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Von Fabio Tartarotti 

Die letzte Saison war nicht unbedingt von großer Spannung geprägt. Mattersburg fegte über die Konkurrenz hinweg, krönte sich Wochen vor Schluss zum Meister und verlor bis zu diesem Zeitpunkt nicht mal ein Spiel. Nach dem Aufstieg des MSV in die Ostliga sieht es nun anders aus in der Burgendlandliga.

Der Sommer-Grand-Prix ist für die Nordischen Kombinierer der erste echte Formcheck auf internationalem Niveau und gibt Aufschluss über die bisherige Sommervorbereitung: Haben die Trainingsinhalte gestimmt? Sind die Athleten auf einem guten Weg? 

Nach den ersten beiden Bewerben in Bischofshofen kann konstatiert werden: Die ÖSV-Kombinierer sind auf Kurs.

So gelang Katharina Gruber in beiden Wettkämpfen der Sprung aufs Stockerl. Die Oberösterreicherin, die im vergangenen Winter als erste heimische Kombiniererin im Weltcup gewinnen konnte, landete an beiden Tagen an der dritten Stelle.

Österreichs Rekordlerin Julia Mayer lief in einem starken Marathonrennen bei der Leichtathletik-EM in 2:28:23 Stunden auf Platz zehn. Auf dem Bergauf-Bergab-Kurs in der Innenstadt von Birmingham präsentierte sich die Niederösterreicherin in Topverfassung und taktisch gut eingestellt. 

Einen Start-Ziel-Sieg landete die Finnin Alisa Vainio im Championshiprekord von 2:22:26, eine EM-Bestleistung erreichte mit 2:09:11 auch der deutsche Sieger Amanal Petros.

Mit dem zehnten Platz sei sie sehr zufrieden, das sei das oberste Ziel gewesen. „Und langsam war es auch nicht“, meinte Mayer, deren Bestmarke - auf einem flachen Kurs wohlgemerkt - bei 2:26:08 Stunden liegt. „Es war wie erwartet schwer, die letzten zwei Runden waren muskulär zäh. Aber ich habe es mir richtig gut einteilen können, sodass ich hintenraus das Tempo halten und auf den letzten 800 m noch ein bisschen schneller werden konnte.“ 

Silber gab es für Lili Anna Vindics-Tóth (HUN/2:27:21), Bronze für Abbie Donnelly (GBR/2:27:33). Eva Wutti klassierte sich als 45. (2:47:29).

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