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Heimsieg für Amy Hunt: Britin sprintete über 100 Meter zu EM-Gold

Die Britin Amy Hunt darf sich über EM-Gold vor heimischem Publikum freuen. Im Finale über 100 Meter der Frauen sprintete die 24-Jährige vor Swoboda (POL) und Nkansa (BEL) ins Ziel.
European Athletics Championships

Heimsieg für Amy Hunt: Die Britin sprintete bei der Leichtathletik-EM im englischen Birmingham über 100 Meter zu Gold. Die 24-Jährige setzte sich mit 11,00 Sekunden knapp vor Ewa Swoboda aus Polen (11,02) und der Belgierin Delphine Nkansa (11,06) durch. 

Für Hunt ist es die vierte Medaille bei einem Großereignis. Bei der EM in Rom 2024 holte sie mit Großbritannien über 4x100 m Gold, zwei Monate später gab es im gleichen Bewerb bei den Olympischen Spielen Silber. Hinzu kommt noch die Silbermedaille über 200 m bei der WM in Tokio 2025.

European Athletics Championships Birmingham 2026 - Day 1

Ewa Swoboda (li.), Amy Hunt (Mitte) und Delphine Nkansa (re.) freuen sich über die EM-Medaillen.

Williams erreichte nicht das Finale

Weniger gut lief es für die Österreicherinnen. Christania Williams hat den erhofften Finaleinzug über 100 m verpasst. Die 31-Jährige musste sich im Halbfinale in 11,21 Sekunden mit Platz elf begnügen. „Mein Körper hat sich angefühlt, als ob ich eine Zehnerzeit laufen könnte, aber leider habe ich das nicht geschafft. Ich bin wirklich enttäuscht“, sagte die gebürtige Jamaikanerin Williams, die heuer mit 11,06 ÖLV-Rekord aufstellte und deren persönliche Bestleistung bei 10,96 steht. „Ich weiß nicht, was heute passiert ist. Aber das ist ein Teil des Sports.“ Für Williams ist es das zweite Sport-Großereignis heuer, im Februar wurde sie als Anschieberin von Katrin Beierl in Cortina d'Ampezzo Olympia-Neunte im Zweierbob.

Magdalena Lindner verpasste das Semifinale als 14. in den Vorläufen in 11,32 um eine Hundertstel bzw. um zwei Plätze. Isabel Posch kam nicht über eine Zeit von 11,48 hinaus und belegte den 19. Rang. Mit ihrer Leistung war Lindner aber zufrieden. „Ich bin in meinem Leben erst zweimal schneller gelaufen. Schade, dass es um eine Hundertstel zu wenig war. Der Lauf war trotzdem gut, ich muss zufrieden sein“, sagte die Niederösterreicherin. Die Vorarlbergerin Posch bezeichnete ihren Auftritt als „recht enttäuschend“.

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