Sport-News

Südkoreas Nationalmannschaft  kassierte in einem Länderspiel gegen die Elfenbeinküste eine empfindliche Niederlage. 

Der kommende Gegner des ÖFB-Teams verlor in Milton Keynes (England) gegen die Afrikaner, die ebenfalls bei der WM im Sommer in Nordamerika dabei sind, mit 0:4. Austria-Wien-Profi Lee Tae-seok kam bei den am Dienstag im Wiener Happel-Stadion gastierenden Südkoreanern nicht zum Einsatz.

Aryna Sabalenka hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere und auch in Folge das Tennis-WTA1000-Turnier in Miami gewonnen. 

Die Weltranglistenerste behielt am Samstag im Endspiel gegen die als Nummer vier gesetzte US-Amerikanerin Coco Gauff mit 6:2,4:6,6:3 die Oberhand. Es war ihr einziger Satzverlust im Turnierverlauf, 2025 hatte sie an selber Stelle keinen Satz abgeben müssen. Bei ihrer vierten Teilnahme an einem WTA-Event 2026 sicherte sich die 27-Jährige den dritten Titel.

Die 24-fache WTA-Turniersiegerin aus Belarus fixierte auch das "Sunshine Double", zumal sie Mitte März auch in Indian Wells den Siegerscheck mit nach Hause genommen hatte. Dieses Kunststück war zuvor mit Steffi Graf, Kim Clijsters, Viktoria Asarenka und Iga Swiatek nur vier anderen Spielerinnen innerhalb einer Saison gelungen. 

Satz Nummer eins war eine Machtdemonstration von Sabalenka, die dank Breaks zum 1:0 und 5:2 ungefährdet war. Danach konnte die im Ranking auf Position vier liegende Gauff deutlich mehr Gegenwehr leisten und mit ihrem ersten Satzball zum 6:4 bei Aufschlag Sabalenka auf 1:1 stellen.

Sabalenka ließ sich davon nicht beirren und nahm im Entscheidungssatz wieder das Heft in die Hand. Diesmal knöpfte sie ihrer Gegnerin zum 1:0 und 6:3 das Service ab. Nach 2:09 Stunden war der Erfolg schon nach dem ersten Matchball in der Tasche.

Neil Oberleitner liebt es in der Heimat zu spielen. Und er spielte sich in der Heimat nach oben. Ausgerechnet in Kitzbühel feierte der Wiener im Vorjahr seine Finalpremiere bei einem ATP-Turnier. 

An der Seite von Joel Schwärzler, der ehemaligen Nummer eins der Junioren-Welt, fehlte beim Generali Open nur das Happy End; im Endspiel setzte es eine hauchdünne Niederlage gegen die Tschechen Petr Nouza und Patrick Rikl, die erst im Match-Tie-Break besiegelt wurde (5:10). Den Grundstein für den Aufstieg in die Top 100 legte der 26-Jährige, der nun erfolgreich mit dem Inder Sriram Balaji spielt, auf der Challenger-Tour.

Wie war Ihr Grand Slam Debüt bei den Australian Open? 

Zuerst nicht zu wissen, ob man überhaupt spielt und dann doch reinzukommen war schon toll, aber dann noch dazu gleich den ersten Sieg gegen sehr gute Gegner zu holen, war ein unglaubliches Gefühl.

Bleibt Balaji der langfristige Partner?

In der nahen Zukunft sind die Turniere mit Balaji geplant.

Wo soll die Reise hingehen?

Ich möchte mich auf der ATP Tour etablieren, die Top 30 sind das Ziel – das ist von den Punkten her ein ziemlicher Sprung. Wie viel haben Sie verdient bei Australian Open? Es war das größte Preisgeld meiner bisherigen Karriere, alles in allem bleiben von dieser Reise ungefähr 12 bis 15.000 Euro über, damit kann man gleich die Reise- und Trainerkosten der kommenden Wochen finanzieren. Aber es hängt auch davon ab, wie weit man auch bei den kleineren ATP-Turnieren kommt, dort sind die Preisgelder geringer – es gibt halt leider nicht jede Woche einen Grand Slam.

Von Nico Langmann

Die Tribünen sind voll. Es ist laut. Nicht dieses höfliche Tennis-Klatschen, sondern echtes Raunen, echtes Mitgehen. Menschen stehen rund um den Court. Manche lehnen an der Bande, andere beugen sich nach vorne, als könnten sie den Ball mittragen. Ich rolle zur Grundlinie. Für einen Sekundenbruchteil nehme ich alles gleichzeitig wahr – die Ränge, das Licht, die Stimmen. Und dann weiß ich: Das hier ist größer als nur ein Match. Rollstuhltennis im Mittelpunkt der Erste Bank Open. 

Keine Nebenanlage. Kein Vormittagsslot. Kein „halt auch“. Sondern Sprechchöre. Applaus. Spannung. Ich schlage auf. Und für einen Moment fühlt sich alles selbstverständlich an. Doch das ist es nicht. So etwas passiert nicht von selbst. Es braucht Menschen, die den Mut haben, Strukturen zu verändern. Die bereit sind, Budget in die Hand zu nehmen. Die verstehen, dass Inklusion kein Risiko ist, sondern eine Chance.

"All in" gegangen

Turnierdirektor Herwig Straka und sein Team haben genau das getan. Sie haben nicht nur ein Rollstuhltennisturnier „dazugestellt“, sondern sind „all in“ gegangen. und haben mich als Inklusionsbotschafter installiert – auf Augenhöhe. Und das deutlich gemacht. Bei der offiziellen Pressekonferenz war ich gemeinsam mit Sebastian Ofner als Spieler geladen. Bei Interviews im Vorfeld mit Turnierbotschafter Thomas Muster. Egal, wo über die Erste Bank Open gesprochen wurde – Rollstuhltennis war Teil der Geschichte.

Und das ist bei den Menschen angekommen. Noch vor Turnierbeginn durfte ich das schon sehen, bei einem ganz normalen Training in der Marx Halle. Für gewöhnlich schaut bei so einer Einheit mein Coach zu – vielleicht meine Oma. Diesmal standen plötzlich Zuschauer am Court. Blieben stehen. Beobachteten. Stellten Fragen. Für viele Tennisspieler ist das Alltag. Für  uns Rollstuhltennisspieler ist es das nicht.

Nach der Aberkennung des Titels beim Afrika Cup hat die Nationalmannschaft des Senegal ein Zeichen der Unbeugsamkeit gesetzt. Die Spieler trugen den Pokal für den Sieger des Kontinental-Wettbewerbs vor Anpfiff des Testspiels gegen Peru (2:0 für die Senegalesen) auf einer Art Ehrenrunde im Pariser Stade de France und ließen sich von den Fans feiern. 

Auch auf der Tribüne und im Kabinengang präsentierten die Senegalesen die Trophäe mit ausgelassener Freude.

Die Aktion ist vor allem für den afrikanischen Fußball-Verband (CAF) ein Affront. Das Berufungsgericht des CAF hatte zwei Monate nach dem von Tumulten geprägten Endspiel dem Einspruch von Marokko stattgegeben und das Match, das der Senegal sportlich mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen hatte, mit 3:0 für den Gastgeber gewertet. Daraufhin hatte es zahlreiche Kritik aus der Fußball-Welt gegeben. 

Der senegalesische Verband legte Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ein. Diese zielt darauf ab, die CAF-Entscheidung aufzuheben und Senegal wieder zum Sieger des Afrika Cups zu erklären.

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