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Der Weltcupkalender hat es nicht wirklich gut gemeint mit Julia Scheib. Einen Monat ist es inzwischen her, dass die beste Riesentorläuferin des Winters bei Olympia nach vielen Patzern vom Erfolgskurs abgekommen ist (Rang 5), und seither wartet die Steirerin darauf, der Welt endlich zeigen zu können, dass sie in dieser Disziplin die wahre Nummer eins ist.

Nach dem zehnten Meistertitel in Folge für St. Pölten deutet in der Frauen-Bundesliga in dieser Saison alles auf das Ende einer Ära hin: Der SKN hat beide Duelle mit der Austria verloren und ist noch dazu im ÖFB-Cup gegen die Wienerinnen ausgeschieden.

Noch hat der Serienmeister alles in eigenen Händen und Füßen – das liegt am 2024 geänderten Modus. Aber auch damit könnte es nach der zu Ende gehenden Länderspielpause vorbei sein: St. Pölten tritt am Sonntag bei den starken Altacherinnen an, die auf Rang drei liegen.

Leader Austria spielt heute in Salzburg, wo es seit dem Einstieg von Red Bull wie erwartet bergauf geht – aktuell ist der frühere FC Bergheim Fünfter.

Der LASK und der TSV Hartberg haben die Meistergruppe der Fußball-Bundesliga mit einem torlosen Remis eröffnet. 9.544 Zuschauer in der Raiffeisen Arena sahen am Freitagabend, wie die Linzer gegen kompakte Steirer vergebens den Torerfolg suchten. Nach zehn Treffern in den bisherigen Saisonduellen waren hochkarätige Chancen Mangelware. Hartbergs Youba Diarra sah in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.

Für den vorübergehend auf Platz eins liegenden LASK geht es bereits am Mittwochabend weiter. In Ried kämpft das Team von Dietmar Kühbauer im Halbfinal-Nachtragsspiel des ÖFB-Cups um das Final-Ticket nach Klagenfurt. In der Meistergruppe wartet dann die Reise nach Wien zu Rapid. Hartberg trifft nach über einer Woche Pause zu Hause auf die Austria.

 

Beide Teams stellten mehr oder weniger freiwillig personell um. Beim LASK fehlten neben Innenverteidiger Joao Tornich sowie dem ebenfalls angeschlagenen Stürmer Krystof Danek auch Sascha Horvath aus privaten Gründen. Der Kapitän der Linzer wurde Vater. Horvath wurde im zentralen Mittelfeld von Christoph Lang vertreten. Bei den Hartbergern musste mit Lukas Spendlhofer der Abwehrchef erkrankt passen. Im Angriff setzte Manfred Schmid neben Havel nicht auf Marco Hoffmann, sondern auf den Ghanaer Musibau Aziz.

Hartbergs jüngste Startelf

Die Steirer gingen mit der jüngsten Startelf in ihrer Bundesligageschichte ins Spiel. Nur 22,6 Jahre waren die Steirer alt.

Für den LASK hatte sich ein Geduldsspiel angekündigt. Mit Hartberg kam die mit nur 24 Gegentoren zweitstärkste Abwehr der Liga, vorne sollte der schnelle Havel Nadelstiche setzen. Die LASK-Leihgabe - Hartberg wird die Kaufoption ziehen - wartet im Frühjahr aber noch auf sein elftes Saisontor. Eine Parallele zwischen den Kontrahenten gab es: Hartberg kassierte in den 14 Runden davor ebenso nur eine Niederlage wie die Athletiker. Diese Serien sollten weitergehen.

Die Formel 1 hat eine der größten Regelrevolutionen der Geschichte hinter sich gebracht. Die Bedeutung der Elektro-Komponente des Antriebs ist deutlich höher, die Autos werden mit 100 Prozent nachhaltigem Treibstoff angetrieben, sie sind wendiger und leichter. Nur aufgrund dieser Reform, die den Weg in die Zukunft des Motorsports weisen soll, haben zwei Teams den Schritt in die neue Formel 1 gewagt, Audi und Cadillac. Das erste Rennen in Melbourne gab ihnen recht. Die Zuschauer wurden mit 120 Überholmanövern (45 im Jahr zuvor) bestens unterhalten.

Vier Medaillen aus vier Rennen. Nach Veronika Aigner (23) hat auch Bruder Johannes im Riesentorlauf der sehbeeinträchtigten Skifahrer bei den Paralympics in Cortina wieder angeschrieben. Wie die große Schwester, die am Donnerstag ihre dritte Goldene einfuhr, jubelte auch der 20-Jährige über seinen dritten Sieg bei diesen Winterspielen.

Hinter Aigner und seinem Guide Nico Haberl sicherte sich der Italiener Giacomo Bertagnolli, der nach Durchgang eins noch in Führung gelegen hatte. Auch der hält bei bereits vier Medaillen aus vier Rennen (Einmal Gold). Aigner hatte am Ende 0,34 Sekunden Vorsprung. Platz drei ging an den Polen Michal Golas (+2,08 Sekunden). Der zweite Österreicher bei den Sehbeeinträchtigten, Michael Scharnagl belegte Rang sieben. 

Der 36-Jährige und Guide Lilly Sammer - die mit Veronika Aigner zu drei Medaillen gefahren war - hatten am Ende 10,27 Sekunden Rückstand auf Bronze. Österreich hält nun bei elf Medaillen, sechs davon in Gold. Für alle davon zeichnen sich die Aigner-Geschwister verantwortlich.

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