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Der SK Rapid hat seine Pflichtaufgaben vor dem Start in die Fußball-Bundesliga problemlos bewältigt. Dem Aufstieg in die zweite Cup-Runde am Sonntag folgte drei Tage später der Einzug in die dritte Runde der Conference-League-Qualifikation. Gegen den FC Santa Coloma aus Andorra setzte man sich mit einem 6:2-Heimsieg und dem Gesamtscore von 9:3 durch. Held des Abends war Ercan Kara mit einem Triplepack, das Resümee von Trainer Johannes Hoff Thorup fiel überwiegend positiv aus.

Der Däne freute sich über „richtig schöne Tore“ und lobte seine Mannschaft vor allem für die Leistung im Spiel nach vorne. „Wir waren offensiv immer gefährlich“, erklärte Hoff Thorup. „Ich mag die Bewegungen, die wir in der Offensive machen können, und die Möglichkeiten, die wir von der Bank haben.“

Dennoch gab es auch weniger positive Aspekte. „In zehn Minuten der ersten Hälfte waren wir in der Abwehr nicht solide genug. In den letzten zehn Minuten sind wir auf 60 oder 70 Prozent runtergegangen“, meinte der Coach.

Kara in illustrem Kreis

Dass dies ohne gravierende Folgen blieb, lag neben der mangelnden Qualität des Gegners auch an Kara. Der Stürmer stieß in einen illustren Kreis von nun zehn Spielern vor, die für Rapid in einem Europacup-Match dreimal oder öfter getroffen haben. Dazu zählen etwa Hans Krankl, Alfred Körner, Ernst Happel, Antonin Panenka, Guido Burgstaller oder das aktuelle Kadermitglied Louis Schaub.

Zwei Spiele, 7:0 Tore – so gut ist die Austria unter Trainer Stephan Helm noch nie in eine Saison gestartet. Vor einer Woche haben die Veilchen in Lettland mit 2:0 gewonnen, am Donnerstag wollen sie im Rückspiel gegen Liepaja den Aufstieg in die dritte Quali-Runde der Conference League perfekt machen (20.30/live auf ORF 1). Die Vorfreude aufs erste Heimspiel der noch jungen Saison ist groß, auch bei Trainer Helm. „Wir haben im Hinspiel eine gute Basis gelegt, der Job ist aber noch nicht erledigt.“

Zuletzt hat man im ÖFB-Cup mit einem 5:0 gegen den Wiener Sport-Club aus der Regionalliga weiter Schwung aufgenommen. „Den wollen wir mitnehmen“, sagt Helm, „ich will eine hungrige Mannschaft sehen, dann werden wir den Aufstieg fixieren.“

Auf Sieg spielen

Mit dem 2:0 im Rücken dürfe man sich aber nicht zu sicher fühlen, wie auch Florian Wustinger betont. „Das ist nicht das idealste Ergebnis, da kann immer etwas passieren.“ Den Vorsprung zu verwalten, sei keine Option: „Wir wollen gewinnen.“ Das unterstreicht auch der Coach. „Wir waren bislang sehr stabil, haben wenig zugelassen. Nach vorne wollen wir die Räume, die uns der Gegner anbietet, auch bespielen.“

Nach der Tour de France führte Felix Großschartner der erste Weg in die Fleischerei. Mit einer dicken, deftigen Leberkässemmel belohnte sich der Oberösterreicher für die Strapazen der dreiwöchigen Rundfahrt. „Ich bin ein riesiger Leberkäsfan.“

Der Edelhelfer hat für sein UAE-Team wieder einmal ganze Arbeit geleistet: Tadej Pogacar gewann zum fünften Mal die Tour, Isaac del Toro wurde Dritter. 

3.245 Kilometer in drei Wochen, was macht das mit einem Radprofi? Welche Nachwirkungen hat so eine Rundfahrt für den Körper?

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