Sport-News

Die Farce um einen defekten Wasserschacht beim Grand Prix von Las Vegas vor knapp drei Jahren kommt der Formel 1 teuer zu stehen. Der Inhaber der kommerziellen Rechte der Motorsport-Königsklasse, Liberty Media, hat sich auf einen Vergleich in Höhe von umgerechnet rund 2,6 Millionen Euro verständigt. Das US-Unternehmen, das das Rennen in Nevada auch selbst veranstaltet, will damit eine von verärgerten Zuschauern angestrengte Sammelklage beilegen, wie US-Medien berichteten.

Von etwa 32.000 Fans ist die Rede, die ihre Ansprüche geltend machen könnten. Der kurz nach dem Rennen aufgerufene Schadenersatz lag noch bei umgerechnet etwa einer Milliarde Euro. Liberty Media und der Las Vegas Grand Prix räumten im Rahmen des Vergleichs keine Schuld ein. Eine finale Anhörung ist für den 4. November vor dem US-Bezirksgericht von Nevada angesetzt, wie am Rande des Formel-1-Rennens in Ungarn bekanntgegeben wurde.

Es ist das Highlight der Vorbereitungsphase: Am 1. August kommt der spanische Superklub Real Madrid nach Klagenfurt, wo gegen den italienischen Topverein Fiorentina geprobt wird. Anpfiff im Wörthersee Stadion ist um 18 Uhr. 

Und abseits gibt es ein besonderes Service für Fans: Für das internationale Fußball-Highlight bietet die Westbahn einen Fan-Sonderzug für die Heimreise nach Wien. Erstmals hält der Zug auch in Kapfenberg, Mürzzuschlag, Baden und Mödling – also Bahnhöfe, die normalerweise nicht von der Westbahn bedient werden. Abfahrt in Klagenfurt ist um 21.08 Uhr. 

Alexander Bublik bleibt eine Bereicherung für Kitzbühel: Der topgesetzte Kasache, der im Vorjahr den Titel geholt hat, steht beim ATP-Turnier in Kitzbühel erneut im Halbfinale. Der Weltranglisten-Elfte ließ dem Slowaken Alex Molcan im Viertelfinale beim 6:3,6:2 keine Chance und trifft am Freitag auf den als Nummer vier gesetzten Argentinier Tomas Etcheverry (ca. 14 Uhr, Servus TV).

Bei seinem Sieg gegen Molcan, der in der 1. Runde Sebastian Ofner die Tür gewiesen hatte, zeigte Bublik wieder alle Facetten seines Entertainer-Talents. Vor allem im zweiten Satz, als er in einem Game fünf Doppelfehler machte, das Re-Break zum 2:2 kassierte und danach den Schläger auf dem Platz zertrümmerte. Es dürfte ihm geholfen haben - im Anschluss machte Molcan kein Game mehr. 

Daneben scherzte Bublik immer wieder mit dem begeisterten Publikum und zeigte Zauberschläge. The Show must go on - und das wird es wohl am Freitag, wenngleich Etcheverry, der wiederum Jurij Rodionov im Achtelfinale besiegt hat, ein ganz anderes Kaliber ist. 

Auf über 1.000 Höhenmetern, in der höchstgelegenen Hauptstadt Europas, startete Rapid in die Saison. Die Absturzgefahr war in Andorra bei 32 Grad durchaus gegeben: Auf dem Kunstrasen von Santa Coloma war die Offensive nicht effizient und die Defensive nachlässig.

Am Ende bejubelten die 350 mitgereisten Fans unter den 627 Zuschauern bei 32 Grad einen 3:1-Sieg im Hinspiel der zweiten Quali-Runde zur Conference League

Start mit Chancen, aber ohne Tor 

Rapid hatte wie im  Test gegen den HSV (3:2) mit einer sehr offensiven Aufstellung einen aggressiven Start hingelegt, diesmal aber nicht getroffen – obwohl es genug Chancen gab. Kara (3.) und Wurmbrand (5.) waren im Strafraum zu zögerlich.

Nahe war das 1:0 nach einem Lupfer vor das Tor, aber die Kugel wurde von uneinigen Rapidlern vertändelt (11.). Yusuf Demir kam gleich doppelt zum Schuss – geblockt (13.). 

Intensität weg 

Die erste Rapid-Viertelstunde der Saison war an sich gut, aber – wie so oft in der Vergangenheit – nicht effizient.

Dann verloren die Gäste am langsamen Kunstrasen an Intensität.

Prompt zeigte Santa Coloma, warum 2025 Banja Luka (4:1) und Polissya aus der Ukraine (2:1) besiegt worden waren. Der Einfluss des spanischen Stils war  zu sehen, nach einer schönen Kombination verpasste Gomez  den Stanglpass (29.).

Neuzugang Adamsen gab den Freigeist hinter Kara, in Minute 34 schoss der Däne knapp daneben.

Nach der Pause eroberte Amane das Spielgerät, den  Heber von Kara konnte der mexikanische Goalie Alcaraz halten (47.). 

Achtelfinale in Athen als Qualifikantin, nun sogar Viertelfinale in Prag. Lilli Tagger kommt auch auf der großen WTA-Tour langsam in Fahrt. Vergessen sind die schwachen Momente der vergangenen Monate. Taggers Gegnerin in der Runde der besten acht Spielerinnen wird entweder die als Nummer drei gesetzte Tschechin Sara Bejlek oder die Usbekin Maria Timofeeva sein. 

Die erst 18-Jährige schlug im Achtelfinale des WTA250er-Turniers die zuletzt starke Japanerin Mai Hontama klar 6:4 und 6:4. Mit diesem Sieg ist die Osttirolerin zumindest im Live-Ranking erstmals in den Top 70. Für die US open darf man einiges erwarten. Im Gegensatz zu anderen Profis spielt sich Österreichs Zukunftshoffnung schon jetzt auf Hartplatz für die US Open ein, wo sie einen Platz im Hauptbewerb fix hat. 

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