Die wichtigsten Neuheiten für das Autojahr 2026

Autoneuheiten 2026
Das Jahr 2026 bringt einige spannende Neuerscheinungen. Von Elektroautos in allen Klassen bis hin zu überraschenden Comebacks.

Zusammenfassung

2026 bringt weitere neue Elektroautos in allen Klassen.

Aus dem VW-Konzern kommen drei neue kompakte E-Autos in der Preisregion von rund 25.000 Euro.

Comebacks gibt es für Autos wie den Honda Prelude oder den Renault Twingo.

Ferrari könnte 2026 sein erstes Elektroauto zumindest präsentieren.

Die Elektromobilität nimmt auch 2026 weiter an Fahrt auf. Gleichzeitig wird man nach wie vor auch neue Modelle mit Verbrenner, mit oder ohne Hybrid, finden. Fündig wird man auch werden, wenn man nach preiswerteren Elektroautos sucht.

So kommt aus dem Volkswagen-Konzern eine ganze Familie von neuen, kompakten Elektroautos. 25.000 Euro hat VW für ein neues E-Auto, den ID.Polo, als Einstiegspreis ausgerufen. Basierend auf einer weiterentwickelten E–Auto-Plattform wird mit zwei Akku-Größen und vier Elektroantrieben verfügbar sein – voraussichtlich ab September. Die technische Basis wird auch der mehr als SUV ausgelegte ID.Cross von VW nutzen. Von Cupra kommt auf derselben Plattform der Raval und von Skoda wird ab Mitte des Jahres der Epiq als kompakter Stromer auf den Markt kommen. Auch Skoda peilt einen Preis von rund 25.000 Euro für den Epiq an. Im Volkswagen-Konzern tut sich aber auch etwas am anderen Ende des Spektrums. Mit einer Leistung von bis zu 850 kW/1156 PS bringt Porsche die elektrische Variante des Cayenne. Dabei erlaubt der Cayenne auch das induktive Laden über eine Ladeplatte. Preis: ab 108.247 Euro. Ein großes SUV ist auch bei Audi im Anrollen, hier soll es einen Q9 geben – und gerüchteweise arbeitet Audi auch an einem kompakten E-Auto.

Bei BMW heißt es 2026 „Neue Klasse“. Erstes Modell der neuen Familie ist der elektrische iX3, der ab März bei uns zu haben sein wird (Preis: ab 69.950 Euro). Mit neuem Bedienkonzept, gleich vier „Superhirnen“ und einer Reichweite von über 800 Kilometer setzt BMW neue Maßstäbe. Nächster Vertreter der Neuen Klasse wird in der zweiten Jahreshälfte eine Limousine, der i3, sein.

Konkurrenz wird der iX3 unter anderem vom neuen Mercedes GLC bekommen. Das erfolgreiche SUV kommt als elektrische Version, zunächst als 400 4matic mit 800-Volt-Technologie und über 700 km Reichweite (Preis: 72.450 Euro). Das SUV ist deutlich größer geworden, wenn man es etwas kompakter haben will, kann man zum ebenfalls neuen, elektrischen GLB mit Reichweiten von bis zu 631 km greifen. Alternativ dazu wird Mercedes für den GLB auch Hybridantriebe anbieten.

Bildergalerie: Die wichtigsten Neuerscheinungen

Alpine A390

Alpine A390

BMW iX3

BMW iX3

Cupra Raval

Cupra Raval

Honda Prelude

Honda Prelude

Hyundai Nexo

Hyundai Nexo

Ein silberfarbenes Konzeptauto mit gelben Akzenten steht auf einer Drehscheibe.

Hyundai Ioniq3

Jeep Recon

Jeep Recon

Kia EV2

Kia EV2

Kia Seltos

Kia Seltos

Kia K4

Kia K4

Leapmotor B05

Leapmotor B05

Leapmotor B03X

Leapmotor B03X

Lexus ES

Lexus ES

Mazda CX-5

Mazda CX-5

Ein silberner Mercedes-Benz EQE SUV vor einem neutralen Hintergrund.

Mercedes GLC

Mercedes GLB

Mercedes GLB

Mercedes CLA Shooting Brake

Mercedes CLA Shooting Brake

Mitsubishi Eclipse Cross

Mitsubishi Eclipse Cross

Mitsubishi Grandis

Mitsubishi Grandis

Nissan Leaf

Nissan Leaf

Nissan Micra

Nissan Micra

Ein grauer Polestar 5 vor einem weißen Hintergrund, von oben aufgenommen.

Polestar 5

Porsche Cayenne Electric

Porsche Cayenne Electric

Range Rover Electric

Range Rover Electric

Renault Twingo

Renault Twingo

Ein roter Renault Clio E-Tech steht in einem hellen Studio.

Renault Clio

Skoda Epiq

Skoda Epiq

Suzuki e Vitara

Suzuki e Vitara

Subaru Uncharted

Subaru Uncharted

Ein blauer Subaru E-Outback Prototyp fährt auf einer unbefestigten Straße.

Subaru E-Outback

Toyota C-HR+

Toyota C-HR+

Toyota RAV4

Toyota RAV4

Toyota Urban Cruiser

Toyota Urban Cruiser

Volvo EX60

Volvo EX60

VW ID.Polo

VW ID.Polo

VW ID.Cross

VW ID.Cross

Comebacks

Hybrid ist auch das Stichwort für die Neuauflage von Honda Prelude. Das Sportcoupé kommt wieder und 184 PS leistet sein Hybridantrieb. Zu haben ab Frühjahr, die Preise beginnen bei 51.990 Euro. 

Ein Comeback gibt es auch bei Renault. Hier kommt der Twingo wieder, natürlich als Elektroauto und mit seinem 27,5-kWh-Akku vor allem für die City geeignet. Der Twingo soll übrigens für unter 20.000 Euro zu haben sein. Ein wichtiges Auto für Renault wird auch die nächste Generation des Clio, der ebenfalls für unter 20.000 Euro zu haben ist. In der Basisversion arbeitet ein 115-PS-Benziner, aber auch ein Full-Hybrid ist verfügbar. Die Sportabteilung im Renault-Konzern, Alpine, bringt mit der A390 ein interessantes Elektrofahrzeug mit Sportwagenfahrleistungen bei uneingeschränkter Praxistauglichkeit. Dacia hat einige seiner Bestseller wie z.B. den Sandero für das neue Modelljahr überarbeitet. 

Das nächste Comeback steht bei Nissan an, wo der Micra wieder da ist, als Elektroauto. Der teilt sich seine technische Basis mit dem Renault 5 und kostet ab 27.990 Euro. Und auch der Leaf ist wieder da. Der Vorreiter in Sachen Elektromobilität wird mit zwei Akkugrößen (52 und 75 kWh) verfügbar sein und bis zu 622 km Reichweite bieten.

So wie Nissan nutzt auch Mitsubishi Renault-Technik für seine kommenden Modelle, den Grandis und den Eclipse Cross. Das SUV Grandis wird dabei entweder als Hybrid oder Vollhybrid angeboten (Preise ab 28.990 Euro), der Eclipse Cross kommt im Sommer als E-Auto.

Elektrisch wird der Vitara von Suzuki. Wahlweise kann man den e Vitara als 2WD oder 4WD kaufen. Preis: ab 33.590 Euro. Technisch teilt sich der e Vitara seine Basis mit dem elektrischen Urban Cruiser von Toyota. Das heißt, auch hier gibt es Front- oder Allradantrieb und die Preise beginnen hier bei 35.990 Euro. Toyota bringt zudem eine überarbeitete Version des bZ4X und eine darauf basierende Touring-Version. Dazu kommen ein neuer RAV4 mit Hybridantrieben und bei Toyotas Nobelmarke Lexus mit dem ES eine Luxus-Limousine mit Vollhybrid- oder Elektroantrieb. Elektrisch fährt bei Toyota auch der C-HR als „Plus“. Der ist länger als der klassische C-HR und wird mit zwei Akkugrößen und mit Front- oder Allradantrieb angeboten.

Technisch verwandt mit dem C-HR+ ist der Uncharted von Subaru, der somit auch mit Front- und Allrad ab Frühjahr zu haben sein wird. Und auch eine bekannte Größe von Subaru, der Outback, kommt 2026 als Elektroauto.

Hyundai wird die nächste Generation des Wasserstoffautos Nexo in Österreich anbieten (für Kunden, die Bezug zu Wasserstoff haben). Im Herbst soll dann ein neues, kompaktes Elektroauto unter dem Namen Ioniq, wahrscheinlich Ioniq3, eingeführt werden. Kia zeigt demnächst die Serienversion des EV2, eines kompakten Elektroautos. Mit klassischen Antrieben und einem Hybrid wird ein neues SUV bei Kia, der Seltos, ausgerüstet und mit Verbrenner kommt auch der Ceed-Nachfolger, der K4.

Gegen Ende des Jahres wird Jeep mit dem Recon ein weiteres elektrisches Modell (nachdem auch schon der Compass wahlweise als E-Modell zu haben ist) auf den Markt bringen – mit einer beachtlichen Leistung von 650 PS. Der chinesische Hersteller Leapmotor erweitert sein Angebot um ein Kompaktauto, den B05 und ein kompaktes SUV, den B03X. Und bei DS ist die Neuauflage des DS7, wohl DS No.7 genannt, zu erwarten. Mazda startet mit der neuen Generation des CX-5 ins neue Jahr. Es gibt nur eine Antriebsoption, nämlich einen 2,5-l-Benziner. Preis: ab 36.380 Euro. Volvo wird Anfang des Jahres den elektrischen EX60 vorstellen. Der schöne Polestar 5 ist ein elektrischer Grand Tourer mit beachtlichen Leistungsdaten (als Performance mit 650 kW) und kostet ab 118.900 Euro.

Außerdem soll man 2026 den ersten Elektro-Ferrari, den elektrischen Range Rover und den nächsten Jaguar sehen.

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