Nur zwei Spiele trennen die österreichischen Handballer von der WM 2027 in Deutschland. Am Mittwoch (18.00) empfängt das Team von Iker Romero in Graz Polen, am Sonntag folgt das Rückspiel. Während beim Gegner alle Spieler zur Verfügung stehen, sind im ÖHB-Team Lukas Hutecek und Mykola Bilyk angeschlagen. Noch ist nicht sicher, ob bzw. wie viel sie spielen können.
Stuttgart-Legionär Jakob Nigg kam jedenfalls fit und zuversichtlich zum Team. „Polen ist sicher nicht einfach, sie haben eine sehr gute Mannschaft. Wir wollen aber unser Spiel spielen und uns für die WM qualifizieren.“
Hoher Anspruch
Den Anspruch, die Theorie in die Praxis umzusetzen, hat das ÖHB-Team mittlerweile. „Zu 100 Prozent. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass wir ganz oben mitspielen können.“ Bei Großereignissen ist Österreich fast schon Stammgast, die Erinnerung an die letzte WM 2025 in Porec ist bei Nigg noch frisch.
„Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut, es war richtig geil für mich, die erste WM zu spielen. In Porec waren das noch dazu Heimspiele. Jeder von uns will die WM in Deutschland spielen.“ Zumal sehr viele Teamspieler, so wie auch Nigg, in Deutschland tätig sind. „Das wäre natürlich etwas Besonderes. Die Hallen sind toll und bummvoll, das alles ist eine Extramotivation.“