Italien handelte sich bei der Suche nach einem neuen Teamchef von Wunschkandidat Pep Guardiola eine Absage ein. Guardiola, der mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester City, wo er bis Ende der vergangenen Saison arbeitete, Titel sammelte, informierte den nationalen Fußballverband laut Medienberichten darüber, dass er für den Posten nicht zur Verfügung stehe. Die Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ zitierte den Spanier mit den Worten: „Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.“
Auch die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete über das Nein. Offiziell gab es vom Fußballverband FIGC zunächst keinen Kommentar. Die Verbandsführung um den neuen Chef Giovanni Malago und den neuen Technischen Direktor Paolo Maldini hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass Guardiola für die Squadra Azzurra erste Wahl gewesen wäre. Dazu gab es in Barcelona auch schon persönliche Gespräche. Der vierfache Weltmeister Italien hatte zuletzt dreimal hintereinander die WM verpasst und steht jetzt vor einem Neubeginn.