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Die USA haben Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia die Einreise verweigert. Der Referee werde nicht bei der Fußball-WM im Einsatz sein können, teilte der Weltverband FIFA mit. Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, "ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht einreiseberechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert", hieß es in einer Stellungnahme.

Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia. Artan wollte den Angaben zufolge von Istanbul kommend am Samstag in Miami in die USA einreisen. Dabei sei eine weitergehende Überprüfung für notwendig erachtet worden. Jede Einreiseerlaubnis sei eine Einzelfallentscheidung und Beamte der CBP seien befugt, Reisende zu befragen, zu durchsuchen und Entscheidungen im Einklang mit den Gesetzen der USA zu treffen.

FIFA gibt den USA die Schuld

Die FIFA teilte weiter mit: "Die FIFA ist nicht an den Einwanderungsverfahren des Gastgeberlandes beteiligt, einschließlich der Entscheidung über Visaanträge." Wie bei vorherigen Turnieren habe das Gastgeberland das ultimative Recht, über die Visavergabe zu entscheiden. Die WM-Unparteiischen trainieren gemeinsam in Miami und werden dort auf die Spiele vorbereitet. So ist ein Einsatz von Artan auch in den weiteren Gastgeberländern Mexiko und Kanada derzeit ausgeschlossen.

In einem am Montag veröffentlichten Beitrag von Al Jazeera sprach Artan noch über seine Vorfreude auf die WM. "Es ist für mich eine große Ehre, als erster Somali dabei zu sein", sagte er. "Ich hoffe, ich werde dort fantastisch sein."

Am 11. Juni startet die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Erstmals seit 28 Jahren hat sich Österreich wieder für die Endrunde einer WM qualifiziert. Das ÖFB-Team trifft in Gruppe J auf Argentinien, Algerien und Jordanien.

Die Fußball-WM 2026 im Liveticker

Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Österreichs Frauen-Team steht vor Abschluss der Gruppenphase in der WM-Qualifikation. Im letzten Spiel muss das Team des neuen Trainers Lars Söndergaard am Dienstag in Oslo gegen Norwegen bestehen (18:00 Uhr, live ORF 1).

Durch den 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Slowenien bei der Premiere von Söndergaard am Wiener Sport-Club-Platz konnten die Österreicherinnen vorerst Platz drei von den Sloweninnen übernehmen und haben es in der eigenen Hand, diesen zu verteidigen. Den Norwegerinnen ist Platz zwei hinter den bereits für die WM 2027 in Brasilien qualifizierten DFB-Frauen nicht mehr zu nehmen.

Teamchef Söndergaard erwartet vor dem morgigen Duell dennoch einen anspruchsvollen Gegner, der seinem Team alles abverlangen wird: „Es geht für Norwegen eigentlich um nichts mehr, sie haben den zweiten Platz sicher. Aber ich glaube, sie werden vor eigenem Publikum sicher alles versuchen, um einen Sieg zu holen. Es ist ein offizielles Länderspiel, das man gewinnen möchte und wo auch die Spielerinnen zeigen wollen, dass sie zu Recht im Team spielen.“

Rund 7.000 Zuschauer erwartet der norwegische Verband für das Spiel im Ullevaal Stadion, wo am 23. Mai auch das Finale der Women’s Champions League stattgefunden hat. Die Erinnerungen der Österreicherinnen sind gut. Beim letzten Gastspiel 2023 gab es in der Women’s Nations League dank Traumtor von Eileen Campbell ein 1:1-Remis.

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