Vereinigte Arabische Emirate treten aus OPEC aus + Iran wirft USA Piraterie vor
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit Militärschlägen gegen den Iran begonnen.
- Vorige Woche hätten Friedensverhandlungen in Islamabad stattfinden sollen, wurden vom Iran aber abgesagt. Auch ein neuerlicher Anlauf zu Gesprächen am Samstag scheiterte. Der iranische Außenminister übergab seine Forderungen zwar an Vermittler in Pakistan, zu einem direkten Treffen kam es nicht. Trump sagte die Pakistan-Reise von Witkoff und Kushner daraufhin ab. Der iranischer Außenminister soll aber erneut nach Islamabad kommen. Es herrscht somit diplomatische Eiszeit - ob und wann es neue Verhandlungen geben wird, ist ungewiss.
- Der neue oberste iranische Führer Mojtaba Khamenei ist laut einem US-Medienbericht schwer verletzt, geistig aber klar.
- Israel ist laut Verteidigungsminister Katz "bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen".
- Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wird laut US-Präsident Donald Trump um drei Wochen verlängert. Die Hisbollah lässt noch offen, ob sie sich daran halten wird.
- Die USA erwägen laut einem Insider einen Ausschluss Spaniens aus der NATO wegen mangelnder Hilfe im Iran-Krieg.
- Der israelische Regierungschef Netanjahu hat neue Angriffe auf die Hisbollah angeordnet.
- Im Ringen um die Straße von Hormus hat der Iran den USA Piraterie vorgeworfen.
- Werden die Kurden wieder zum Kanonenfutter der USA?
- Pulverfass Nahost: Das Erbe der Kolonialmächte und der Kampf ums Öl
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- USA greifen den Iran mit seinen eigenen Waffen an
- "Regime Change" im Iran? Die wahre Arbeit beginnt nach dem Umsturz
- Kommt eine Flüchtlingswelle aus dem Iran auf uns zu?
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
- Warum die Hormus-Sperre eine Eskalation des Krieges wahrscheinlicher macht
- Indien bis Japan: Der Iran-Krieg stürzt Asien in die Energiekrise
- Warum Israel die neue Bodenoffensive im Libanon begonnen hat
- Wasser als Waffe: Die Golfstaaten haben einen verwundbaren Punkt
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- Hormus-Ultimatum: Trumps Spiel mit dem Feuer
- Energieagentur warnt vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten.
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- Mohammad Bagher Ghalibaf: Die neue Schlüsselfigur im Iran
- Die Straße von Hormus ist dicht: Teure Folgen für Österreichs Esstische
- Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges hat die Houthi-Miliz im Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert und damit den Konflikt ausgeweitet.
Iran-Krieg
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Iran verbietet Export von Stahl
Der Iran verbietet nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars seit Beginn der Woche den Export von Stahl. Grund sind offenbar die Angriffe Ende März auf die beiden Stahlwerke Chusestan im Südwesten des Landes und Mobarek im Zentrum. Israel hatte vor Beginn der Waffenruhe Anfang April angegeben, seine Luftwaffe habe 70 Prozent der Produktionskapazitäten zerstört.
Fars berichtete am Dienstag unter Berufung auf eine Anweisung der Zollbehörden des Landes, dass die Ausfuhr von Stahl einschließlich Brammen, Blechen und Bändern verboten sei. Die Anweisung sei am 26. April in Kraft getreten.
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Weltbank warnt vor Rohstoffschock für die Weltwirtschaft
Der Krieg im Nahen Osten treibt die Energiepreise nach einer Prognose der Weltbank heuer um 24 Prozent in die Höhe. Damit erreichen sie den höchsten Stand seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Rohstoff-Ausblick der in Washington ansässigen Organisation. Sie erwartet für 2026 einen durchschnittlichen Preis für die Ölsorte Brent von 86 Dollar (73,20 Euro) pro Fass, nach 69 Dollar im Vorjahr.
Die Angriffe auf die Energieinfrastruktur und die Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz haben demnach den größten Ölversorgungsschock der Geschichte ausgelöst. Der Preisanstieg hat weitreichende Folgen. "Der Krieg trifft die Weltwirtschaft in mehreren Wellen: zuerst durch höhere Energiepreise, dann durch höhere Lebensmittelpreise und schließlich durch eine höhere Inflation", sagte der Chefökonom der Weltbank, Indermit Gill. "Krieg ist Entwicklung im Rückwärtsgang." Am härtesten treffe es die ärmsten Menschen.
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Vereinigte Arabische Emirate treten aus OPEC aus
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Austritt aus dem Öl-Kartell OPEC sowie der OPEC+ angekündigt. Der Schritt werde am 1. Mai erfolgen, berichteten staatliche Medien am Dienstag.
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Bahrain entzieht Unterstützern Teherans die Staatsbürgerschaft
Der kleine Golf-Staat Bahrain hat Dutzenden Menschen die Staatsbürgerschaft entzogen wegen mutmaßlicher Unterstützung des Iran. Die 69 Betroffenen hätten die "feindlichen und abscheulichen Taten des Irans verherrlicht" und ihre "Sympathie dafür" ausgedrückt, erklärte das bahrainische Innenministerium am Dienstag. Es gehe um Personen, die nicht aus Bahrain stammten und die mit "ausländischen Einheiten" kooperiert hätten. Auch ihren Angehörigen verlören die Staatsbürgerschaft.
Bahrain beheimatet unter anderem einen wichtigen US-Marinestützpunkt und geriet im Zuge des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran unter iranischen Beschuss. Die Flugabwehr fing dort Hunderte iranische Drohnen und Raketen ab. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in Bahrain wie in den weiteren Golf-Staaten stark eingeschränkt.
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Trump skeptisch zu neuen Vorschlägen aus Teheran
US-Präsident Donald Trump sieht Teherans jüngsten Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs übereinstimmenden Medienberichten zufolge skeptisch. Er habe den Vorschlag zwar nicht direkt abgelehnt, aber er hege Zweifel an der Aufrichtigkeit der iranischen Führung, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Die "New York Times" berichtete ebenfalls, Trump sei mit dem Vorschlag nicht zufrieden. Der Iran verwahrte sich indes gegen ein Diktat der USA.
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Iran wirft den USA wegen der Seeblockade Piraterie vor
Sprecher des iranischen Außenministeriums wettert gegen US-Seeblockade: "Unverhohlene Legalisierung von Piraterie und bewaffnetem Raub auf hoher See."
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Netanyahu: Kampf gegen Hisbollah ist noch nicht beendet
Im Kampf gegen die libanesische Hisbollah-Miliz sieht der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die andauernde Bedrohung seines Landes durch Raketen und Drohnen als zentrales Problem. Das machte er auf einer Militärkonferenz deutlich. Dieses Problem müsse man mit einer Kombination aus operativen und technologischen Maßnahmen lösen, sagte der Regierungschef am Montag. Erst dann sei man "auf dem Weg, die Hisbollah zu entwaffnen".
Israels Militär bombardiert eigenen Angaben zufolge trotz formell geltender Waffenruhe erneut Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon. Die israelische Armee teilte am Abend auf der Plattform Telegram mit, sie habe mehr als 20 Infrastrukturanlagen der Miliz im Süden sowie in der Bekaa-Ebene im Nachbarland ins Visier genommen. Zu den Zielen gehörten Waffenlager und Raketenabschussstellungen der Hisbollah.
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Irans Außenminister: Prüfen Trumps Bitte um Verhandlungen
Der Iran prüft Außenminister Abbas Araghtschi zufolge eine Bitte von US-Präsident Donald Trump um Verhandlungen. Trump habe um Gespräche gebeten, weil die USA keines ihrer Ziele erreicht hätten, sagt Araghtschi vor Journalisten in Russland laut einem Beitrag auf seinem Telegram-Kanal.
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Iranischer Außenminister in Russland - Treffen mit Putin
Kremlchef Wladimir Putin hat Teheran bei einem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi in St. Petersburg die weitere Unterstützung Moskaus zugesichert. Er habe vorige Woche eine Botschaft des obersten Führers Mojtaba Khamenei, Sohn des getöteten Ayatollahs Ali Khamenei, erhalten und könne nur bestätigen, dass Russland und der Iran ihre strategische Partnerschaft fortsetzten, sagte Putin am Montag.
Araqchi sagte laut russischer Übersetzung in der Präsidentenbibliothek der Newa-Metropole, dass die Beziehungen zwischen Teheran und Moskau auf höchstem Niveau seien und weiter gefestigt würden. Er dankte Russland für die Unterstützung. Putin wiederum äußerte die Hoffnung auf baldigen Frieden in der Region. "Wir sehen, wie tapfer und heldenhaft das iranische Volk um seine Unabhängigkeit kämpft, um seine Souveränität", sagte der russische Staatschef. "Wir werden von unserer Seite alles tun, was in ihrem Interesse liegt und den Interessen alles Völker der Region entspricht, damit der Frieden so schnell wie möglich erreicht werden kann."
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Merz sieht weiter keine Exit-Strategie im Iran-Krieg
Merz selbst glaubt nicht, dass die USA den Krieg im Iran schnell beenden können. "Weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben", sagte Merz bei einer Diskussion mit Schülern in Marsberg im Sauerland. "Das Problem bei solchen Konflikten ist immer: Da muss man ja nicht nur rein, da muss man auch wieder raus. Das haben wir ganz schmerzhaft bei Afghanistan gesehen, 20 Jahre lang. Wir haben das im Irak gesehen."
Die Amerikaner seien im Iran "ganz offensichtlich ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen", kritisierte Merz. Deshalb sei es umso schwerer, den Konflikt nun wieder zu beenden. "Zumal die Iraner offensichtlich sehr geschickt verhandeln - oder eben sehr geschickt nicht verhandeln", sagte Merz. "Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung."
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Von der Leyen: Zu früh für Aufhebung von EU-Iran-Sanktionen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht sich gegen die Aufhebung von EU-Sanktionen gegen Iran aus. "Wir sind der Meinung, dass eine Aufhebung der Sanktionen verfrüht wäre", sagte sie bei einer CDU/CSU-Fraktionsklausur in Berlin. "Denn es gibt einen Grund, warum Sanktionen gegen den Iran verhängt wurden. Und dieser Grund ist das Verhalten des Regimes gegenüber der eigenen Bevölkerung." Allein in diesem Jahr seien 17.000 junge Menschen getötet worden.
Menschenrechte und insbesondere Frauenrechte würden im Iran unterdrückt. Diese Themen seien Anlass für die Sanktionen. "Wir müssen zunächst eine Veränderung sehen, eine grundlegende Veränderung im Iran, bevor die Sanktionen aufgehoben werden können", sagt die Kommissionspräsidentin. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hatte im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg angeboten, dass die EU Sanktionen aufheben könnte, dies aber an klare Kriterien geknüpft.
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Ölpreis steigt wegen stockender Friedensgespräche im Iran-Krieg
Die Ölpreise haben am Montag wegen stockender Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran erneut angezogen. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um gut 2 Prozent auf 107,49 Dollar (91,78 Euro) pro Barrel, die US-Sorte WTI um knapp 2 Prozent auf 96,17 Dollar.
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Condor-Chef fordert Aussetzen des Emissionshandels
Angesichts des globalen Kerosinmangels infolge der Blockade der Meerenge am Persischen Golf fordert der Chef des deutschen Ferienfliegers Condor, Peter Gerber, ein Aussetzen des Emissionshandels für ein halbes Jahr. Dies wäre der einfachste Weg, "auch die Verbraucher im zweiten Halbjahr vor hohen Preisen zu bewahren", sagte er am Sonntag in der ARD.
"Damit könnte man relativ leicht diese Spekulationsspritpreise aus dem Markt nehmen", sagte Gerber. "Und dann wäre es womöglich für alle ein ganz entspannter Sommer", fügte er hinzu. Auf absehbare Zeit sei die Spritversorgung gesichert: "Wir wissen natürlich auch, dass die Preise für den Sprit in der Perspektive steigen. Das heißt also: Wer jetzt gebucht hat, ist fein raus, der hat Glück. Wer in der Zukunft bucht, muss mit teureren Preisen rechnen."
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Iran-Krieg drückt Kauflaune in Deutschland
Angesichts des Krieges im Iran und seiner Folgen auch für die Geldbeutel der Menschen sinkt die Kauflust in Deutschland immer weiter. Das Konsumklima ist der neuesten Studie der Institute NIM und GfK zufolge zuletzt erneut abgesackt. Die Einkommenserwartungen sind förmlich eingebrochen und erreichen den niedrigsten Wert seit Februar 2023.
Die Bereitschaft, für größere Anschaffungen Geld auszugeben, ging zum dritten Mal in Folge zurück und erreichte den niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Die Konjunkturerwartungen fielen auf ein Niveau wie vor Beginn des Ukraine-Krieges. Die Sparneigung gab allerdings ebenfalls leicht nach.
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Araqchi überreichte Pakistan erneut Bedingungen für Kriegsende
Die Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA stocken weiter. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi war seit Freitag zweimal in Islamabad. Am Sonntag übergab er dort dem Vermittler Pakistan erneut die iranischen Bedingungen für eine Beendigung des Kriegs. Dazu zählt die sofortige Aufhebung der US-Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Straße von Hormuz.
Zudem fordert Teheran Kriegsentschädigungen und Garantien, dass es zu keiner erneuten militärischen Aggression gegen die Islamische Republik kommen wird, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Den Atomstreit hingegen wolle der Iran nicht auf die Verhandlungsagenda setzen, hieß es weiter. Gerade Letzteres ist aber einer der wichtigsten Punkte für Washington.
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14 Menschen getötet und 37 weitere verletzt
Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon greifen einander trotz der geltenden Waffenruhe weiter an. Bei den jüngsten Angriffen seien im südlichen Libanon 14 Menschen getötet und 37 weitere verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut am Sonntag mit. Israelischen Angaben zufolge kam zudem ein Soldat der eigenen Streitkräfte ums Leben.
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Präsidialamt rechtfertigt Internetsperren
Im Iran sieht sich das Präsidialamt nach massiver Kritik an den Internetsperren im Land zu einer Rechtfertigung der Maßnahmen gezwungen. "Auch der Präsident ist strikt gegen eine eingeschränkte Internetnutzung für die Bevölkerung", behauptet die Pressestelle des Präsidialamts auf X. Das Projekt "Pro Internet" - so werden die Einschränkungen in der Islamischen Republik genannt - sei nicht dauerhaft, sondern lediglich eine vom Sicherheitsrat verhängte vorübergehende Maßnahme.
Diese gelte in der aktuellen Kriegssituation, hieß es weiter. Nach Ende der Konflikte werde der reguläre Zugang für alle Bürger wiederhergestellt.
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Araqchi erneut in Pakistan eingetroffen
Einen Tag nach seiner Abreise aus Islamabad ist der iranische Außenminister Abbas Araqchi laut Staatsmedien in die Hauptstadt Pakistans zurückgekehrt, das in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vermittelt. Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA traf Araqchi Sonntagabend nach einem Kurzbesuch im Oman wieder in Pakistan ein. Der iranische Außenminister war am Samstag nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern aus Islamabad abgereist.
Daraufhin sagte US-Präsident Donald Trump eine Reise seiner Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner zu möglichen neuen Verhandlungen in Islamabad kurzfristig ab. Pakistan hatte vor rund zwei Wochen bereits Gespräche zwischen Vertretern Irans und der USA in Islamabad ausgerichtet, die jedoch ohne Ergebnis geblieben waren.
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Außenminister Araqchi beriet im Oman diplomatische Lösungen
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat bei Gesprächen im Oman über die Sicherheit in der Straße von Hormuz und eine diplomatische Beilegung des Konflikts mit den USA beraten. Bei dem Treffen mit Sultan Haitham bin Tariq al-Said in Maskat bezeichnet Araqchi die US-Militärpräsenz in der Region als eine Ursache für Unsicherheit und Spaltung, wie das iranische Außenministerium mitteilt. Er habe zudem einen regionalen Sicherheitsrahmen ohne Einmischung von außen gefordert.
Der Oman hat in der Vergangenheit wiederholt zwischen dem Iran und den USA vermittelt.
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Trotz Waffenruhe: Weitere Angriffe von Israel und Hisbollah
Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon greifen sich trotz der geltenden Waffenruhe weiter gegenseitig an. Bei den jüngsten Angriffen seien gestern im südlichen Libanon 7 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut heute mit. Die Hisbollah teilte mit, ihre Kämpfer hätten heute früh im Südlibanon unter anderem israelische Soldaten angegriffen. Dabei habe es mehrere Tote gegeben. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies die Armee gestern Abend an, Ziele der Hisbollah „intensiv“ anzugreifen. Die israelische Armee warnte Anwohner der südlichen Gebiete nahe der gemeinsamen Grenze erneut, „bis auf weiteres“ nicht in ihre Häuser zurückzukehren. Im Zuge des Iran-Kriegs kommt es wieder zu schweren Angriffen von Israels Armee im Libanon und zu Angriffen der Hisbollah auf das Nachbarland. Im Libanon wurden dabei nach offiziellen Angaben etwa 2.500 Menschen getötet und 7.700 verletzt, darunter viele Zivilisten. Eigentlich gilt derzeit eine Waffenruhe, die in zweieinhalb Wochen ausläuft. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, gegen die Feuerpause zu verstoßen.
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Erneut Hinrichtung im Iran
Im Iran ist ein weiteres Todesurteil vollstreckt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurde am Morgen ein Mann erhängt. Er wurde demnach zuvor unter anderem wegen Mitgliedschaft in der sunnitischen Rebellengruppe Dschaisch al-Adl und für Anschläge auf Streitkräfte verurteilt.
Organisationen wie Amnesty International und Iran Human Rights kritisieren, dass die Urteile oft in unfairen Schnellverfahren und auf Basis von unter Folter erpressten Geständnissen ergehen. Erst am Samstag war ein Todesurteil im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar vollstreckt worden. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Organisation Iran Human Rights mindestens 1.639 Menschen hingerichtet, so viele wie seit 35 Jahren nicht mehr.
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Dritter US-Flugzeugträger in der Region
Das US-Militär bündelt weiter seine Kapazitäten in der Golfregion. Auch der Flugzeugträger "USS George H.W. Bush" befindet sich nach US-Angaben mittlerweile im Zuständigkeitsbereich des Regionalkommandos CENTCOM. Es ist demnach das erste Mal seit 2003, dass drei US-Flugzeugträger gleichzeitig im Nahen Osten eingesetzt werden. Auf den Schiffen sind zusammen mehr als 200 Flugzeuge und rund 15.000 Matrosen und Marineinfanteristen stationiert.
Mit einer Seeblockade wollen die USA den Druck auf Teheran erhöhen. Sie gilt für alle Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen haben. Der Iran attackiert derweil immer wieder Containerschiffe, die sich durch die Straße von Hormus bewegen. Der Verkehr durch die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Meerenge ist seit Beginn des Krieges nahezu zum Erliegen gekommen.
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Iranischer Außenminister soll erneut nach Islamabad kommen
Im Ringen um eine diplomatische Lösung des Iran-Konflikts soll der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erneut nach Islamabad kommen. Laut dem vom iranischen Außenministerium bekanntgegebenen Programm werde Araghtschi nach Abschluss seines aktuellen Besuches im Oman und vor seiner Weiterreise nach Russland erneut nach Pakistan reisen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Ein Teil der Delegation des iranischen Ministers sei für Konsultationen nach Teheran zurückgekehrt, hieß es weiter. Sie solle sich am Sonntagabend erneut Araghtschi in Islamabad anschließen. Zu dem genauen Grund für die erneute Reise des Chefdiplomaten gab es keine Angaben. Pakistan vermittelt in dem Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Islamabad versucht, eine zweite Verhandlungsrunde zwischen den Konfliktparteien zustande zu bringen. Die Hoffnungen darauf waren am Freitag gestiegen, nachdem Araghtschi am Abend in Islamabad eingetroffen war und das Weiße Haus angekündigt hatte, am Samstag eine Delegation dorthin zu entsenden. Allerdings reiste Araghtschi wieder ab und kurz darauf blies US-Präsident Donald Trump die Reise seines Sondergesandten Steve Witkoff und seines Schwiegersohns Jared Kushner kurzfristig wieder ab. Trump begründete den Schritt mit zu langer Reisezeit und einem inakzeptablen Vorschlag des Irans.
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US-Militär stoppt Schiff der iranischen Schattenflotte
Das US-Militär hat im Arabischen Meer ein Handelsschiff abgefangen, das die Blockade des Iran durchbrechen wollte. Das Schiff mit dem Namen „Sevan“ gehöre zu einer sogenannten „Schattenflotte“, die mit US-Sanktionen belegtes iranisches Öl transportiere, teilte das US-Zentralkommando mit. Es werde nun unter Eskorte zurück in den Iran geleitet. Seit Beginn der Blockade wurden 37 Schiffe umgeleitet.
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Netanjahu ordnet neue Angriffe auf Hisbollah in Libanon an
Nachdem die israelische Armee der libanesischen Hisbollah-Miliz mehrere Verstöße gegen die geltende Waffenruhe vorgeworfen hat, hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu neue Angriffe auf die Hisbollah angeordnet. Der Ministerpräsident habe der Armee Anweisung erteilt, "Hisbollah-Ziele im Libanon mit Nachdruck anzugreifen", erklärte sein Büro Samstagabend. Israel hatte zuvor gemeldet, Hisbollah-Kämpfer hätten Soldaten in der Region Kantara mit Drohnen angegriffen.
Im Süden des Libanon habe die Armee außerdem "mehr als 15 Terroristen eliminiert" und ein Hisbollah-Waffenversteck mit Panzerabwehrraketen und Kalaschnikow-Gewehren entdeckt. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag eine Verlängerung der Waffenruhe für den Libanon um drei Wochen bekanntgegeben. Israel und die pro-iranische Hisbollah-Miliz setzten ihre gegenseitigen Angriffe jedoch fort.
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Trump sagt Pakistan-Reise von Witkoff und Kushner ab
US-Präsident Donald Trump sagt einem Medienbericht zufolge die Reise seiner Unterhändler nach Pakistan ab. Wie der Sender Fox News berichtet, nennt Trump seinen Sondergesandten Steve Witkoff und seinen Schwiegersohn Jared Kushner dabei namentlich. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat nach Gesprächen mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif in Islamabad bereits den Rückflug angetreten. Pakistan vermittelt im Iran-Krieg.
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Medien: Iranische Delegation soll aus Pakistan ausgeflogen sein
Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll zwei regierungsnahe Quellen bestätigt haben, dass die iranische Delegation am Samstag bereits abgereist sei. Zuvor soll der iranische Außenminister Abbas Araghchi das iranische Positionspapier für die Verhandlungen mit den USA dem Vermittler Pakistan übergeben haben.
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Präsident Pezeshkian ruft Bevölkerung zum Stromsparen auf
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat die Bevölkerung angesichts massiver Versorgungsengpässe zum Stromsparen aufgerufen. Laut der Nachrichtenagentur Mehr sagte Pezeshkian, der Konsum müsse eingeschränkt werden. "Zu Hause sollten statt zehn Lampen nur zwei eingeschaltet sein - was spricht dagegen?" Pezeshkian begründete die Krise primär mit militärischen Angriffen der USA und Israels auf die nationale Infrastruktur sowie einer "Belagerung".
Damit bezieht er sich auf die US-Blockade iranischer Häfen. Eine unabhängige Schadensbilanz zu den behaupteten Treffern an Energieanlagen liegt jedoch bisher nicht vor.
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Wenig Andrang bei Kommunalwahlen in Palästinensergebieten
Erstmals seit dem Gazakrieg haben die Menschen im Westjordanland und in einem zentralen Teil des Gazastreifens in Kommunalwahlen ihre Bürgermeister und Gemeinderäte neu bestimmt. Die Wahlbeteiligung war zunächst niedrig: Samstagmittag hatte laut Wahlkommission knapp jeder vierte Berechtigte seine Stimme abgegeben. Im von Israel besetzten Westjordanland waren fast 1,5 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen, wie die zentrale Wahlkommission in Ramallah mitteilte.
In Deir el-Balah im Gazastreifen waren 70.000 Menschen an die Urnen gerufen. Die Kandidaten der meisten Wahllisten standen der säkular-nationalistischen Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas nahe oder waren unabhängig. Die im Gazastreifen regierende und mit der Fatah im Westjordanland rivalisierende Hamas hatte keine Wahllisten aufgestellt.
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Deutschland verlegt Minenjagdboot ins Mittelmeer
Das Minenjagdboot „Fulda“ der Deutschen Marine soll samt Besatzung in den kommenden Tagen ins Mittelmeer verlegt werden. „Damit erfolgt eine Vorausstationierung für eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einem multinationalen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus“, teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums mit. Durch diesen Schritt werde Zeit gespart, um die Fähigkeiten der „Fulda“ schnell in den Einsatz zu bringen, sobald die durch die deutsche Bundesregierung dafür bestimmten Voraussetzungen erfüllt seien.
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Iranisches Positionspapier in Islamabad übergeben, kein Treffen mit US-Vertretern
Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi hat Insidern zufolge dem Vermittler Pakistan in Islamabad die Forderungen der Teheraner Führung in den Verhandlungen mit den USA übermittelt. Dabei habe er auch iranische Vorbehalte gegen Forderungen der USA übermittelt, sagt ein an den Gesprächen beteiligter pakistanischer Insider am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Aragtschi war am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen, wo bereits vor zwei Wochen eine erste Verhandlungsrunde über ein Kriegsende stattgefunden hat. Iranischen Angaben zufolge ist aber diesmal kein direktes Treffen mit US-Vertretern geplant. Für die US-Regierung sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstag nach Islamabad reisen.
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Erste Auslandsflüge starten wieder in Teheran
Der internationale Flughafen in Teheran hat Auslandsflüge wieder aufgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna und der Staatssender Irib bestätigten den Abflug der ersten Maschinen vom Imam-Khomeini-Flughafen nach Istanbul (Türkei), Maskat (Oman) und Medina (Saudi-Arabien). Insbesondere die Verbindung nach Medina ermöglicht gläubigen Muslimen wieder die Pilgerreise in die heilige Stadt Mekka.
Trotz der Öffnung meiden europäische Fluggesellschaften wie die AUA-Mutter Lufthansa Group den iranischen Luftraum weiterhin. Als Gründe werden die instabile Lage im Nahen Osten und eine erhöhte Gefährdung der zivilen Luftfahrt angegeben.
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Erneute Hinrichtung im Iran
Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für den israelischen Geheimdienst Mossad und Gewalt bei landesweiten Protesten hingerichtet worden. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim meldet, der Iraner Erfan Kiani sei Samstag in der Früh gehängt worden, nachdem der Oberste Gerichtshof das Todesurteil bestätigt habe.
Kiani wurde den Angaben zufolge vorgeworfen, als "angeheuerter Schläger des Mossad" in der zentraliranischen Stadt Isfahan öffentliches und privates Eigentum zerstört und in Brand gesetzt zu haben. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen wurden im Iran immer wieder Menschen unter ähnlichen Vorwürfen exekutiert.
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Iran meldet große Raketenreserven trotz Schäden
Der Iran verfügt nach Darstellung des Verteidigungsministeriums weiterhin über einen erheblichen Teil seiner Raketenkapazitäten, die im bisherigen Konfliktverlauf mit den USA und Israel nicht zum Einsatz kamen. Wie Ministeriumssprecher, General Reza Talaie-Nik, laut der Nachrichtenagentur Tasnim weiter erklärte, setzt die heimische Rüstungsindustrie ihre Arbeit trotz der Schäden an einigen Produktionszentren sowohl sichtbar als auch unsichtbar fort.
Die Produktionslinien seien über das Land verteilt. Demnach arbeiten rund 900 Unternehmen mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammen. Talaie-Nik gab an, dass der Iran derzeit mehr als 1.000 Waffentypen, darunter Raketen, Drohnen und militärische Ausrüstungen, im Land herstelle.
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Irans Außenminister beginnt Krisendiplomatie in Pakistan
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Konflikts mit den USA aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araqchi in Islamabad mit dem pakistanischen Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt. Araqchi übergab Insidern zufolge Pakistan die Forderungen der Teheraner Führung in den Verhandlungen.
Dabei habe er auch iranische Vorbehalte gegen Forderungen der USA übermittelt, sagte ein an den Gesprächen beteiligter pakistanischer Insider am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Araqchi war am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen, wo bereits vor zwei Wochen eine erste Verhandlungsrunde über ein Kriegsende stattgefunden hat.
Iranischen Angaben zufolge ist aber diesmal kein direktes Treffen mit US-Vertretern geplant. Für die US-Regierung sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstag nach Islamabad reisen.
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Unklare Lage bei Verhandlungen um Iran-Konflikt
Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs zeichnen sich schwierige diplomatische Gespräche in Pakistan ab. Das Weiße Haus kündigte eine Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu Verhandlungen nach Islamabad an. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi traf bereits am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt ein. Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim wies Berichte über Verhandlungen jedoch umgehend zurück.
Auch eine angebliche Bitte des Irans um ein persönliches Treffen, von der US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sprach, bezeichnete Tasnim als falsch. Unklar bleibt damit, ob die Konfliktparteien direkt verhandeln oder lediglich Botschaften über pakistanische Vermittler austauschen.
Außenminister Araqchi betonte auf der Plattform X, er wolle sich lediglich mit den pakistanischen Partnern abstimmen. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlautete, der iranische Chefdiplomat plane, einen Gegenvorschlag für die Verhandlungen mit den USA zu erörtern. Laut Tasnim will der Außenminister die Standpunkte des Irans für ein Kriegsende darlegen.
Experten argwöhnen jedoch, dass der Minister gar nicht den nötigen Handlungsspielraum habe. Es wird vermutet, dass die einflussreichen Revolutionsgarden die Verhandlungslinie in Teheran maßgeblich bestimmen. Sie haben nach Einschätzung vieler Iran-Kenner derzeit das Sagen in Teheran.
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US-Gesandte fliegen zu Iran-Gesprächen nach Pakistan
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner fliegen am Samstag zu erneuten Gesprächen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs nach Pakistan. Wie die Sprecherin des Weißen Haus, Karoline Leavitt, am Freitag im Sender Fox News sagte, sollen Witkoff und Kushner in Pakistan mit iranischen Unterhändlern zusammentreffen.
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Hegseth: Beratungen in Europa über Marineeinsatz sind "dumm"
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die europäischen Beratungen über einen Marineeinsatz zur Absicherung der Straße von Hormuz als "dumm" bezeichnet. "Das sind noch keine ernsthaften Bemühungen", sagte er am Freitag auf einer Pressekonferenz über die Gespräche von vergangener Woche. Hegseth monierte, dass die Europäer darüber geredet hätten, "vielleicht irgendwann etwas zu unternehmen, wenn alles erledigt ist".
Der Minister griff damit die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump auf, der mehrfach von den europäischen Verbündeten deutlich mehr Engagement bei der Sicherung der Straße von Hormuz gefordert hatte.
In seinem Statement ging Hegseth nicht auf das Planungstreffen ein, bei dem sich seit Mittwoch Militärs aus 30 Ländern im britischen Militärhauptquartier Northwood in London getroffen hatten. Großbritannien und Frankreich wollen einen neutralen Marineeinsatz organisieren, der sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt, um Handelsschiffe zu begleiten und zu sichern. Deutschland erwägt einen Beitrag zur Minenräumung und Seeaufklärung.
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Lieferengpässe bedrohen medizinische Versorgung
Im Iran droht nach den Angriffen der USA und Israels eine schwere Krise in der medizinischen Versorgung. Zwar gelte eine Waffenruhe, aber die Folgen der wochenlangen Bombardierung würden wohl noch monate- oder jahrelang die Versorgung der Bevölkerung beeinträchtigen. Das sagte Cristhian Cortez Cardoza am Freitag in Genf, stellvertretender Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika bei der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC).
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Irans Außenminister für US-Gespräche in Pakistan erwartet
Irans Außenminister Abbas Araqchi wird Freitagabend für Gespräche mit den USA in Islamabad erwartet. Er wird von einer kleinen Verhandlungsdelegation begleitet, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter von Pakistans Regierung. Es sollten voraussichtlich Gespräche mit den USA geführt werden. Eine Verhandlungsgruppe der USA für Logistik und Sicherheit sei bereits in der pakistanischen Hauptstadt. Zuvor hatte Araqchi mit Pakistans Armeechef Munir und Außenminister Dar telefoniert.
Bei dem Telefonat seien regionale Entwicklungen und die Waffenruhe zwischen USA und dem Iran besprochen worden. Das meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA.
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UNO-Büro sieht Hinweise auf Kriegsverbrechen im Libanon
Das UNO-Menschenrechtsbüro sieht Anzeichen für israelische Kriegsverbrechen im Libanon. Das Büro habe zahlreiche tödliche Angriffe auf Gesundheitspersonal und Journalisten dokumentiert, sagte Sprecher Thameen Al-Kheetan in Genf. Am Mittwoch habe israelisches Militär nach Berichten Sanitäter bei Hilfeleistungen behindert, nachdem ein Journalist bei einem Angriff getötet und ein Fotograf verletzt worden war. Israel sagte in der Vergangenheit, es ziele nicht auf Journalisten ab.
"Medizinisches Personal, sei es militärisch oder zivil, sowie andere Zivilisten, darunter auch Journalisten, genießen nach dem humanitären Völkerrecht Schutz. Sie gezielt anzugreifen, würde ein Kriegsverbrechen darstellen", sagte der Sprecher.
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Iran-Krieg verknappt Aluminium
Der Irankrieg und die Blockade der Straße von Hormuz bringen Deutschlands Aluminiummarkt unter Druck: Lieferengpässe, Preisrekorde und drohende Produktionsausfälle treffen Autobauer, Bauwirtschaft und Zulieferer. In der gesamten EU fehlen aktuell fast 25 Prozent der Aluminium-Importe, denn nicht nur aus den Golfstaaten kommt weniger Aluminium. Eine schnelle Erholung erwartet niemand.
Betroffene rechnen damit, dass es mindestens ein Jahr dauert, bis die Liefermengen aus dem Golf wieder das Vorkrisenniveau erreichen.
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Kuwait meldet Drohnenangriff aus dem Irak auf Grenzposten
Der Golfstaat Kuwait hat Drohnenangriffe aus dem benachbarten Irak auf zwei Grenzposten gemeldet. Bei den Angriffen an der nördlichen Grenze zum Irak seien zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen eingesetzt worden, teilte die kuwaitische Armee am Freitag im Onlinedienst X mit. Verletzt worden sei niemand, es sei aber Sachschaden entstanden.
Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hatte Teheran als Vergeltung für die Luftangriffe der USA und Israels auch Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Kuwait, ins Visier genommen. Zudem griffen pro-iranische Milizen "feindliche Stützpunkte" im Irak und in anderen Ländern der Region an. Nach Angaben der Golfstaaten hielten diese Attacken auch nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA an. Seit Kriegsbeginn gab es allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten über 2.000 Drohnen- und Raketenangriffe.
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Israelischer Angriff nach Verlängerung der Waffenruhe
Nach Verlängerung der Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben zwei Mitglieder der Miliz getötet. Beide seien bei einem Angriff auf ein Haus im Ort Tulin im Südlibanon am Freitag ums Leben gekommen, hieß es aus libanesischen Sicherheitskreisen. US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag eine dreiwöchige Verlängerung der Waffenruhe verkündet. Israel dürfe sich aber gegen Angriffe verteidigen.
Israels Militär teilte am Vormittag mit, der Angriff sei als Reaktion auf Raketenbeschuss der Hisbollah-Miliz erfolgt. Die israelische Armee sagte, sie habe militärische Anlagen der Miliz in Tulin sowie in einem weiteren südlibanesischen Ort ins Visier genommen. Die Hisbollah habe diese für Angriffe genutzt. Israel darf sich laut der aktuellen Waffenruhe-Vereinbarung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe verteidigen.
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Energieagentur erwartet angespannten LNG-Markt bis Ende 2027
Der Iran-Krieg wird sich nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) noch lange spürbar auf den Weltmarkt für Flüssigerdgas (LNG) auswirken. Kurzfristige Versorgungsausfälle und verhinderte Investitionen am Golf "könnten zwischen 2026 und 2030 zu einem kumulativen Verlust von rund 120 Milliarden Kubikmetern an LNG-Lieferungen führen", erklärte die in Paris ansässige Organisation am Freitag.
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"Nicht für uns da": USA prüfen NATO-Rauswurf von Spanien
Die USA erwägen laut einem Insider einen Ausschluss Spaniens aus der NATO wegen mangelnder Hilfe im Iran-Krieg. Von einem US-Austritt ist derzeit nicht die Rede.
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Iranischer Außenminister telefonierte mit Vermittlern
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat am Freitag mit pakistanischen Vermittlern telefoniert. In separaten Gesprächen mit Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, und Außenminister Ishaq Dar seien „regionale Entwicklungen und Themen in Verbindung mit der Waffenruhe“ besprochen worden. Das meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA.
US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag einseitig die Waffenruhe im Iran-Krieg ohne klares Ende verlängert. Kurz zuvor hatte der Iran einer Teilnahme an weiteren Verhandlungen mit den USA in Pakistan eine Absage erteilt. Pakistan vermittelt im seit Ende Februar geführten Krieg Israels und der USA gegen den Iran. Verhandler der Konfliktparteien hatten sich bereits einmal in Islamabad für eine erste Gesprächsrunde getroffen. Diese war ohne Ergebnis geendet.
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Israel tötet zwei Hisbollah-Mitglieder
Nach der Verlängerung der Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah hat die israelische Armee in der Nacht im Südlibanon zwei Mitglieder der Miliz getötet. Beide seien bei einem Angriff auf ein Haus in dem Ort Tulin ums Leben gekommen, hieß es aus libanesischen Sicherheitskreisen. Israels Militär teilte am Vormittag mit, der Angriff sei als Reaktion auf Raketenbeschuss der vom Iran unterstützten Hisbollah erfolgt.
Die israelische Armee sagte, sie habe militärische Anlagen der Miliz in Tulin sowie in einem weiteren südlibanesischen Ort ins Visier genommen. Die Hisbollah habe diese für Angriffe genutzt. Israel darf sich laut der aktuellen Waffenruhe-Vereinbarung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe verteidigen. Die libanesische Regierung ist keine aktive Kriegspartei in dem aktuellen Konflikt. Sie will den Einfluss der Hisbollah im Land eindämmen. Die Hisbollah ist gegen die Verhandlungen mit Israel. Im Libanon reagierten die Menschen Augenzeugen zufolge mit einer vorsichtigen Erleichterung auf die Ankündigung der Waffenruhe-Verlängerung. Viele fürchten demnach, dass sich beide Seiten nicht an das Abkommen halten könnten.
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Irankrieg kommt New Yorks Oper teuer zu stehen
Der Irankrieg kommt nun auch New Yorks Oper, eine der wichtigsten der Welt, teuer zu stehen. Die von Finanzsorgen geplagte Institution hat zuletzt auf ungewöhnliche Geldgeber gesetzt bzw. setzen müssen. Der größte davon hat nun eine Zusage über bis zu 200 Millionen Dollar für die Metropolitan Opera zurückgezogen.
Denn Saudi-Arabien wird die eigentlich versprochenen Gelder nun für den eigenen Wiederaufbau verwenden, berichtet die New York Times.
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Iraner seit 56 Tagen vom Internet abgeschnitten
Die Iranerinnen und Iraner sind inzwischen den 56. Tag in Folge vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Die Sperre halte bereits seit 1.320 Stunden an, teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks auf der Plattform X mit. Demnach handelt es sich um die bisher längste landesweite Internetsperre in einer sonst "vernetzten Gesellschaft".
Mit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt. Die 90 Millionen Iraner können seitdem nur auf ein eingeschränktes internes Netzwerk zugreifen, in dem lediglich staatlich genehmigte Inhalte zur Verfügung stehen. Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dagegen nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X - also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind.
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