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Dass die japanischen Fans für ihre Ordentlichkeit bekannt sind, haben sie bei Weltmeisterschaften mehrfach bewiesen, etwa bei den 2018 in Russland oder 2022 in Katar

Und auch beim Gruppe-F-Auftakt gegen die Niederlande (2:2 nach spätem Ausgleich durch Ex-Glasner-Spieler Daichi Kamada) zeigten sich die Anhänger der "Samurai Blue" in bester Manier. Nach den Spielen wurde das Dallas Stadion nicht vorzeitig verlassen, sondern erst die Müllsäcke ausgepackt.

So zogen die Fans Sitzreihe für Sitzreihe durch das Stadion und sammelten jedes noch so kleine Stück auf. Auch ein Rollstuhlfahrer war dieser "Pflicht" nicht entbunden. Die Japaner waren allerdings nicht alleine, denn es gab prominente Unterstützung: Jameis Winston, der bei der WM als Experte des TV-Senders FOX im Einsatz ist, beteiligte sich an der Aufräumaktion.

Der 32-jährige Winston, der für die NFL-Franchise New York Giants spielt, streifte sich ein Japan-Trikot mit der Nummer 4 über und füllte Müllsack um Müllsack.

Die Carolina Hurricanes haben zum zweiten Mal in ihrer Geschichte den Stanley Cup in der NHL gewonnen. In Las Vegas holte das Team gegen die Golden Knights durch ein 3:0 im sechsten Duell den entscheidenden vierten Sieg in der „best of seven“-Serie. Die erste Meisterschaft gewannen die Hurricanes 2006. Für die Golden Knights, die ihre neunte NHL-Saison spielen, platzten im dritten Finale zum zweiten Mal alle Träume. Der einzige Titel bleibt der aus der Saison 2022/23.

Schon in der vierten Minute gelang Taylor Hall das 1:0 für die Gäste. Jackson Blake traf im zweiten Drittel zum 2:0. Danach hatten die Hurricanes die Partie im Griff - auch, weil Vegas die eigenen Gelegenheiten nicht nutzen konnte. 68 Sekunden vor dem Ende traf Nikolaj Ehlers zum 3:0, als die Golden Knights ohne Tormann den Anschlusstreffer erzwingen wollten.

Die Niederlande und die Fußball-WM, das ist eine leidige Geschichte. Noch vor jedem Turnier galt Alarmstufe Oranje und der Europameister von 1988 wurde in den Rang des Geheimfavoriten gehoben. Der ersehnte WM-Titel blieb den Niederlanden bislang aber bei drei Finalteilnahmen (1974, 1978, 2010) verwehrt.

Niederlande: Dämpfer zum WM-Auftakt

Der erste Auftritt bei dieser Weltmeisterschaft verlief für die Niederländer alles andere als plangemäß: Das Team von Ronald Koeman startete mit einem 2:2 gegen Japan ins Turnier und erlitt zum Beginn gleich einen richtigen Dämpfer.

Die Niederlande wurden von den disziplinierten und lauffreudigen Japanern extrem gefordert und hatten große Mühe, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit gingen die Niederländer kurz nach der Pause in Führung: Abwehrchef Van Dijk bugsierte einen Kopfball zielsicher über die Linie – 1:0 (51.).

Ex-LASK-Spieler trifft zum Ausgleich

Der Führungstreffer war freilich nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Die Japaner zeigten sich unbeeindruckt und meldeten sich schon wenige Minuten später zurück. Der ehemalige LASK-Legionär Keito Nakamura traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum verdienten 1:1 (57.).

Die Elfenbeinküste hat bei der Fußball-WM in Nordamerika das Aufeinandertreffen der beiden jüngsten Mannschaften des Turniers für sich entschieden. Die Afrikaner gewannen am Sonntag in Philadelphia in der Gruppe E gegen Ecuador mit 1:0 (0:0). Dank eines Treffers von Amad Diallo in der 90. Minute hat die Elfenbeinküste nun gute Chancen, bei ihrer vierten WM-Teilnahme erstmals den Aufstieg in die K.o.-Runde zu schaffen. Dreimal landeten davor Schüsse nur an der Latte.

Ecuador, das sich dank starker Defensive mit Platz zwei hinter Titelverteidiger Argentinien für die WM qualifiziert hatte, war in Hälfte eins die gefährlichere Mannschaft. Rekordtorschütze Enner Valencia hatte die frühe Führung am Fuß, jagte den Ball aber drüber (11.). Knapper wurde es bei Schüssen von John Yeboah (23.) und Alan Minda (30.), die jeweils an der Latte landeten. Die Elfenbeinküste hatte ihre besten Szenen meist über die rechte Seite, an der der schnelle 19-jährige RB-Leipzig-Offensivmann Yan Diomande wirbelte. Bazoumana Toure (17.) und Elye Wahi (18.) hatten die aussichtsreichsten Szenen für die Afrikaner.

Jürgen Klopp hat sich nach dem ungefährdeten Auftakterfolg bei der Weltmeisterschaft bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für seine Aussage als TV-Experte entschuldigt

„Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können, aber das war schon zu spät und ich war im Fernsehen. Das ist flapsig rausgerutscht“, sagte Klopp nach dem 7:1 gegen Curaçao bei Magenta TV. 

„Das hat gar keine Relevanz. Da hoffe ich, dass das alle da draußen verstehen“, sagte Klopp in Richtung Nagelsmann, der ihm zuhörte und lächelte. „Was ich festgestellt habe, ich werde übermorgen 59 und bin immer noch dämlich. Aber es ist einfach passiert.“ Die beiden Fachmänner seien auf Nagelsmanns Seite, betonte Klopp. Anschließend klatschten sich die beiden ab und Nagelsmann verließ die Interviewsituation.

"Noch" als Seitenhieb

Klopp und der frühere Fußball-Weltmeister Thomas Müller hatten bei der Übertragung des WM-Eröffnungsspiels am Donnerstag in ihrer Rolle als Experten bei MagentaTV für Aufsehen gesorgt.

Als es um die deutsche Aufstellung gegen Curaçao ging, sagte Klopp: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf“ - und schob dann ein „noch“ hinterher. Müller reagierte sofort und sagte: „Kloppooooo. Wir haben Juni. Du bist schon im September.“

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