Straße von Hormus: Schifffahrt weiter massiv gestört
- Seit Ende Februar dauert die Iran-Krise nun bereits an. Seit 8. April gilt eine Waffenruhe, die Trump jedoch für beendet erklärt hat. Der Iran wiederum hat nach mehreren gegenseitigen Angriffen das getroffene Rahmenabkommen ausgesetzt.
- Ein Konfliktthema ist das Atomprogramm. Laut Vizepräsident JD Vance stimmte Teheran zu, wieder Inspektoren der Atomenergiebehörde ins Land „einzuladen“. Der Iran verneinte: Es gebe diesbezüglich keine Einigung.
- Weiterer Hauptstreitpunkt: die Straße von Hormus. Nach einer kurzfristigen Entspannung hat der Iran die Meerenge de facto geschlossen. Die USA verhängten daraufhin erneut eine Blockade iranischer Häfen.
- US-Präsident Trump behauptet „auf Wunsch“ Teherans würden aktuell Verhandlungen mit dem Iran laufen: Die Gespräche seien die „letzte Chance vor der Enthauptung.“ Der Iran indes hat Gespräche dementiert.
- Am Mittwochabend wurde bekannt, dass sich der Iran und Oman grundsätzlich auf eine Route durch die Straße von Hormus geeinigt hätten. Der Iran will künftig Gebühren für die Durchfahrt verlangen und könnte damit täglich viele Millionen Dollar einnehmen.
- Durchfahrten halbiert: Obwohl zwischen den USA und dem Iran momentan die Waffen schweigen, passieren kaum Schiffe die Straße von Hormus.
- Israel will seine Truppen nicht aus weiteren Gebieten im Süden des Libanon abziehen, solange die libanesische Armee nicht die volle Kontrolle über die beiden ersten „Pilotzonen“ hat.
- Wollten die Iraner Trumps Luxus-Jumbo abschießen?
- Drei Szenarien, wie es im Krieg gegen den Iran weiter gehen könnte
- Enttäuscht von den USA: Der Golf sucht neue Partner
- Die Straße von Hormus wird zur Goldgrube für den Iran
- Die Geldquellen des Iran: Wie das Regime seinen Krieg finanziert
- Die Straße von Hormus: Ein Minenfeld für die Weltwirtschaft
Iran-Krieg
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Straße von Hormus: Schifffahrt weiter massiv gestört
Trotz ausbleibender gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran ist die Schifffahrt in der für den weltweiten Handel wichtigen Straße von Hormus weiterhin stark gestört. Am Donnerstag sollen lediglich acht Schiffe die Meerenge passiert haben.
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Erdogan reist zu Gesprächen nach Saudi-Arabien
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reist heute zu Gesprächen mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem pakistanischen Regierungschef Shebaz Sharif nach Saudi-Arabien. Bei dem eintägigen Arbeitsbesuch werde Erdogan mit beiden Regierungschefs zusammentreffen, teilte der Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidentenamts, Burhanettin Duran, am Donnerstagabend im Onlinedienst X mit. Riad bestätigte ein Gipfeltreffen in Jeddah am Freitag.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund der Vermittlungsbemühungen im Krieg zwischen den USA und dem Iran statt. Pakistan versucht, beide Seiten zur Wiederaufnahme ihrer Verhandlungen zu bewegen. Sharif und der pakistanische Armeechef Asim Munir waren bereits am Donnerstag zu Gesprächen nach Saudi-Arabien gereist.
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58 Soldaten bei Houthi-Angriffen im Jemen getötet
Bei Angriffen mit Drohnen und Raketen der vom Iran unterstützten Houthi-Miliz auf jemenitische Regierungskräfte sind am Donnerstag nach Angaben der Armee mindestens 58 Menschen getötet worden. Dutzende Menschen seien zudem verletzt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Armeekreisen. Es handelt sich um den Angriff mit den meisten Todesopfern seit vier Jahren. Die Houthi reklamierten die Attacke für sich. Die jemenitische Regierung kündigte Vergeltung an.
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Annäherung bei Gesprächen zwischen Libanon und Israel
Bei einer neuerlichen Verhandlungsrunde zwischen dem Libanon und Israel haben die beiden Seiten US-Angaben zufolge Fortschritte gemacht. Die Gespräche in Rom auf technischer und fachlicher Ebene seien produktiv gewesen, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums mit. Man sei sich "nun deutlich näher" bei der Frage, was getan werden müsse, um die sogenannten Pilotzonen weiterzuführen und auszubauen.
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Tötung eines Palästinensers: Israelischer Siedler angeklagt
Nach tödlichen Schüssen auf einen palästinensischen Lehrer im Westjordanland ist ein israelischer Siedler vor Gericht angeklagt worden. In der Anklageschrift werde dem 33-Jährigen fahrlässige Tötung vorgeworfen, berichteten israelische Medien.
Bei dem Vorfall in der Nähe von Hebron habe der Angeklagte demnach im Juli vergangenen Jahres während einer Konfrontation mit Bewohnern eines palästinensischen Dorfes in Richtung einer Menschenmenge geschossen, hieß es in den Berichten. Von den Schüssen wurde laut Zeugenaussagen ein Englischlehrer, der sich auch gegen Siedlergewalt einsetzte, tödlich getroffen.
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Warten auf Vereinbarung zu Straße von Hormus
Der Iran steht nach eigenen Angaben kurz vor einer Einigung mit dem Oman über die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz. Iran und der Oman hätten sich auf geografische Koordinaten für die Passage geeinigt, zitierte die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA Außenamtssprecher Ismail Baghai am Mittwochabend. An den Verhandlungen zwischen den beiden Golfstaaten, die an die Straße von Hormuz grenzen, sollen die USA nicht beteiligt gewesen sein.
Der iranische Machtapparat betont immer wieder, nicht mit den USA zu verhandeln. Eine gemeinsame Erklärung sei so gut wie fertig, hieß es aus Teheran weiter. Seitens des Oman gab es zunächst keine öffentliche Stellungnahme zu der angeblich bevorstehenden Einigung.
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Trump bestreitet schwindende Waffenbestände
US-Präsident Donald Trump tritt Berichten über angeblich schwindende Waffenvorräte im US-Militär als Folge des Iran-Kriegs entgegen - und droht Menschen, die dies verbreiten, mit langen Haftstrafen. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social schrieb er am späten Mittwochabend: "Die USA verfügen über gewaltige Mengen an 'Munition', insbesondere bestimmter Arten".
Zudem würden große Mengen hergestellt und bei Bedarf in die USA geliefert. Auch ziehe die Verteidigungsindustrie in den USA derzeit die größte Anzahl an Produktionsstätten und Fabriken in der Geschichte des Landes hoch. "Diejenigen, die diese verräterischen Informationen durchgestochen haben, werden gejagt", heißt es in seinem Post weiter. "Es werden langjährige Haftstrafen gefordert werden!"
Über schwindende Waffenvorräte - allen voran bei weitreichenden Raketen vom Typ Tomahawk und Patriot-Abfangraketen, die auch die Ukraine derzeit dringend benötigt - hatten unter anderem der US-Sender CNN und die Washington Post berichtet und sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen berufen. Mögliche Engpässe könnten den Handlungsspielraum der USA im Krieg mit dem Iran einengen, bei dem Trump der Zeitung zufolge von einem schnellen und relativ leichten Sieg ausgegangen war.
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Iran droht Golfstaaten mit Vergeltung
Der Iran hat den Golfstaaten für den Fall erneuter Angriffe der USA Insidern zufolge mit massiver Vergeltung gedroht. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren Personen erfuhr, warnte Teheran die mit den USA verbündeten Länder, dass jeder neue Angriff der USA auf Irans Staatsgebiet Vergeltungsmaßnahmen gegen die kritische Energieinfrastruktur in der gesamten Region nach sich ziehen würde.
Diese Botschaft wurde demnach im Zuge einer Reihe hochrangiger diplomatischer Kontakte übermittelt, nachdem US-Präsident Donald Trump seinerseits am 28. Juli damit gedroht hatte, das Energienetz und die Infrastruktur der Islamischen Republik anzugreifen.
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Ölpreise wenig bewegt
Die Ölpreise haben sich am Donnerstagvormittag kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung Oktober kostete am Vormittag 79,75 US-Dollar und damit 0,4 Prozent mehr als am Vorabend. Der Preis bleibt damit weiter unter der Marke von 80 Dollar. Unter diese ist er am Dienstag wegen der Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Krieg gesunken. Seitdem warten Investoren auf Neuigkeiten aus der Region.
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Der pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif und Armeechef Asim Munir reisen heute nach Saudi-Arabien. Die beiden sollen bis Samstag bleiben und unter anderem Gespräche über die jüngsten Angriffe in der Golfregion im Krieg zwischen den USA und dem Iran führen. Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien.
Nach einer kurzzeitigen Pause hatten die USA den Iran in der vergangenen Woche erneut angegriffen und gemeinsam mit Saudi-Arabien pro-iranische Milizen im Irak attackiert. Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Stellungen unter anderem in Jordanien.
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Iranische Spielerinnen in Australien eingebürgert
Die iranischen Fußballerinnen Fatemeh Pasandideh (22) und Atefeh Ramezanisadeh (34), die während des Asien Cups Asyl in Australien beantragt hatten, sind australischen Medienberichten zufolge eingebürgert worden. Bei einer feierlichen Zeremonie in Brisbane bekamen sie bereits am Mittwoch in Anwesenheit von Innenminister Tony Burke ihre neuen Dokumente überreicht.
Die beiden gehörten zu einer Gruppe von insgesamt sieben Teammitgliedern, die während des Turniers Asyl in Down Under bekommen hatten. Hintergrund war, dass die Mannschaft vor dem Auftaktspiel die Nationalhymne nicht mitgesungen hatte. Im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als „Verräterinnen“, auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen und salutierten. Fünf der Spielerinnen kehrten nach massivem Druck auf ihre Familien schließlich doch in den Iran zurück.
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Zwei israelische Soldaten im Südlibanon getötet
Im Süden des Libanon sind bei einer Eskalation der Gewalt nach Angaben des israelischen Militärs zwei seiner Soldaten ums Leben gekommen. Auch mindestens ein Libanese sei getötet worden, teilte das israelische Militär am Donnerstag mit. Israelischen Medienberichten zufolge wurden die Soldaten durch die Detonation eines Sprengsatzes getötet und vier weitere verletzt.
Das libanesische Gesundheitsministerium hatte zuvor erklärt, bei einem israelischen Angriff auf die Stadt Tibnin im Süden seien eine Person getötet und zwölf weitere verletzt worden. Das israelische Militär hatte am Mittwoch mit erneuten Angriffen im Südlibanon begonnen. Als Grund nannte es eine Verletzung der Waffenruhe durch die Hisbollah-Miliz im Libanon, die mit dem Iran verbündet ist.
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Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus
In der Straße von Hormus hat es nach Angaben der Besatzung eines Öltankers in der Nacht zum Donnerstag Explosionen gegeben. "Der Kapitän eines Tankers hat gemeldet, während der Fahrt in der Straße von Hormus zwei Explosionen gehört zu haben", teilte die britische Seefahrtbehörde UKMTO im Onlinedienst X mit. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet. Der Tanker und seine Besatzung seien nicht betroffen.
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Straße von Hormus: Iran soll laut Insidern hohe Gebühren anstreben
Das geplante Abkommen zu einer neuen Route durch die Straße von Hormus dürfte Insidern zufolge den Iran wirtschaftlich und politisch stärken. Das Abkommen könnte es Teheran ermöglichen, hohe Gebühren von Schiffen zu fordern, die durch die Straße von Hormus in den Persischen Golf einlaufen, sagten ein Insider aus den Iran und zwei Regierungsvertreter aus der Region am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn das so komme, sei dies eines der bisher größten Zugeständnisse an den Iran.
Nach Angaben des iranischen Insiders strebt der Iran Gebühren in Höhe von fünf bis sieben Prozent des Frachtwerts von Schiffen an, die die Meerenge passieren. Das könnte dem Iran viele Millionen Dollar einbringen - pro Tag. Der Oman strebt Gebühren von etwa drei Prozent an.
US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt erklärt, es werde keine Gebühren für die Durchfahrt geben. Trump hatte kurzzeitig aber auch erklärt, die USA selbst würden Gebühren erheben. Viele Beobachter sehen die USA inzwischen aber in einer schwachen Position, in der sie dem Iran keinen Frieden zu ihren Bedingungen diktieren können.
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Irans Präsident: Kommunikation mit Mojtaba Khamenei "sehr schwierig"
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat die Kommunikation mit dem neuen obersten Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, als "momentan sehr schwierig" bezeichnet. "Es ist momentan sehr schwierig, mit ihm zu kommunizieren, aber auf jeden Fall ist seine Anwesenheit eine sehr große Quelle der Kraft für uns, um weiterzumachen", sagte Pezeshkian am Mittwoch.
Ayatollah Ali Chamenei, der seit 1989 an der Spitze der Islamischen Republik gestanden hatte, war am ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran am 28. Februar getötet worden. Sein Sohn Mojtaba Khamenei wurde iranischen Angaben zufolge bei dem Angriff verletzt. Er wurde zum Nachfolger seines Vaters ausgerufen, trat bisher aber nicht öffentlich auf. Auch an den sechstägigen Trauerfeiern für seinen getöteten Vater nahm er offenbar nicht teil.
Seine Zurückhaltung in der Öffentlichkeit hat zu Spekulationen über das Verhältnis Mojtaba Chameneis zu anderen hochrangigen Politikern geführt. Pezeshkian sagte nun, er habe produktive Gespräche mit ihm führen können und sei dabei auf "Freundlichkeit und eine sehr fundierte Logik" gestoßen. "Leider ermöglicht die aktuelle Situation es einigen böswilligen Menschen, ihn anders darzustellen und ein anderes Bild von ihm zu vermitteln", sagte der iranische Präsident weiter über den obersten Führer.
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Iran und Oman vor Einigung über neue Route durch Straße von Hormus
Der Iran und der Oman haben sich nach Angaben aus Teheran im Prinzip auf eine neue Route durch die Straße von Hormus verständigt. Beide Seiten hätten sich auf die "geografischen Koordinaten" für die Route durch die Meerenge geeinigt, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei, am Mittwoch. Eine gemeinsame Erklärung werde derzeit fertiggestellt, "wenn bestimmte dritte Parteien den Prozess nicht behindern", so Bakaei in Anspielung auf den Feind USA.
Dem Bericht der Staatsagentur IRNA zufolge sagte Bakaei gegenüber Journalisten, dass die Gespräche mit dem Oman gut vorankämen. Doch selbst im Falle einer Einigung bedeute dies nicht, dass die Meerenge für alle durchfahrenden Schiffe sicher geworden sei. "Die Faktoren, die die Straße von Hormus unsicher machen, bestehen seitens der Vereinigten Staaten nach wie vor", sagte Bekaei demnach. Dies betreffe "insbesondere die Seeblockade und andere aggressive und bedrohliche Maßnahmen gegen den Iran und seine Interessen".
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Israels Armee greift Hisbollah-Ziele im Süden des Libanon an
Israels Armee hat nach eigenen Angaben mit "gezielten Angriffen" im Süden des Libanon begonnen. Die Angriffe seien eine "Reaktion auf einen eklatanten Verstoß der Terrororganisation Hisbollah" gegen die mit dem Libanon vereinbarte Waffenruhe, erklärte die Armee am Mittwoch. Zuvor hatten Israels Streitkräfte erstmals seit mehreren Wochen Menschen im Süden des Libanon zur sofortigen Evakuierung aufgerufen.
Die Bewohner des Dorfes Al-Mansouri sollten ihre Häuser "sofort verlassen" und sich "in Richtung Norden" begeben, erklärte die arabischsprachige Armeesprecherin Ella Waweja im Onlinedienst X. Die Angriffe erfolgten zeitgleich zu einer neuen Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon in Rom.
Ein im Juni unter Vermittlung der USA vereinbartes Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon sieht vor, dass sich die israelische Armee schrittweise aus dem Süden des Libanon zurückzieht. Die libanesischen Streitkräfte sollen die Kontrolle über geräumte Gebiete übernehmen und dort die vom Iran unterstützte Hisbollah entwaffnen. Die Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, lehnt eine Entwaffnung und Gespräche mit dem Nachbarstaat ab.
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Zweifel an schneller Öffnung der Straße von Hormus
Nach Ankündigungen der USA und des Irans über Fortschritte hin zu einer Lösung im Konflikt um die Straße von Hormus bleiben Zweifel an einer schnellen Übereinkunft. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstagabend (Ortszeit) von einer Öffnung der Meerenge am Mittwoch oder Donnerstag gesprochen. Aus Teheran hieß es, man verhandle erfolgreich mit dem anderen Anrainerstaat der Meerenge, dem Oman.
Zuletzt hatte der Iran zunächst von einer Art Rundkurs als Lösung gesprochen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge könnten somit Schiffe auf einer nördlichen Route durch die Meerenge hindurch in den Persischen Golf einfahren und auf einer südlichen Route entlang der Küste des Omans ausfahren. Es soll sich um eine temporäre Lösung handeln, sodass vom Iran verlegte Seeminen beseitigt werden können.
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Israel erlässt Evakuierungsaufforderung für Südlibanon
Das israelische Militär ruft die Bewohner von Mansouri im Südlibanon auf, ihr Dorf zu verlassen. Dies teilt der Militärsprecher auf X mit. Es ist die erste Online-Warnung des Militärs für den Libanon seit mehr als einem Monat.
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Israel und Libanon setzen direkte Gespräche in Rom fort
Israel und der Libanon haben in Rom eine neue Runde direkter Gespräche unter Vermittlung der USA aufgenommen. Die Verhandlungen begannen am Dienstag und sollen bis Donnerstag dauern, teilte der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, mit. Nach Angaben Washingtons nehmen Delegationen beider Staaten an den technischen Gesprächen teil.
Ziel sei die vollständige Umsetzung des von den USA vermittelten trilateralen Rahmens. Dazu gehören Pilotzonen im Südlibanon, die überprüfbare Entwaffnung der schiitischen Hisbollah-Miliz und weiterer vom Iran unterstützter Gruppen, der schrittweise Abzug israelischer Truppen aus dem Südlibanon sowie die Vorbereitung eines umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommens.
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UNO: Mindestens 56 Hinrichtungen im Iran seit Mitte März
Im Iran sind nach Angaben der UNO seit dem 19. März mindestens 56 Menschen wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit hingerichtet worden. In 27 Fällen gebe es einen Zusammenhang mit den landesweiten Protesten gegen die Führung in Teheran zu Beginn des Jahres, teilt der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, mit.
Seit März habe es einen Anstieg bei Hinrichtungen und Todesurteilen gegeben. Türk fordert die iranische Führung dringend auf, alle Hinrichtungen einzustellen und auf die Abschaffung der Todesstrafe hinzuarbeiten.
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Houthi-Miliz: Haben saudi-arabischen Tanker angegriffen
Die pro-iranische Houthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben zwei saudi-arabische Öltanker angegriffen. Das Schiff "Wafa" sei mit Raketen "erfolgreich" attackiert worden, so der Houthi-Sprecher Yahya Saree in einem am Mittwoch verbreiteten Video. Der Angriff sei vor der Küste der saudi-arabischen Stadt Janbu am Roten Meer erfolgt. Später wurde ein Houthi-Angriff mit ballistischen Raketen auf den Öltanker "Daisy" im Golf von Aden, der ins Rote Meer führt, gemeldet.
Mit dem jüngsten Angriff auf die "Daisy" steigt die Zahl der seit dem Beginn der von den Huthis angekündigten Seeblockade am 22. Juli angegriffenen Handelsschiffe seinen Angaben zufolge auf neun. Die Houthi-Miliz hatte seither nach eigenen Angaben auch saudi-arabische Ölanlagen angegriffen. Saudi-Arabien seinerseits griff Ziele in von den Houthis kontrolliertem Gebiet im Jemen an.
In Yanbu endet die wichtige Ost-West-Ölpipeline, über die Rohöl von den Förderstätten am Persischen Golf fließt. Mit ihrer Hilfe kann die von Teheran seit Beginn des Iran-Krieges de facto gesperrte Straße von Hormuz umgangen werden.
Seeroute immer wichtiger
Seit der Blockade der Meerenge von Hormuz östlich der arabischen Halbinsel wurde die Seeroute über das Rote Meer und die Meerenge Bab-al-Mandab immer wichtiger. Bab-al-Mandab liegt zwischen dem Jemen im Osten und Eritrea und Dschibuti im Westen.
Der Houthi-Sprecher erklärte, die Blockade habe Saudi-Arabien dazu gezwungen, "seine Öltanker in Richtung des nördlichen Roten Meeres umzuleiten". Daher werde die Gruppe nun "ihre Angriffe auf saudi-arabische Öltanker im nördlichen Roten Meer verstärken, um alle Zugänge zu sperren". Über den Hafen Yanbu in Saudi-Arabien bringt das Königreich derzeit einen großen Teil seines Öls an den Weltmarkt, um die blockierte Straße von Hormuz zu umgehen.
Von Saudi-Arabien gab es zunächst keine Bestätigung oder Reaktion. Die schiitische Miliz führt im Jemen seit mehr als zehn Jahren Krieg gegen die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung. Dieser Konflikt war vor einigen Wochen erneut eskaliert mit Luftangriffen in Sanaa, dem Machtzentrum der Houthi im Nordjemen. Die Houthi begannen daraufhin mit Angriffen auf saudische Schiffe im Roten Meer oder zwangen diese zu Kurswechseln.
Saree: 29 Tanker mussten Kurs wechseln
Die Houthi hätten bisher acht saudische Tanker angegriffen, sagte Saree. Zudem hätten 29 saudische Tanker in der Region wegen ihrer Drohungen und Angriffe den Kurs wechseln müssen.
Wegen der Angriffe wird befürchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab faktisch geschlossen werden könnte. Der Verkehr durch die Meerenge, die die Miliz vom Jemen aus angreifen kann, läuft unabhängigen Datenanbietern zufolge aber vorerst weiter. Die Meerenge liegt auf dem kürzesten Seeweg zwischen Asien und Europa, der über den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal führt. Durch den Bab al-Mandab ("Tor der Tränen") laufen in normalen Zeiten etwa zehn Prozent des weltweiten Seehandels. Die Houthi hatten mit Angriffen ab 2023 in der Region den Welthandel bereits massiv beeinträchtigt.
Die schiitischen Houthi sind mit Teheran verbündet, sie werden vom Iran finanziell und mit Waffen unterstützt. Sie sind auch Teil der sogenannten "Achse des Widerstands", die unter Führung Teherans den Einfluss Israels und der USA in der Region zurückdrängen will. Die Houthi handeln im Vergleich etwa zur mächtigen Hisbollah im Libanon aber unabhängiger von Teheran. Es geht ihnen vor allem darum, ihre Machtbasis im Jemen zu sichern.
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Bericht: USA und Iran vor Übergangsdeal in Straße von Hormus
Im Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Portal Axios zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Straße von Hormus. Demnach streben die USA bereits für heute eine Einigung an, berichtet Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion.
US-Präsident Donald Trump sagte vor Reportern auf den Medienbericht hin angesprochen, es könnte passieren, dass die Meerenge am Mittwoch geöffnet wird - oder am darauffolgenden Tag. Er sprach von Fortschritten. Dem Sender Fox News sagte der Republikaner in einem Interview außerdem, man führe "sehr gute" Gespräche. Trump stellte der Führung in Teheran unterdessen neuerlich ein Ultimatum: Entweder der Iran öffne die Straße von Hormus "sehr bald" oder werde "sehr hart getroffen".
Axios schrieb weiter, die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen des Iran und gebe ihm mehr Kontrolle über diese strategisch wichtige Meerenge, als er vor dem Krieg hatte. Vom Weißen Haus oder anderen US-Behörden gab es zunächst keine Stellungnahme.
Bereits am gestrigen Dienstag hatten alle Zeichen darauf hingedeutet, dass in Kürze eine Einigung verkündet werden könnte. Entsprechend äußerten sich etwa US-Finanzminister Scott Bessent und ein Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majid al-Ansari. Angesprochen auf eine mögliche Gebührenerhebung sagte Bessent, er gehe von einer freien Durchfahrt aus.
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US-Finanzminister Bessent sieht baldige Einigung mit Iran
US-Finanzminister Scott Bessent stellt eine baldige Einigung mit dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz in Aussicht. Eine Vereinbarung könne am Dienstag oder Mittwoch erzielt werden. "Wir sind in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Einigung erzielen, um die Meerenge zu öffnen und in diesem Konflikt zu einer normaleren Lage überzugehen", sagt Bessent in einem Interview des Senders CNBC am Dienstag.
Zuvor hieß es auch von Seiten Katars, das im Konflikt als Vermittler agiert, dass mit Blick auf eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus zwar bisher keine Einigung erzielt worden sei, "das könnte sich in den nächsten Stunden oder Tagen ändern", so der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, in der Hauptstadt Doha am Dienstag. Er sprach von laufenden diplomatischen Bemühungen, die "bereits weit fortgeschritten" seien.
Die Vermittler arbeiteten daran, die unterschiedlichen Standpunkte zusammenzuführen. "Es werden ständig Entwürfe ausgetauscht", so al-Ansari. Der Schwerpunkt liege nun darauf, eine Eskalation zu verhindern und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erreichen, sagte er weiter. Katar vermittelt unter anderem neben Pakistan im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.
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Straße von Hormus: Iran will Kontrolle über einlaufenden Schiffsverkehr
Der Iran fordert einem Insider zufolge die Kontrolle über den einlaufenden Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Zudem verlange er Einblick in den auslaufenden Verkehr und die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen, sagt ein iranischer Insider zu Reuters.
Er bezieht sich auf einen Plan zur Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße am Persischen Golf, der zwischen den Anrainern Iran und Oman verhandelt wird. Der an den Gesprächen beteiligte Insider erklärt, dies sei „die allgemeine Idee, die derzeit diskutiert wird“. Die Ausfahrtsroute solle zwischen dem Iran und dem Oman verlaufen, fügt er hinzu. Der Oman solle nach der Benachrichtigung des Irans die Genehmigungen für die Passagen aus der Straße von Hormus heraus erteilen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Führung in Teheran ihre Position ändern werde, fügt der Insider hinzu.
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Straße von Hormus: Frachter beschossen
Ein unter liberianischer Flagge fahrender Trockengutfrachter ist vor der Küste des Omans von einem Geschoss unbekannter Herkunft getroffen worden. Die Besatzung habe das Schiff daraufhin verlassen, ein Seemann werde vermisst, verlautet aus maritimen Sicherheitskreisen. Das Geschoss habe den Maschinenraum getroffen, während im Unterkunftsbereich ein Feuer ausgebrochen sei, teilt die britische Firma für maritimes Risikomanagement, Vanguard, mit. Als vermisst gelte der dritte Ingenieur. Der griechische Betreiber des Schiffs, Modion Maritime Management, ist für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Frachter mit dem Namen „Minoan Pioneer“ befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Durchfahrt durch die Straße von Hormus.
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Iranischer Präsident: Keine Ausweitung des Krieges angestrebt
Der Iran verteidigt nach den Worten seines Präsidenten Massud Pezeshkian seine Grenzen. Sein Land strebe aber keine Ausweitung des Krieges an, erklärte Pezeshkian staatlichen iranischen Medien zufolge am Dienstag. US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, es seien Verhandlungen mit dem Iran über eine Beilegung des Konfliktes im Gange. Zugleich sprach Trump von einer "letzten Chance" für die Führung in Teheran. Der Iran wies die Darstellung zurück.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte am Montagabend, es fänden keine Verhandlungen mit den USA statt und es seien auch keine Treffen vorgesehen.
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Trump droht dem Iran erneut: „Letzte Chance vor Enthauptung“
Laut US-Präsident Donald Trump sind aktuell Gespräche mit dem Iran im Gang. Und zwar „auf Wunsch“ Teherans, wie Trump am Montagabend vor Journalisten im Weißen Haus erklärte.
Einmal mehr untermauerte er seine Worte dabei mit einer martialischen Drohung: „Ich möchte ihnen jede letzte Chance vor der Enthauptung geben“. Im Iran hatte es zuvor geheißen, es gebe bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA. Trump bekräftigte indes, dass diverse Staaten ihn darum gebeten hätten.
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Heute Gespräche zwischen Israel und dem Libanon
Inmitten anhaltender Spannungen kommen heute israelische und libanesische Regierungsvertreter zu direkten politischen Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom zusammen. Dabei geht es um die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens. Das unterirdische Tunnelsystem der libanesischen Hisbollah soll dabei nach Angaben von libanesischen Regierungskreisen ein zentrales Thema sein.
Die Hisbollah hat über Jahrzehnte eine unterirdische Militärstruktur aufgebaut, die Israel als Bedrohung betrachtet. Das Tunnelnetzwerk der vom Iran unterstützten Organisation umfasst nach Einschätzung von Beobachtern und Experten Kommandozentren, Waffenlager, Abschusspositionen, Versorgungskorridore und geschützte Verbindungen, die Kämpfern Bewegungen unter der Erde ermöglichen. Die Tunnel seien ein „äußerst wichtiger“ Bestandteil der militärischen Infrastruktur der Hisbollah, sagte der Libanon-Experte Nicolas Blanford von der Denkfabrik Atlantic Council in Washington der Deutschen Presse-Agentur.
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Straße von Hormus: Frachter angegriffen
In der Straße von Hormus ist vor der Küste des Omans erneut ein Schiff angegriffen worden. Der Frachter sei von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall ereignete sich demnach rund 37 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Al Khasab. Die Behörde machte zunächst keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten auf dem Frachter.
Der Iran verhandelt derzeit mit dem anderen Anrainer der Meerenge, dem Oman, um die Festlegung vorläufiger Schifffahrtskorridore. Bis zum Abschluss einer neuen Vereinbarung verlangt der Iran, dass Schiffe eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher.
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Trump: Gespräche als "letzte Chance vor der Enthauptung"
Laut US-Präsident Donald Trump sind aktuell Gespräche mit dem Iran im Gang. Und zwar "auf Wunsch" Teherans, wie Trump am Montagabend vor Journalisten im Weißen Haus erklärte. Einmal mehr untermauerte er seine Worte dabei mit einer martialischen Drohung: "Ich möchte ihnen jede letzte Chance vor der Enthauptung geben". Im Iran hatte es zuvor geheißen, es gebe bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA. Trump bekräftigte indes, dass diverse Staaten ihn darum gebeten hätten.
Trumps Darstellung zufolge drehen sich die Gespräche um die Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormuz. Demnach geht es darum, die Meerenge bis diesen Dienstag vollständig zu öffnen. In einer zweiten Phase solle es dann um die "Denuklearisierung" des Irans gehen - das werde länger dauern, räumte Trump ein. Seiner Darstellung nach sagte der 80-jährige Republikaner den größten Angriff des US-Militärs "seit dem Zweiten Weltkrieg" vorerst ab, um neue Verhandlungen mit dem Iran zu ermöglichen.
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Trump: Wahl zwischen "Abkommen" oder "Kapitulation"
US-Präsident Donald Trump hat eine Fortsetzung der Seeblockade gegen den Iran bekannt gegeben. Die US-Armee werde die iranischen Häfen so lange blockieren, bis es "ein Abkommen oder eine vollständige Kapitulation" Teherans gebe, erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Iran hatte zuvor betont, es führe bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA.
Die iranische Führung sei "doppelzüngig", wenn sie behaupte, es gebe keine Gespräche mit den USA zur Beendigung des Krieges, schrieb Trump weiter. "Ob der Iran es zugeben will oder nicht - wir sprechen tatsächlich über eine Lösung für ein Problem, das sie seit Jahrzehnten verursacht haben." Er bezog sich damit auf das iranische Atomprogramm. Der Iran werde "niemals" Nuklearwaffen haben, bekräftigte er.
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Was hinter Trumps dauerhaftem Zickzack-Kurs im Iran steckt
Wieder einmal drohte der US-Präsident mit heftigen Angriffen, um wenig später von neuen Verhandlungen mit Teheran zu sprechen. Dort wusste man davon aber gar nichts.
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Israel meldet Bedenken gegen Gaza-Plan Trumps an
Israel hat bei den USA Bedenken gegen den von Präsident Donald Trump verkündeten Plan zur Entwaffnung der militanten Palästinenserorganisation Hamas geäußert. Die veröffentlichte Fassung spiegle die israelischen Positionen nicht wider, sagte Doron Spielman, Sprecher des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.
"Israel hat der US-Seite seine Anmerkungen und Bedenken zu dem vorgeschlagenen Rahmen übermittelt", sagte Spielman. Trump hatte am Freitag erklärt, Israel sei über die mit der radikal-islamischen Palästinenserorganisation erzielte Vereinbarung "sehr glücklich" und habe die USA unterstützt.
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Iran: Aktuell keine neuen Gespräche mit den USA
Der Iran führt nach eigenen Angaben bisher keine neuen Verhandlungen mit den USA. Stattdessen spreche man mit dem Oman über eine vorübergehende Lösung für eine sichere Route durch die Seestraße von Hormus, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmaeil Baghaei, am Montag. Eine Einigung mit dem Nachbarland reiche jedoch nicht aus, um die Wasserstraße wieder zu öffnen.
Solange die "Aggression" der USA andauere, werde sich an der Situation nichts ändern, heißt es weiter. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von einer Fortsetzung weiterer Luftangriffe auf den Iran abgesehen und Gespräche zwischen den USA und dem Iran angekündigt. Die Verhandlungen würden im Laufe des Montag aufgenommen, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.
Trump sprach dabei von den "Umrissen einer Einigung", die sich abzeichneten. Allerdings steht er mit dieser Darstellung allein auf weiter Flur. Die zentralen Streitthemen - die Kontrolle über die Schifffahrt durch die Straße von Hormus und das Schicksal des iranischen Atomprogramms - sind inhaltlich höchst komplex und die Interessen der Konfliktparteien gegenläufig.
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Hoffnung auf Iran-Abkommen drückt Ölpreise
Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag deutlich fallen lassen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar.
US-Präsident Trump hatte am späten Samstagabend auf seiner Plattform Truth Social erklärt, der Iran und andere Länder im Nahen Osten hätten um Zeit gebeten, um eine Vereinbarung abzuschließen. Diese solle zu einer sofortigen und vollständigen Öffnung der Straße von Hormus sowie einem Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran führen.
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Straße von Hormus: Explosion nahe an einem Tanker
In der Straße von Hormus hat sich in der Nähe eines Tankers offenbar eine Explosion ereignet. Er habe eine "Explosion in unmittelbarer Nähe des Schiffes" gehört, meldete der Kapitän. Der Tanker und die Besatzung seien in Sicherheit. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge 20 Seemeilen (37 Kilometer) nordöstlich der omanischen Stadt Khasab.
Der Iran hatte am Sonntag erklärt, vor einer Einigung mit dem Oman über eine neue Route durch die Meerenge zu stehen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, betonte im Staatsfernsehen aber, dies bedeute nicht, dass die Meerenge wiedereröffnet werde.
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Saudische Tanker passieren Bab al-Mandab
Zwei mit saudi-arabischem Öl beladene Tanker haben am Wochenende die Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer passiert. Es handelt sich um die „Lesvos“ und die „Desh Vaibhav“, wie Schifffahrtsdaten von Kpler zeigen. Die Meerenge vor der Küste des Jemens passierten demnach am Sonntag 18 Frachter, nach 27 am Samstag und 28 am Freitag. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hatte am 20. Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt. Damit ist nicht nur der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus im Persischen Golf erheblich beeinträchtigt, sondern auch der durch das Rote Meer auf der anderen Seite der Arabischen Halbinsel.
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Zwei Menschen wegen Spionage für Israel im Iran hingerichtet
Im Iran sind zwei iranische Staatsangehörige hingerichtet worden, die für Israel gearbeitet haben sollen. Sie seien beschuldigt worden, während des Krieges sensible militärische und sicherheitsrelevante Standortkoordinaten an Israel weitergegeben zu haben, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars.
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Trump kündigt für Montag neue Gespräche mit dem Iran an
US-Präsident Donald Trump will den seinen Worten nach größten Angriff des US-Militärs "seit dem Zweiten Weltkrieg" vorerst abgesagt haben, um neuen Verhandlungen mit dem Iran eine Chance zu geben. Die Gespräche sollen am Montagnachmittag stattfinden, wie Trump ankündigte. Es blieb unklar, wo die Verhandlungen geführt werden sollen, wie lange sie dauern dürften und wer genau daran beteiligt sein wird. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für geplante Gespräche.
Besondere Bedeutung bei den Verhandlungen dürfte eine Regelung zur Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr haben. Zudem soll auch das umstrittene Atomprogramm des Irans Gegenstand der Gespräche sein. Die beiden Themenkomplexe dominierten auch schon vorherige Verhandlungsrunden, die in Pakistan und der Schweiz stattfanden.
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Iran kontert Trump: Haben nicht um Stopp von US-Angriffen ersucht
Iranische Militärvertreter haben die Darstellung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, Teheran habe Washington um einen Verzicht auf neue Angriffe gebeten. Diese Aussage sei "nichts als eine neue Lüge", zitierte die iranische Nachrichtenagentur Mehr am Sonntag die Offiziere. "Unsere Streitkräfte befinden sich in höchster Alarmbereitschaft und sind auf jede Eventualität vorbereitet", hieß es weite
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USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran vorerst aus
Die USA verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel sieht vorerst von Angriffen ab. Trump hatte dem Iran erst am Freitag massive Angriffe angedroht.
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Mehrere Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon getötet
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon getötet. Diese "Terroristen" hätten sich in der "Sicherheitszone" im Gebiet des Gebirgskamms Ali al-Taher befunden und seien in der Nacht "eliminiert" worden, teilte die Armee am Samstag mit. Bei dem Einsatz sei auch ein israelischer Soldat verletzt worden. Eine Reaktion der Hisbollah lag zunächst nicht vor.
Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon, die von der Hisbollah aber nicht anerkannt wird. Ein im vergangenen Monat unterzeichnetes und von den USA vermitteltes Abkommen sieht vor, dass die libanesische Armee die Hisbollah entwaffnet. Zudem soll sich die israelische Armee aus "Testgebieten" zurückziehen, in denen anschließend libanesische Soldaten stationiert werden sollen. Die Hisbollah lehnt auch die Verhandlungen Beiruts mit Israel ab.
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Tanker in der Straße von Homrus angegriffen
In der Straße von Hormus ist vor der Küste des Oman erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei von einem „unbekannten Geschoß“ getroffen worden, das Schäden am Maschinenraum verursacht habe, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Es gebe keine Verletzten oder Umweltschäden. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 20 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Lima.
Der Iran verlangt, dass Schiffe in der Straße von Hormus eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist ein wesentlicher Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran zuletzt wieder eskalierte.
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Iran könnte hinter Cyberangriff auf US-Infrastruktur stecken
In den USA wird es Medienberichten zufolge für wahrscheinlich gehalten, dass iranische Hacker hinter einem koordinierten Cyberangriff auf Dutzende Wasserversorgungssysteme im US-Bundesstaat Minnesota stecken. Die "Washington Post" berichtete, Geheimdienste gingen davon aus - die "New York Times" bezog sich auf Ermittler. Beide Zeitungen stützten sich dabei auf US-Beamte und wiesen jeweils darauf hin, dass die Befunde noch nicht endgültig seien.
Der Angriff ereignete sich in dieser Woche. In der Folge sei mindestens ein System kurzzeitig offline gewesen, es gebe aber keine ausdrückliche Aufforderung an die Einwohnerinnen und Einwohner von Minnesota, ihren Trinkwasserverbrauch anzupassen, hieß es.
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Straße von Hormus: Iran stoppt zwei Öltanker
Die iranische Revolutionsgarde hat zwei Tanker an der Durchfahrt der Straße von Hormus im Persischen Golf gehindert. Vier weitere Tanker hätten umgedreht, meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Straße von Hormus ist überaus wichtig für die internationale Schifffahrt, insbesondere für den Transport von Erdöl und Erdgas.
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Waffen abgeben: Hamas fordert Zustimmung von Israel
Die Hamas fordert von Israel eine Zustimmung zu einer vom sogenannten Friedensrat vermittelten Vereinbarung zur Entwaffnung der Palästinenserorganisation im Gazastreifen, bevor sie es selbst umsetzt. Sobald beide Seiten dem Abkommenstext zugestimmt hätten, müsse Israel mit der Umsetzung der ersten Phase beginnen, sagt Ghasi Hamad, ein an den Verhandlungen beteiligter Hamas-Funktionär, der Nachrichtenagentur Reuters. Israel müsse seine Truppen aus dem Gazastreifen abziehen. Sollte Israel der Vereinbarung nicht zustimmen, werde die Hamas es auch nicht umsetzen.
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