Sport-News

Vom 15. bis 31. Mai 2026 wird die Schweiz zum Zentrum der Eishockeywelt. Die 89. Austragung der Eishockey-WM wird in Zürich und Fribourg stattfinden. Auch Österreich ist erneut dabei und reist mit fünf Debütanten in die Schweiz.

Eishockey-WM: Die Gruppen

Gruppe A: USA, Schweiz, Finnland, Deutschland, Lettland, Österreich, Ungarn, Großbritannien

Gruppe B: Kanada, Schweden, Tschechien, Dänemark, Slowakei, Norwegen, Slowenien, Italien

Der Spielplan von Österreich

  • Spiel 1: Samstag 16. Mai gegen Großbritannien (12.20 Uhr)
  • Spiel 2: Sonntag 17. Mai gegen Ungarn (16.20 Uhr)
  • Spiel 3: Dienstag 19. Mai gegen Lettland (16.20 Uhr)
  • Spiel 4: Mittwoch 20. Mai gegen Schweiz (16.20 Uhr)
  • Spiel 5: Samstag 23. Mai gegen Deutschland (20.20 Uhr)
  • Spiel 6: Sonntag 24. Mai gegen Finnland (20.20 Uhr)
  • Spiel 7: Dienstag 26. Mai gegen USA (16.20 Uhr) 

Es gibt wohl niemandem im Fahrerfeld, der unglücklich darüber ist, dass der Giro d’Italia nun endlich in Italien angekommen ist. Die ersten drei Etappen in Bulgarien auf teils holprigen und verschmutzten Straßen waren turbulent verlaufen und forderten viele Sturzopfer.

10 Aufgaben

Vor dem Start zum vierten Teilstück in Kalabrien von Catanzaro nach Cosenza (138 Kilometer) musste mit Wilco Kelderman bereits der zehnte Fahrer vorzeitig aufgeben. Der Niederländer hatte großes Aufsehen erregt, weil er nach dem Massensturz auf der zweiten Etappe mit blankem Hintern ins Ziel gekommen war.

Nur zwei Spiele trennen die österreichischen Handballer von der WM 2027 in Deutschland. Am Mittwoch (18.00) empfängt das Team von Iker Romero in Graz Polen, am Sonntag folgt das Rückspiel. Während beim Gegner alle Spieler zur Verfügung stehen, sind im ÖHB-Team Lukas Hutecek und Mykola Bilyk angeschlagen. Noch ist nicht sicher, ob bzw. wie viel sie spielen können. 

Stuttgart-Legionär Jakob Nigg kam jedenfalls fit und zuversichtlich zum Team. „Polen ist sicher nicht einfach, sie haben eine sehr gute Mannschaft. Wir wollen aber unser Spiel spielen und uns für die WM qualifizieren.“

Hoher Anspruch

Den Anspruch, die Theorie in die Praxis umzusetzen, hat das ÖHB-Team mittlerweile. „Zu 100 Prozent. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass wir ganz oben mitspielen können.“ Bei Großereignissen ist Österreich fast schon Stammgast, die Erinnerung an die letzte WM 2025 in Porec ist bei Nigg noch frisch. 

„Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut, es war richtig geil für mich, die erste WM zu spielen. In Porec waren das noch dazu Heimspiele. Jeder von uns will die WM in Deutschland spielen.“ Zumal sehr viele Teamspieler, so wie auch Nigg, in Deutschland tätig sind. „Das wäre natürlich etwas Besonderes. Die Hallen sind toll und bummvoll, das alles ist eine Extramotivation.“

600 Kilometer in 96 Stunden: Das Lauf-Experiment des deutschen Extremsportlers Arda Saatçi sorgte in den letzten Tagen für viel Aufsehen und bewegte Millionen Menschen weltweit. Schon sein Spitzname „Cyborg“ – halb Mensch, halb Maschine – prägt das Bild des 28-Jährigen. Dass dieser selbst gewählte Spitzname mehr ist als reine Symbolik, zeigt sich an der Dimension seiner Herausforderung.

Arda Saatçi: Zwischen Schlafmangel, Schmerzen und Hype

Die Strecke führte vom Badwater Basin, dem tiefsten Punkt der USA, bis nach Los Angeles. Insgesamt mussten rund 6.000 Höhenmeter überwunden werden – bei Temperaturen von bis zu 40 Grad. Eine außergewöhnliche Belastung, die den Körper an seine physischen Grenzen brachte.

Bis zu 20.000 Kalorien pro Tag verbrannte Saatçi – etwa achtmal so viel wie ein durchschnittlicher Erwachsener. Hinzu kamen Schlafmangel, Schmerzen und zunehmende Erschöpfung.

Obwohl er sein Ziel nicht erreichte und erst nach 123 Stunden in Los Angeles ankam, bleibt seine Leistung bemerkenswert. Mit einer durchschnittlichen Pace von zwölf Minuten pro Kilometer bewältigte er die Strecke.

Der nächste große Transfer eines Salzburg-Talents ist fix: Innenverteidiger Joane Gadou verlässt den FC Red Bull Salzburg mit der Saison 2026/27 und wechselt in die deutsche Bundesliga zu Borussia Dortmund. Beim deutschen Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer unterschreibt der 19-jährige Franzose einen langfristigen Vertrag. Über die Ablösesumme wurden keine Details bekanntgegeben. Kolportiert wurden zuletzt 20 Millionen Euro.

Gadou war erst im Sommer 2024 aus der U19 von Paris Saint-Germain nach Salzburg gekommen. Der 1,95 Meter große Abwehrspieler schaffte rasch den Sprung in die Kampfmannschaft der „Roten Bullen“. Nach ersten Einsätzen in der UEFA Youth League und einem Match für Kooperationsklub FC Liefering entwickelte sich der französische Nachwuchsteamspieler schnell zu einer fixen Größe im Salzburger Kader. Insgesamt absolvierte er 58 Pflichtspiele für den österreichischen Serienmeister.

Mit dem Wechsel zu Borussia Dortmund setzt Gadou nun den nächsten Karriereschritt. In Deutschland soll der talentierte Innenverteidiger künftig auf höchstem Niveau weiterentwickelt werden.

"Qualität, zu bestehen"

„Ein Wechsel zu einem der besten Klubs in Deutschland ist für alle Beteiligten positiv zu sehen – für den Spieler, aber auch für uns als Klub“, erklärte Salzburg-Sportgeschäftsführer Marcus Mann. „Wir wissen, dass Joane das Talent und die Qualität dazu hat, um dort zu bestehen und ein wichtiger Spieler zu werden.“

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