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Das WM-Qualifikationsspiel des österreichischen Frauen-Fußball-Nationalteams in Slowenien am Samstag ist kurzfristig um zwei Stunden vorverlegt worden. Wie der ÖFB mitteilte, wird das zweite Spiel der Gruppe A4 in Koper wegen des zu erwartenden sehr starken Nebels am Abend nun bereits um 17.00 Uhr (live ORF Sport +) statt wie geplant um 19.00 Uhr stattfinden. Das erste Gruppenspiel hatte die ÖFB-Auswahl gegen Norwegen mit 0:1 verloren.

Konrad Laimer hat in der deutschen Fußball-Bundesliga sein drittes Saisontor für den FC Bayern geschossen. Der Salzburger traf beim 4:1-Heimsieg der Münchner gegen Mönchengladbach am Freitagabend in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte nach einem Konter zum 2:0.

Die ohne den angeschlagenen Top-Stürmer Harry Kane angetretenen Bayern blieben damit ohne große Mühe auf Titelkurs. Sie bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze zumindest vorübergehend auf 14 Punkte aus.

Luis Diaz brachte die Elf von Vincent Kompany in der 33. Minute voran, ehe Laimer einen Gegenstoß mit rechts erfolgreich abschloss. In der Halbzeit blieb Bayern-Torhüter Manuel Neuer verletzt in der Kabine. Bei den Gladbachern sah Rocco Reitz in der zweiten Halbzeit nach einer Notbremse Rot, Jamal Musiala verwertete vom Elferpunkt (57.). Nicolas Jackson (79.) traf zum 4:0, ehe der im Finish eingewechselte Teenager Wael Mohya (89.) Gladbachs Ehrentor schoss.

Diese Meldung war sogar der Bild eine ganz große Geschichte wert. „Top-Talent wird nicht für Deutschland spielen“, stand da am Freitag geschrieben und das auch sehr prominent platziert. Besagtes Top-Talent hört auf den Namen Paul Wanner – der 20-jährige Sohn einer Vorarlbergerin und eines Deutschen war bis zuletzt ein Fixpunkt im U-21-Nationalteam des DFB.

Geboren in Dornbirn und aufgewachsen in Oberschwaben hatte der Fußballer schon immer die Qual der Wahl. Nun hat er eine Entscheidung getroffen, die nicht mehr revidiert werden kann. „Ich möchte die sportliche Entwicklung der nächsten Monate bestätigen. Und dann träume ich natürlich davon, das Trikot der Nationalmannschaft Österreichs zu tragen“, sagte der offensive Mittelfeldspieler zu Sky.

Da ist es Ralf Rangnick also tatsächlich gelungen, den hochgehandelten Spieler für Österreich zu gewinnen. Den Einfluss des ÖFB-Teamchefs bestätigt Wanner nun auch. „Der Austausch mit dem ÖFB hat permanent stattgefunden, mit Ralf Rangnick und seinem Trainerteam habe ich seit sehr langer Zeit einen super offenen, ehrlichen Austausch. Diesen haben wir in den vergangenen Wochen noch einmal intensiviert.“ KURIER-Informationen zufolge war dabei neben Rangnick auch dessen engster Vertrauter federführend: Teamchef-Assistent Lars Kornetka.

Die Einberufung

Die nächsten Schritte sehen wie folgt aus: Wanner wird bei der bevorstehenden Kaderbekanntgabe am 16. März einberufen werden und kann sich dann im Trainingslager in Marbella in der letzten Märzwoche und bei den beiden WM-Tests in Wien gegen Ghana und Südkorea empfehlen.

Die WM sei ein Traum für jeden Spieler, so Wanner. „Aber wie jeder andere Spieler muss ich mir eine Nominierung verdienen. Dafür gebe ich in jedem Spiel alles.“

Drei Medaillen bei den Olympischen Winterspielen. Sieg im Massenstart-Weltcup. Sieg im Kompakt-Weltcup. Und dazu der Triumph im Gesamtweltcup

Johannes Lamparter ist der große Abräumer in der Nordischen Kombination.

In Lahti fixierte der 24-jährige Tiroler am Freitag vorzeitig den Gewinn der großen Kristallkugel. Nach seinem vierten Rang ist Lamparter beim Weltcupfinale in Oslo nicht mehr einzuholen.

Für ihn ist es der zweite Erfolg nach 2022/'23.

Bei den Paralympischen Winterspielen in Italien wird kein Sportler aus dem Iran an den Start gehen. Der als einziger für die Spiele nominierte iranische Langläufer Aboulfazl Khatibi Mianaei könne aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten nicht sicher nach Italien reisen, teilte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnungsfeier mit.

Seit Beginn des Konflikts sei „unermüdlich“ an sicheren Wegen für die Anreise der iranischen Delegation gearbeitet worden, betonte IPC-Präsident Andrew Parsons. Mit dem weiterhin bestehenden Konflikt sei das Risiko für Menschenleben jedoch zu hoch. 

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