-Zentralkommando Centcom mitteilte, wurden mehr als 300 Ziele getroffen. Handelsschiffe könnten die Schifffahrtsroute weiter passieren, betonte das US-Militär. Die iranischen Revolutionsgarden (IGRC) flogen Angriffe auf US-Militärbasen in den Golfstaaten und Jordanien.
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Iran schließt Straße von Hormus, Warnschuss auf Schiff
Die Marine der iranischen Revolutionsgarde hat staatlichen Medien zufolge die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen. Zuvor habe sie einen Warnschuss auf ein Schiff abgegeben, das versucht habe, eine nicht genehmigte Route zu befahren, hieß es in der Nacht auf Sonntag weiter. Der Oman hatte zuvor einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße gemacht.
Laut dem Vorschlag Omans soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg frei möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Der "Axios"-Reporter Barak Ravid bestätigte den Vorschlag auf der Plattform X. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, aber keine Gebühren.
Vertreter des Irans und des Omans hatten zuvor in der omanischen Hauptstadt Maskat über eine Regelung des Schiffsverkehrs verhandelt. Auf omanischer Seite führte Außenminister Badr al-Busaidi die Gespräche, auf iranischer der Außenminister Abbas Araqchi. Das omanische Außenministerium teilte mit, die Gespräche würden auf technischer und politischer Ebene weiterlaufen. Angaben zu dem Vorschlag machte der Oman nicht. Laut dem Reporter Ravid steht eine Zusage des Iran noch aus.
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Zeitung setzt Meloni auf "schwarze Liste"
Eine iranische Zeitung hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf eine sogenannte schwarze Liste der mutmaßlich Verantwortlichen für den Tod des iranischen Religionsführers Ali Khamenei gesetzt. Die Zeitung "Hamshahri", die der Stadtverwaltung von Teheran gehört, veröffentlichte ein Bild, das Meloni in einem orangefarbenen Häftlingsoverall zeigt.
Auf der Darstellung sind zudem US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu mit einer Zielscheibe auf der Stirn zu sehen. Die Veröffentlichung erfolgte am selben Tag, an dem ein Schreiben von Khameneis Sohn Mojtaba verbreitet wurde. Darin wird den mutmaßlichen Mördern seines Vaters Vergeltung angedroht.
Auf der Liste erscheinen außerdem der britische Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sowie mehrere hochrangige US-amerikanische und israelische Regierungsvertreter.
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Sohn Khameneis meldet sich erstmals zu Wort
Es war das erste Lebenszeichen seit mehr als vier Monaten: Mojtaba Khamenei, der neue oberste Führer des Iran, ist seit seiner Ernennung nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Laut US-Medien soll er bei jenem israelischen Luftangriff, der seinen Vater tötete, selbst schwer verletzt worden sein. Warum sich der „Kriegsversehrte" nur schriftlich meldet und wie es zur neuerlichen Eskalation mit Trump kam.
Hier erfahren Sie die Details.
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Iranische Führung schwört Rache nach Khamenei-Bestattung
Nach der Bestattung von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Khamenei hat die iranische Staatsführung Rache für seinen Tod geschworen. "Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen", hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Khameneis Sohn und Nachfolger Mojtaba zugeschrieben wurde. Khamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff getötet worden.
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Nuklearexperten vermuten Wiederaufbau von Irans Militärforschungsanlage
Satellitenbilder legen Forschern zufolge die Vermutung nahe, dass der Iran eine bekannte Militärforschungsanlage wieder aufbaut. Entsprechende Aktivitäten seien in den vergangenen Wochen etwa an dem Militärkomplex in Partschin zu sehen gewesen, wie das auf Nuklearthemen spezialisierte Institute for Science and International Security berichtet.
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Trump: Iran wird bei Mordanschlag auf mich "vollständig vernichtet"
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran im Falle eines Mordanschlags auf ihn mit "vollständiger" Vernichtung gedroht. "1000 Raketen sind scharf gemacht und auf die Islamische Republik Iran gerichtet", erklärte Trump am Freitag. "Und Tausende weitere würden unmittelbar folgen, sollte die iranische Regierung ihre weltweit geäußerte Drohung wahr machen, den amtierenden Präsidenten der USA - in diesem Fall mich! - zu ermorden oder einen entsprechenden Versuch zu unternehmen."
Die entsprechenden Befehle seien bereits erteilt worden, schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. "Das US-Militär ist bereit, willens und in der Lage, über einen Zeitraum von einem Jahr - mit der Option auf Verlängerung - sämtliche Gebiete des Iran vollständig zu vernichten und zu zerstören."
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Trump: USA stimmen neuen Iran-Gesprächen auf Bitte Teherans zu
Die USA stimmen nach Angaben von Präsident Donald Trump weiteren Gesprächen mit dem Iran zu. Die Regierung in Teheran habe darum gebeten, die Verhandlungen fortzusetzen, sagte Trump. Gleichzeitig betonte er, dass die Waffenruhe zwischen den beiden Ländern beendet sei. Dies sei dem Iran unmissverständlich mitgeteilt worden.
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Insider: Vermittler aus Katar zu Gesprächen im Iran
Unterhändler Katars halten sich Insidern zufolge zu Gesprächen im Iran auf, um im Konflikt mit den USA zu vermitteln und die Voraussetzungen für neue Verhandlungen zu schaffen. Die Gespräche würden in Abstimmung mit den USA geführt, sagte eine mit der Situation vertraute Person.
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Verkehr durch Hormus-Straße wieder stark in Mitleidenschaft gezogen
Mit der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran sind die Schiffsdurchfahrten in der Straße von Hormus Berichten entsprechend wieder zurückgegangen. Lediglich 22 Schiffe haben die Meerenge am Donnerstag passiert, wie Daten des Anbieters Kpler zu entnehmen ist, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Am Mittwoch seien die Transite demnach noch bei 30 gelegen.
Am Donnerstag vor einer Woche - vor Ausbruch der neuerlichen Kämpfe - lag der Zähler noch bei 48 Passagen. Die Durchfahrten sind somit auf einem Abwärtstrend seit ihrem Höchststand Mitte Juni. Die Unterzeichnung des Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sah damals ein Ende der Kampfhandlungen vor. Auch der Datenanbieter Windward schrieb in einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse auf X, der Schiffsverkehr aus dem Persischen Golf hinaus, sei "faktisch zum Erliegen" gekommen.
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Eskalation im Nahost-Konflikt gefährdet Ölmarkt-Prognosen
Eine jüngste Eskalation der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran könnte die Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) eines erheblichen Ölmarktüberschusses im kommenden Jahr zunichtemachen, wie die Agentur am Freitag mitteilte. Das globale Angebot stieg im Juni sprunghaft an, als sich die Straße von Hormus wieder öffnete, blieb aber weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau.
Die globalen Ölmärkte erhielten im vergangenen Monat eine gewisse Entspannung, nachdem ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran die Öffnung der Meerenge ermöglichte. Deren faktische Blockade hatte während des Höhepunkts der größten Ölversorgungskrise der Geschichte bis zu 14 Millionen Barrel Rohöl pro Tag vom Markt genommen.
Das globale Ölangebot stieg im Juni um 4,1 Millionen Barrel pro Tag, liegt aber nach wie vor 9,4 Millionen Barrel unter dem Vorkriegsniveau, so die IEA. Die Agentur prognostiziert für das kommende Jahr einen Anstieg um 7,5 Millionen Barrel pro Tag – unter der Voraussetzung verbesserter Transitbedingungen durch Hormus
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US-Regierung: Technische Gespräche mit Iran laufen weiter
Trotz der Angriffe gegen den Iran arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. "Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter", sagte ein Regierungsbeamter. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Verhalten der iranischen Führung einen Verstoß gegen das Rahmenabkommen "inakzeptablen Ausmaßes" darstelle.
In den vergangenen Tagen hatte das US-Militär mehrere Angriffswellen gegen Ziele im Iran gestartet. Die US-Regierung begründete das mit dem Beschuss von Handelsschiffen, den die USA Teheran zuschreiben. In der Folge meldeten Verbündete der USA am Persischen Golf wie Kuwait und Bahrain feindlichen Beschuss. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuletzt mehrfach gedroht und den Sinn weiterer Gespräche öffentlich in Zweifel gezogen.
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Oberster Führer Ali Khamenei in Mashhad beerdigt
Mehr als vier Monate nach seiner Tötung ist Irans früherer oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei beerdigt worden. Die Bestattung erfolgte im Imam-Reza-Schrein seiner Heimatstadt Mashhad im Nordosten des Landes unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Trauerzeremonien laufen bereits seit rund einer Woche.
An den tagelangen Trauerzeremonien nahmen nach staatlichen Angaben im Iran Millionen Menschen teil.
Mit Khamenei wurden auch mehrere ebenfalls bei dem Angriff am 28. Februar getötete Angehörige beigesetzt, darunter seine Tochter und seine 14 Monate alte Enkeltochter, sowie die Frau seines Sohnes Mojtaba, der zu seinem Nachfolger als oberster Führer ernannt wurde. Mojtaba Khamenei wurde iranischen Angaben zufolge bei dem Angriff verletzt und ist seither nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden.
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Iranische Medien: Militäranlage nahe Atomkraftwerk Bushehr angegriffen
Eine Militäranlage in der Nähe der Stadt Bushehr im Süden des Iran ist laut Staatsmedien Ziel eines Angriffs geworden. "Eine Militäranlage in der Umgebung von Bushehr wurde angegriffen und von einem Geschoss des amerikanisch-zionistischen Feindes getroffen", sagte Vizegouverneur Ehsan Jahanian am Donnerstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. In Bushehr befindet sich das einzige aktive Atomkraftwerk des Iran. Die USA stecken offenbar nicht hinter der Attacke.
"Die US-Streitkräfte haben in den vergangenen Stunden keinen neuen Angriff im Iran ausgeführt", sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums.
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Irans Außenminister berät mit Oman und Türkei über Lage am Golf
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi erörtert in getrennten Telefonaten mit seinen Amtskollegen aus dem Oman und der Türkei die jüngsten Entwicklungen in der Region. Im Mittelpunkt der Gespräche stehe insbesondere die Lage in der Straße von Hormus, teilte Teheran mit. Die Beteiligten betonen demnach die Notwendigkeit, diplomatische Kanäle zu nutzen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. In der Meeresenge war der Schiffsverkehr Donnerstag nahezu zum Erliegen gekommen.
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Iran meldet Angriff auf Jordanien mit zehn Raketen
Jordanien ist wieder Ziel von iranischen Raketenangriffen geworden. Die iranischen Revolutionsgarden feuerten am Donnerstag zehn ballistische Raketen auf den jordanischen Militärstützpunkt Azraq ab, wie sie über staatliche Medien mitteilten. Die jordanischen Streitkräfte schossen nach eigenen Angaben acht der Raketen ab. Durch die Abfangmaßnahmen seien Trümmerteile niedergegangen. Laut den Streitkräften sei aber niemand verletzt worden und keine Sachschäden entstanden.
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Schiffsverkehr in Straße von Hormus vor Stillstand
Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist am Donnerstag nach der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran nahezu vollständig zum Stillstand gekommen. Lediglich zwei Tanker passierten in den frühen Morgenstunden Schiffsdaten und Branchenkreisen zufolge die Meerenge. Dabei handelte es sich um den unter US-Sanktionen stehenden iranischen Rohöl-Supertanker Berg 1 sowie den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Chemikalientanker "Well Sail".
"Der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus ist im Wesentlichen zum Erliegen gekommen, was im Moment mehr über die Risikowahrnehmung aussagt als jede Erklärung aus Washington oder Teheran", erklärte Jorge Leon, Leiter der geopolitischen Analyse beim Beratungsunternehmen Rystad Energy. Iranische Streitkräfte hatten am Donnerstag US-Militärstützpunkte in benachbarten Golfstaaten attackiert. Dies war eine Reaktion auf US-Angriffe auf iranische Ziele am Mittwoch.
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Mindestens 14 Tote bei jüngsten US-Angriffen
Jüngste US-Angriffe auf mehrere iranische Provinzen haben Regierungsangaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet. 78 weitere Menschen seien bei Luftschlägen in den vergangenen zwei Tagen verletzt worden. Bei den Angriffen seien unter anderem zwei Eisenbahnbrücken und das Gebiet um das iranische Atomkraftwerk in Bushehr getroffen worden. Teheran drohte daraufhin mit einer "vernichtenden Antwort", sollten die USA sich in der Straße von Hormus weiter einmischen.
Das teilte die Marine der Revolutionsgarde am Donnerstag mit. Die Angriffe der USA auf den Iran und ihre Maßnahmen zur Umleitung des Schiffsverkehrs beeinträchtigten die schrittweise Wiederöffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße. Zudem würden dadurch die Interessen von Ländern gefährdet, die von der Schiffspassage profitierten. Die Transportkapazität durch die Straße von Hormuz habe sich in den vergangenen zwei Wochen unter iranischer Aufsicht wieder auf etwa 50 Prozent des Vorkriegsniveaus erholt, teilt die Revolutionsgarde weiter mit. Der Zugang werde zudem ausschließlich für Schiffe ausgeweitet, die über eine Genehmigung für die vom Iran festgelegten Routen verfügten.
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Iranische Angriffe auf Kuwait
Der Iran hat US-Stützpunkte in Kuwait in der Nacht auf Donnerstag angegriffen. Kuwait sei mit drei Raketen, zehn Drohnen und einem Marschflugkörper angegriffen worden, die abgefangen worden seien. Das gaben Kuwaits Streitkräfte am Donnerstag bekannt. Ein Mensch sei verletzt worden, zudem habe es durch herabfallende Trümmerteile in einigen Orten Schäden gegeben.
Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, nach neuen US-Angriffen auf den Iran hätten sie "wichtige Infrastruktur und Einrichtungen" der US-Armee in Kuwait ins Visier genommen. Ähnlich wie andere Golfstaaten ist Kuwait schon mehrfach unter iranischen Beschuss geraten. Das Land beherbergt US-Militärbasen, die nur wenige Hundert Kilometer vom Iran entfernt liegen.
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Wichtige Eisenbahnbrücke im Iran getroffen
Bei nächtlichen US-Luftangriffen ist nach Angaben aus dem Iran eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke im Norden des Landes getroffen worden. Dabei handele es sich um die Ak-Takeh-Chan-Brücke in der Provinz Golestan, meldet die Nachrichtenagentur Fars. Die Schienenstrecke ist für den Iran eine wichtige Verbindung im Handel mit China und Russland. Die Route führt über Turkmenistan und Kasachstan nach China. Sie hatte nach der Blockade iranischer Golfhäfen durch die USA an Bedeutung gewonnen. Zudem nutzt Russland die Strecke seit Ende 2025 für Frachtlieferungen in den Iran. Die Brücke soll Fars zufolge rasch repariert werden.
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Erneut Warnsirenen in Bahrein
Der Golfstaat Bahrain ist offenbar erneut unter Beschuss geraten. In dem Land ertönten am Vormittag wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen.
Irans Revolutionsgarden - die Elitestreitmacht des Landes - hatten nach eigenen Angaben bereits in der Nacht erneut US-Stützpunkte in Bahrain wie auch im Golfstaat Kuwait angegriffen als Reaktion auf neue Angriffe der USA im Iran. Bahrains Streitkräfte teilten dazu mit, die Flugabwehr habe mehrere iranische Angriffe mit Drohnen und Raketen abgewehrt.
Kuwaits Streitkräfte meldeten Details zu den nächtlichen Angriffen. Das Land sei mit drei Raketen, zehn Drohnen und einem Marschflugkörper angegriffen worden, die abgefangen worden seien, hieß es. Ein Mensch sei verletzt worden, zudem habe es durch herabfallende Trümmerteile in einigen Orten Schäden gegeben.
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Khameneis Sarg zum Begräbnis in Mashhad eingetroffen
Der Sarg des getöteten obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei ist am Donnerstag in seiner Heimatstadt Mashhad eingetroffen. Dort soll er im Laufe des Tages beigesetzt werden. Nach Angaben iranischer Medien werden dort Millionen Menschen erwartet. Die Beisetzung soll im Mausoleum des Imams Reza stattfinden, dem achten Imam im schiitischen Islam. Der Ankunft des Sargs waren sechstägige Trauerfeierlichkeiten im Iran und im Irak vorausgegangen.
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Trauerfeier für Khamenei auch im Irak
Auch in der für Schiiten heiligen Stadt Kerbala im Irak haben Anhänger Abschied genommen von Irans getötetem oberstem Führer Ajatollah Ali Khamenei. Zehntausende nahmen dort am Mittwochabend an einem Trauerzug teil, wie auf Fotos zu sehen war. Viele schwenkten iranische und irakische Flaggen. An der Grabmoschee des Imams Hussein wurde schließlich eine Trauerfeier mit Gebet abgehalten. Örtlichen Berichten zufolge nahmen rund eine Million Menschen teil.
Mit der Zeremonie in Kerbala endeten die Trauerfeiern im Irak für Khameni, dessen Bestattung heute in seiner Heimatstadt Maschhad im Iran geplant ist. In mehreren Provinzen im Irak wurde der Donnerstag zum Feiertag erklärt, auch um die Heimreise der vielen Anhänger zu ermöglichen. Örtlichen Berichten zufolge wurde der Leichnam zum Flughafen von Nadschaf gebracht, um diesen zurück in den Iran zu überführen.
© APA/AFP/MURTADHA RIDHA -
Katz: Israel wird in "Sicherheitszone" im Südlibanon verbleiben
Israels Verteidigungsminister Israel Katz knüpft einen Rückzug aus dem Südlibanon an eine vollständige Entwaffnung der proiranischen Hisbollah-Miliz. Israel werde in einer selbst definierten "Sicherheitszone" im Libanon verbleiben und von dort aus so lange wie nötig operieren, bis die Hisbollah im gesamten Libanon entwaffnet und die Bedrohung für die Bewohner Nordisraels beseitigt sei, erklärte Katz nach Angaben eines Sprechers.
Katz zufolge ist das von Israel kontrollierte Gebiet "frei von Bewohnern sowie von terroristischer Infrastruktur unter und über der Erde". Ziel sei es, die Menschen in Nordisrael vor der Gefahr von Überfällen, Panzerabwehrfeuer und direkten Bedrohungen zu schützen.
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Mindestens 14 Tote bei jüngsten US-Angriffen auf Iran
Bei den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Regierungsangaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. 78 weitere Menschen wurden bei den Luftangriffen der vergangenen zwei Tage verletzt, wie der Pressedienst der Regierung am Donnerstag mitteilte. Demnach werden immer noch 47 Verwundete in Krankenhäusern behandelt. Der Iran meldete Angriffe in fünf Provinzen.
Das iranische Staatsfernsehen berichtete zudem, der Zugverkehr zwischen Teheran und Mashhad im Nordosten des Landes sei nach US-Angriffen eingestellt worden. Die iranische Eisenbahn sprach demnach von einem "kriminellen Angriff des US-israelischen Feindes" auf die Strecke. Reparaturteams seien entsandt worden, für festsitzende Reisende werde ein Weitertransport auf der Straße organisiert.
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Konflikt um Hormus: Washington rechnet mit längerer Eskalation
Nach Informationen des US-Nachrichtenportals Axios bereitet sich das Weiße Haus auf eine mögliche mehrtägige oder sogar mehrwöchige militärische Auseinandersetzung mit dem Iran in der Meerenge vor. Die Dauer und die Intensität der neuen Angriffe hingen von den nächsten Schritten Teherans ab, hieß es unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Sie könnten ein oder zwei Tage, eine Woche oder einen Monat andauern, je nachdem ob der Iran seine Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus fortsetze, hieß es.
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Kuwait unter Beschuss
Der Golf-Staat Kuwait geriet laut örtlichen Armeeangaben in der zweiten Nacht hintereinander unter Beschuss. Die Luftabwehr wehre feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab, teilte die Armee des mit den USA verbündeten Landes auf der Plattform X mit.
Auch in Bahrain heulten wie in der Nacht zuvor wieder die Sirenen. Die Bevölkerung solle sich in Sicherheit bringen und ruhig verhalten, teilte das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf mit. Bahrain und Kuwait waren wie auch andere Golf-Staaten schon mehrfach unter iranischen Beschuss geraten. Sie beherbergen US-Militärbasen, die nur wenige Hundert Kilometer vom Iran entfernt liegen.
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US-Streitkräfte greifen erneut iranische Ziele an
Das US-Militär fliegt nach Angaben des zuständigen Regionalkommandos Centcom neue Angriffe auf den Iran. Die Einsätze zielen Centcom zufolge darauf ab, die Fähigkeiten des Iran zur Bedrohung der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schwächen, teilt das Kommando auf der Plattform X mit.
Die USA zögen den Iran für die jüngsten ungerechtfertigten Aggressionen gegen die Handelsschifffahrt und zivile Besatzungen in einer wichtigen internationalen Wasserstraße zur Rechenschaft. Die iranische Luftabwehr bekämpft unterdessen nahe der Stadt Bandar Abbas feindliche Ziele, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr meldet. Zudem seien in der Nähe von Konarak und Tschabahar Explosionen zu hören gewesen.
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Trump meidet auf Rückflug vom NATO-Gipfel Air Force One aus Katar
US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Rückflug vom NATO-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab, wie Journalisten an Bord mitteilten. Dies nährte Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.
Trump sagte am Rande des NATO-Gipfels, der Iran trachte ihm nach dem Leben. "Ich bin Nummer eins auf der Todesliste", sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er wegen der Drohungen auf den neuen Präsidentenflieger verzichte.
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Irans oberster Führer Khamenei wird in Mashhad bestattet
Mehr als vier Monate nach seiner Tötung soll Irans Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei beerdigt werden. Die Beisetzung ist an diesem Donnerstag im Imam-Reza-Heiligtum seiner Heimatstadt Mashhad geplant, dem wichtigsten Zentrum des schiitischen Islams im Iran. Die Bestattung selbst erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die öffentlichen Trauerfeiern hatten am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran begonnen.
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Trump rechnet nicht mit Fortsetzung des Iran-Krieg
Nach erneuten Drohungen gegen Teheran hat US-Präsident Donald Trump die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. "Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt", sagte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.
Vor Journalisten sagte Trump: "Sie haben ein paar Schiffe getroffen, und deshalb haben wir sie viel härter getroffen." Alles, was nun passiere, werde sehr schnell vorbei sein und die Lage nur sicherer machen, auch für das Öl. Zudem bekräftigte der US-Präsident frühere Äußerungen, wonach er selbst ein Ziel Teherans sei: "Ich stehe auf der Todesliste des Iran an erster Stelle."
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Trump erwartet israelischen Truppenabzug aus dem Südlibanon
US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Angaben mit einem Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon. Er habe den Eindruck, dass Israel diesen Schritt gehen wolle, sagte Trump vor Reportern am Mittwoch auf einem NATO-Gipfel in Ankara. Eine Stellungnahme der Regierung in Jerusalem lag zunächst nicht vor. Israel hat entlang der Grenze eine Sicherheitszone eingerichtet, die israelischen Angaben zufolge etwa zehn Kilometer in den Südlibanon reicht.
Diese sei nötig, um nordisraelische Gemeinden vor Angriffen der Hisbollah-Miliz zu schützen, so Trump. Trotz einer Feuerpause sind israelische Truppen weiterhin in Teilen der Zone stationiert. Der Libanon sieht in der israelischen Präsenz eine Verletzung seiner Souveränität.
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Macron setzt weiter auf Gespräche im Iran-Konflikt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht trotz der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg die Diplomatie und das ausgehandelte Rahmenabkommen mit den USA noch nicht am Ende. Er glaube, dass durch die iranischen Angriffe, die dann zur Reaktion der USA geführt hätten, ein Verstoß gegen dieses Abkommen vorliegt, sagte Macron am Mittwoch am Rande des NATO-Gipfels in Ankara.
"Meiner Meinung nach handeln die Iraner falsch, wenn sie diese Luftangriffe durchführen, die gegen das verstoßen, was sie selbst unterzeichnet haben – ein Abkommen, das in Islamabad ausgearbeitet und in Luzern unterzeichnet wurde", sagte Macron. Man befinde sich aber noch immer innerhalb der in dem Abkommen vereinbarten 60-Tage-Frist, innerhalb der ein endgültiger Deal ausgehandelt werden soll.
"Meines Wissens werden die in diesem Rahmen vorgesehenen Treffen weiterhin stattfinden, und wir müssen mit viel Gelassenheit, Besonnenheit und Geduld voranschreiten." Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump ist die Waffenruhe allerdings beendet. Er werde seine Unterhändler aber weiter mit dem Iran reden lassen, wenn diese es wünschen, sagte Trump während des NATO-Gipfels.
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Trump droht Iran mit Besetzung von Insel Charg
Trump erhöht den Druck und will die für die Ölförderung immens wichtige Insel Charg besetzen. "Es könnte ein großer Angriff werden", sagte Trump am Mittwoch. Falls nötig, würden die USA auch die Strom-und Wasserwerke des Landes ausschalten.
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Weltschifffahrtsorganisation warnt vor Durchfahrt durch Hormus
Angesichts neuer Angriffe warnt die Weltschifffahrtsorganisation IMO Schiffe vor der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz. "Solange der Schutz und die Sicherheit von Besatzungen nicht garantiert werden können, rufe ich Flaggenstaaten, Betreiber und alle zuständigen Behörden dazu auf, Seeleute keiner unnötigen Gefahr durch das Passieren der Meerenge auszusetzen", sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez einer Mitteilung zufolge.
Die Angriffe auf mehrere Schiffe in den vergangenen beiden Tagen verurteilte er scharf. "Kein Seemann sollte sein Leben riskieren müssen, um einfach seine Arbeit zu machen", so Dominguez weiter. Die Lage sei volatil. Er rief alle beteiligten Staaten auf, sich maximal zurückzuhalten und die Situation umgehend zu deeskalieren und Schiffen die Abreise zu ermöglichen.
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