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Im Sommer 2022 war es um den FC Wacker Innsbruck so schlecht bestellt wie noch nie zuvor in der so turbulenten Vereinsgeschichte. Der Lizenzentzug, der Konkurs der Gmbh und ein Zwangsabstieg ließen den zehnfachen Meister hart in der 5.Liga aufschlagen.

Der FC Wacker hatte damals keine Spieler, kein Geld und keine Perspektive. Vier Jahre und 3 Aufstiege später melden sich die Innsbrucker in der 2.Liga zurück

Den Weg nach oben hat Präsident Hannes Rauch mitgemacht, der im Sommer 2022 mitten im Chaos das Himmelfahrtskommando übernommen hat.

KURIER: Wenn Ihnen im Sommer 2022 jemand gesagt hätte, dass der FC Wacker 2026 wieder in der Bundesliga sein wird, dann….

Hannes Rauch: …hätte ich geantwortet: Da träumt jemand von den warmen Eislutschern. Zu dem Zeitpunkt war damals die sportliche Perspektive zweitrangig. Es ist nur darum gegangen, den Verein am Leben zu halten. Es war ein wirtschaftlicher Überlebenskampf, wir waren ein Sanierungsfall. Man hat nicht gewusst, wie es mit dem FC Wacker weitergeht. Es war schon Harakiri.

Die Abstiegssorgen des österreichischen Eishockeyteams bei der WM in der Schweiz sind nach den Erfolgen über Großbritannien (5:2) und Ungarn (4:2) bereits nach dem ersten Wochenende verflogen. Das nächste Etappenziel lautet nun Sieg Nummer drei.

Gegen Lettland hat das ÖEHV-Team beste Erinnerungen aus dem Vorjahr, geht am Dienstag (16.20 Uhr/live ORF 1) in Zürich aber als Außenseiter ins Spiel.

„Wir brauchen uns nichts vormachen, weil uns letztes Jahr alles gelungen ist“, sagte Teamchef Roger Bader. Im Duell um das Viertelfinale feierte sein Team damals in Stockholm einen 6:1-Sieg und qualifizierte sich erstmals seit 31 Jahren für die K.o.-Runde. Auch heuer ist die Lettland-Partie ein Schlüsselspiel, will man wieder um das Viertelfinale mitspielen. 

„Die Spieler spielen in den europäischen Top-Ligen, sie sind schnell, sie sind skilled, sie machen harten Forecheck“, analysierte Bader. Der Weltranglisten-Zehnte baut auf viel Routine, hat mit Sandis Vilmanis von den Florida Panthers einen NHL-Spieler dabei und kann mit Kristers Gudlevskis, DEL-Torhüter des Jahres 2025, auf einen sicheren Rückhalt setzen.

Beim österreichischen Rodelverband wird Kontinuität großgeschrieben. Das erkennt man an den Protagonisten, die allesamt schon seit Jahren werkeln und das Vertrauen genießen. Manche sind sogar schon seit Jahrzehnten für die kleine Rodel-Familie im Einsatz.

Kritik an Kürzungen

Markus Prock zieht schon seit einer halben Ewigkeit im österreichischen Rodeln die Fäden und gehört längst zum Eiskanal-Inventar. Als Präsident wurde der 61-jährige Stubaier für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.

Es warten durchaus herausfordernde Zeiten, denn das Sportbudget wurde zuletzt deutlich gekürzt. "Noch enger können wir den Gürtel nicht schnallen. Wir werden improvisieren und alles geben. Wunder können wir aber keine bewirken", sagt Prock.

Stripperinnen in Montreal wollen während des Formel-1-Wochenendes streiken. „Wir glauben, dass der Grand Prix der beste Zeitpunkt für einen Streik ist“, heißt es in einem Statement auf der Webseite des Komitees autonomer Sexarbeit. Die Stripclubs hätten dann am meisten zu tun, es sei die lukrativste Zeit des Jahres. Mit der Arbeitsniederlegung am kommenden Samstag wollen sie vor allem um die gleichen Rechte kämpfen, die Menschen in anderen Jobs haben.

„Da wir keine fest angestellten Mitarbeiter sind, haben wir keinen Zugang zu den Schutzmaßnahmen, die andere Arbeitnehmer normalerweise genießen“, erklärte eine Betroffene der Montreal Gazette. Demnach erhalten die meisten Tänzerinnen in Montreal kein Gehalt in Stripclubs, sie sind angewiesen auf Trinkgelder. Zudem müssen sie oft eine Gebühr an die Bar zahlen, um dort überhaupt tanzen zu können. Am Grand-Prix-Wochenende sollen diese Gebühren besonders hoch sein. „Es passiert jedem von uns jedes Jahr, dass wir nach Hause gehen und im Minus sind“, sagte die Tänzerin.

Es war Christi Himmelfahrt. Nach dem schönen Wetter der letzten Wochen wirkte das Heidebodenstadion durch die Bewölkung wie ein mystischer Ort. Dreieinhalb Stunden vor dem Anpfiff gegen den SV Horn war es noch sehr ruhig. Einer der ersten im Stadion war jedoch nicht der Platzwart oder Hausmeister, sondern Paul Hafner. Der Trainer musste noch einiges erledigen. Vieles davon hatte nur peripher mit der Leistung am Platz zu tun. Wie ein Hausmeister trug er einen voluminösen Schlüsselbund mit sich und konnte auch jede Tür aufsperren. Beim Verein vertrauen ihm alle ausnahmslos.

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