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Die Tirolerin Laura Stigger hat sich den Sieg im olympischen Cross-Country-Rennen beim Mountainbike-Weltcup in Nove Mesto (Tschechien) geholt. Die 25-Jährige setzte sich klar vor der Schwedin Jenny Rissveds und der Schweizerin Sina Frei durch. Im Short Track am Samstag war Stigger Zweite geworden. Mona Mitterwallner kam am Sonntag auf Platz 31. Beide sind als nächstes auf Weltcupebene von 12. bis 14. Juni in Saalfelden-Leogang zu sehen.

"Ich bin einfach mein Tempo gegangen, habe meinem Gefühl vertraut. Es fühlt sich so gut an, der erste Weltcupsieg in Europa für mich, das klingt verrückt", sagte Stigger, die erklärte, dass sie auf den letzten Metern vor der unglaublichen Kulisse Gänsehaut bekommen hatte. "Ich hatte so viel Spaß, ich liebe diesen Kurs."

Im Männer-Rennen gelang Maximilian Foidl beim Triumph von Olympiasieger Tom Pidcock mit Rang acht sein bestes Weltcup-Ergebnis. Bis dato war ein zehnter Platz beim Finale der vergangenen Saison das Topresultat des Tirolers gewesen.

Österreichs Debütantinnen im Hauptbewerb der French Open sind gleich am ersten Turniertag in Paris ausgeschieden. Lilli Tagger unterlag am Pfingstsonntag der als Nummer 32 gesetzten Wang Xinyu nach 2:08 Stunden 3:6,6:3,4:6. Qualifikantin Sinja Kraus war auf dem Center Court gegen Olympiasiegerin Belinda Bencic auf verlorenem Posten. Die als Nummer 11 gesetzte Schweizerin besiegte die Wienerin sicher 6:2,6:3. Tagger bleibt in der Seine-Stadt und spielt mit Sara Errani Doppel.

 

Die 18-jährige Osttirolerin hatte im Vorjahr als erste Österreicherin einen Single-Major-Titel bei den Juniorinnen geholt. Damit sind bei den Frauen nur noch zwei der vier ÖTV-Spielerinnen im Einsatz: Anastasia Potapova, die am Montag (2. Spiel nach 11.00 Uhr) auf die Australierin Maya Joint trifft, und Julia Grabher gegen Rebecca Sramkova (SVK/ebenfalls Montag, 2. Match). Ins Turnier startet am Pfingstmontag auch Qualifikant Jurij Rodionov, der gegen Arthur Rinderknech (FRA-22) auf dem Court Suzanne Lenglen den Tag eröffnen darf. Sebastian Ofner beginnt sein Turnier am Dienstag gegen den Italiener Luciano Darderi.

Tagger wirkte danach nicht massiv enttäuscht. "Natürlich war es ein enges Match. Ich bin ein bisserl angespannt auf den Platz gegangen", gestand sie. "Im zweiten Satz habe ich einen guten Weg gefunden, im dritten hatte ich meine Chancen, habe sie aber nicht nutzen können. Es gibt immer noch viele Dinge zu lernen."

Tagger nur im zweiten Satz stark

Tagger begann bei ihrer Premiere gleich neben dem Court Suzanne Lenglen, der seit seiner Überdachung weit lauter geworden ist, gut und ging nach einem Break im Auftaktgame 2:0 in Führung. Danach riss aber der Faden und es schlichen sich viel zu viele Vorhandfehler ein. Nach Serviceverlusten zum 2:2 und 2:4 geriet sie von 2:0 mit 5:2 in Rückstand. Nach 40 Minuten hatte Wang Satz eins in der Tasche.

Der FC Bayern hat zum 21. Mal den Fußball-DFB-Pokal gewonnen und sich damit auch zum Double-Gewinner gekrönt. Der Meister setzte sich am Samstag im Finale im Berliner Olympiastadion gegen den VfB Stuttgart mit 3:0 durch, Matchwinner war Harry Kane mit einem lupenreinen Hattrick (55., 80., 92./Elfmeter). Konrad Laimer spielte beim Rekord-Cupsieger durch und durfte über seinen dritten DFB-Pokal-Triumph jubeln. Davor hatte der Salzburger 2022 und 2023 mit RB Leipzig triumphiert.

Für die Bayern war es der erste Cupsieg seit 2020 und das 14. Double. Kane erzielte das 1:0 mit einem Kopfball, nachdem er von Michael Olise ideal bedient worden war, legte in der 80. Minute nach einer gekonnten Ballannahme im Strafraum nach und krönte seine Leistung mit dem Penaltytreffer in der Nachspielzeit. Außerdem verzeichnete der Engländer kurz vor dem 2:0 noch einen Lattenschuss.

David Alaba hat am Samstag auf emotionale Art und Weise Abschied von Real Madrid genommen. Österreichs Fußball-Teamkapitän verließ beim 4:2-Heimsieg über Athletic Bilbao in der 70. Minute unter tosendem Applaus und Standing Ovations der Zuschauer den Rasen des Estadio Bernabeu, manche Fans stemmten in Anlehnung an Alabas ikonischen Jubel weiße Klappsessel in die Höhe. Der Wiener wurde bei seiner Auswechslung von jedem Real-Profi und auch von Coach Alvaro Arbeloa umarmt.

An der Seitenlinie warteten bereits Alabas Lebensgefährtin Shalimar und die beiden gemeinsamen Kinder. Der 33-Jährige brachte es bei Real auf 132 Pflichtspiel-Einsätze und gewann mit den "Königlichen" in fünf Jahren elf Titel - je zweimal die Champions League, die Club-WM, den europäischen Supercup, die spanische Meisterschaft und den spanischen Supercup sowie einmal den spanischen Cup. Am Freitag war bekanntgegeben worden, dass Alabas Vertrag nicht verlängert wird. Der Innenverteidiger ist daher ablösefrei zu haben.

Die erste und wohl auch größte Chance auf den Viertelfinaleinzug bei der WM hat Österreich ausgelassen. Das Team von Roger Bader verlor das Duell mit Deutschland 2:6 und müsste schon gegen Finnland (Sonntag, 20.20 ORF Sport+) oder gegen die USA am Dienstag gewinnen, um es am Ende in die Top-4 der Gruppe A in Zürich zu schaffen. Wahrscheinlicher ist jetzt eher, dass Lettland und die USA an Österreich vorbeiziehen. Doch wer weiß: Dieses A-Team hat schon solche Überraschungen geliefert.

Für das deutsche Team kam schon vor dem Spiel am Samstag die Hiobsbotschaft. Weil Lettland das Team USA mit 4:2 besiegte, sanken die Chancen auf eine Viertelfinalteilnahme schon gehörig. Denn auch das direkte Duell mit den Letten hatten die Deutschen verloren.

Die Österreicher hatten in den ersten 20 Minuten gegen Deutschland die klar besseren Chancen und erwischten den Gegner mehrmals am falschen Fuß. Im ersten Powerplay hatten Zwerger und Rohrer (11.) gute Möglichkeiten. Wenig später legte Schneider den Puck perfekt ab für Nissner, der am Ellbogen von NHL-Goalie Grubauer scheiterte (16.). Auch Schneider und Biber (19.) tauchten alleine vor dem deutschen Goalie auf. Österreich hätte mit zwei, drei Toren Differenz führen müssen.

Den Bann brach die vierte Angriffsformation der Österreicher: Thaler überlief auf der linken Seite alle Gegner, seinen Pass in die Mitte lenkte Wallner zum 1:0 ab (23.). Die Freude dauerte nicht lange, da im nächsten Angriff Boston-Stürmer Reichel zum 1:1 traf (24.).

Die Deutschen kamen im Laufe des zweiten Drittels besser ins Spiel und schafften es, läuferisch und spielerisch Druck auszuüben. Und so war der zweite Treffer nur eine Frage der Zeit: Samanski von den Edmonton Oilers wurde am langen Eck freigespielt und traf zum 2:1 (34.). Jetzt brachte Österreich kaum eine Aktion zustande und war nur noch am Verteidigen. Mit dem 1:2 war Österreich nach 40 Minuten sehr gut bedient.

Österreich geriet auf die schiefe Ebene

Obwohl die Österreicher wieder gut in das Schlussdrittel starteten, machten die Deutschen auch das dritte Tor. Nach einer überflüssigen Strafe gegen Rohrer traf Reichel im Powerplay genau ins Kreuzeck zum 3:1 für Deutschland (46.). Beim 1:4 durch Wiederer fälschte Maier den Puck ins Tor ab (49.). Nach dem 2:4 durch Rohrer (49.) verhinderte eine fast gleichzeitige Vier-Minuten-Strafe gegen Schneider und eine Strafe gegen Nickl die Aufholjagd, Reichel erhöhte mit seinem dritten Treffer auf 5:2 (52.). Das 2:6 durch Ehl fiel ins bereits leere Österreicher-Tor.

Kapitän Peter Schneider sagte: "Bei uns haben sich leider ein paar Fehler eingeschlichen, das haben sie sehr gut ausgenützt. Auch meine Strafe muss ich vermeiden. Es war keine Absicht, aber unglücklich."

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