Sport-News

Fußball-Superstar Kylian Mbappé hat Berichte über einen peinlichen Fehler der Ärzte von Real Madrid dementiert. "Die Information, dass das falsche Knie untersucht worden ist, ist nicht wahr", sagte der Franzose in den USA bei einer Pressekonferenz der Nationalmannschaft vor dem Testspiel gegen Brasilien. Spanische und französische Medien hatten zuvor berichtet, die Ärzte sollen den an Schmerzen leidenden Starstürmer im Dezember am falschen Knie untersucht haben.

Fehler der Ärzte? Mbappé räumt Mitschuld ein

Die Zeitung El País und das Fachblatt Marca schrieben, sie hätten die Enthüllung des französischen Senders RMC Sport zweifelsfrei bestätigt. Mbappé sagte, womöglich trage er eine Mitschuld an den falschen Behauptungen, "denn wenn du nicht kommunizierst, was dir fehlt und was Sache ist, dann lässt das die Tür offen für Interpretationen und jeder versucht, die Lücken zu füllen", sagte der 27 Jahre alte Offensivspieler des spanischen Fußball-Rekordmeisters.

Der französische Journalist Daniel Riolo hatte am Dienstag in der RMC-Sendung "After Foot" erklärt, die Ärzte der "Königlichen" hätten sich schlichtweg am Knie geirrt und deshalb eine falsche Diagnose erstellt. "Eine Kernspintomographie wurde an seinem rechten Bein durchgeführt, obwohl er am linken Bein Schmerzen hatte", hieß es. Das habe den Kapitän der Équipe de France "gehörig auf die Palme gebracht", als er davon erfahren habe.

Mbappé: "Bin komplett fit"

Mbappé, der sich am 7. Dezember bei der Heimpleite Reals gegen Celta de Vigo (0:2) verletzt hatte, war nach längerer Pause bei Real bei den Siegen bei Manchester City (2:1) am 17. März sowie am Sonntag gegen Atlético Madrid (3:2) eingewechselt worden und spürte keine Probleme. Es wird daher erwartet, dass er bei den WM-Testspielen der französischen Nationalmannschaft am Donnerstag in Boston gegen Brasilien sowie am Sonntag in Landover bei Washington gegen Kolumbien zum Einsatz kommt. "Ich bin sehr glücklich, dass ich hier bin, dass ich verfügbar bin, und komplett fit. Ich bin einsatzbereit und das auch von Beginn an, wenn ich gebraucht werde", sagte Mbappé.

Das Masters-Turnier in Madrid glänzt oft mit Überraschungen. 2012 gab es beispielsweise einen blauen Sand, der bei vielen Stars, etwa Roger Federer, auf Ablehnung stieß. Nun gibt es ein weiteres Highlight, das wohl besser angenommen wird. 

Während der ersten Turnierwoche (das Event läuft von 20. April bis 3. Mai) sollen im Santiago Bernabeu, der Heimstätte des Fußballclubs Real Madrid, Tenniscourts mit Sand verlegt werden, wo die absoluten Top-Spielerinnen und -Spieler ihre Trainingseinheiten abhalten können. Carlos Alcaraz, Jannik Sinner oder Aryna Sabalenka werden also dort aufschlagen, wo Vinicius oder Kylian Mbappé ihre Tore schießen. Das Stadion befindet sich übrigens ganz in der Nähe des Spielerhotels. 

Eiskunstläuferin Olga Mikutina hat am Mittwoch als 16. des Kurzprogramms bei den Weltmeisterschaften in Prag die für Freitag (18.00 Uhr) angesetzte Kür der besten 24 erreicht. Die Olympia-18. blieb mit 60,11 Punkten allerdings unter ihrer Leistung von Mailand (61,72). Nach dem ersten Wettkampfteil führt die japanische Olympia-Zweite Kaori Sakamoto mit 79,31 Punkten knapp vor ihrer Landsfrau Mone Chiba (78,45) und der US-Amerikanerin Amber Glenn (72,65).

Sakamoto strebt ihren vierten WM-Titel nach 2022, 2023 und 2024 an. Die US-amerikanische Olympiasiegerin Alysa Liu verzichtete auf eine WM-Teilnahme.

Nicht nur bei Rapid kracht es. Seit dem Derby-Eklat am 15. Februar ist es in Fußball-Österreich zu einer auffälligen Häufung von Aufregern und Ausschreitungen mit Fans von diversen Vereinen gekommen.

Experten sprechen von einem generellen gesellschaftlichen Trend zur Verrohung.

Ein aktueller Überblick:

8. März: Rund 150 Austria-Fans stoppten auf dem Weg zum Ried-Spiel in Wels und agitierten vor dem Haus des ungeliebten Austria-Investors Jürgen Werner.

Neben Flugzetteln für Werners Nachbarn über den „selbstherrlichen Pücha“ gab es Geldscheine, die von den Fans mit einer Plastik-Pistole über die Mauer des Anwesens geschossen wurden.

Am 8. Februar ist Alexander Antonitsch 60 geworden. Der gebürtige Kärntner ist aber ähnlich jung geblieben wie das Turnier, dem er seit genau 15 Jahren vorsteht. Seit 1945 wird in Kitzbühel Turnier-Tennis gespielt. Große Namen prägten das Turnier, das seit 2015 wieder Generali Open heißt. Mit Thomas Muster (1993) und Dominic Thiem (2019) trugen sich auch zwei Österreicher in die Siegerliste ein, in der auch Namen wie Pete Sampras oder Guillermo Vilas (Rekordsieger mit vier Titeln) stehen. Im Doppel triumphierten der Tiroler Alexander Erler und Lucas Miedler drei Mal.

Antonitsch spricht über seine eigenen Erinnerungen, die Turniergeschichte und, wie wichtig es ist, die richtigen Partner zu haben. Und er verrät, welche Topstars heuer kommen. Denn ab 18.Juli ist das Aufgebot noch eine Spur attraktiver. Als Sie 2011 Turnierdirektor in Kitzbühel wurden, ging da ein Jugendtraum von Ihnen in Erfüllung? Ein Jugendtraum war es nicht, und 2011 war es auch alles andere als eine einfache Aufgabe! Das ATP-Turnier war ja nach der letzten Ausgabe 2009 schon 2010 nur mehr ein ATP Challenger! Es gab viele Leute, die eher abgeraten haben, die Position als Turnierdirektor anzunehmen. Ich war aber von der Begeisterung und Leidenschaft von Herbert Günther und Markus Bodner (Veranstalter) so begeistert, dass ich zugesagt habe. Es kann sich definitiv zeigen lassen, was wir in den letzten 15 Jahren mit dem gesamten Team und unseren Partnern auf die Beine gestellt haben! Tennis in Kitzbühel lebt …und wie es lebt!

Mit welchen Stars darf man heuer rechnen, im Vorjahr siegte ja der Kasache Alexander Bublik, der mittlerweile in den Top 10 ist?

Wir freuen uns total, dass Alex als Top-10-Mann wieder bei uns aufschlagen wird! Heuer gibt es aufgrund des sehr guten Termins von 18.–25. Juli sehr viele Anfragen von Spielern, die gerne nach Kitzbühel kommen wollen. Aber auch die fixen Zusagen können sich sehen lassen. So wird das Davis-Cup-Siegerteam des Vorjahres mit den Italienern Flavio Cobolli und Matteo Berrettini aufschlagen, mit dem Monegassen Valentin Vacherot kommt der Schanghai-Sieger und Shooting-Star des Vorjahres.

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