Sport-News

Ein türkischer Sportjournalist ist vorübergehend festgenommen worden, weil er in den Sozialen Medien über einen angeblich bevorstehenden Wechsel des Bayern-München-Stars Jamal Musiala zu Galatasaray Istanbul berichtete. Gegen den Journalisten werde wegen der öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen ermittelt, berichteten der türkische Sender NTV und andere Medien übereinstimmend. Er sei am Montagabend wieder freigelassen worden.

Der Journalist hatte demnach zuvor berichtet, dass Musiala kurz vor einem Wechsel zu Galatasaray Istanbul stehe. Der Club hatte Transfergerüchte Ende Juli dementiert und sprach von einer bewussten Verbreitung irreführender Nachrichten. Galatasaray führe Transferaktivitäten mit großer Diskretion durch, man bitte die Fans, sich nur auf offizielle Mitteilungen zu verlassen, hieß es.

Österreichs Schwimmer warten auch nach dem zweiten EM-Tag der Langbahn-Beckenbewerbe in Paris auf einen Halbfinal-Aufstieg. Überraschend schnellster Österreicher im Vorlauf über 100 m Kraul war am Dienstagvormittag Lukas Edl mit persönlicher Bestleistung von 49,45 Sek. (46.). Für Routinier Heiko Gigler langte es nur zu einer Zeit von 49,75 Sek. (57.). Für das Erreichen des Halbfinales wäre eine Zeit von 48,55 Sekunden notwendig gewesen. Alle fünf OSV-Schwimmer schieden aus.

„Wir haben schon vorher gewusst, dass die Jungen stark sind. Es war nicht mein bestes Rennen“, sagte Gigler. Der Kärntner führte seinen mittlerweile größeren Fokus auf die 50-m-Distanz an. „Das hat man hinten raus gemerkt“, gestand Österreichs Rekordmann, der nun auch um seinen Staffel-Einsatz über 100 m Lagen bangt. Christian Giefing (55./49,68) und Viktor Kopf (71./50,23) komplettierten das OSV-Quartett auf der 100-m-Kraul-Distanz.

Beim Masters-Turnier in Montreal wurden wegen Regens alle Viertelfinalspiele auf Dienstag verschoben. Aber Tennis-Geschichte wurde schon vorher geschrieben. 

Zum ersten Mal stehen bei einem ATP-Turnier acht Spieler im Viertelfinale, die alle in den 2000er-Jahren geboren wurden.

Der bisherige Rekord war erst vor drei Wochen in Estoril aufgestellt worden, wo sieben der acht Viertelfinalisten in den 2000er-Jahren geboren wurden. Andrej Rublew (1997 geboren) bildete dort die einzige Ausnahme.

Oldie Nakashima

In Montreal ist der älteste verbliebene Spieler nun Brandon Nakashima, der 2001 geboren wurde. Der Jüngste ist Rafael Jodar, ein 2006er-Baujahr. Es ist das erste Mal seit Paris 2007, dass alle Teilnehmer der Runde der letzten acht Spieler eines ATP-Turniers 25 Jahre oder jünger sind.

Der stark in der Kritik stehende FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält trotz seines umstrittenen Investorenplans Rückendeckung aus dem Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump schrieb in einer kurzen Stellungnahme auf seiner Plattform Truth Social, der Fußball-Weltverband würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn er aus irgendeinem Grund auch nur erwägen sollte, Infantino abzulösen.

Trump schwärmte in höchsten Tönen von dem Mann, der ihm 2025 den FIFA-Friedenspreis verliehen hatte: „Er ist fantastisch und hat gerade die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet“, schrieb er weiter. Wenn Infantino nicht mehr da wäre, würde es „nie wieder solch eine erfolgreiche oder profitable WM geben“.

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, Infantino habe wegen seines gescheiterten Investorenplans Unterstützung im Weißen Haus gesucht. Die FIFA wies Berichte über Anrufe bei Trump oder anderen Regierungsmitgliedern jedoch als „frei erfunden“ zurück. Auch Trump selbst sagte, er habe mit Infantino darüber nicht gesprochen.

Infantino musste Vorhaben begraben

Der FIFA-Boss steht wegen seiner bisherigen Amtsführung und umstrittenen Zukunftsplänen in der Kritik - es gibt einige Rücktrittsforderungen. Infantino wollte Rechte an den Turnieren des Weltverbandes an private Investoren verkaufen und damit Milliarden erlösen. Technologieinvestor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Trumps Tochter Ivanka, verheiratet ist, hätte über seine Investmentfirma eine Schlüsselrolle übernehmen sollen.

Freilich würde man gutes Geld verdienen, würde man auf einen Aufstieg von Sturm Graz ins Play-off der Champions League setzen. Das 0:2 im Hinspiel bei Fenerbahce ist das eine, die nähere Betrachtung des Spiels die zweite Sache, die den Optimismus bremst. Österreichs Vizemeister war im Hinspiel in Istanbul vor allem spielerisch klar unterlegen. Aber: „Wir wollen das Unmögliche möglich machen“, sagt Mittelfeld-Ass Jacob Hödl. Wie kann dies Sturm heute (20.30, ORF 1) schaffen?

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