Blau-Weiß Linz ist dem Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga näher gerückt. Das vormalige Schlusslicht gewann am Freitag gegen den SCR Altach vor heimischer Kulisse 3:0 (0:0) und baute den Vorsprung auf den Letzten WAC auf vorerst vier Punkte aus. Simon Seidl und Ronivaldo trafen in der 66. und 68. Minute im Doppelpack, Dominik Reiter legte in der Nachspielzeit nach. Es war der vierte Sieg für das Team von Trainer Michael Köllner im vierten Heimauftritt der Quali-Gruppe.
Altach verpasste die Möglichkeit, den Ligaverbleib vorzeitig abzusichern. Die Vorarlberger bleiben in der Quali-Gruppe Zweiter. Weiter geht es für die Elf von Ognjen Zaric mit dem wohl wichtigsten Auftritt der Saison. Am kommenden Freitag spielt Altach in Klagenfurt im Finale gegen den LASK um die Trophäe im ÖFB-Cup.
Im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen wollte Köllner bei Blau-Weiß mit David Bumberger und Isak Dahlqvist frische Energie auf den Flügelpositionen bringen. Bei den Altachern fehlte Topscorer Patrick Greil wegen einer Wadenblessur, an seiner Stelle agierte Moritz Oswald offensiver. Nach etwas mehr als zehn Minuten musste Zaric um den nächsten Offensivmann bangen. Ousmane Diawara und Fabio Varesi-Strauss krachten im Luftduell mit den Köpfen zusammen. Der Altacher konnte ebenso wie der Linzer Verteidiger aber mit Turban weiterspielen.
Linzer belohnen sich nach Pause
Die Hausherren agierten nach dem 3:0 gegen den WAC mit Selbstvertrauen und suchten den Weg zum Tor. Einem Treffer näher war in der ersten halben Stunde Altach durch Turbanträger Diawara, der am Tor vorbeischoss (18.). In einem von Minute zu Minute zerfahreneren Spiel hatte Blau-Weiß bis zum Pausenpfiff eine richtige Möglichkeit auf die Führung. Nach einem Vorstoß von Dahlqvist legte Ronivaldo für Bumberger quer, der aus zehn Metern aber nur Altachs Sandro Ingolitsch traf (42.).