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Der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Formel 1 hat ein weiteres Kapitel geschrieben. Sir Lewis Hamilton erfüllte sich und den Tifosi einen Traum und gewann seinen ersten Grand Prix für Ferrari. Insgesamt war es der 106. Sieg in der Karriere des 41-jährigen Briten und sein siebenter Erfolg auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Damit hält Hamilton den alleinigen Streckenrekord. Der noch immer top-fitte Hamilton ist nun der älteste Grand-Prix-Sieger seit Jack Brabham, der 1970 bei seinem Triumph in Südafrika noch ein paar Tage älter war.

"Ich bin wahnsinnig stolz auf euch", jubelte Hamilton am Funk. "Das ist ein Moment, den ich schon lange herbeigesehnt habe."

Mit Beginn der Saison 2025 war Hamilton zu Ferrari gewechselt. Die ursprüngliche Begeisterung erlebte beim Sprint in China ein Hoch, verflachte aber bald, das Auto war schlicht zu langsam. Doch 2026 kann der stolze Rennstall wieder mitmischen. In China wurde Hamilton Dritter, in Kanada und zuletzt in Monaco kam er auf Rang zwei. In Barcelona erfolgte nun die Krönung.

Entscheidung in der 41. Runde

In der 41. von 66 Runde rollte Fernando Alonso mit seinem Aston Martin aus. Für den Lokalmatador endete das Rennen, für die anderen Piloten begann es fast wieder von vorne. Denn das "virtuelle Safety-Car" wurde ausgerufen. Max Verstappen und Lewis Hamilton kamen somit zu einem billigen Boxenstopp, bei dem sie kaum Zeit verloren.

Dramatisches Ende für Antonelli

Hamilton setzte sich an die Spitze. Der Routinier fühlte sich in seinem Ferrari sichtlich wohl und baute seinen Vorsprung auf die Mercedes-Piloten Runde für Runde aus. Während Hamilton ungefährdet zum Sieg raste, zeigte WM-Leader Kimi Antonelli, dass er die Nummer 1 bei den Silberpfeilen für sich beansprucht. Der Italiener überholte mit einem gekonnten Manöver seinen Teamkollegen George Russell - und rollte wenige Momente später mit einem Defekt aus. Auch Charles Leclerc musste seinen Ferrari mit einem Lenkungsdefekt abstellen.

Somit gewann Hamilton vor Russell und Lando Norris im McLaren.

Die 94. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans, einem der wichtigsten Langstrecken-Rennen der Welt, endet für Österreich mit einem verpassten Podium.

Den Gesamtsieg holt der Toyota rund um die beiden ehemaligen Formel-1-Piloten Kamui Kobayashi und Nyck de Vries sowie Mike Conway. Der Wahl-Bregenzer René Rast wird zusammen mit seinen BMW-Teamkollegen Robin Frijns und Sheldon van der Linde Zweiter. Rang drei geht an den zweiten Toyota mit den beiden Ex-F1-Fahrer Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryō Hirakawa.

Österreichs einziger Hypercar-Pilot, Ferdinand Habsburg, belegt im Alpine zusammen mit António Félix da Costa und Charles Milesi den sechsten Gesamtplatz.

Schmid-Auto um zwei Sekunden nicht Dritter

In der LMGT3, der langsamsten Klasse beim Klassiker an der Sarthe, zittert Clemens Schmid zusammen mit Răzvan Umbrărescu. Denn in der Schlussphase pilotiert Teamkollege José María López den Akkodis-Lexus.

Trotz eines Kraftakts kann der Argentinier den auf Platz drei fahrenden Aston-Martin-Piloten Eduardo Barrichello, Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Rubens, nicht mehr einfangen. Der Rückstand beträgt bei Zieleinfahrt 1,7 Sekunden. 

Klassenkollege Richard Lietz wird im Manthey-Porsche zusammen mit Riccardo Pera und Yasser Shahin 13. In der LMP2-Kategorie belegt der Proton-Oreca mit Horst Felbermayr Jr. sowie dessen Sohn Horst Felix und Lorenzo Fluxá den 14. Platz.

Bei einem Festival konnten Tennisfans sie schon sehen, bei einem großen Streamingdienst dürfen es bald alle. Die Dokumentation „Chris & Martina: The Final Set“ ist bald abzurufen. 

Chris Evert und Martina Navratilova dominierten das Frauen-Tennis ab Mitte der 1970er-Jahre nach Belieben, erst als Mitte der 1980er Jahre die Deutsche Steffi Graf auftauchte, war es mit der Dominanz vorbei. Zumindest die gebürtige Tschechoslowakin Navratilova gewann danach immer noch große Turniere. 

Aus Konkurrentinnen waren schon in der Spätphase der Karrieren Freundinnen geworden  die Beziehung hat sich verstärkt, weil beide mit Krebserkrankungen zu kämpfen hatten. 

Nun wurde die Doku beim Tribeca Film Festival in New York vorgestellt. Mit prominenten Gästen: Auch John McEnroe, ein Zeitgenosse von Evert und Navratilova wollte sich die Premiere nicht entgehen lassen. 

"Knicks in 5": Das war der Tenor bei den Fans in der Finalserie zwischen den San Antonio Spurs und dem neuen NBA-Champion New York Knicks.

Am Samstag (Lokalzeit) war es für die Knicks rund um Superstar Jalen Brunson, der 45 Punkte erzielte, so weit: Nach einem 94:90-Sieg im Frost Bank Center, der Heimat der Spurs, stemmten die New Yorker erstmals seit 53 Jahren die "Larry O’Brien Championship Trophy" in die Höhe. Zugleich avanciert die Mannschaft von Head Coach Mike Brown zum ersten Team überhaupt, das in derselben Saison sowohl den „NBA Cup“ als auch die Meisterschaft gewinnt.

"Elektrisierende Stimmung"

"Wir haben gerade die NBA-Finals gewonnen", jubelt ein Knicks-Fan lautstark. "Das ist verrückt." Ein anderer Fan ergänzt: "Es wird wohl eine Weile dauern, um von diesem Hoch wieder runterzukommen. Alle sind unfassbar aufgeregt, es ist eine großartige Atmosphäre."

Eine Mutter kann es zusammen mit ihrem Sohn kaum fassen: "Es ist unglaublich. (Jalen) Brunson, oh mein Gott. Alle Spieler waren unglaublich. Wir haben es geschafft, alle haben daran geglaubt. Wir haben es nach Hause gebracht."

New York befand sich in den Nachtstunden im Ausnahmezustand. Eine "elektrisierende Stimmung" durchschoss die Straßen jener Stadt, die ohnehin "nie schläft". In der Feiernacht seien "alle Nachbarn, alle Knicks-Fans", war sich ein Fan sicher.

Es wird mit der Polizei gefeiert

Die Freude der Fans im "Big Apple" machte vor niemandem halt, auch nicht vor der örtlichen Polizei. So gab es etwa ein gemeinsames Feiern im Stadtteil West Village. Der Titel der Knicks habe "die Stadt vereint", berichtete NBC-Reporter Chris Glorioso.

Kein Stein blieb auf dem anderen, Feuerwerke wurden gezündet, die Straßen waren voller Menschen. Die Feuerleitern an den Häusern wurden kurzerhand zu Sitz- und Stehgelegenheiten umfunktioniert.

Die Party wird in der neuen Woche weitergehen. Bürgermeister Zohran Mamdani verkündete bereits, dass es am Donnerstag eine Parade in Manhattan geben wird.

Meister-Fanshirts zu kaufen

Die Kult-Rap-Gruppe "Wu-Tang Clan", die in der Halbzeit des vierten Spiels auftrat, nimmt das historische Ereignis zum Anlass, eigenes Merchandise in den Handel zu bringen. Ab sofort sind Shirts erhältlich, die sowohl das Logo der Band als auch den Gesamtsieg der Knicks zeigen.

Der ehemalige NFL-Profi Aldon Smith ist im Alter von nur 36 Jahren gestorben. Das gab sein ehemaliges Team, die San Francisco 49ers, ohne Angaben einer Todesursache bekannt. „Wir sind erschüttert durch den plötzlichen und tragischen Tod von Aldon Smith“, hieß es in der Mitteilung. Die 49ers erinnerten daran, dass der Verteidiger eine herausragende erste Saison als Profi hatte und „sein Lächeln jeden Raum erhellte, in den er gegangen ist“.

Smith war 2011 an siebter Stelle des NFL-Drafts von den 49ers ausgewählt worden und schaffte es mit dem Team einmal in den Super Bowl. Seine 33,5 Sacks - erfolgreiche Attacken auf den gegnerischen Quarterback - in den beiden ersten Spielzeiten seiner Karriere als Football-Profi sind noch immer der NFL-Rekord.

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