Der Angstgegner der Top-Teams in der Regionalliga Ost hat wieder zugeschlagen. Nachdem der Favoritner Athletikclub am Ostermontag Titelverteidiger Donaufeld überraschend mit 2:0 bezwang, war am Freitag der SV Horn dran. Zu Gast beim einzigen RLO-Klub der eine 2. Bundesliga-Lizenz erhalten hat, gewannen die Favoritner erneut unerwartet. So konnte der FavAC in einer Kalenderwoche gleich sechs wichtige Punkte im Abstiegskampf holen und steht plötzlich punktgleich mit dem Wiener Sport-Club auf Rang 14 der Tabelle. "Jetzt gilt es genau so weiterzumachen und den Fokus direkt wieder auf das nächste Spiel zu legen", meinte FavAC-Trainer Herbert Gager nach Spielende.
Von Fabio Tartarotti
Nur vier Punkte aus sechs Spielen – das war die enttäuschende Rückrunden-Bilanz des SV Oberwart vor dem Wochenende. Auch unangenehme Niederlagen gegen Abstiegskandidaten Neusiedl und Elektra fanden sich unter den jüngsten Ergebnissen. Dann gab es am Anfang der Woche den nächsten Rückschlag für Oberwart: Der Antrag auf eine Lizenz für die 2. Bundesliga wurde abgelehnt.
Von Lukas Bergmann
Niemand konnte vor Spielbeginn ahnen, was sich in den nächsten 90 Minuten am Kunstrasenplatz der SV Donau abspielen würde. Die 12 SVD-Ultras waren wie immer frohen Mutes und feuerten die Spieler schon vor Spielbeginn mit ihren Schlachtgesängen an. Die Niederösterreicher starteten jedoch mit viel Elan. Von Minute 28 bis 38 netzten die Gloggnitzer gleich dreimal. Der ernüchternde Start in die Partie hielt aber die SVD-Ultras nicht davon ab, mit voller Kraft und ihren schon angekratzten Stimmen das Team anzufeuern. Ihr Durchhaltevermögen wurde auch belohnt. Tobias Peter verkürzte – vollkommen entgegen dem Spielverlauf – zum 1:3.
Von Lukas Bergmann
Es waren Freudentage in Mattersburg. In der Umgebung des Pappelstadions fand am Wochenende der alljährliche Mattersburger Kirtag statt und am Platz gab es auch Grund zu feiern – schon wieder. Seit Saisonbeginn verlor der MSV 2020 kein einziges Spiel. Gegen die Spielgemeinschaft Edelserpentin wollten die Mattersburger ihre weiße Weste behalten. Um das zu gewährleisten, und damit die Fans auch in Scharen ins Stadion strömen, verschob der Mattersburger Kirtag sogar seinen Bieranstich und die Freibier-Runde. Die Maßnahmen fruchteten: Knapp tausend Zuschauer fanden den Weg in eine der schönsten Arenen in Ostösterreich. Das ist eine stolze Anzahl für ein Burgenlandliga-Match. Die Mannschaft enttäuschte ihre Fans auch nicht. Der MSV ließ keine Zweifel aufkommen, wer hier der Herr im Haus ist. Die harmlosen Edelserpentiner Gäste hatten über 90 Minuten nur zwei richtige Schüsse auf das Tor.
Von Fabio Tartarotti
Fast nicht zu glauben ist der diesjährige Lauf des Post SV. Seit Beginn der Saison vor 21 Runden haben die Hernalser noch nie verloren. Doch die Meisterschaft haben die Postler noch nicht eingepackt und so traf der Tabellenführer am Samstag am Postsportplatz auf den ersten Verfolger SK Cro-Vienna.