Sport-News

Wenn Nadine Polt, Hannah Zemansky, Angelika Hauer und Stefanie Altmann über Fußball reden, dann glaubt man nicht, dass sie bisher noch kein Spiel gewonnen haben. 60 Tore hat der USC Litschau in den neun Partien im Herbst kassiert, kein einziges geschossen. Immerhin steht aber ein Punkt auf der Habenseite. Die Motivation ist dennoch ungebrochen, die Vorfreude aufs Frühjahr groß. In der nördlichsten Stadt Österreichs, dort, wo der Ball schon einmal in Tschechien landen kann, wenn man nicht genau zielt, sind Siege und Tore nicht alles, was zählt. Aber schön wären sie schon.

Es war im Herbst 2024, als sich Initiatorin Lina Blach und ein paar junge Frauen dachten, sie würden selbst auch gerne Fußball spielen. „Die Vorgabe des Obmanns waren neun, zehn Spielerinnen, dann könnten wir das ganze im Verein machen“, erinnert sich Hannah Zemansky. Und dann ist alles schnell gegangen. Aus einem Facebook-Aufruf wurde eine WhatsApp-Gruppe, wo dann auch das erste Training am 21. Dezember angekündigt wurde. Und es kamen tatsächlich mehr als 20 junge Frauen. „Der Verein ist von Anfang an voll hinter uns gestanden“, erinnert sich Nadine Polt. Bis zum ersten Spiel sollte es aber noch dauern, zunächst war Training angesagt.

Voller Einsatz

Und da kommt Trainer Markus Steiner ins Spiel, der gemeinsam mit seinem Co Markus Blach die Fäden zieht. Zu Beginn hat es auch noch Unterstützung von der Waldviertler Trainerlegende Werner Grubeck gegeben. „Wir schaukeln das mit den Mädels“, sagt Steiner stolz. Der 44-Jährige hat früher selbst gekickt, den Trainerjob bei einem Frauen-Team hat er nicht kommen sehen. „Das war Zufall. Ich bin da reingerutscht“, erklärt er. „Und jetzt kommt er nicht mehr los“, ergänzt Nadine Polt lachend. Der Spaß und die Gemeinschaft dürfen nicht zu kurz kommen bei den Frauen des USC Litschau, das merkt man sofort.

Von Fabio Tartarotti

Für die Sportunion Mauer war die neunte Kalenderwoche des laufenden Jahres eine besonders harte. Am Dienstagabend waren die Liesinger zu Gast beim Favoritner AC für das Nachtragsspiel der vorigen, verschneiten Spielwoche. Die Gastgeber übernahmen eine frühe Führung durch Brooklyn Barataud (11.), Mansour Kerime (56.) erhöhte nach der Pause auf 2:0. 
 

Von Lukas Bergmann


Vor dem Anpfiff in der Gloggnitzer Krammer Arena gab es einiges an Gesprächsstoff. Nicht nur, weil sich die Wiener Viktoria wegen einer Autobus-Panne so sehr verspäteten, dass der Anpfiff um 15 Minuten nach hinten verschoben werden musste. Ein Neuzugang wurde auch heiß diskutiert. Roman Kerschbaum wechselte im Winter von Rapid ablösefrei zu der Sportvereinigung. 

Fünf Wochen nach ihrem Premieren-Triumph in Zao (Japan) holte Skispringerin Lisa Eder auf heimischem Terrain ihren zweiten Weltcupsieg. Am Sonntag ließ die 24-jährige Salzburgerin auf der Normalschanze in Hinzenbach die Konkurrenz souverän hinter sich und gewann klar vor der Norwegerin Anna Odine Ström (-11,3 Pkt.).

Weltcup-Dominatorin Nika Prevc, die tags zuvor Eder das Nachsehen gegeben hatte, kam nach einem verpatzten ersten Sprung über Rang drei nicht hinaus (-16,8).

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