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Fünf Spielzeiten in Folge stand Sturm Graz bereits auf der internationalen Bühne. Im altehrwürdigen Tynecastle Park von Heart of Midlothian ging es am Dienstag darum, eine Sechste anzuhängen.

Trainer Fabio Ingolitsch schickte exakt jene Startelf ins Rennen, die eine Woche zuvor in Graz beim 4:0 über die Hearts brillierte. Doch den besseren Start erwischten bei strömendem Regen die Gastgeber, die sich in den ersten 15 Minuten mehrfach gefährlich durchkombinierten. Danach übernahm Sturm zunehmend das Kommando.

Die beste Grazer Chance hätte in der 28. Minute fast zur Führung gereicht: Nach starker Vorarbeit von Simon Seidl schob Stürmer Jatta scheinbar zur Führung ein, ehe der VAR wegen eines vorangegangenen Wegblockens eingriff. Wenig später vergab Jatta eine weitere Großchance, ebenso wie in Minute 16 bereits der Pole Wlodarczyk. Zur Pause stand es 0:0

Entscheidung als Doppelschlag

Die Hearts kamen zunächst noch einmal ambitioniert aus der Kabine, richtig gefährlich wurde es aber nicht mehr vor dem Grazer Tor.

Mit einem 23-köpfigen Aufgebot, bestehend aus vier Frauen und 19 Männern, reist der Österreichische Schwimmverband zur Europameisterschaft nach Paris. Am Montag verabschiedete der Verband sein Team bei der Abschlusspressekonferenz im Vienna City Beach Club. Der erste Teil der Mannschaft fliegt bereits diese Woche nach Frankreich, die Schwimmer folgen kommende Woche.

Neu ist heuer die Öffnung der EM für Para-Schwimmer. Österreich schickt mit Janina Falk, Andreas Ernhofer und Andreas Onea drei Para-Athleten ins Rennen, alle über 50 und 100 Meter Freistil.

Nach der erfolgreichen EM in Belgrad vor zwei Jahren übte sich OSV-Präsident Arno Pajek in Zurückhaltung: Mit den russischen und belarussischen Athleten ist das internationale Feld wieder voller geworden, „die Zeiten ändern sich, es wird nicht leichter“. Zuversicht schöpft er dagegen aus dem eigenen Nachwuchs, der zuletzt bei der Junioren-EM in München aufhorchen ließ.

Andrea Pirlo hat bestätigt, dass er nicht mehr als Kandidat für den Posten des italienischen Fußball-Teamchefs infrage kommt. Das schrieb der Fußball-Weltmeister von 2006 am Montag auf Instagram. Pirlo nahm Stellung zu der Kontroverse um den Sponsorenvertrag mit dem russischen Wettanbieter Fonbet, die seine mögliche Berufung zum Nationalcoach belastet hatte. Er habe die öffentliche Debatte um seine Person in den vergangenen Tagen „mit großer Bitterkeit“ verfolgt.

„Im Laufe meiner Karriere, zunächst als Spieler und heute als Trainer, habe ich meine Arbeit stets unter vollständiger Einhaltung der Gesetze der Länder ausgeübt, in denen ich tätig war, sowie der Verträge, die ich unterschrieben habe“, erklärte der ehemalige Mittelfeldstar.

Pirlo verteidigt sich, Maldini droht

Die kritisierte berufliche Zusammenarbeit mit dem russischen Wettanbieter sei im Rahmen seiner Tätigkeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten entstanden und ausschließlich kommerzieller sowie sportlicher Natur gewesen. „Ihr eine politische Bedeutung zuzuschreiben, bedeutet, mir Überzeugungen zuzuschreiben, die ich nie geäußert habe und die nicht zu mir gehören“, betonte Pirlo.

Als mögliche Kandidaten für den Posten, für den zuletzt auch Pep Guardiola abgesagt hat, gelten nun Roberto Mancini und Antonio Conte. Allerdings droht dem italienischen Verband, wieder ohne Technischen Direktor dazustehen.Paolo Maldini hat offenbar angekündigt, ohne Pirlo stünde auch er nicht mehr zur Verfügung für einen strukturellen Neuaufbau, berichteten italienische Medien.

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