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Lionel Messi feierte in der Nacht auf Donnerstag ein rundes Jubiläum: Sein Treffer beim 1:1 von Inter Miami gegen Nashville SC war, sage und schreibe, sein 900. Tor als Fußballprofi.

Nach offizieller Zählweise ist der argentinische Superstar damit erst der zweite Spieler nach Cristiano Ronaldo, der diese Marke erreicht.

672 Tore für Barcelona

Seinen ersten Treffer hatte Lionel Messi im Mai 2005 als 17-Jähriger im Trikot des FC Barcelona erzielt. Für die Katalanen traf er in Folge 672 Mal.

Dazu kommen 115 Tore für Argentinien, 32 für Paris Saint-Germain und nun 81 Treffer für Inter Miami.

Das Jubiläumstor war aber schon der einzige Grund zum Jubeln: Für Messi und Miami kam im Achtelfinale des Concacaf Champions Cups das Aus.

Real Madrid trifft im Viertelfinale der Champions League auf Bayern München, Paris St. Germain bekommt es mit Liverpool zu tun, Barcelona fordert Atletico Madrid heraus. Fußballfans bekommen in der nächsten Runde der Königsklasse wahre Leckerbissen serviert.

Zwei der vier Achtelfinalduelle am Mittwochabend waren so gut wie entschieden, zwei große Mannschaften hingegen mussten noch um den Aufstieg zittern: Barcelona nach einem 1:1 aus dem Hinspiel gegen Newcastle, Liverpool nach einer 0:1-Niederlage bei Galatasaray in Istanbul.

Barcelona setzte sich am Ende eindrucksvoll mit 7:2 gegen die Engländer durch und trifft im Viertelfinale in einem spanischen Duell auf Atletico Madrid.

Anfield-Gala

Liverpool kannte daheim gegen Galatasaray nur eine Richtung – nach vorne. Szoboszlai sorgte mit dem 1:0 für den Gleichstand, Salah hätte vor der Pause für die Vorentscheidung sorgen müssen. Zunächst vergab er eine gute Chance, danach mit einem Elfmeter eine sehr gute Möglichkeit. 

Nach dem Wechsel sorgte dann Etikite für das 2:0, wenig später Gravenberch für das 3:0 und damit für den Aufstieg in die nächste Runde. The cheese was eaten, Liverpool spielte sich in einen Rausch, ein weiterer Treffer zählte wegen Abseits nicht.

Am Ende durfte Salah doch noch jubeln, das 4:0 war sein 50. Treffer in der Champions League. Damit ist er der erste afrikanische Fußballer, der in der Champions League diese Marke erreichen konnte.

Für den LASK wird der 1. Mai tatsächlich ein Tag der Arbeit. Denn da bestreiten die Linzer in Klagenfurt das ÖFB-Cupfinale gegen Altach. Die Linzer setzten sich am Mittwochabend im Halbfinale in Ried knapp mit 2:1 in der Verlängerung durch.

Beim zweiten Versuch hatten alle den Durchblick, weit und breit kein Nebel zu sehen wie in der Vorwoche. Von Anpfiff an handelte es sich um ein sehenswertes Cupspiel. Die Gäste aus Linz zeigten sich bemüht, flott die Kontrolle über das Geschehen zu erlangen, doch die Rieder übernahmen recht bald das Kommando und fanden in Folge gute Möglichkeiten vor, wenngleich kaum eine absolut zwingende dabei war.

Chancenreich

Hier ein Schuss aus 16 Metern knapp über das Tor, da eine doppelte Chance durch Bajic und Mutandwa, dann wiederum scheiterte Van Wyk an Goalie Jungwirth. Der LASK hatte zwar gefühlt weniger vom Spiel, dafür vor der Pause die hochkarätigen Chancen auf die Führung. 

Zunächst setzte sich Adeniran durch, zielte auf das lange Eck, traf aber nur die Stange. Kurz danach stand Kalajdzic plötzlich allein vor Ried-Goalie Leitner, schloss aber nicht gut genug ab, weil Leitner stark reagierte.

Gleich nach der Pause gingen beide Teams effizienter mit den Möglichkeiten um.

Eine Fahrt mit der Hahnenkammbahn in Kitzbühel ist wie eine Reise durch die Geschichte des Skisports. Jedem Sieger bei den Hahnenkammrennen ist eine eigene Gondel gewidmet, von Karl Schranz bis Hermann Maier, von Franz Klammer bis Marcel Hirscher. 

Zwischen all diese Skihelden hat es auch eine Frau geschafft, die mit der Streif und dem Ganslernhang nichts am Hut hat: Lisa-Theresa Hauser.

Die 32-Jährige ist die einzige Biathletin, deren Name eine Gondel der Hahnenkammbahn ziert: Diese Trophäe bekam Hauser als Mitglied des Kitzbüheler Skiclubs (K.S.C) für ihren Weltmeistertitel im Jahr 2021 im Massenstartbewerb. Es ist bis heute der bedeutendste Erfolg für das österreichische Frauen-Biathlon.

Alleinunterhalterin

Zumindest bei Lisa-Theresa Hauser wird keine weitere Trophäe mehr folgen. Beim Weltcupfinale am Holmenkollen in Oslo nimmt die Tirolerin Abschied vom Spitzensport. Mit ihren 32 Jahren würde Hauser zwar noch nicht wirklich zum alten Eisen zählen, die vielen Jahre im Weltcup haben allerdings ihren Tribut gefordert. Mental wie körperlich.

Mit Qualifikantin Sinja Kraus und Lilli Tagger, die eine Wild Card bekam, starten am Mittwoch zwei Österreicherinnen in den Hauptbewerb des WTA-1.000-Turniers von Miami.  Fast hätten drei ÖTV-Spielerinnen aufschlagen dürfen. Österreichs Nummer eins Julia Grabher ist aber wegen einer Schlamperei nicht dabei. 

Die Vorarlbergerin war in Miami sogar ausgelost worden. Grabher war von einem hinteren Platz auf der Warteliste ins Feld gerutscht, wurde darüber von der WTA aber nicht informiert und blieb daher in Wien, wie ihr Trainer Günter Bresnik erklärte. „Das ärgert mich mehr als zuletzt Antalya, wo sie zwei von drei Turnieren verletzungsbedingt verpasst hat“, meint der Coach über die verpasste Chance. Ihr nächstes Turnier bestreitet Grabher ab dem Oster-Wochenende beim 500er-Heimevent in Linz. 

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