Adriabadeort Cesenatico 

© EPA/MAX CAVALLARI

Chronik Österreich
05/23/2020

Mehrheit für Impfpflicht in Österreich; Italiener öffnen ihre Strände

Aktuell 728 Erkrankte in Österreich, 15.035 sind bereits genesen. Lesen Sie nationale sowie internationale Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Peter Temel, Andreas Puschautz, Karl Oberascher

  • Laut einer Umfrage sprechen sich die Österreicher klar für eine Impfpflicht aus. Potenzielle Wähler der FPÖ sehen das anders (mehr dazu)
  • Werben für Reisefreiheit: Italiens Außenminister Luigi Di Maio hat für 3. Juni einen Wien-Besuch angekündigt (mehr dazu
  • Außerdem eröffneten die Italiener heute die Badesaison an ihren Stränden (mehr dazu)
  • Wütende Spanier lehnen sich gegen Anti-Corona-Maßnahmen auf (mehr dazu)
  • "Sparsame Vier": Die EU-Nettobeitragszahler Österreich, die Niederlande, Schweden und Dänemark legten einen Entwurf vor, wie die Milliarden schweren Corona-Hilfen gestemmt werden können (mehr dazu)
  • Italiener eröffnen das Strandleben - Gäste lassen noch auf sich warten (mehr dazu)
  • "Neues Epizentrum" Südamerika: Brasilien in weltweiter Statistik nun auf Platz 2 (mehr dazu)
  • Corona-Fall in Zillertaler Wirtshaus: Verbindung zu Wiener Cluster (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • Bestätigte Fälle (Stand 23.5.2020, 8:00 Uhr): 16.402 - nach Bundesländern: Bgld (338), K (411), NÖ (2.831), OÖ (2.289), Sbg (1.220), Stmk (1.833), T (3.535), V (896), W (3.049)
  • 15.035 Genesene639 TodesfälleTestungen: 396.363 (Stand 23.5.2020, 9:30 Uhr)
  • Weltweit5.128.492 bestätigte Fälle; 1.966.135 Genesene (Stand 22.5.2020, 15:00 Uhr)

Interaktive Grafiken: Klicken Sie auf 'weiter' um noch mehr Grafiken zu sehen.

  • WKÖ fordert Millionen-Paket für Lehrstellen (mehr dazu)
  • Tiroler Unmut über Kosten für Corona-Tests in Gastronomie (mehr dazu)
  • Wien-Tourismus 2020 "nicht mehr zu retten" (mehr dazu)
  • St.Pölten: Jeder Haushalt bekommt 20 Euro geschenkt (mehr dazu)
  • Die AUA spart 300 Millionen Euro beim Personal ein (mehr dazu)
  • Am Freitag öffnete Ungarn seine Grenzen zu Österreich (mehr dazu)
  • Streit über Corona-Impfpflicht: Doskozil, Stelzer dafür - FPÖ, Grüne dagegen (mehr dazu)
  • Fixkostenzuschuss: Betriebe erhalten bis zu 75 % zurück (mehr dazu)
  • Flugreisen in der Pandemie: EU empfiehlt Schutzmasken und Abstand (mehr dazu)
  • Weltärztepräsident gegen Grenzöffnungen: "Das Beste, Menschen blieben an Wohnort" (mehr dazu)
  • Armut in Südamerika wird  explodieren (mehr dazu)
  • "Was hat man zu verlieren?": Trump nimmt täglich Hydroxychloroquin ein (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

LIVE: Aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise

  • vor 1 min

    Kollektiv von Spitzenköchen kämpft um Rettung der Gastronomie

    In der Gastronomie wird befürchtet, dass in den nächsten Monaten 30 Prozent aller Betriebe schließen müssen.

  • vor 4 min

    Steiermark erstmals seit März ohne Corona-Intensivpatient

    Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) hat am Freitag zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie keinen Covid-19-Intensivpatienten mehr zu behandeln. Die Zahl der stationär behandelten Erkrankten sank auf nur noch sechs. Es wurden insgesamt 453 Frauen und Männer mit Coronavirus betreut. Die KAGes appellierte, weiterhin mit Symptomen zuerst 1450 zu wählen.

    Zuletzt seien wieder vermehrt Corona-Verdachtsfälle direkt mit ihren eindeutigen Symptomen in die Spitäler gekommen. Die KAGes mahnte eindringlich, vorher das Gesundheitstelefon 1450 anzurufen. Ein Erfolgsfaktor der stark sinkenden Infektionszahlen sei, dass Krankenhäuser nicht zu "Superspreadern" wurden. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

  • vor 10 min

    Mehr als eine Million Beschäftigte sind "systemrelevant"

    Wer hat in der Corona-Krise das Land am Laufen gehalten? Die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich, im Lebensmittelhandel, bei Lieferdiensten, aber auch im Bildungsbereich und bei der Exekutive. Insgesamt sind das 1,03 Millionen Arbeitnehmer in elf Berufsgruppen, geht aus einer Sonderauswertung des Arbeitsklimaindex durch das Sora-Institut im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) hervor. Allein in den drei Bereichen Einzelhandel, Reinigung und Lehrerin/Lehrer umfasst mehr als die Hälfte der Beschäftigten.

  • vor 41 min

    Jeder vierte deutsche Selbstständige rechnet mit aus in der Krise

    Die Coronakrise trifft deutsche Einpersonenunternehmen (EPU) einer Studie zufolge besonders hart. Jeder vierte Selbstständige ohne Mitarbeiter hält es für sehr wahrscheinlich, in den nächsten zwölf Monaten aufgeben zu müssen, wie aus der Analyse hervorgeht, die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Freitag veröffentlichte.

    Bei knapp 60 Prozent der gut 16.000 Befragten ist der monatliche Umsatz um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Jeder Zweite konnte seine Tätigkeit zum Zeitpunkt der Umfrage nicht mehr ausüben.

    Mehr als die Hälfte der Selbstständigen, die ohne sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigte arbeiten, hat der Umfrage zufolge Soforthilfe von Bund oder Land beantragt, die auf drei Monate angelegt ist. Allerdings erwarten 35 Prozent, dass die Phase der deutlich niedrigeren Umsätze länger als sechs Monate anhalten wird.

  • vor 41 min

    Deutschland: Jedes vierte EPU rechnet mit Aus

    Die Coronakrise trifft deutsche Einpersonenunternehmen (EPU) einer Studie zufolge besonders hart. 

    Jeder vierte Selbstständige ohne Mitarbeiter hält es für sehr wahrscheinlich, in den nächsten zwölf Monaten aufgeben zu müssen, wie aus der Analyse hervorgeht, die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Freitag veröffentlichte.

    Bei knapp 60 Prozent der gut 16.000 Befragten ist der monatliche Umsatz um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Jeder Zweite konnte seine Tätigkeit zum Zeitpunkt der Umfrage nicht mehr ausüben.

    "Am härtesten von der Krise getroffen sind konsumnahe Branchen wie Gastronomie und Beherbergung, Events und Veranstaltungen, Touristik und Sport sowie Wellness, Friseure und Kosmetik", erläuterte ZEW-Expertin Irene Bertschek. "Etwa neun von zehn Soloselbstständigen müssen hier Umsatzeinbußen verkraften, die über 75 Prozent liegen."

  • vor 44 min

    Russland: Todesfälle erreichen neuen Höchststand

    In Russland sind innerhalb eines Tages so viele Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben wie noch nie seit Beginn der Epidemie.

    232 Todesfälle seien seit Donnerstag gemeldet worden, teilten die Behörden am Freitag in Moskau mit. Zuvor war diese Zahl immer deutlich unter der Marke von 200 gelegen. Damit gibt es im Land insgesamt 4.374 Tote im Zusammenhang mit Sars-CoV-2.

    Das ist vergleichsweise wenig. In den USA sind es mehr als 101.000 Todesopfer. In Russland gab es vielfach Medienberichte über angeblich geschönte Statistiken. Die Behörden weisen das vehement zurück.

  • vor 53 min

    Fußball: Polnische Ligaspiele ab 19. Juni wieder mit(!) Zuschauern

    Spiele der höchsten polnischen Fußball-Liga können ab 19. Juni mit Fans im Stadion über die Bühne gehen. Allerdings dürfen die Stadien-Kapazitäten nur zu 25 Prozent genützt werden. Das gab der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitag bekannt.

  • vor 58 min

    Massenhaft Postkarten aus Friaul für Kanzler Kurz

    Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) könnte bald ziemlich viele Postkarten aus der italienischen Region Friaul Julisch Venetien erhalten. Darauf wird er von Tourismusunternehmern eingeladen, Italien zu besuchen, um persönlich festzustellen, dass ein Urlaub in Kärntens Nachbarregion sicher sei. 

  • vor 1 h

    Preise steigen kaum: Nur 0,1 Prozent Inflation in der Eurozone

    Die Preise in der Eurozone sind im Mai fast gar nicht mehr gestiegen. Das Statistikamt Eurostat teilte am Freitag mit, die jährliche Inflation liege nach vorläufigen Erkenntnissen bei 0,1 Prozent. 

    Ökonomen hatten genau damit gerechnet. Im April waren es noch 0,3 Prozent. Fallende Preise gelten als gefährlich, weil Unternehmen dann kaum noch investieren und sich Konsumenten zurückhalten.

    Für Österreich liegt von Eurostat noch keine Schätzung der Jahresinflationsrate für Mai vor. Im April war sie auf 1,5 Prozent gesunken (nach 1,6 Prozent im März).

  • vor 1 h

    Badespaß beginnt

    Nach gut zweieinhalbmonatiger Schließung, beginnt in den städtischen Freibändern heute die Badesaison - auch wenn das Wetter nicht besonders einladend ist.

    Welche Vorschriften und Schutzmaßnahmen gelten und was Besucher beachten müssen, hat die Stadt Wien in einem kurzen Video zusammengefasst:
     

  • vor 2 h

    Pariser Flughafen Orly soll Ende Juni wieder öffnen

    Der Pariser Flughafen Orly will am 26. Juni wieder schrittweise öffnen - zunächst wird Terminal 3 in Betrieb genommen. "Sobald die kommerziellen Flüge wieder aufgenommen werden, wird Orly 3 auch mit Wärmekameras ausgestattet, so dass die Passagiere nach ihrer Ankunft in Paris von der Temperaturmessung profitieren können", hieß es.

    Von Orly fliegen in der Regel auch zahlreiche Flieger in Urlaubsregionen am Mittelmeer.

  • vor 2 h

    Zwei Neuinfektionen in Niederösterreich

    In Niederösterreich hat es binnen 24 Stunden mit Stand Freitag, 8.00 Uhr, zwei neue bestätigte Coronavirus-Infektionen gegeben. Die Gesamtzahl von 2.862 Fällen veränderte sich jedoch aufgrund von Korrekturen bei der Zuordnung im Vergleich zum Vortag nicht. Laut Angaben des Landessanitätsstabes galten 2.654 Personen als genesen, das waren sieben mehr als am Donnerstag.

    Es wurden bisher insgesamt 66.422 Testungen vorgenommen, die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen blieb mit 100 unverändert.

  • vor 2 h

    Republikaner in Pennsylvania hielten Corona-Infektion geheim

    Abgeordnete der US-Demokraten im Regionalparlament von Pennsylvania haben mehrere Republikaner zum Rücktritt aufgefordert, weil diese einen Coronavirus-Fall in ihren Reihen verschwiegen hatten. "Sie haben sich gegenseitig gewarnt, aber uns nicht", sagte der sichtbar wütende demokratische Abgeordnete Brian Sims am Mittwochabend.

    Der republikanische Abgeordnete Andrew Lewis habe sich eine Woche lang geweigert, einen positiven Coronavirus-Test öffentlich zu machen. Lewis teilte mit, er sei am 20. Mai positiv getestet worden und habe sich umgehend in Quarantäne begeben. Weil er bis zum 14. Mai noch an Parlamentssitzungen in dem US-Staat teilgenommen hatte, riet seine Parteiführung drei republikanischen Abgeordneten zur freiwilligen Isolation. Die Demokraten wurden nicht informiert, obwohl diese in mehreren Sitzungen Kontakt zu den Abgeordneten hatten.

  • vor 2 h

    Tausende Kreuzfahrt-Mitarbeiter stecken noch fest

    Tausende Besatzungsmitglieder von Kreuzfahrtschiffen stecken in der Coronakrise weiter auf See fest. Satellitenbilder von den Bahamas, die für Aufsehen sorgten, zeigen eine absurd anmutende Ansammlung von Kreuzfahrtschiffen auf engem Raum. Schätzungen zufolge könnten weltweit annähernd 100.000 Mitarbeiter betroffen sein. 

    Langsam werden nun Lösungen für sie gefunden, auch wegen örtlicher Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen.

  • vor 2 h

    Italiens Wirtschaft steckt tief in der Krise

    Die Wirtschaft ist im ersten Quartal noch deutlicher eingebrochen als befürchtet.

  • vor 2 h

    Japanische Kunstflugstaffel bedankte sich bei Ärzten

    Mit einer Showeinlage über Tokio hat sich die Kunstflugstaffel der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte beim medizinischen Personal für seinen Einsatz gegen die Corona-Pandemie bedankt.

    Die "Blue Impulse" genannte Staffel fegte am Freitag hoch über den Dächern der Hauptstadt hinweg und hinterließ lange weiße Kondensstreifen.

  • vor 3 h

    Corona-Mitarbeitertests im Tourismusbereich starten

    Die regelmäßigen und präventiven Corona-Mitarbeitertestungen im heimischen Tourismusbereich haben am Freitag ihren Lauf genommen. Den Anfang machte die Wachau, eine von fünf Pilotregionen. Bis Juli werden österreichweit 65.000 Untersuchungen pro Woche angepeilt, teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bei der Startveranstaltung in Weissenkirchen i. d. Wachau (Bezirk Krems) mit.

    "Im Vollausbau werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Gästekontakt einmal wöchentlich getestet werden können", blickte Köstinger voraus. Mit der Umsetzung der Untersuchungen werde Touristen die "größtmögliche Sicherheit" gegeben. "Die Wachau wird die erste Urlaubsdestination der Welt sein, die Mitarbeiter ihrer Tourismusbetriebe regelmäßig und flächendeckend präventiv testet", betonte Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), die auch ankündigte, dass die Testphase bis zum 8. Juni ausgerollt sein wird.

  • vor 3 h

    Bad Vöslau: Corona-Fall im Kindergarten Brunngasse

    Die betroffene Gruppe befindet sich bereits in häuslicher Quarantäne. Bei der infizierten Person soll es sich um eine Betreuerin handeln.

  • vor 3 h

    Causa Ischgl: Untersuchungskommission beinahe vollzählig

    Die Expertenkommission zur Untersuchung des Tiroler Corona-Krisenmanagements ist beinahe vollzählig. "Bis auf ein Mitglied (Bereich Tourismus, Anm.) steht die Kommission eigentlich", sagte deren Vorsitzender Ronald Rohrer gegenüber der Tiroler Tageszeitung. Nächste Woche soll die Kommission vollzählig sein.

    Sechs Mitglieder - Rohrer selbst miteingeschlossen - stehen damit bereits fest: darunter der Schweizer Krisenmanager Bruno Hersche. Auch ein Virologe und ein Spezialist auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts sollen Teil der Kommission sein. 

  • vor 3 h

    Nationalrat: Kein U-Ausschuss zur Coronakrise

    Der erste Anlauf für einen Untersuchungsausschuss zur Coronakrise ist gescheitert. Ein entsprechender Antrag der Freiheitlichen fand Freitagvormittag im Nationalrat nur Zustimmung der SPÖ.

    Die FPÖ-Abgeordnete Susanne Fürst wollte in einem U-Ausschuss die "verheerenden Folgen" der Maßnahmen der Regierung für Familien, Rechtsstaat und Unternehmen prüfen lassen. 

    Die Koalition schmetterte den Wunsch ab. Die Grünen-Mandatarin Eva Blimlinger verteidigte das Vorgehen der Regierung. Es sei besser gewesen vorsichtig zu sein, als wie in New York Massengräber zu haben. VP-Mandatar Andreas Ottenschläger erinnerte die FPÖ daran, als erste selbst einen Lockdown gefordert zu haben. Jedenfalls zu diesem Zeitpunkt brauche es keinen U-Ausschuss.