Freigabe von Ölreserven verpufft: Ölpreise steigen weiter + Iran attackiert Ölsektor

Iranische Streitkräfte nehmen immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier und treiben so den Preis für den Krieg nach oben. Der Live-Bericht zu allen aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg.
Thai-flagged vessel struck by Iranian missiles in Strait of Hormuz
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Iran-Krieg

  • |Josef Siffert

    Irans Führung trotz US-israelischer Angriffe stabil

    Die Führung im Iran ist nach fast zwei Wochen schwerer Luftangriffe durch die USA und Israel weiter stabil. Das zeigen US-Geheimdienstberichte, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen mitteilten. Eine "Vielzahl" von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagte eine der Quellen. Die Quellen betonten jedoch, dass sich die Lage vor Ort schnell ändern könne.

    Auch israelische Regierungsvertreter räumten in internen Gesprächen ein, es sei nicht sicher, dass der Krieg zum Sturz der Regierung führen werde, sagte ein hochrangiger israelischer Beamter der Nachrichtenagentur Reuters.

  • |Josef Siffert

    Treibstofflager und Tanker unter Beschuss: Iran attackiert Ölsektor am Golf

    Iranische Streitkräfte nehmen immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier und treiben so den Preis für den Krieg nach oben.

  • |Josef Siffert

    Freigabe von Ölreserven verpufft: Ölpreise steigen weiter

    Die Internationale Energieagentur will eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben. Die Ölpreise steigen dennoch weiter.

  • |Josef Siffert

    Trump bei Wahlkampfauftritt: "Ölpreis wird fallen"

    US-Präsident Donald Trump hat bei einer Wahlkampfreise zu den gestiegenen Benzinpreisen Stellung genommen. Bei Auftritten in den Bundesstaaten Kentucky und Ohio sagte Trump am Mittwoch, die Ölpreise würden fallen. "Es wird mehr sinken, als irgendjemand versteht", erklärte der Präsident bei einem Fabrikbesuch in Cincinnati in Ohio.

    Die Benzinpreise sind nach Angaben des Automobilverbands AAA im vergangenen Monat sowohl in Kentucky als auch landesweit im Durchschnitt um 61 Cent je Gallone gestiegen. Trump kündigte einem Lokalsender zufolge an, die USA würden ihre strategischen Ölreserven "ein bisschen" reduzieren.

    Trump bezeichnete den Anstieg in den sozialen Medien als "sehr kleinen Preis" für die Beseitigung der iranischen nuklearen Bedrohung. Nur "Narren" würden dies anders sehen, schrieb er. Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters zufolge befürwortet etwa einer von vier US-Bürgern den US-israelischen Angriff auf die Islamische Republik.

  • |Josef Siffert

    Israel greift Kommandozentralen der Hisbollah im Libanon an

    Israelische Streitkräfte zerstörten bei einer heftigen Angriffswelle auf den Libanon nach eigenen Angaben Dutzende Stellungen der proiranischen Hisbollah. Innerhalb von 30 Minuten habe die Luftwaffe in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut zehn Ziele angegriffen, darunter ein Hauptquartier des Hisbollah-Geheimdienstes, die Zentrale der Eliteeinheit Radwan und weitere Kommandozentralen, teilte das israelische Militär mit.

    Demnach griffen die Streitkräfte auch zahlreiche Raketenabschussrampen und Dutzende Hisbollah-Kämpfer an, die den Angaben zufolge Attacken auf Israel vorbereiteten. Nach Hinweisen von israelischen Bodentruppen nahm die Luftwaffe darüber hinaus über 20 Ziele in verschiedenen Teilen des Libanons unter Beschuss, wie es in der Mitteilung weiter hieß. Zuvor hatte die Hisbollah den Norden von Israel mit Raketen angegriffen.

  • |Josef Siffert

    Schweiz schließt Botschaft im Iran

    Die Schweiz schließt ihre Botschaft in Teheran nach eigenen Angaben wegen eines "steigenden Sicherheitsrisikos" vorübergehend. Die Schweiz vertritt im Iran seit Jahrzehnten auch die Interessen Washingtons. Die US-Regierung respektiere die Entscheidung und sei der Botschaft und den Mitarbeitern zu tiefem Dank verpflichtet, erklärte die US-Vertretung in Bern.

    Die Schweiz agiert als sogenannte Schutzmacht der USA im Iran. Sie vertritt dort seit dem Abbruch der amerikanisch-iranischen Beziehungen die Interessen der USA. Sie übermittelt Botschaften zwischen beiden Ländern und betreut bei Bedarf amerikanische Staatsbürger.

  • |Julia Deutsch

    Präsident fordert Garantien für Kriegsende

    Der iranische Präsident Massoud Pezeshkian hat Bedingungen für ein mögliches Kriegsende formuliert. Der einzige Weg zu einem Stopp der Kämpfe seien "feste internationale Garantien" für ein dauerhaftes Ende aller Angriffe, schrieb er auf X. Pezeshkian forderte außerdem Reparationszahlungen. Zudem müssten die "legitimen Rechte des Irans" anerkannt werden.

    Welche Rechte er konkret meint, sagte Pezeshkian nicht. Beobachter der iranischen Innenpolitik gehen davon aus, dass er auf die Wahl des neuen obersten Führers und dessen internationale Anerkennung anspielt.

    US-Präsident Donald Trump nannte die Ernennung von Mojtaba Khamenei zum neuen Religionsführer und Staatsoberhaupt des Irans "enttäuschend". Dieser müsse mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen. "Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann", so Trump. Details nannte er nicht.

  • |Julia Deutsch

    Geleitschutz für Handelsschiffe im Golf

    Die G7-Staaten prüfen Geleitschutz für Handelsschiffe im Golf. Eine Arbeitsgruppe soll untersuchen, unter welchen Bedingungen Schiffe eskortiert werden können, heißt es in einer Erklärung der französischen G7-Präsidentschaft. Ziel sei die Wiederherstellung der freien Schifffahrt, sobald die Sicherheitslage dies zulasse

    Ein Geschoß hat unterdessen ein Frachtschiff in der Meerenge getroffen und einen Brand ausgelöst, meldete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) am Mittwoch. Im Persischen Golf vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate wurden zwei Massengutfrachter getroffen.

  • |Julia Deutsch

    Die Kritik an der Betreuung von Österreicherinnen und Österreichern in der Golfregion weist Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) in der "ZiB 2" nicht zurück – kündigt aber eine genaue Prüfung an. Gleichzeitig verwies sie auf zahlreiche positive Rückmeldungen. Österreich sei mit einem Krieg in einer Region konfrontiert gewesen, in der sich viele Landsleute aufhalten. "Es ist angesprochen worden, 18.000 Österreicherinnen und Österreicher vor Ort."

  • |Julia Deutsch

    Trump will strategische Ölreserven freigeben

    US-Präsident Donald Trump will mit der Freigabe strategischer Reserven den rasant gestiegenen Ölpreis stabilisieren. "Wir werden das machen, und dann füllen wir sie wieder auf", sagte er dem Sender Local 12 über die Reserven. Die Maßnahme werde die Preise wieder nach unten bringen. In welchem Umfang er den Vorrat anzapfen will, sagte Trump nicht.

    Zuvor hatte die Internationale Energieagentur (IEA) mitgeteilt, eine Rekordmenge an Ölreserven auf den Weltmarkt zu pumpen. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer, zu denen auch die USA zählen, 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben, wie es in einer Mitteilung heißt.

    Die strategische Ölreserve der USA ist nach Regierungsangaben der weltweit größte Notfallvorrat an Rohöl. Er wurde in erster Linie eingerichtet, um die Auswirkungen von Lieferkrisen zu verringern und internationalen Verpflichtungen nachzukommen.

  • |Julia Deutsch

    Trump: USA haben 28 iranische Minenleger angegriffen

    Die USA haben nach den Worten von Präsident Donald Trump mehr als zwei Dutzend iranische Minenleger angegriffen. "Wir haben bis jetzt 28 Minenschiffe getroffen", sagte Trump am Mittwoch zu Reportern bei einer Reise in den US-Bundesstaat Ohio. Zuvor hatte das US-Militär die Zahl der zerstörten Minenleger mit 16 angegeben.

  • |Julia Deutsch

    Erster Wahlauftritt Trumps seit Kriegsbeginn

    US-Präsident Donald Trump steht erstmals seit Beginn des Krieges gegen den Iran vor einem Wahlkampfauftritt. Mit der Reise am Mittwoch in die Bundesstaaten Kentucky und Ohio will der Republikaner vor den Kongresswahlen im November seine Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt rücken. Trump dürfte dabei Vorstöße seiner Regierung für billigere Medikamente unterstreichen - angesichts steigender Lebenshaltungskosten ein zentrales Thema für die US-Bevölkerung.

    Gerade hierbei macht sich allerdings Unmut breit, denn die Eskalation in Nahost hat die Benzinpreise im vergangenen Monat im Durchschnitt um 0,61 Dollar je Gallone (etwa 0,14 Euro pro Liter) steigen lassen. Den Republikanern droht bei den Zwischenwahlen der Verlust der Mehrheit in einer oder beiden Kongresskammern.

  • |Julia Deutsch

    US-Innenminister: Ölkonzerne werden Produktion wohl steigern

    US-Innenminister Doug Burgum rechnet angesichts des Iran-Konflikts und der gestiegenen Preise mit einer baldigen Ausweitung der Ölförderung durch US-Konzerne. Er gehe davon aus, dass die Unternehmen als Reaktion auf die Preissignale und den aktuellen Bedarf ihre Produktion steigern würden, sagt Burgum dem Sender CNBC. Das Innenministerium ist in den USA unter anderem für die Verwaltung der Bodenschätze zuständig.

  • |Julia Deutsch

    Rumänien erlaubt USA Nutzung von Luftwaffenstützpunkten

    Angesichts des Iran-Krieges erlaubt das NATO-Mitgliedsland Rumänien den US-Streitkräften die Nutzung seiner Luftwaffenstützpunkte. Das Parlament in dem Schwarzmeer-Anrainerland billigte den Schritt am Mittwoch nach einer vorherigen Überprüfung durch den Obersten Rat für Nationale Verteidigung. Präsident Nicusor Dan sprach von einer "vorübergehenden Stationierung von amerikanischer Militärausrüstung und Streitkräften in Rumänien".

    Dan erklärte, die Entscheidung werde das Auftanken von Flugzeugen und den Einsatz von Geräten zur Überwachung und Satellitenkommunikation ermöglichen. Dies erhöhe auch "die Sicherheit Rumäniens". Der rumänische Staatschef hob hervor, dass es sich "um defensive Ausrüstung" handle, die "nicht an sich mit Waffen ausgestattet" sei.

    Aus rumänischen Regierungskreisen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, dass die USA nunmehr die Erlaubnis haben, den Stützpunkt Mihail Kogalniceanu nahe der Schwarzmeerstadt Constanta sowie die Luftwaffenbasis Campia Turzii im Zentrum des Landes zunächst für 90 Tage zu nutzen. An jedem der beiden Orte würden zudem jeweils zusätzlich 400 US-Soldaten stationiert.

  • |Julia Deutsch

    Dutzende Tote durch israelische Angriffe im Libanon

    Im Libanon sind nach Behördenangaben im Laufe des Mittwochs erneut Dutzende Menschen durch israelische Angriffe ums Leben gekommen. 64 Menschen seien getötet und 142 verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Seit Ausbruch der jüngsten Eskalation wurden demnach im Libanon bisher 634 Menschen getötet und 1.586 weitere verletzt. Das israelische Militär griff nach libanesischen Angaben im Zentrum der Hauptstadt Beirut und im Süden des Landes an.

  • |Julia Deutsch

    Laut New York Times (NYT) hat ein Fehler der US-Streitkräfte zu einem Raketenangriff auf eine iranische Schule mit womöglich mehr als 150 Toten geführt. Das habe eine US-Militäruntersuchung vorläufig ergeben, berichtete die Zeitung.

  • |Julia Deutsch

    Iran soll ein Dutzend Minen in Straße von Hormuz verlegt haben

    Der Iran hat Insidern zufolge rund ein Dutzend Minen in der Straße von Hormuz ausgelegt. Die Standorte der meisten Minen seien bekannt, hieß es am Mittwoch. Wie die USA damit umgehen wollten, blieb jedoch offen. Der US-Sender CNN hatte am Dienstag zuerst darüber berichtet. Der Schritt dürfte die Wiedereröffnung der für den Transport von Öl und Flüssigerdgas (LNG) bedeutsamen Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman erschweren.

    Der Iran hat seit Langem angekündigt, als Vergeltung für einen Militärangriff die Meerenge zu verminen. Etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Lieferungen wird normalerweise durch die Straße von Hormuz transportiert.

  • |Julia Deutsch

    Ölpreise steigen - Freigabe von IEA-Ölreserven verpufft

    Die Angst vor einer längeren Unterbrechung von Öllieferungen durch die Straße von Hormus hat die Ölpreise heute wieder ein Stück weit nach oben getrieben. Die Freigabe einer Rekordmenge strategischer Ölreserven von führenden Industriestaaten drückte die Preise nicht nachhaltig, auch weil der Schritt bereits antizipiert worden war. Die Preise stiegen nach der Entscheidung bis zum späten Nachmittag sogar noch.

    Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete zuletzt 92,44 Dollar und damit gut 5 Prozent mehr als am Vortag. Am Montag war der Preis nach einem sprunghaften Anstieg bis auf mehr als 120 Dollar dann wieder deutlich gesunken und hatte sich dann am Dienstag stabilisiert.

  • |Julia Deutsch

    Iran verurteilt neue EU-Sanktionen

    Das iranische Außenministerium kritisierte die neuen EU-Sanktionen scharf und bezeichnete sie als "unmoralisch und völlig rechtswidrig". Außenamtssprecher Ismail Baghaei warf der EU auf der Plattform X vor, sie versuche, den Iran dafür zu bestrafen, dass er sein ihm gemäß Artikel 51 der UN-Charta zustehendes Recht auf Selbstverteidigung ausübe. Baghaei sprach von einer "brutalen und rechtswidrigen Aggression" durch die USA und Israel.

  • |Julia Deutsch

    WHO: 18 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen im Iran

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat seit Beginn der israelisch-amerikanischen Kriegs gegen den Iran am 28. Februar 18 Angriffe auf das Gesundheitswesen in der Islamischen Republik nachgewiesen. Dabei seien acht Beschäftigte des Gesundheitswesens getötet worden, teilte die WHO am Mittwoch mit. "Diese Angriffe kosten nicht nur Leben, sondern nehmen den Gemeinden die Versorgung, wenn sie sie am dringendsten benötigen."

    "Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Patienten und Gesundheitseinrichtungen müssen nach dem humanitären Völkerrecht immer geschützt werden", hieß es weiter. Im selben Zeitraum seien bei 25 Angriffen auf Gesundheitszentren im Libanon 16 Menschen getötet und 29 verletzt worden, teilte die WHO zudem mit.

  • |Julia Deutsch

    US-Armee warnt vor möglichen Angriffen auf Irans Häfen

    Die US-Armee warnte die iranische Bevölkerung vor möglichen Angriffen auf Häfen entlang der Straße von Hormus. Das US-Militärkommando für den Nahen Osten (CENTCOM) rief Zivilisten am Mittwoch auf, alle Hafenanlagen an der Meerenge umgehend zu meiden, in denen iranische Seestreitkräfte operierten, wie es in einer im Onlinedienst X verbreiteten Erklärung hieß.

    Der Iran nutze "zivile Häfen entlang der Straße von Hormus für militärische Operationen, die den internationalen Schiffsverkehr bedrohen", hieß es in der CENTCOM-Erklärung. "Zivile Häfen, die für militärische Zwecke genutzt werden, verlieren ihren Schutzstatus und werden nach dem Völkerrecht zu legitimen militärischen Zielen." Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit von Zivilisten deshalb nicht gewährleisten.

  • |Julia Deutsch

    ypern startet App für Schutzbunker nach Drohnenangriff

    Einwohner und Touristen können sich in Zypern bei möglichen Drohnenangriffen künftig auch per App über Schutzbunker in der Nähe informieren. Das Land hat die App "SafeCY" nach einem Drohnenangriff auf einen Stützpunkt nahe der Hafenstadt Limassol eingeführt. Sie kann ab sofort auf Handys heruntergeladen werden, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Das bisherige Warnsystem per SMS bleibt bestehen.

    Die App ergänzt es, indem sie die aktuelle Position der Nutzer berücksichtigt und den nächstgelegenen Schutzort anzeigt. Vergangene Woche hatte eine Drohne iranischer Bauart den britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri bei Limassol getroffen und leichten Schaden angerichtet. Zwei weitere Drohnen wurden abgefangen. Zahlreiche EU-Staaten und Großbritannien entsandten daraufhin Kampfjets und Fregatten zum Schutz der Insel.

  • |Julia Deutsch

    Am Dienstag fast stündlich Angriffswellen auf den Iran

    Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn nach eigenen Angaben mehr als 5.500 Ziele angegriffen. "Erst gestern hatten wir fast stündlich Angriffswellen aus verschiedenen Richtungen und von verschiedenen Standorten aus auf den Iran", sagte der zuständige US-Kommandant Admiral Brad Cooper in einem auf X verbreiteten Video.

    Cooper verwies in seinem Update nun darauf, dass die US-Streitkräfte bei ihren Angriffen mehr als 60 iranische Schiffe getroffen hätten. Auch das letzte von insgesamt vier Kriegsschiffen der Soleimani-Klasse sei ausgeschaltet worden. Dabei handelt es sich um ein relativ modernes Kampfschiff der iranischen Revolutionsgarden. Der Katamaran ist nach dem von den USA getöteten General Ghassem Soleimani benannt.

  • |Patrick Resch

    Hamas gratuliert neuem obersten Führer Mojtaba Khamenei

    Die radikalislamische Hamas hat dem neuen obersten Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, zu seiner Ernennung gratuliert und ihm den Sieg im Krieg gegen die USA und Israel gewünscht. Die Hamas wünsche ihm Erfolg dabei, die "Hoffnungen des iranischen Volkes zu erfüllen, die israelisch-amerikanische Aggression zu besiegen", und zu verhindern, dass "die Kräfte der Arroganz dem Iran ihren Willen aufzwingen", sagte ein Sprecher der islamistischen Palästinenserorganisation am Mittwoch.

    Auch der Islamische Jihad begrüßte Khameneis Ernennung in einer separaten Mitteilung und erklärte, dass "alle freien Völker der Welt" auf seiner Seite stünden. Die mit der Hamas verbündete Organisation war an dem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt, der den Krieg im Gazastreifen ausgelöst hatte.

  • |Patrick Resch

    Trump: "Wann immer ich will, dass Krieg endet, wird er enden"

    US-Präsident Donald Trump zufolge ist im Iran "praktisch nichts mehr übrig", das angegriffen werden könne. Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran werde bald enden, sagt Trump dem Online-Nachrichtenportal Axios am Mittwoch. "Wann immer ich will, dass er endet, wird er enden."

    Trump hatte bereits zuvor überraschend ein baldiges Kriegsende ins Spiel gebracht: "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet", sagte er am Montag dem Sender CBS.

  • |Patrick Resch

    IEA will Rekordmenge an Ölreserven freigeben

    Die Internationale Energieagentur IEA will als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer der Agentur 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben, wie es in einer in Paris veröffentlichten Mitteilung heißt.

    Dies wäre die größte Freigabe von Öl-Reserven in der Geschichte der IEA. Auch Österreich wird sich als IEA-Mitglied beteiligen und Reserven zum Verkauf freigeben, hieß es Mittwoch Vormittag.

  • |Patrick Resch

    Außenministerium: Fast kein Bedarf an unterstützten Ausreisen mehr

    Das Außenministerium sieht mittlerweile praktisch keinen Bedarf an unterstützten Ausreisen aus der Nahost-Krisenregion mehr. Das gab ein Sprecher beim vorläufig letzten Sicherheitsupdate am Mittwoch in Wien bekannt. Österreich habe in der vergangenen Woche mit vier Charterflügen rund 800 Personen aus dem Gebiet evakuieren können, dazu kamen Kooperationen mit anderen Partnern.

    Angesichts der immer besseren Möglichkeiten für kommerzielle Rückreisen aus der Krisenregion sei die Anzahl der noch bestehenden Reiseregistrierungen mittlerweile nicht mehr aussagekräftig, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Viele Reisende würden sich nämlich auch nach ihrer Rückkunft nicht aus der Registrierung löschen.

  • |Patrick Resch

    Shell stoppt LNG-Lieferungen aus Katar

    Der weltgrößte Flüssiggas-Händler Shell kann Insidern zufolge seine Kunden weltweit vorerst nicht mehr mit LNG aus Katar beliefern. Der Konzern habe für die entsprechenden Ladungen den Fall der höheren Gewalt ("Force Majeure") ausgerufen, sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen Reuters. Shell reagiere damit auf den Produktionsstopp beim staatlichen Energiekonzern QatarEnergy. Shell lehnte eine Stellungnahme ab. Die Ausfälle dürften ab April zu spüren sein.

  • |Patrick Resch

    Iran: Kein Tropfen Öl wird durch Straße von Hormus fließen

    Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Erdölhandel wichtigen Straße von Hormus als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet. Im Persischen Golf und in der Straße von Hormus waren unterdessen drei Frachtschiffe von Geschossen getroffen worden. Der Iran bekannte sich zu zwei Angriffen.

    "Wir werden niemals zulassen, dass auch nur ein Liter Öl zugunsten der USA, der Zionisten und ihrer Partner durch die Straße von Hormus transportiert wird", sagte ein Militärsprecher des zentralen Hauptquartiers Khatam Al-Anbiya, das in Kriegszeiten das Kommando übernimmt. "Eure lebenswichtigen Zentren und Stützpunkte werden einer nach dem anderen in dem Feuer brennen, das ihr entfacht habt", drohte der Militärsprecher weiter. "Und sie werden wieder und wieder brennen."

    An die USA gerichtet sagte der Militärsprecher: "Ihr solltet wissen, dass ihr den Öl- und Energiepreis nicht künstlich niedrig halten könnt. (...) Rechnet mit einem Preis von 200 Dollar pro Barrel, denn der Ölpreis hängt von der Sicherheit der Region ab - und ihr seid die Quelle dieser Unsicherheit", sagte er. Der Ölpreis war zuletzt vorübergehend auf 100 Dollar pro Barrel gestiegen.

  • |Diana Dauer

    Israels Verteidigungsminister Katz: "Krieg ohne zeitliche Begrenzung fortsetzen"

    Israel wird seinen Krieg gegen den Iran ohne eine zeitliche Begrenzung fortsetzen. Das erklärt Verteidigungsminister Israel Katz.
  • |Diana Dauer

    Rumänien genehmigt Nutzung einer Airbase durch die USA

    Rumäniens Oberster Verteidigungsrat (CSAT) hat am Mittwoch in einer Dringlichkeitssitzung die Nutzung des größten Luftwaffenstützpunktes des Landes, Mihail Kogalniceanu (RoAF 57), durch den strategischen Partner USA für dessen Einsätze gegen den Iran genehmigt. 

    Die Vereinigten Staaten hatten die südostrumänische Airbase bereits vergangenen Juni für ihre Luftangriffe auf iranische Atomanlagen genutzt. Staatspräsident Nicusor Dan hatte die Sitzung am Vortag einberufen, nachdem bei den Behörden in Bukarest ein Antrag des Pentagon auf Nutzung besagter Airbase eingegangen war. 

    Nach Angaben des Staatschefs wollen die USA Militärflugzeuge zur Luftbetankung ihrer Kampfjets und Bomber, Radaranlagen sowie bis zu 300 Soldaten zu deren Bedienung und Schutz dorthin entsenden. Parlament sollte noch am Mittwoch zustimmen Die Nutzung rumänischer Militärbasen durch Verbündete benötigt neben der Zustimmung des Verteidigungsrates auch jene des Parlaments. Daher sollte noch am Mittwochnachmittag eine Plenumssitzung des Ober- und Unterhauses stattfinden, um gleichfalls grünes Licht dafür zu geben.

  • |Diana Dauer

    Israel: Neuer Oberster Führer laut Insider leicht verletzt

    Israel geht einem hochrangigen Insider davon aus, dass der neue Oberste Führer des Iran, Ajatollah Mojtaba Khamenei bei einem der Angriffe leicht verletzt wurde. Zu dieser Erkenntnis komme der israelische Geheimdienst, sagt der Insider Reuters. Deshalb erscheine Khamenei nicht in der Öffentlichkeit.

  • |Elisabeth Kröpfl

    So ist die Lage am 12. Kriegstag

    Der Iran erklärte, dass US-amerikanische und israelische Streitkräfte seit Beginn des Krieges fast 10.000 zivile Ziele im Land bombardiert (der iranische Rote Halbmond spricht von 20.000) und mehr als 1.300 Zivilisten getötet haben. Im Libanon wurden bei israelischen Luftangriffen im Stadtzentrum von Beirut mehrere Menschen getötet worden. Und die Internationale Energieagentur (IEA) erwägt die größte Freigabe von Ölreserven in ​ihrer Geschichte, um die wegen des ⁠US-israelischen Krieges mit Iran gestiegenen Rohölpreise zu ​senken. ​Kollegin Caroline Ferstl aus der KURIER-Außenpolitik bietet im Lagebricht einen Überblick über die wichtigsten Geschehnisse der letzten 24 Stunden in betroffenen Ländern:

  • |Elisabeth Kröpfl

    Irans Sportminister gegen WM-Start

    Irans Sportminister hat eine Teilnahme seines Landes an der Fußball-WM in den USA angesichts des Kriegs ausgeschlossen. Mit Blick auf die USA, die Ende Februar gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten, sagte Ahmad Donjamali in einem TV-Interview nun: "Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der WM teilzunehmen."

    Weiters erklärte Donjamali: "Angesichts der bösartigen Maßnahmen, die gegen Iran durchgeführt wurden, wurden uns innerhalb von acht oder neun Monaten zwei Kriege aufgezwungen, und mehrere Tausend unserer Menschen wurden getötet. Daher haben wir definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme." Ob die Entscheidung des Ministers final ist und der Iran die Teilnahme wirklich boykottiert, blieb zunächst unklar.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Iran droht mit Angriffen auf Banken in der Region

    Der Iran droht mit Angriffen auf Wirtschafts- und Finanzziele in der Region, die in Verbindung zu den USA und Israel stehen. Dies sei eine Reaktion auf einen Angriff auf eine iranische Bank, sagt ein Sprecher des Militärkommandos Khatam al-Anbiya am Mittwoch. "Nach ihrer gescheiterten Kampagne haben die terroristische US-Armee und das grausame zionistische Regime (Israel, Anm.) eine der Banken des Landes ins Visier genommen", zitieren Staatsmedien den Sprecher weiter.

    "Mit dieser unrechtmäßigen und ungewöhnlichen Aktion zwingt uns der Feind dazu, wirtschaftliche Zentren und Banken anzugreifen, die mit den USA und dem zionistischen Regime in der Region verbunden sind." In der Nacht auf Mittwoch wurde der Nachrichtenagentur Mehr zufolge ein Verwaltungsgebäude der Bank Sepah in Teheran angegriffen. Sie ist eine der größten öffentlichen Banken des Landes und hat historische Verbindungen zum Militär.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Trump sichert Iran WM-Teilnahme zu

    US-Präsident Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges im Nahen Osten bei der Fußball-WM im Sommer in seinem Land antreten darf. „Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich herzlich eingeladen sei, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen“, sagte Infantino nach einem Treffen mit Trump. Der Iran könnte allerdings von sich aus auf das am 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko beginnende Turnier verzichten. 

  • |Elisabeth Kröpfl

    Meloni warnt vor "Krise des Völkerrechts"

    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat am Mittwoch bei einer Ansprache im Senat betont, dass die jüngsten Angriffe der USA und Israel gegen den Iran außerhalb des Völkerrechts stattfinden. Diese Angriffe seien Teil einer sich verschärfenden internationalen Krisensituation, in der Bedrohungen immer beängstigender und zahlreicher werden. Meloni warnte "vor einer offensichtlichen Krise des Völkerrechts und dem Zerfall einer gemeinsam getragenen Weltordnung".

    Die italienische Regierungschefin betonte, die Welt könne sich "kein Regime der Ayatollahs mit Atomwaffen" und Raketen leisten, die in Zukunft direkt Italien und Europa erreichen könnten. Meloni betonte die Notwendigkeit, die nukleare Aufrüstung Teherans zu verhindern und den weltweiten Frieden zu schützen.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Insider: IEA wird Freigabe von 400 Mio. Barrel an Öl-Reserven vorschlagen

    Die Internationale Energieagentur (IEA) wird nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters die Freigabe von bis zu 400 Millionen Barrel Rohöl vorschlagen, um den Preisdruck an den Märkten zu senken. Bereits im ersten Monat könnte die Freigabe 100 Millionen Barrel übersteigen, sagten zwei mit den IEA-Diskussionen vertraute Personen am Mittwoch. Die IEA reagierte nicht auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme. 

    Die spanische Energieministerin Sara Aagesen unterstützte den Vorschlag der IEA, die größte Freigabe von Ölreserven in seiner Geschichte vorzunehmen. Die Zahl von 400 Millionen Barrel ist fast doppelt so groß, wie die Menge an freigegeben Reserven zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine 2022. Allerdings ist auch damals nicht die gesamte Menge des Öls aus Reserven von den Märkten abgerufen worden.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Israel greift im Stadtzentrum von Beirut an

    Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen im Stadtzentrum von Beirut nach offiziellen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Das sagte der zuständige Behördenvertreter Journalisten. Libanesische Medien zeigten mehrere zerstörte Stockwerke des Wohngebäudes nach dem Angriff in den frühen Morgenstunden des Mittwoch. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtete zunächst von vier Verletzten.

    Israels Armee teilte mit, sie habe erneut Ziele im Süden von Beirut beschossen. Ziel seien Kommandozentren der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz sowie Einrichtungen in dem Vorort Dahija in denen die Hisbollah Waffen lagerte, hieß es in einer Mitteilung. Auch im Süden des Landes sowie in der östlichen Bekaa-Ebene gingen die Angriffe nach Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur NNA weiter. In der Bekaa-Ebene wurden nach offiziellen Angaben mindestens sieben Menschen getötet und 18 weitere verletzt. 

  • |Elisabeth Kröpfl

    Von der Leyen: EU bereitet Optionen zur Senkung der Energiepreise vor

    Die Europäische Union bereitet Optionen zur Senkung der Energiepreise vor. Das kündigt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch an.  Dazu gehörten die bessere Nutzung von Stromabnahmeverträgen, staatliche Beihilfen sowie Subventionen oder Obergrenzen für Gaspreise. Sie forderte indirekt auch EU-Staaten zu eigenen Maßnahmen auf: In manchen Ländern sei die Besteuerung von Gas sehr viel höher als die des elektrischen Stroms. Hier gebe es Raum für entlastende Maßnahmen. 

    Sie erklärte, Europas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen habe in den ersten zehn Tagen des Iran-Krieges Mehrkosten von drei Milliarden Euro verursacht. Einer Wiederaufnahme der Importe russischen Gases und Öls erteilte die EU-Kommissionspräsidentin eine Absage: „In der aktuellen Krise argumentieren einige, dass wir unsere langfristige Strategie aufgeben und sogar zu russischen fossilen Brennstoffen zurückkehren sollten“, sagte sie vor den Abgeordneten. „Das wäre ein strategischer Fehler.“

  • |Elisabeth Kröpfl

    Zwei weitere iranische Fußballerinnen erhielten in Australien Asyl

    Eine weitere iranische Fußballerin sowie ein Mitglied des Teams haben nach dem Aus beim Asien Cup Asyl in Australien erhalten. Das teilte Innenminister Tony Burke in der Hauptstadt Canberra mit. Beide seien nun wieder mit fünf Fußballerinnen vereint, die bereits vor der Rückreise der Auswahl in die Heimat humanitäre Visa erhalten hatten. Die übrige Delegation ist von Sydney aus auf dem Weg ins Heimatland.

  • |Diana Dauer

    Schon drei Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus getroffen

    Ein Tanker soll Medienberichten zufolge schon das dritte Schiff sein, dass am Mittwochmorgen in der Nähe der Straße von Hormus von "Projektilen" getroffen wurde. Der Tanker meldete, dass er 50 Seemeilen nordwestlich von Dubai von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen wurde, teilte die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Die Besatzung blieb unverletzt, es soll keine Umweltschäden.

    Zuvor geriet ein Frachtschiff nördlich der omanischen Halbinsel Musandam nach einem Treffer in Brand und wurde evakuiert. Ein weiteres Frachtschiff vor der Küste der VAE meldete ebenfalls Schäden.

    Seit Beginn des Krieges wurden laut UKMTO insgesamt 13 Schiffe angegriffen.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Rätsel um Irans neuen obersten Führer - Wo ist Khamenei junior?

    Drei Tage nach der Ernennung eines neuen iranischen Staatsoberhauptes gibt es noch immer keine Wortmeldung des obersten Führers der Islamischen Republik. Regierungsanhänger und Beobachter warten mitten im Krieg gespannt auf die erste Rede von Mojtaba Khamenei und darauf, welchen politischen Kurs er einschlagen wird, nachdem sein Vater am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff in Teheran getötet worden war. Auch die Regierung, darunter Präsident Massud Peseschkian, soll Medienberichten zufolge aktuell keinen Kontakt zum neuen Staatsoberhaupt haben. 

    Khamenei jun. überlebte die Bombardierungen im Herzen der Millionenmetropole vor elf Tagen, verlor dabei jedoch auch seine Ehefrau, Mutter und einen Schwager. Nach Informationen der New York Times wurde der neue iranische Religionsführer verwundet. Er soll Verletzungen an seinen Beinen erlitten haben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf drei iranische Funktionäre. Überprüfen lässt sich der Bericht aktuell nicht. 

  • |Diana Dauer

    Drohenangriff auf Flughafen in Dubai: 4 Verletzte

    Vier Menschen wurden verletzt, als am Mittwochmorgen zwei Drohnen in der Nähe des Dubai International Airport abstürzten, teilte das Government of Dubai Media Office mit.

    Ein indischer Staatsbürger erlitt mittelschwere Verletzungen, während zwei ghanaische Staatsbürger und ein bangladeschischer Staatsbürger leichte Verletzungen erlitten, hieß es in einem Beitrag auf X.

    „Der Flugverkehr läuft normal“, fügte die Behörde hinzu.

    Das Ausmaß möglicher Schäden am Flughafen ist derzeit noch unklar.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Rheinmetall will auch durch den Iran-Krieg wachsen

    Rheinmetall erwartet durch die weltweiten Krisen und Kriege rasantes Wachstum. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern will nach einem Umsatz- und Gewinnplus 2025 auch im laufenden Jahr deutlich zulegen. Der Konzernumsatz werde um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro steigen, teilte Rheinmetall am Mittwoch mit. Die operative Ergebnismarge im Konzern solle auf 19 Prozent klettern nach 18,5 Prozent im Jahr 2025.

    Waffen von Rheinmetall kämen auch im Iran-Krieg zum Einsatz. Unter anderem wollen die Düsseldorfer den USA helfen, ihre durch die heftigen Angriffe auf Iran geleerten Raketen-Arsenale wieder aufzufüllen, hieß es in einer Präsentation. Der Auftragsbestand (Backlog) könne sich bis Jahresende mehr als verdoppeln auf 135 Milliarden Euro.

  • |Elisabeth Kröpfl

    G7-Energieminister: Sind auch für Nutzung von Reserven offen

    Die G7-Staaten erklären, dass sie grundsätzlich die Umsetzung proaktiver Maßnahmen zur Bewältigung der Situation unterstützen, einschließlich der Nutzung strategischer Reserven.

  • |Elisabeth Kröpfl

    Containerschiff in Straße von Hormus von "Geschoss" getroffen

    Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate ist ein Handelsschiff von einem mutmaßlichen Angriff des Irans getroffen worden. Ein „unbekanntes Geschoss“ habe an der Einfahrt zur Straße von Hormus ein Containerschiff getroffen, meldete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) heute. Dabei seien auch Schäden entstanden. Die Besatzungsmitglieder seien aber in Sicherheit. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend mit Vorsicht zu befahren. 

  • |Elisabeth Kröpfl

    Israels zweite Kriegsfront:

    Die größte humanitäre Katastrophe des Krieges zwischen dem Iran, Israel und den USA spielt sich in einem Land ab, das gar nicht Kriegspartei sein will: dem Libanon. Über eine halbe Million Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht, darunter Zehntausende Kinder. Der Libanon weist mit fast 500 Toten nach dem Iran (über 1.255 Tote) die höchste Opferzahl seit Kriegsbeginn auf. Hilfsorganisationen schlagen Alarm. Ein Artikel von Caroline Ferstl aus der KURIER-Außenpolitik:
     

  • |Elisabeth Kröpfl

    Israel und die USA über Kriegsziele uneins

    "Der Ölpreis fliegt Donald Trump um die Ohren – der Druck auf ihn steigt, einen Ausweg aus dem Iran-Krieg zu finden. Israel will davon aber nichts wissen", schreibt die stv. Außenpolitik-Ressortleiterin Evelyn Peternel. 
     
  • |Elisabeth Kröpfl

    Krieg im Iran lässt Benzinpreise in USA deutlich steigen

    Auch Autofahrer in den USA bekommen die Auswirkungen des von ihrer Regierung geführten Krieges im Iran deutlich zu spüren. Seit Kriegsbeginn kletterten die Preise für bleifreies Benzin bis Dienstag um 55 Cent auf rund 3,54 US-Dollar pro Gallone (3,785 Liter), wie der amerikanische Automobilverband AAA mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von fast 19 Prozent. Es ist das erste Mal seit Juli 2024, dass der Durchschnittspreis die Marke von 3,50 Dollar knackte.

    Das Thema Benzinpreise birgt gerade in den USA politischen Sprengstoff, auch mit Blick auf die anstehenden Zwischenwahlen im November. US-Präsident Donald Trump versprach im Wahlkampf, die Förderung fossiler Energieträger wie Öl und Kohle auszubauen - und so die Energiepreise für seine Landsleute deutlich zu verringern.

Freigabe von Ölreserven verpufft: Ölpreise steigen weiter + Iran attackiert Ölsektor

Freigabe von Ölreserven verpufft: Ölpreise steigen weiter + Iran attackiert Ölsektor

Freigabe von Ölreserven verpufft: Ölpreise steigen weiter + Iran attackiert Ölsektor

Freigabe von Ölreserven verpufft: Ölpreise steigen weiter + Iran attackiert Ölsektor

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