Sport-News

Für die Toronto Raptors hat es auch im zweiten Spiel der ersten Play-off-Runde in der National Basketball Association (NBA) eine Niederlage gesetzt. Jakob Pöltl und Kollegen verloren am Montag (Ortszeit) bei den Cleveland Cavaliers 105:115 und liegen im "best of seven" damit 0:2 zurück. Der 30-jährige Center aus Wien kam auf nur 9:26 Minuten Einsatzzeit. Er verzeichnete zwei Punkte, vier Rebounds und einen Assist. Die dritte Partie steigt am Donnerstag in Toronto.

"Jetzt müssen wir die Spiele zu Hause gewinnen", sagte Pöltl, der trotz der neuerlichen Niederlage eine Steigerung bei den Kanadiern sah. "Ich finde, wir haben heute deutlich besser gespielt(als am Samstag, Anm.), haben uns lange im Spiel gehalten." Wegen zu vieler Turnover, 22 an der Zahl, und "Problemen in der offensiven Exekution" habe es am Ende nicht gereicht. "Die Spielzeit liegt nicht in meiner Kontrolle und ist die Entscheidung der Coaches", fügte der Center hinzu. "Ich kann nur die Zeit, die ich bekomme, am Feld so gut wie möglich ausnutzen und versuchen, dem Team so viel wie möglich zu helfen." Pöltl war nach der Pause nicht mehr eingesetzt worden.

Inmitten der Debatte um das neue Formel-1-Regelwerk haben die Macher der Rennserie eine Reihe von schnellen Änderungen auf den Weg gebracht. Die Mehrzahl der Anpassungen soll schon beim Grand Prix in Miami Anfang Mai greifen. Unter anderem sollen die Piloten künftig weniger stark während einer Runde gezwungen sein, auf das Laden der Batterie für den Elektro-Anteil des Motors zu achten. Dieses Energie-Management war von Superstar Max Verstappen und Co. hart kritisiert worden.

Formel-1-Regelwerk wird angepasst: Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Zudem sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen bei Starts und während der Rennen eingeführt werden, um Auffahrunfälle zu verhindern. Zuletzt war es zu gefährlichen Situationen gekommen, weil Fahrer mit einer voll geladenen Batterie und Zusatzschub mit hoher Geschwindigkeit an Piloten heranrasten, deren Elektro-Motor gerade über weniger Energie verfügte. Seit Saisonbeginn fährt die Formel 1 mit einer neuen Motorenformel. Viel kommt jetzt auf den Elektro-Anteil an, die Piloten können nicht mehr so oft im Vollgas-Bereich ihre Kunst zeigen. Fahrer wie Verstappen und Weltmeister Lando Norris hatten beklagt, dass dies der Rennserie ihren Charakter rauben würde.

Ben Sulayem dankte Fahrern für Beitrag

In den vergangenen Wochen berieten Vertreter der Teams, der Motorenbauer, des Weltverbands und der Rechte-Inhaber über Nachjustierungen, um der Kritik zu begegnen. Die ungeplant lange Rennpause wegen der Absage der beiden April-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien gab dazu die Gelegenheit. "Mehr denn je standen die Fahrer im Mittelpunkt dieser Diskussionen, und ich möchte ihnen für ihren wertvollen Beitrag während des gesamten Prozesses danken", sagte Weltverbandschef Mohammed Ben Sulayem nach einem Treffen in London. Bevor die Regeländerungen in Kraft treten können, muss noch der Motorsport-Weltrat zustimmen.

Seit 5. Dezember laufen die Vorbereitungen auf die WM beim ÖFB auf Hochtouren. Mittendrin statt nur dabei ist Bernhard Neuhold. Der ÖFB hat seine Hausaufgaben im Großen und Ganzen gemacht, nur noch ein paar Punkte gilt es bis Ende Mai abzuarbeiten. Wie beispielsweise die Prämienverhandlungen mit den Spielern.

Bernhard Neuhold sprach mit dem KURIER über ...

... die letzten Vorbereitungen für die WM Wir haben die letzten Wochen und Monate gut genutzt, damit wir alle organisatorischen Vorbereitungen auf Schiene bringen. Wir sind überzeugt davon, dass wir rechtzeitig zum WM-Start im Juni alles zu 100 Prozent fertig haben.

... das letzte Testspiel in der legendären Rose Bowl gegen Guatemala Es war ein durchaus komplexer Prozess. Wir mussten selbstverständlich die sportlichen Anforderungen von Teamchef Ralf Rangnick berücksichtigen, gleichzeitig organisatorisch mitdenken, was an der Westküste überhaupt möglich ist, und auch wirtschaftlich sehr sorgfältig arbeiten, weil wir alles im Rahmen unserer Budgets abbilden wollen. Der Prozess hat sich über mehrere Wochen gezogen, aber wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Guatemala entspricht den sportlichen Vorstellungen, wir sind keine wirtschaftlichen Risiken eingegangen, und mit dem Rose Bowl haben wir ein historisches Stadion in erreichbarer Nähe unseres Basecamps gefunden.

Die Hälfte der Meistergruppe ist absolviert – lange durchschnaufen, um zu analysieren, ist aber nicht möglich: Bereits am Mittwoch kommt es zum Wiedersehen. „So werden wir Sturm nicht wieder erwischen“, vermutet Didi Kühbauer vor der Reise mit dem LASK nach Graz.

Der Trainer der Linzer war nach dem 1:1 sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams („ein unglaubliches Spiel“), kann sich aber offenbar nicht vorstellen, dass Sturm erneut so weit weg sein wird von einer meisterlichen Vorstellung.

28:4 LASK-Torschüsse 

Neben dem Elfmeter zum 0:1, den der VAR am Montag als Fehler einräumte, wird vom Spitzenspiel in Erinnerung bleiben, dass der LASK mit 28:4 Torschüssen eine seltene Dominanz herstellen konnte.

Ähnlich dominant, aber mit deutlich weniger Top-Chancen als der LASK hat Rapid das 2:2 in Hartberg (19:9 Torschüsse) bestritten. Es bleibt somit bei vier Punkten Rückstand auf Leader Sturm (nach dem Cut waren es drei Zähler), auf Platz vier liegend (nach Runde 22 war es Rang fünf).

Tommaso Dati vom Team Ukyo hat am Montag die erste Etappe der Tour of the Alps über 144 km mit Start und Ziel in Innsbruck gewonnen. Der Italiener setzte sich nach 3:21:35 Stunden im Zielsprint vor dem britischen Mountainbike-Olympiasieger Thomas Pidcock (Pinarello) und dem Deutschen Florian Stork (Tudor) durch. Bester Österreicher wurde Rainer Kepplinger vom Team Bahrain als zeitgleicher 44.

Dabei hatten zwei Österreicher zuvor lange Zeit in einem Spitzentrio das Rennen geprägt. Team Vorarlberg-Fahrer Emanuel Zangerle und Josef Dirnbauer aus dem Nationalteam waren gemeinsam mit dem Deutschen Tobias Nolde ausgerissen. Das Trio hatte sich nach etwa acht Kilometern gebildet. Nolde fiel 28 km vor dem Ziel zurück, Dirnbauer fünf Kilometer später. Zangerle hielt sich bis 5,2 km vor dem Ende noch in Front, wurde dann aber auch eingeholt. Beide Österreicher fielen auf einen Platz jenseits der Top 80 zurück.

"Es war ein harter Tag, aber ..."

Dirnbauer erklärte später, dass ihm auf dem zweiten Anstieg Richtung Götzens etwas die Kräfte ausgingen. "Leider hab ich da ein bisserl den Anschluss verloren. Es war ein harter Tag, aber ich bin super-happy, dass es so ausgegangen ist", sagte er im ORF. Es sei Ziel gewesen, das Nationalteam in der Spitzengruppe zu haben. "Aber heute war die Aufwärmübung, ab morgen geht es richtig los." Die zweite Etappe führt von Telfs über 147,5 km nach Martell in Südtirol.

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