Zweiter EM-Tag: Erster Österreicher steht im Finale
Neun österreichische Athleten und Athletinnen waren am zweiten Tag der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham im Einsatz. Nicht alle konnten dabei heute ihre Erwartungen erfüllen.
Für einen starken Auftritt sorgte Lukas Weißhaidinger. Er zeigte erneut seine Klasse im Diskuswurf und qualifizierte sich mit 65,06 Metern in seinem einzigen Versuch als Vierter für das Finale diesen Donnerstag (21.45 MESZ). Sein Rücken machte sich nach wie vor bemerkbar, das Werfen ginge aber sehr gut, versicherte er. Will Dibo beendete sein EM-Debüt auf Rang 27.
Schmerzhaftes EM-Aus
Für Österreichs 400-m-Hürdenläuferinnen Anja Dlauhy und Lena Pressler war im Semifinale Endstation. Während die ÖLV-Rekordlerin Dlauhy über einen 14. Platz (55,22 Sek.) bei ihrer ersten EM jubeln konnte, endete der Bewerb für Pressler schmerzhaft.
An der achten Hürde kam sie zu Fall. „Die Enttäuschung ist groß. Es wäre sich eine neue Bestleistung (54,55 Sek.) ausgegangen, das ist so ärgerlich. Aber das kann man nicht ändern“, meinte Pressler.
Über dieselbe Distanz bei den Männern gelang dem österreichischen Rekordhalter Niklas Strohmayer-Dangl der Sprung ins Semifinale (13.55), während sein Teamkollege Leo Köhldorfer als Letzter ausschied.
Über 800 Meter blieb der Aufstieg für die Österreicherin Caroline Bredlinger außer Reichweite. Im langsamsten Vorlauf kam sie auf Rang 29. Die Favoritinnen Femke Broeders-Bol, Keely Hodgkinson und Audrey Werro gewannen souverän ihre Vorläufe.
Auch der schnellste Mann Österreichs, Markus Fuchs, schied in den 100-m-Vorläufen der Nicht-Vorqualifizierten als 23. aus. Für ihn heißt es nun: Flug erwischen, denn in vier Tagen ist seine Hochzeit.
Morgen wartet aus österreichischer Sicht mit Hürdensprinter Enzo Diessl ein EM-Höhepunkt. Als Vorqualifizierter startet er im Semifinale (20.55).
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