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Die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten hat am Sonntagabend mit Spanien einen würdigen Sieger gefunden. Damit fand auch das erste digitale KURIER-Tippspiel ein Ende. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden in den nächsten Tagen benachrichtigt.

An dieser Stelle blicken wir auf 39 Tage Tippspiel zurück. Knapp 1.200 Menschen nahmen am Tippspiel teil und gaben 29.405 Tipps ab. Wie gut die Teilnehmer getippt haben, wird in der Verteilung der Tipps klar. 47,33 Prozent haben zumindest die richtige Tendenz getippt, nur ungefähr 10 Prozent haben auf das exakte Ergebnis gesetzt.

Besonders spannend ist die Auswertung der einzelnen Runden. Nachdem in der ersten Runde noch überwiegend falsche Tipps abgegeben wurden, haben die Teilnehmer daraus gelernt und in der zweiten Runde schon mehr Spielausgänge richtig getippt.

Sinja Kraus und Lilli Tagger haben am Dienstag bei Tennis-WTA-250er-Turnieren Auftaktsiege eingefahren. 

Die frischgebackene Kitzbühel-Siegerin Kraus gewann in Hamburg gegen die Lettin Darja Semenistaja 3:6,6:3,6:2 und bekommt es im Achtelfinale mit der Spanierin Sara Sorribes Tormo oder der Armenierin Alina Tscharajewa zu tun. 

Kraus brachte zwei Tage nach ihrem Kitz-Triumph im ersten Satz nur einmal ihr Aufschlagsspiel durch, steigerte sich aber im zweiten Durchgang, in dem sie eine schnelle 4:0-Führung souverän zum Satzgleichstand nutzte. Im Entscheidungssatz zog Kraus schnell auf 5:0 davon und verwertete schließlich ihren vierten Matchball.

Tagger gegen Xinyu ungefährdet

Lilli Tagger setzte sich in Prag gegen die Chinesin Xinyu Gao 6:2,6:4 durch, sie trifft nun in der Runde der letzten 16 auf die Japanerin Mai Hontama.

Sie benötigte für ihren Aufstieg lediglich zwei Sätze. Die Osttirolerin hatte gegen die Weltranglisten-244. Xinyu nur im zweiten Set etwas härter zu kämpfen, als sie bei 5:4 zwei Breakchancen abwehren musste, ehe sie mit ihrem zweiten Matchball alles klar machte.

Auf einem Flug mit überwiegend argentinischen Passagieren an Bord hat sich der Pilot einen zweifelhaften Scherz erlaubt, kurz nachdem Argentinien das WM-Finale gegen Spanien verloren hatte. 

Vor der Landung nutzte er eine Durchsage, um die Fluggäste zunächst glauben zu lassen, die argentinische Mannschaft habe das Spiel gewonnen, ehe er sie wenige Sekunden später über den tatsächlichen Ausgang aufklärte.

„Es war ein hart umkämpftes Spiel bis zum Schluss - einschließlich der Verlängerung. Beide Mannschaften haben alles gegeben, aber leider kann nur ein Team das WM-Finale gewinnen“, sagte der Pilot, wie ein im Netz kursierendes Video zeigt. Dann fügte er hinzu, man wolle den argentinischen Freunden an Bord gratulieren. 

Im Flugzeug brach daraufhin Jubel aus, die Passagiere feierten ausgelassen den vermeintlichen Titel ihrer Mannschaft. Erst im zweiten Teil seiner Durchsage stellte der Pilot klar, dass tatsächlich Spanien gewonnen hatte. Die Stimmung an Bord kippte augenblicklich, aus dem Jubel wurde betretenes Schweigen.

Spielt Lionel Messi noch einmal für Argentinien? Das ist die eine Frage, die sich derzeit ganz Argentinien stellt - und die der 39-Jährige bislang unbeantwortet lässt. 

Mit 207 Länderspielen, 125 Toren und dem WM-Titel 2022 hat er mit der Albiceleste praktisch alles erreicht, was zu erreichen war. Beim Empfang des Vizeweltmeisters im ungemütlich-regnerischen Buenos Aires fehlte er. Die nächsten Länderspiele stehen bereits in wenigen Wochen an. Höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme.

Wie hat sich Messi selbst zu seiner Zukunft geäußert?

Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien noch gar nicht. Nach dem Spiel verließ der 39-Jährige wortlos das Stadion in East Rutherford. In einem längeren Instagram-Post knapp 20 Stunden nach dem 0:1 nach Verlängerung schreibt er von unermesslichem Schmerz und dass diese Wunde Zeit zum Heilen brauche. Wie lange? Und was danach passiert - kein Wort.

Warum ist er nicht mit der Mannschaft zurückgereist?

Offiziell wurden keine Gründe genannt. Messi dürfte aber gute Argumente haben. Berichten zufolge soll er via Miami, wo er seit Mitte 2023 für den dortigen MLS-Club Inter spielt, nach Rosario fliegen. Dort kommt Messi her. Als Zehnjähriger verließ er die Stätte vieler großer argentinischer Spieler Richtung Spanien. Damals schon mit dabei: Vater Jorge. Er managt Messi auch. Die gesundheitlichen Probleme von Messis Vater, die die Familie zu Beginn der WM bestätigt hatte, könnten nun Grund dafür sein, dass Messi getrennt von der Mannschaft reist - es passt sonst nicht zum Binnenverhältnis zwischen dem Anführer und seiner Gang.

Welche Rolle spielt Trainer Lionel Scaloni?

2006 standen Messi und Scaloni zusammen als Spieler im WM-Kader. Unter dem Trainer Scaloni erlebte Messi seine beste und mit riesigem Abstand erfolgreichste Zeit in der Nationalmannschaft. Sie gewannen zweimal die Copa América (2021 und 2024) sowie den WM-Titel 2022. Dazu wurden sie Finalissima-Gewinner 2022 beim Duell des Südamerika-Champions gegen den damaligen Europameister Italien.

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