Sport-News

Jurij Rodionov war zuletzt fast so etwas wie ein Nationalheld geworden. Der 26-Jährige war im Vorjahr hauptverantwortlich dafür, dass das "KURIER Austria Davis Cup Team" im Finale der besten acht Nationen in Bologna dabei war. Und auch heuer war er Matchwinner beim Sieg in Japan. 

Nun ist der Niederösterreicher am Montag (4. Partie nach 10 Uhr) beim gut dotierten Challenger in Mauthausen zu bewundern. Gegner ist der US-Mann Darwin Blanch. Unmittelbar zuvor betritt der Burgenländer Matthias Ujvari den Centercourt, Gegner ist der französische Topmann Hugo Gaston.   

Von Lukas Bergmann


Am Freitag fand die „Lange Nacht der Forschung“  statt. Unter dem Slogan „Mitmachen. Staunen. Entdecken.“ öffneten Forschungseinrichtungen in ganz Österreich ihre Pforten, um bei freiem Eintritt die Besucher und Besucherinnen für Forschung zu begeistern. Freien Eintritt hatten am Freitag auch die Offensivreihen in der Regionalliga Ost – und zwar in den jeweiligen Strafraum der Gegner. In sieben Spielen erzielten die Mannschaften satte 27 Tore. Das waren fast vier Tore pro Partie.

Von Lukas Bergmann

Besser hätte das Heidebodenstadion in Parndorf auf das Topspiel am Freitag nicht vorbereitet sein können. Der Rasen war auf englische Verhältnisse getrimmt und die Sonne sorgte für angenehme Verhältnisse. Der SC Parndorf hatte die Kremser zu Gast. Es ging in diesem Match um einiges. Beide Mannschaften mussten auf Sieg spielen, um an Gloggnitz dran zu bleiben. Zusätzlich gehörten beide Teams zu den formstärksten Vereinen der Rückrunde. Diese Vorzeichen sorgten dafür, dass Spannung in der Luft lag und es nur bedingt etwas mit den Windrädern in der Umgebung zu tun hatte.

Tadej Pogacar gewann zum vierten Mal den Ardennen-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich und ist nur noch einen Erfolg vom Rekord entfernt. Der Straßenrad-Weltmeister setzte sich nach 259,9 Kilometern vor dem französischen Supertalent Paul Seixas durch und sicherte sich den dritten Triumph in Folge. Die Bestmarke von fünf Siegen bei der Doyenne hält Belgiens Ikone Eddy Merckx. Frankreich wartet weiter auf einen Erfolg, zuletzt siegte 1980 Bernard Hinault.

Evenepoel konnte nicht mithalten

Auf dem mit 4.400 Höhenmetern und elf harten Anstiegen schwersten der Frühjahrsklassiker musste der ebenfalls favorisierte Remco Evenepoel früh abreißen lassen. Der Belgier konnte Pogacars Attacke an der durchschnittlich zehn Prozent steilen Cote de la Redoute rund 35 Kilometer vor dem Ziel nicht folgen. Zuvor war Evenepoel Teil einer Spitzengruppe, die sich kurz nach dem Start gebildet hatte. Die 52 Fahrer hatten teilweise vier Minuten Vorsprung vor Pogacar und Co., wurden 94 Kilometer vor dem Ziel allerdings wieder eingeholt.

Die Wiener Austria ist in der Frauen Bundesliga heuer immer noch ungeschlagen. Auch nach dem Unentschieden im Spitzenspiel gegen den SKN St. Pölten zum Auftakt der Meistergruppe bleiben sechs Punkte Vorsprung vor den Serienmeisterinnen. 

Austria-Kapitänin Carina Wenninger ortet eine einmalige Chance am Verteilerkreis.

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