Sport-News

In der gesamten Sportszene wird gezittert, wird vor weiteren Sparmaßnahmen für den Sport gewarnt.

Die laufenden Budgetverhandlungen der Bundesregierung sorgen auch im österreichischen Basketball für große Besorgnis. Bereits durch die letzten Einsparungen war der heimische Basketballverband gezwungen, Prioritäten neu zu setzen und einzelne Maßnahmen zurückzufahren.

Weitere Kürzungen würden nun tiefgreifende Konsequenzen nach sich ziehen – im Leistungs- wie im Nachwuchsbereich. „Die bisherigen Kürzungen haben den Österreichischen Basketballverband bereits dazu gezwungen, seine Schwerpunkte neu auszurichten und Aktivitäten in Teilbereichen einzuschränken. Eine weitere Reduktion von Fördermitteln würde das Ende von Bewerben, Teams und Mitarbeitenden bedeuten. Dies würde mühsam aufgebaute Strukturen zerstören“, sagt Basketball Austria-Präsident Helmut Niederhofer. Diese können nicht gleich wieder aufgebaut werden.

Zehn Jahre nach dem Sensationstitel in der Premier League ist Leicester City in die Drittklassigkeit abgestürzt. Nach einem 2:2 zu Hause gegen Hull City kann der Tabellenvorletzte den Klassenerhalt in Englands zweiter Liga zwei Runden vor Saisonende nicht mehr erreichen.

Leicester spielte in der Vorsaison noch in der Premier League. 2021 holte der Club außerdem den Titel im FA Cup. Bei den größten Erfolgen der Club-Historie war mit Christian Fuchs auch ein Österreicher dabei.

Im Februar waren Leicester wegen Verstoßes gegen die Finanzregeln im Zusammenhang mit dem Aufstieg in der Saison 2023/24 sechs Punkte abgezogen worden. Der Verein scheiterte mit seinem Antrag auf Aufhebung dieser Strafe und blieb in der Abstiegszone.

Leicesters große Zeit 

Leicester hatte in der Saison 2015/16 völlig überraschend den Meistertitel in der Premier League gewonnen. Herausragend war Torjäger Jamie Vardy. Fuchs hatte als Linksverteidiger der "Foxes" ebenfalls großen Anteil an der Sensation. Nach dem FA-Cup-Sieg fünf Jahre später verabschiedete sich Österreichs Ex-Teamkapitän vom Club und ging in die US-Major-League-Soccer.

Dramatischer Unfall mit einem Prominenten aus der Welt des Sports in Slowenien: Der ehemalige Skispringer Robert Kranjec soll laut Medienberichten in seiner Heimat Spodnja Lipnica in einen schweren Unfall verwickelt worden sein. Der 44-jährige Slowene soll dabei aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten, in der Folge gegen einen Bordstein geprallt und zu Fall gekommen sein.

Der Unfall war so schwer, dass Kranjec mit schweren Verletzungen erst in die Klinik der Kleinstadt Jesenice eingeliefert und anschließend mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Ljubljana gebracht worden sei. Sein Zustand war kritisch, ist aber mittlerweile stabil. 

Kranjec laut Mitteilung der örtlichen Polizei stark alkoholisiert gewesen sein. Im Ergebnis des Alkoholtests ist von 2,5 Promille die Rede.

Am Montag kam es in Salzburg zu einem Unfall mit einem O-Bus, wie der KURIER berichtete. Der Wagen fuhr in eine Supermarktfiliale im Stadtteil Itzling. Wie die „Salzburger Nachrichten“ (SN) am Mittwoch berichten, handelt es sich bei dem Unfallopfer um den Topmanager und ehemaligen Olympiasegler Florian Schneeberger.

Der 55-jährige Schneeberger, der in Salzburg lebte, blickte auf eine beeindruckende sportliche und berufliche Karriere zurück. Bevor er im November 2025 die Geschäftsführung bei B&R in Oberösterreich übernahm, prägte er jahrelang das Grödiger Unternehmen Skidata als Senior Vice President für Marketing & Technologie.

Auch abseits der Wirtschaft hinterlässt Schneeberger eine Lücke. Als Profisegler feierte er internationale Erfolge. Unvergessen bleibt sein Einsatz bei den Olympischen Sommerspielen 1996, wo er zusammen mit Andreas Hagara in der Tornado-Klasse den vierten Platz belegte.

Während sich in anderen Sportarten verschiedene Generationen meist nur am Spielfeldrand begegnen, bietet die österreichische Softball-Bundesliga eine besondere Konstellation: Bei den Linz Witches stehen Nationalspielerin Martina Lackner und ihre Mutter Eva gemeinsam auf dem Feld – letztere hat kürzlich ihren 67. Geburtstag gefeiert.

Softball-Bundesliga: Mutter-Tochter-Duo in Linz

Der Einstieg der Mutter ins Team war dabei eher Zufall als Plan. Eigentlich sprang sie nur kurzfristig ein, als für ein Auswärtsspiel nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung standen. Aus diesem einmaligen Einsatz wurde jedoch schnell mehr.

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