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Mit einem 23-köpfigen Aufgebot, bestehend aus vier Frauen und 19 Männern, reist der Österreichische Schwimmverband zur Europameisterschaft nach Paris. Am Montag verabschiedete der Verband sein Team bei der Abschlusspressekonferenz im Vienna City Beach Club. Der erste Teil der Mannschaft fliegt bereits diese Woche nach Frankreich, die Schwimmer folgen kommende Woche.

Neu ist heuer die Öffnung der EM für Para-Schwimmer. Österreich schickt mit Janina Falk, Andreas Ernhofer und Andreas Onea drei Para-Athleten ins Rennen, alle über 50 und 100 Meter Freistil.

Nach der erfolgreichen EM in Belgrad vor zwei Jahren übte sich OSV-Präsident Arno Pajek in Zurückhaltung: Mit den russischen und belarussischen Athleten ist das internationale Feld wieder voller geworden, „die Zeiten ändern sich, es wird nicht leichter“. Zuversicht schöpft er dagegen aus dem eigenen Nachwuchs, der zuletzt bei der Junioren-EM in München aufhorchen ließ.

Andrea Pirlo hat bestätigt, dass er nicht mehr als Kandidat für den Posten des italienischen Fußball-Teamchefs infrage kommt. Das schrieb der Fußball-Weltmeister von 2006 am Montag auf Instagram. Pirlo nahm Stellung zu der Kontroverse um den Sponsorenvertrag mit dem russischen Wettanbieter Fonbet, die seine mögliche Berufung zum Nationalcoach belastet hatte. Er habe die öffentliche Debatte um seine Person in den vergangenen Tagen „mit großer Bitterkeit“ verfolgt.

„Im Laufe meiner Karriere, zunächst als Spieler und heute als Trainer, habe ich meine Arbeit stets unter vollständiger Einhaltung der Gesetze der Länder ausgeübt, in denen ich tätig war, sowie der Verträge, die ich unterschrieben habe“, erklärte der ehemalige Mittelfeldstar.

Pirlo verteidigt sich, Maldini droht

Die kritisierte berufliche Zusammenarbeit mit dem russischen Wettanbieter sei im Rahmen seiner Tätigkeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten entstanden und ausschließlich kommerzieller sowie sportlicher Natur gewesen. „Ihr eine politische Bedeutung zuzuschreiben, bedeutet, mir Überzeugungen zuzuschreiben, die ich nie geäußert habe und die nicht zu mir gehören“, betonte Pirlo.

Als mögliche Kandidaten für den Posten, für den zuletzt auch Pep Guardiola abgesagt hat, gelten nun Roberto Mancini und Antonio Conte. Allerdings droht dem italienischen Verband, wieder ohne Technischen Direktor dazustehen.Paolo Maldini hat offenbar angekündigt, ohne Pirlo stünde auch er nicht mehr zur Verfügung für einen strukturellen Neuaufbau, berichteten italienische Medien.

Es wäre jetzt wirklich langsam an der Zeit, sich einen neuen Kosenamen für Tadej Pogacar einfallen zu lassen. Kannibale wurde der Slowene dieser Tage erst wieder von der renommierten „L'Équipe“ genannt, aber diese Bezeichnung wird dem besten Radfahrer der Gegenwart nicht gerecht. 

Kannibale mit menschlichen Zügen

Wenn schon Kannibale, dann ist dieser Tadej Pogacar einer mit menschlichen Zügen, der im Gegensatz zu anderen Champions nicht nur auf dem Egotrip unterwegs ist.

Teamplayer

Diese für Seriensieger ungewöhnliche Charaktereigenschaft offenbarte der 27-Jährige auf dem Weg nach Paris zu seinem fünften Triumph bei der Tour der France. 

Tadej Pogacar hätte in den drei Wochen weit mehr als seine fünf Etappensiege einfahren können, in seiner Überform wäre es ein Leichtes für ihn gewesen, auch noch den Allzeitrekord an Etappensiegen bei einer Tour (8) zu brechen.

Aber Pogacar strampelte sich lieber für seinen UAE-Teamkollegen Isaac del Toro ab: In Barcelona überließ er dem Mexikaner den Etappensieg, in der letzten Woche wich er ihm auf den Bergen nicht zur Seite und lotste ihn auf das Podium und zu Rang 3.

Was soll daran, bitteschön, kannibalisch sein?

Zweites Pflichtspiel, zweiter Pflichtsieg für Rapid in der neuen Saison. Die Hütteldorfer nahmen am späten Sonntagabend nach zum Teil zähen ersten 45 Minuten schließlich souverän die erste Hürde im ÖFB-Cup und besiegten Ostliga-Aufsteiger SV Wienerberg mit 3:0.

Rotation war auch bei Grün-Weiß das Schlagwort. Tonni Adamsen war der einzige Spieler, der nach dem 3:1-Sieg am Donnerstag in Andorra gegen Santa Coloma in der Qualifikation zur Conference League in der Hütteldorfer Startelf geblieben war. Ansonsten gab es durchwegs neue Gesichter auf schon gewohntem Terrain. Der erst 20-jährige Jakob Schöller führte den Rekordmeister als Kapitän aufs Feld. Wie in Andorra wurde auf Kunstrasen gespielt.

Es war mehr ein Fleckerlteppich mit einigen ausgebesserten Stellen und zusätzlichen gelben Spielfeldmarkierungen für den Nachwuchs. Den Weg in den richtigen Strafraum fanden die Rapidler dennoch schnell gegen den Regionalligisten. Ein Tor von Gulliksen wurde wegen Abseits aberkannt (9.), nach einem Stanglpass von Tilio gab es beinahe ein Eigentor der Gastgeber (12.), auch beim darauffolgenden Corner wurde es heiß. Das wären Möglichkeiten gewesen, um früh für klare Verhältnisse zu sorgen.

Allerdings: Der Anfangselan ließ nach, die Chancen wurden weniger und Rapid tat sich schwerer. Bis kurz vor der Pause gab es keine nennenswerten Chancen.

Die Führung

Knapp vor dem Halbzeitpfiff war es dann aber doch so weit: Innenverteidiger Gröller eroberte zwei Mal den Ball, Louis Schaub steckte auf Adamsen durch. Der Däne schoss zunächst Wienerbergs Goalie Höfler an, traf aber im Nachsetzen zur Rapid-Führung (45.+1).

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